Beiträge mit dem Schlagwort: Reden

Herzen sind wie Töpfe

Imam Ibnul-Qayyim, rahimahullah sagte:
„Wenn du wissen möchtest was im Herzen einer Person ist, dann nehme die Bewegungen seiner Zunge als Beweis denn wahrlich er wird dir zeigen was in seinem Herzen ist, ob er will oder nicht.“

Yahya Ibn Mu’adh sagte:
„Die Herzen sind wie Töpfe, sie kochen mit dem was in ihnen ist und die Zungen sind die Schöpfkellen. So schaue auf jemanden wenn er spricht. Seine Zunge wird für dich das ausschöpfen was in seinem Herzen ist; ob es süß oder bitter, frisch oder salzig ist. Und der Geschmack seines Herzens wird dir klar durch das was seine Zunge ausschöpft.“

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Aussagen der Salaf

Uthman (radiyAllahu anhu) sagte: „Wissen ist besser als Reichtum; das Wissen schützt dich, und du (musst) den Reichtum (schützen).“ [al-Faqih wal-Mutafaqqih]

Sufyan ath-Thawri sagte: „Es gehört sich, dass ein Mann sein Kind im Streben nach Wissen ermutigt, denn er ist zweifelsohne für ihn verantwortlich.“ [Siyar A’lam an-Nubala]

Sufyan ath-Thawri sagte: „Wir kennen nichts besseres als das Streben nach Wissen mit (aufrichtiger) Absicht (um Allahs willen).“ [Siyar A’lam an-Nubala]

Ibn Shubrumah sagte: „Ich wundere mich über Leute, die auf sich aufpassen, indem sie aus Angst zu sterben etwas essen, sich jedoch aus Angst vor dem Feuer nicht vor Sünden schützen.“ [Siyar A’lam an-Nubala]

Es wurde überliefert, dass Abu Hazim Al-Ashja’i – möge Allah sich seiner erbarmen – sagte: „Wenn du dich selbst in einer Zeit wiederfindest, in der Worte als Wissen und Wissen als Taten akzeptiert werden (anstatt es in Taten umzusetzen), dann befindest du dich in der schlimmsten Zeit und unter den schlimmsten Menschen.
[ Abû Bakr Al-Daynûrî, Al-Mujâlasah wa Jawâhir Al-’Ilm` 4:338.]

Es wird berichtet, dass Muhammad ibn al-Hanafiyah sagte:
“Wer auch immer Selbstachtung hat, schenkt dem weltlichen Leben keinen Wert.”
[Ibn al Jawzy – Ṣifatu aṣ-Ṣafwah 2:77]

Ibnu Taymiyyah sagt:
Das Bezeugen des Tawheeds öffnet die Tore des Guten, und Reue von Sünden schließt das Tor des Übels.
(Majmoo-ul-Fataawaa, 10/256)

Umar ibn Al-Khattab radiyAllahu anhu sagte einst zu Al-Ahnaf bin Qays radiyAllahu anhu:
„Oh Ahnaf, je mehr man lacht, umso weniger Ehre wird man besitzen. Wer auch immer übermäßig scherzt, ist eine Person, die nicht ernst genommen wird. Wer auch immer etwas häufig tut, wird danach bekannt sein. Wer auch immer viel spricht, wird oft falsch liegen. Je öfter man sich irrt, umso weniger Bescheidenheit wird man besitzen. Wer auch immer einen niedrigen Rang an Bescheidenheit besitzt, wird auch einen niedrigen Rang an Gottesfurcht besitzen, und wenn jemand einen niedrigen Rang an Gottesfurcht besitzt, dann stirbt sein Herz.“
[Sifatus -Safwah]

Abu Hanifah sagte: ” Haltet fest an den Athar (Erzählungen) und an der Tariqah (Weg) der Salaf (frommen Vorgängern) und hütet euch vor dem neu Erfundenem, da alles von ihm eine Erneuerung ist.” [berichtet von As-Suyoti in Sawn al Mantaq wal Kalam, S.32]

Es wurde überliefert, dass Abû Al-Dardâ – möge Allah mit ihm zufrieden sein – gesagt hat: “Man wird nie gottesfürchtig (eine Person der Taqwa) sein, bis man Wissen besitzt und man wird nie mit seinem Wissen schön sein, bis man dieses (Wissen) in die Tat umsetzt.”
Ibn Ábd Al-Barr, Jâmi’ Bayân Al-’Ilm wa Fadlihî Artikel 1239.

