Beiträge mit dem Schlagwort: Sadaqa

Ali bin Husains geheime Wohltätigkeit

Ali bin Husain’s geheime Wohltätigkeit

Es wird berichtet, dass es in Madina arme Menschen gab, die nicht wussten woher sie ihr Essen bekamen. Als Ali bin Husain starb, fingen sie an das zu vermissen was ihnen Nachts immer gegeben wurde.

Abu Hamzah al-Thumali berichtete, dass Ali bin Husain in der Finsternis der Nacht, Brot auf seinem Rücken trug, und den armen Leuten folgte (um es ihnen zu geben). Er pflegte zu sagen: “Sadaqa in der Finsternis der Nacht, löscht den Zorn des Herrn.”

Amr bin Thabit berichtete, als Ali bin Husain starb fand man Narben auf seinem Rücken, verursacht durch die Nahrungsmittelsäcke, die er in der Nacht zu den Häusern der Witwen trug.

Schaybah bin Nu’amah berichtete, als Ali bin Husain starb, fand man heraus, dass er hundert (arme) Familien am Versorgen war.

(Adh-Dhahabi in Siyar Alam an-Nubala, Biografie von Ali b. Husain (Allahs Gnade auf ihm) bekannt als Zayn al-Abidin, Urenkel des Propheten sallallahu alaihi wa sallam)

Quelle: dieerbenderpropheten.wordpress.com

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Geiz

Abu Sa`id al-Khudri berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede und Segen auf ihm) sagte:
“Zwei Eigenschaften vereinen sich nicht bei einem Gläubigen: Geiz und schlechter Charakter.” (Bukhari)
 
In Sahih Muslim wird berichtet, dass er (Friede und Segen auf ihm) zu sagen pflegte:
„O Allah, ich nehme Zuflucht bei Dir vor Feigheit und Geiz!“
 
Salman al-Farisi sagte: „Immer wenn eine großzügige Person stirbt, sagt die Erde: „O Allah, bitte vergib Deinem Diener wegen seiner Großzügigkeit“, und immer wenn eine geizige Person stirbt, sagt sie: „O Allah, bitte verwehre diesem Diener das Paradies, so wie er Deinen Dienern die Versorgung, die Du ihm im irdischen Leben gabst, verwehrte“.“
 
Ein Beduine beschrieb einen Mann, indem er sagte: „Er ist in meinen Augen „unbedeutend“, weil das irdische Leben in seinen Augen „bedeutend“ ist.“
Beispiele von geizigen Menschen
Es wird berichtet, dass ibn Abbas (radiyallahu anh) sagte: „Al-Hajib, ein geiziger Araber, pflegte kein Feuer in der Nacht zu entzünden, aus Furcht, dass jemand es bemerkt und aus dessen Licht einen Nutzen zieht. Wenn er ein Feuer machen musste, und jemanden sein Licht nutzen sah, machte er das Feuer wieder aus.“
Es wird gesagt, dass Marwan ibn Abi Hafsah eine sehr geizige Person war, und einmal als er dabei war hinaus zu gehen, um al-Mahdi (einen Kalifen) zu treffen, fragte seine Frau ihn: „Was wirst du mir geben, wenn er dir ein Geschenk macht?“
Marwan sagte: „Wenn er mir 100.000 Dirham gibt, werde ich dir 1 Dirham geben.“
Al-Mahdi gab ihm 60.000 Dirham, also gab er seiner Frau weniger als 1 Dirham!
Es wird auch gesagt, dass einst ein sehr geiziger Mann, der auch sehr reich war, einen Träger benötigte, der für ihn einige Sachen trug.
„Wie viel wirst du von mir verlangen um diese Sachen zu tragen?“, fragte er den Träger.
„Ein Dirham“, antwortete der Träger.
„Nein, du sollst weniger nehmen als das“, hielt der geizige Mann entgegen.
„Aber was soll weniger sein als ein Dirham?“, fragte der Träger.
Der geizige Mann sagte: „Wir können ein paar Möhren um 1 Dirham kaufen und sie dann gemeinsam essen!“
 
[Übersetzung aus Mukhtasar Minhaj al-Qasidin]

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Augendienerei (الرياء)

Augendienerei (الرياء)

حَدَّثَنَا يُونُسُ حَدَّثَنَا لَيْثٌ عَنْ يَزِيدَ يَعْنِي ابْنَ الْهَادِ عَنْ عَمْرٍو عَنْ مَحْمُودِ بْنِ لَبِيدٍ

أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ: إِنَّ أَخْوَفَ مَا أَخَافُ عَلَيْكُمْ الشِّرْكُ الْأَصْغَرُ قَالُوا وَمَا الشِّرْكُ الْأَصْغَرُ يَا رَسُولَ اللَّهِ قَالَ: الرِّيَاءُ يَقُولُ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ لَهُمْ يَوْمَ الْقِيَامَةِ إِذَا جُزِيَ النَّاسُ بِأَعْمَالِهِمْ اذْهَبُوا إِلَى الَّذِينَ كُنْتُمْ تُرَاءُونَ فِي الدُّنْيَا فَانْظُرُوا هَلْ تَجِدُونَ عِنْدَهُمْ جَزَاءً

Mahmud bin Labid berichtete: Der Gesandte Allahs (s.a.s.) hat gesagt: “Was ich am meisten für euch fürchte ist der kleine Götzendienst (arab. schirk)”, worauf sie fragten. “Was ist denn der kleine Götzendienst, o Gesandter Allahs?”, worauf er sagte: “Die Augendienerei (arab. rijā’). Allah, der Erhabene, wird am Tag der Auferstehung, wenn den Menschen ihre Belohnung für ihre Taten gegeben wird, sagen: “Geht zu denen, für die ihr im irdischen Leben eure Taten verrichtet habt und schaut mal, ob ihr eine Belohnung von ihnen bekommt!”.”
(Ahmad 5/228 und 229 / Al-Basjuni und Albani sagen sahih)

Sie werden in drei Kategorien aufgeteilt (Basierend auf Ibn Qudama al Maqdisi S.264) :

1. Vor der Handlung: D. h. dass man sich vornimmt, eine gottesdienstliche Handlung zu tun, um jemanden zu beeindrucken, z. B. schön Koran zu lesen. Man beginnt schon die Tat mit der falschen Absicht. Eine solche Tat ist in jedem Fall zunichte und man bekommt keine Belohnung von Allah dafür.
2. Während der Handlung: D. h. man beginnt eine Handlung mit aufrichtiger Absicht, während der Handlung jedoch beginnt sich die Absicht zu wandeln. Z. B. fängt man ein freiwilliges, rituelles Gebet mit aufrichtiger Absicht an. Dann jedoch liest man extra schön Koran, um Zuschauer bzw. Zuhörer zu beeindrucken. Für diesen Fall gilt: Man bekommt von Allah die Belohnung fürs Gebet. Die Belohnung fürs Koranlesen dabei jedoch ist zunichte gemacht worden.
An dieser Stelle sei jedoch auf eine Schliche des Teufels hingewiesen: Um den Muslim von einer gottesdienstlichen Handlung abzubringen und um deren Belohnung zu bringen, sagt er ihm: “Hör sofort auf, du machst das aus Augendienerei.” Z. B. betet der Muslim in einem Raum alleine und liest dabei eine längere Sure aus dem Koran. Auf einmal kommt jemand zur Tür herein. Der Teufel kommt dann und sagt: “”Hör sofort auf mit dem langen Koranrezitieren, du machst das aus Augendienerei.” In diesem Fall soll man sich fest entschließen, ikhlas (Aufrichtigkeit für Allah) zu haben und einfach weitermachen. Denn die richtige Aufrichtigkeit für Allah bedeutet ja, bei der Tat nur das Streben nach Allahs Wohlgefallen im Auge zu haben, d. h. man unterlässt auch nicht eine Tat wegen der Menschen.
3. Nach der Handlung: D. h. man macht eine gottesdienstliche Handlung mit aufrichtiger Absicht und schließt sie auch mit aufrichtiger Absicht ab. Nach der Handlung spricht man über seine gute Tat. Dies ist gefährlich, denn das bedeutet oft, dass man schon während der Tat oder zu Beginn der Tat möglicherweise keine aufrichtige Absicht hatte. Auf jeden Fall aber verliert man dadurch an Belohnung von Allah, denn eine geheime gute Tat ist viel wertvoller als eine offen ausgeführte gute Tat:

“Wenn ihr Almosen offenkundig gebt, so ist es angenehm, und wenn ihr sie verbergt und sie den Armen gebt, so ist es besser für euch und sühnt eure Missetaten. Und Allah ist eures Tuns kundig.” [2:271]

Fazit : Die Ar-Riyya macht deine gute Taten zunichte.

Quelle: quranundsunna.wordpress.com

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Wie man sein Herz erweicht

Nach Abû Huraira radiallahu anhu klagte ein Mann bei Allâhs Gesandtem
sallalahu aleihi wa salam über sein hartes Herz.
Er sallalahu aleihi wa salam sagte:
“Streiche über den Kopf der Waise und Speise den Armen.”

(Ahmad Ibn Hanbal)
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