Beiträge mit dem Schlagwort: Tod

Willst du das Allah dir das Herz öffnet?

Imam Muhammad Ibn Idris Ash-Shafi’i (rah) sagte:
Wer auch immer wünscht, dass Allah ihm das Herz für Ihn öffnet und Ihm Licht verleiht, der soll leeres und schlechtes Gerede meiden, Sünden unterlassen und sich von der Ungehorsamkeit (gegenüber Allah) abwenden. Dann wird zwischen ihm und Allah ein verborgener Schatz von guten Taten sein. Geschieht dies, dann wird Allah ihm das Tor zum Wissen öffnen, womit er sich beschäftigt. Wahrlich der Tod ist die größte Beschäftigung.
(Manaaqibush-Shaafiee 2/171)

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In Wirklichkeit bist du der Reiter

In einem Jahr entschied sich Ibrahim bin Adham die Hajj zu Fuß, von seiner Heimat bis nach Makkah, zu vollziehen. Als er dabei war sein Heimatland zu verlassen, kam ein Mann, der auf einem Kamel ritt, an ihm vorbei und fragte, „O ibn Adham, wohin gehst du?“.

„Ich gehe um die Pilgerfahrt zu vollziehen, inschaAllah“, sagte Ibrahim.

„Wo ist dann dein Reittier ibn Adham, denn die Reise ist lang?“, fragte der Mann.

„Obwohl du sie nicht sehen kannst, habe ich viele Reittiere auf denen ich reite“, sagte Ibrahim.

„Wenn ich von Unheil betroffen bin, reite ich auf dem Reittier der Geduld. Wenn mir ein Segen zuteil wird, reite ich auf dem Reittier der Dankbarkeit. Wenn etwas passiert, das mir bestimmt ist, reite ich auf dem Reittier der Zufriedenheit. Und wenn mich meine Seele einlädt, eine Begierde oder einen Wunsch zu befriedigen, denke ich daran, dass die Zeit die ich noch auf der Erde habe kürzer ist, als die Zeit die verstrichen ist.“

„Du reist in der Tat mit dem Befehl Allahs. Dann, bei Allah, bist du in Wirklichkeit der Reiter und ich bin der Fußgänger.“, sagte der Mann.

Übersetzung aus: Stories of Repentance von Muhammad Abduh Mughawiri

Quelle: dieerbenderpropheten.WordPress.com

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Der plötzliche Tod

Es gab viele Vorfälle, in denen Menschen plötzlich in Umständen starben, die auf Übel hindeuteten; rechtschaffene Menschen wurden oft Zeugen solcher Ereignisse, ihr Glaube nahm in Folge zu, wodurch sie sich mehr auf das Jenseits vorbereiteten.

Zum Beispiel berichtete Ibn Rajab von Abdul Aziz bin Abi Rawwad, der sagte:
„Ich war bei einem Mann, der im Sterben lag. Er wurde aufgefordert die Schahada auszusprechen : „Niemand hat das Recht angebetet zu werden, außer Allah (und Muhammad ist der Gesandte Allahs)“. Seine letzten Worte waren: „Er glaubt nicht an das, was ihr sagt.“ Ich erkundigte mich nach ihm und fand heraus, dass er ein Alkoholiker war.“

Abdul Aziz sagte: „Schützt euch vor Sünden, denn es waren Sünden, die seinen Ruin brachten.“

Qurtubi berichtete von Rabi` bin Sabrah bin Ma`bad al-Juhani, einer frommen Person aus Basrah:
„Ich traf Leute aus Sham, die berichteten, dass einem Mann, der im Sterben lag gesagt wurde: „Sag, niemand hat das Recht angebetet zu werden, außer Allah.“
Seine Antwort war: „Ich trinke (Alkohol), also gebt mir etwas zu trinken.““

Und Ibn Qayyim berichtete in al-Jawab al-Kafi:
„Es wurde einigen von ihnen gesagt:: „Sag, niemand hat das Recht angebetet zu werden, außer Allah.“
Sie antworteten: „Ahh Ahh, ich kann es nicht sagen.““

[Übersetzt aus dem Englischen; Gems and Jewels von Abdul-Malik Mujahid]

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Der letzte Wunsch

Der letzte Wunsch

Ein alter und weiser reicher Mann, der seinen sich nähernden Tod spürte, rief seinen Sohn an seine Seite und gab ihm folgende Anweisung: „Mein Sohn, ich werde dich in sehr kurzer Zeit verlassen. An dem Tag, an dem ich sterbe und sie meinen Körper gewaschen und in ein Tuch gewickelt haben, möchte ich, dass du mir einen meiner Socken anziehst. Das ist mein letzter Wunsch von dir.“

Kurz danach, starb der Mann auch wirklich und hinterließ seinen Besitz, seine Familie, seine Kinder und Angehörigen. Familie, Freunde, Bekannte und Nachbarn wohnten seinem Begräbnis bei. Der Körper war gewaschen und schon fast vollständig in das Leichentuch eingewickelt, als sich der Sohn an den letzten Wunsch seines Vaters erinnerte.

Er fand seine alten Socken und reichte es der Person die ihn gewaschen hatte und sagte:

„Gemäß des letzten Wunsches meines Vaters, ziehen sie ihm bitte diese Socke an.“

„Das ist unmöglich, so was ist im Islam nicht erlaubt“, sagte der Mann. „Ich kann nicht gegen die Gebote verstoßen.“

Trotz der berechtigten Einwände bestand der Sohn darauf, „Es war der letzte Wunsch meines Vater und muss auf jeden Fall erfüllt werden.“

Der Mann war davon unberührt und sagte, „Wenn du mir nicht glaubst, dann geh und frag den Imam, er wird bestätigen was ich sage.“

Sie stoppten das Begräbnis und befragten den Imam und weitere andere Gelehrte, von denen alle bestätigten, dass es nicht gestattet sei.

Genau dann, unterbrach ein alter Freund seines Vaters die Diskussion und sagte dem Sohn: „Mein Sohn, dein Vater hat mir einen Brief anvertraut, den ich dir nach seinem Tod übergeben sollte. Hier, der Brief gehört dir.“ Er gab ihm den Umschlag.

Überrascht nahm der Sohn den Brief und öffnete ihn, und begann zu lesen was sein Vater geschrieben hatte.

„Mein Sohn, allen Reichtum und Wohlstand hab ich hinterlassen. Du hast gesehen, im letzten Moment haben sie dir nicht mal erlaubt mir eine alte Socke anzuziehen.

Wenn du selbst eines Tages in meine Situation kommst, werden sie dir auch nicht erlauben etwas anders zu behalten als dein Leichentuch. Acht Meter Leichentuch wird alles sein was du von dieser vergänglichen Welt ins Jenseits mitnehmen darfst.

Also reiß dich zusammen und sei vorbereitet. Gib den Wohlstand, den ich dir hinterlassen habe nicht für deine eitlen Wünsche aus, sondern nutze ihn um das Wohlgefallen Allahs zu erlangen, damit du sowohl auf Erden als auch im Jenseits Ehre erlangst.“

[Übersetzung aus dem Englischen]
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Der Himmel hat sich verdunkelt

Die Erde bebt, der Himmel hat sich verdunkelt. Übel ist, infolge der Ungerechtigkeit der Frevler und Übeltäter, auf Land und Meer zum Vorschein gekommen. Der Segen ist verschwunden, gute Taten sind wenig, die Tiere(Biester) sind schwächer geworden, das Leben ist, wegen der Boshaftigkeit der Missetäter, verdorben.

Das Morgenlicht und die Finsternis der Nacht vergießen Tränen, anlässlich der begangenen schrecklichen Taten.

Ehrenhafte Schreiber unter den Engeln und andere von ihnen haben sich, wegen vorherrschender Verbrechen und Gräueltaten, bei ihrem Herrn beklagt.
Bei Allah! Das ist eine Warnung vor der sich nähernden Qual, und den bevorstehenden Heimsuchungen, deshalb habt ihr keinen Ausweg, außer der aufrichtigen Reue, solange die Reue noch möglich ist. Wartet nicht, bis es kein Entkommen mehr gibt, Allah sagt:

Und die Frevler werden bald erfahren, zu welchem Ort sie zurückkehren werden. [26:227]

[Übersetzt aus dem Englischen; al-Fawaid von ibn Qayyim]

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