Hassan al-Basri رحمه الله bemerkte:
“Einige Menschen behaupteten Allah zu lieben, so dass Allah sie mit dem Vers prüfte:
Sag: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah…

[Tāfsīr Ibn Kathīr Band 2, S. 25.]

Es wird berichtet das Abu Bakr al Siddiq رضى الله عنه sagte:
“Eine der schwersten Sünden ist es, wenn eine Person seine Sünden als gering ansieht.”

Abû Bakr Al-Daynûrî, Al-Mujâlasah wa Jawâhir Al-‘Ilm article 2318.

Es wurde berichet das Hassan al Basri رحمه الله sagte:
“Vier Zeichen der Erbärmlichkeit sind: ein hartes Herz (zu haben), trockene Augen (die nie weinen), ausgedehnte Hoffnungen (über dieses Leben), und Gier und Eifer um weltliche Güter anzuhäufen (Dunya)”
Ibn Abî Al-Dunyâ, Kitâb Al-Zuhd Abschnitt/Kapitel 36.

Es wird berichtet, dass Abdullah ibn ‘Umar رصي الله عنهما sagte,
“Lernt Arabisch, weil es die Intelligenz stärkt und jemandes edles Verhalten (al-mur û’ah) verbessert.”
Al-Bayhaqî, Shu’ab Al-Îmân Band.4 Seite.187

Quelle: quranundsunna.wordpress.com

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Ermahnung: Frauen sollten bei Familienbesuchen getrennt von nicht-mahram Männern sitzen

Ermahnung:Frauen sollten bei Familienbesuchen getrennt von nicht-mahram Männer sitzen
Ermahnung: Frauen sollten bei Familienbesuchen getrennt von nicht-mahram Männern sitzen

Frage (Nr. 1808):

Welchen Rat könnt ihr muslimischen Familien in Bezug auf Familienbesuche und Familientreffen erteilen?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

Menschen sind ihrem Wesen nach gesellig: Sie müssen Freunde haben und Freundschaften beinhalten, dass man sich gegenseitig besucht.

Wenn Besuche unter Familien stattfinden, müssen wir einer wichtigen Angelegenheit unsere Aufmerksamkeit widmen, welche dem Übel die Tür verschließt, indem es den Geschlechtern nicht gestattet wird, sich zu vermischen. Eines der Anzeichen dafür, dass dieses Vermischen harām ist, ist in der folgenden Āyah zu finden (ungefähre Bedeutung): „… Und wenn ihr sie (die Ehefrauen des Propheten) um einen Gegenstand bittet, so bittet sie hinter einem Vorhang. Das ist reiner für eure Herzen und ihre Herzen. …“ (33:53).

Wenn wir die üblen Folgen des Vermischens bei Familientreffen näher betrachten, werden wir viele Beispiele von Verdorbenheit und Unmoral finden:

In den meisten Fällen ist der Hijāb der Frauen in gemischten Versammlungen entweder nicht vorhanden oder nicht korrekt. Die Frauen stellen die Schönheit zur Schau, die zu zeigen Allah ihnen vor jedem verboten hat, vor dem sie sich nicht entblößen dürfen, wie es in der folgenden Āyah heißt (ungefähre Bedeutung): „und ihren Schmuck nicht offen zeigen“ (24:31). Es kommt sogar vor, dass Frauen, die sich für gemischte Versammlungen herrichten, sich nie für ihre Ehemänner schmücken.

Wenn Männer Frauen in gemischten Versammlungen sehen, zerstört dies ihr religiöses Bestreben und ihre Moral und es provoziert verbotene Gelüste.

Schreckliche Streitigkeiten und eheliche Trennungen können daraus resultieren, wenn jemand auf die Frau eines anderen schaut, er ihr zuzwinkert, mit ihr lacht und scherzt. Wenn das Paar nach Hause kommt, beginnt die Auseinandersetzung:

Er: „Warum hast du über die Worte von So-und-So gelacht, obwohl sie überhaupt nicht komisch waren?“

Sie: „Und warum hast du der So-und-So zugezwinkert?“

Er: „Wenn er mit dir redet, verstehst du ihn sofort, wenn ich aber mit dir rede, verstehst du mich nie!“

So nehmen die Anschuldigungen ihren Lauf, bis das Ganze oftmals in Hass oder Scheidung endet.

Manche Männer und Frauen beginnen vielleicht damit, ihre Heirat zu bedauern, wenn sie ihre Partner mit denen ihrer Freunde vergleichen. Ein Mann könnte zu sich selbst sagen: „So-und-So nimmt an Diskussionen teil und ist gebildet, meine Frau aber ist unwissend und überhaupt nicht gebildet…“ Und eine Frau könnte zu sich selbst sagen: „So-und-So ist glücklich, ihr Ehemann ist so wortgewandt und elegant, wobei mein Mann langweilig ist und ohne Nachzudenken redet…“ Dies zerstört die eheliche Beziehung und führt zu einer schlechten Behandlung der Ehepartner untereinander.

Manch einer könnte vor anderen angeben, indem er vorgibt, etwas zu haben, was gar nicht stimmt, sodass er z. B. vor anderen Männern seine Frau herumkommandiert, um eine starke Persönlichkeit vorzuspielen, während er zu Hause wie ein Schmusekätzchen ist. Eine Frau könnte sich Gold leihen, damit andere bei diesem Treffen denken, dass sie viel besitzt, doch der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Derjenige, der behauptet, etwas zu besitzen, was nicht ihm gehört, ist wie jemand, der ein Gewand der Lüge trägt.“ (al-Bukhāri, al-Fath 9/317).

Solche gemischten nächtlichen Versammlungen sind oftmals Zeitverschwendung, angefüllt mit sinnlosem Gerede und anderen Sünden der Zunge, während kleine Kinder zu Hause zurückgelassen werden (damit das Treffen nicht durch ihr Geschrei gestört wird…).

Solche nächtlichen Treffen können sogar noch schlimmer sein und andere große Sünden beinhalten, wie z. B. Alkohol und Glücksspiel, insbesondere bei der so genannten Unterschicht. Eine weitere große Sünde, die daraus resultieren kann, ist das Verlangen, den Kuffār zu folgen und wie sie zu sein hinsichtlich der Kleidung und der Sitten und Gebräuche. Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Wer ein Volk nachahmt, gehört zu ihm.“ (Imām Ahmad, al-Musnad 2/50; siehe auch Sahīh al-Jāmi` #2828).

Bei Familientreffen sollten die Frauen von den nicht-mahram Männern getrennt sein und die Treffen sollten einem sinnvollen Zweck dienen, wie z. B. dem Gedenken an Allah (Dhikr), dem Streben nach nützlichen Wissen oder die Diskussion von sozialen Problemen oder Dingen, von denen die Familie in diesem Leben profitiert. Wir bitten Allah darum, uns sicher und gesund zu bewahren. Möge Allah unseren Propheten Muhammad segnen.

Anmerkung des englischen Übersetzers: „Mahram“ bezieht sich auf Blutsverwandte, mit denen die Heirat dauerhaft verboten ist, wie z. B. der Vater der Frau, ihr Bruder, Sohn, Onkel etc.

Islam Q&A

Scheikh Muhammad Salih al-Munajjid

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Das Gerücht

Das Gerücht

Eine Frau wiederholte die Gerüchte die sie über ihren Nachbarn gehört hatte. Innerhalb weniger Tage hatte es jedoch bereits die ganze Nachbarschaft gehört. Die betroffene Person war tief verletzt und gekränkt.

Später erfuhr jene Frau, die verantwortlich für das Verbreiten des Gerüchtes war, dass es gar nicht stimmte. Das was sie getan hatte bereute sie nun, also ging sie zu einem alten weisen Mann, um ihn zu fragen, was sie tun kann um den Schaden den sie angerichtet hatte wieder gutzumachen.

Er sagte: “Geh zum Marktplatz und kaufe einen Huhn, dann töte es. Und dann, auf deinem Heimweg, zupfe dessen Federn und wirf sie einzeln auf den Boden den ganzen Weg entlang.
Ein bisschen verwundert über den Rat, tat sie was der Mann gesagt hatte.

Am nächsten Tag sagte der Mann: “Jetzt geh und sammle all die Federn, die du gestern auf den Boden geworfen hast wieder auf und bring sie mir.
Die Frau ging den gleichen Weg entlang, aber entsetzt musste sie feststellen, dass der Wind alle Federn weggeweht hatte. Nach stundenlangem Suchen kam sie nur mit drei Federn in der Hand wieder zurück.

“Siehst du” sagte der alte Mann,
“es ist leicht sie zu verteilen, aber es ist unmöglich sie alle wieder aufzusammeln.”

Genauso ist es mit Gerüchten. Man braucht nicht viel um Gerüchte zu verbreiten, aber wenn man es einmal getan hat, kann man es nicht mehr ungeschehen machen.

Hudhaifa (r) berichtete:
Der Gesandte Allâhs (s) hat gesagt:
“Ein Verbreiter von üblen Nachreden wird nicht ins Paradies kommen!”
(Bukhârî und Muslim)

[Übersetzung aus dem Englischen]
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