Beiträge mit dem Schlagwort: Trauer

Wer mit den Prüfungen Allahs nicht klarkommt…

Wer mit den Prüfungen Von Allah nicht klar kommt,wird sich mehr und mehr mit dem Satan befreunden.

Geduld ist Stärke ,Gebet ,ist Waffe, Vertrauen zu Allah die Rüstung.
Nur so wird man sich durchsetzen.
Wenn man sich Muslima,nennt sollte man das tun was Allah und sein Gesandter sagt .
Folge nicht Menschen die iihre Bedürfnisse als götze nehmen.

Advertisements
Kategorien: Für die Muslima, Für Muslime, La Tahzan - Sei nicht traurig | Schlagwörter: , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Akzeptiere alles

Akzeptiere alles was Allah dir gegeben hat, und sei nicht traurig, vielleicht bist du der Reichste, aber weißt es bis jetzt noch nicht.

Kategorien: Für Muslime, La Tahzan - Sei nicht traurig | Schlagwörter: | Hinterlasse einen Kommentar

Liebe zu Allah

“Hätte Allah den Schleier für Seinen Diener entfernt und ihm gezeigt wie Er seine Angelegenheiten für ihn regelt und wie Allah sich mehr um den Nutzen des Dieners kümmert als er selbst, dann würde sein Herz aus Liebe zu Allah schmelzen und es würde in Stücke zerreissen aufgrund der Dankbarkeit zu Allah. Daher wenn die Schmerzen dieser Welt dich erschöpfen, dann trauere nicht. Denn es kann sein dass Allah deine Stimme durch eine Dua hören will. Darum schütte deine Anliegen aus in der Niederwerfung und vergesse sie und wisse das Allah sie nicht vergisst.”

(Ibn al Qayyim, rahimahullah)

Kategorien: Ahadith und Zitate, Für Muslime, La Tahzan - Sei nicht traurig | Schlagwörter: , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn das Herz weint

Kategorien: Dua - Bittgebete, Für Muslime, La Tahzan - Sei nicht traurig | Schlagwörter: , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Sie stand neben mir wie der Berg von Uhud

Nach dem das Seminar in Madinah über die Sira-Studie (Biographie des Gesandten Allahs s.a.w.s.) abgeschlossen war, entschloss ich mich nach Makkah zurückzukehren, obwohl es schon sehr spät war. Auf der Hälfte des Weges sah ich ein Fahrzeug, das verkehrtherum etwas abseits lag und aus dem Rauch rauskam! Ich hielt sofort an und rannte zum überschlagenen Fahrzeug um den Verunglückten zu helfen. Je näher ich an das Auto kam, desto immer mehr klopfte mein Herz und ich bekam eine merkwürdige Angst. Ich schaffte es einen Blick ins Innere des Fahrzeugs zu werfen… der Anblick den ich sah… meine Augen waren voller Tränen.

Daraufhin fing ich an zu weinen wie ein kleines Kind… Ich sah den Fahrer, wie er an seinen Sitz angelehnt saß… Sein Gesicht verschönerte ein schwarzer, dichter Bart… Sein Gesicht war wie der Neumond… Er lächelte… Und sein Zeigefinger war angehoben gen Himmel…

Während mein Gesicht in Tränen badete, begann ich wie verrückt in das Auto zu schauen… Hinter dem Fahrer fand ich ein kleines Mädchen, das ihre Arme versuchte dem Vater um den Hals zu legen, um ihn zu umarmen… SubhanAllah, wahrscheinlich das letzte Mal… denn als ich zu ihr kam, sprachen ihre kleinen Lippen leise die Worte der Shahada „La ilaha illa Allah”, SubhanAllah… Einen solchen Anblick sah ich bislang nicht… es war unmöglich festzustellen wer das schönere Gesicht, das schönere Lächeln hatte — der Vater oder die Tochter… Auch andere Autos fingen anzuhalten… ein Stau bildete sich… die Leute wollten helfen!

Wegen der Trauer, die mich überwältigte, vergaß ich den Rest des Autos zu überprüfen… Ich weinte… ich achtete nicht darauf, wer um mich herum war… Einige dachten sicherlich, dass ich einen Nahestehenden verloren hatte. Jemand schrie: „Es sind noch Frauen und Kinder im Wagen!”

Ich drehte mich zur Stimme um und sah eine Frau, die trotz aller Missgeschicke und Schocks, mit ihren Händen — die mit Handschuhen bedeckt waren — ihre Abaya (Jilbab, Kleid) aufsammelte, damit sich nicht ein Teil ihres Körpers zeigen oder aufdecken würde… Sie war furchtbar gelassen… sie sah uns an und umarmte ihre beiden kleinen Kinder, die nicht verletzt waren, dank Allah! Sie erwähnte Allah und dankte Ihm… Sie bat nicht um Hilfe von uns… sie weinte nicht… sie war gelassen! Ich fühlte, dass sie wie ein Berg war… stabil, solide und stark. Allahu akbar!

Einer der Männer versuchte, ihr raus aus dem Auto zu helfen, sie lehnte aber mit einer sanften Geste durch ihre Hand ab, mit der sie uns klar machte, dass ein Mann dies nicht tun kann und dass sie alleine zurechtkommt. Sie stieg ruhig und absolut gelassen aus… und mit ihren Kindern entfernte sie sich vom Auto.

Ich begann wieder an zu weinen, als die Leute mich wieder merkwürdig anstarrten. Als sie sah, dass die Leute sich um sie herum versammelten, nahm sie ihre Kinder und wollte alleine sein. Während sie sich von uns weg bewegte, kam sie an mir vorbei und flüsterte mir leise zu: „Bruder weine nicht… mein Ehemann war ein guter Mensch… ein guter”

Ihr Satz bewirkte, dass ich aufhörte zu weinen. Nach einiger Zeit näherte ich mich ihr und ihren Kindern, ihr anbietend — wie meiner leiblichen Schwester — sie nach Hause zu fahren. Sie antwortete mit leiser Stimme und voller Scham: „Nein Bruder, ich steige nicht in ein Auto, in dem keine Frau sitzt”

Ich respektierte ihre Entscheidung, aber fühlte mich in mir selbst für sie verantwortlich. Ich wartete mit ihnen auf ein Auto, in dem eine Frau saß… Ganze zwei Stunden stand sie neben mir wie der Berg von Uhud. In meinem Kopf war die ganze Zeit nur ihre Stärke und Ruhe…

Aus dem Vortrag „Rihlatu ila-s-samai” von Shaikh hfz. dr. Muhammad al-A’rifi
 photo 424050_145671782256331_1321842137_n_zps86967e49.jpg

Kategorien: Charakter & Benehmen, Für Muslime, Geschichten - Biografien - Erzählungen, Geschichten starker Persönlichkeiten, La Tahzan - Sei nicht traurig, Tazkiyyah - Charakterreinigung | Schlagwörter: , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: