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Die Liebesgeschichte von Zaineb (ra) die Tochter des Propheten Muhammad (s)

Die Liebesgeschichte von Zainab (r.a) Die Tochter des Propheten Mohammed (sws.) .

Abu al – ‚As bin Al-Rabi ist der Neffen von Khadija (r.a.) der Frau des Propheten (sws.). Er war eine wichtige Persönlichkeit des Klans der Quraish, den der Prophet (sws.) sehr liebte und auf Gegenseitigkeit ruhte. Der erste Teil dieser Geschichte spielt bevor Mohammed (sws.) wusste, dass er überhaupt der Prophet sein wird. Bevor Mohammed (sws.) zum Propheten wurde, kam Abul As Ibnu Rabi zu ihm und sagte sinngemäß: „Oh Mohammed ich möchte deine älteste Tochter Zainab zur Ehefrau nehmen.“ Daraufhin erwiderte der Prophet (sws.) : „Ich gebe dir meine Tochter Zainab nicht zur Ehefrau, bis ich sie gefragt habe.“ Selbstverständlich ging der Prophet (sws.) zu seiner Tochter Zainab und sagte zu ihr: „Der Sohn deiner Tante ist zu mir gekommen und hat deinen Namen erwähnt. Würdest du zufrieden sein ihn als Ehemann zu haben?“ Auf diese feinfühlige Art und Weise berichtete unser Prophet Mohammed (sws.) seiner Tochter von Abu al-‘As bin Al-Rabi‘. Ihr Gesicht errötete und sie lächelte. Mit dieser Reaktion erklärte Zainab ( r.a.) ihr Einverständnis und sie heirateten daraufhin. So begann die Liebesgeschichte. Nach ein paar Jahren hat Zainab (r.a.) zwei Kinder bekommen und zwar eine Tochter namens Oumama und einen Sohn namens Ali. Ihr gemeinsames Leben verlief sehr schön und sie waren sehr zufrieden. Nun begannen Probleme aufzutauchen. Probleme, die ein Ehepaar in unserer heutigen Zeit niemals erleben wird. Was geschah? Mohammed (sws.) ist nicht mehr einfach nur ein Mann geblieben. Er ist ein Prophet geworden. Als dies geschah war Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ verreist. Nach seiner Rückkehr findet er eine andere Zainab (r.a.) vor. Sie ist eine Muslima geworden. Auf seinem Rückweg bekam Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ von Leuten mit, dass sein Schwiegervater Mohammed (sws) behauptete er sei ein Gesandter Allahs (swt.). Die Menschen sagten zu ihm: „Dein Schwiegervater behauptet ALLAH (swt.) hätte ihn gesand. Er hat eine neue Religion mitgebracht.“ Als Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ das Haus betritt sagt Zainab (r.a.) zu ihm: „Ich habe eine wunderbare Nachricht für dich. Eine wunderbare Nachricht habe ich für dich! Eine riesengroße Freudennachricht!“ Sie erzählte ihm von alldem von ihm verpassten Begebenheiten und teilt ihm glücklich mit: „Ich bin Muslima geworden. Ist das nicht wunderbar? Ist das nicht wunderbar?“ er antwortete: „Hättest du mich nicht vorher informieren sollen?“

Das Problem hat angefangen! Alles worauf er vorher vertraute ,war jetzt für seine Ehefrau nicht mehr die Wahrheit. Die Grundlagen seines Lebens ,waren nicht mehr die seiner Ehefrau und diese informierte ihn nicht vor ihrem handeln. Er sagte zu ihr : „Wäre es nicht besser, wenn du es mir vorher gesagt hättest?“

Sie sagte dann zu ihm: „Ich hätte meinen Vater nicht zum Lügner erklären können. Er ist auch kein Lügner. Ich bin nicht die einzige, die Muslima geworden ist. Deine Tante Khadija (r.a.) ist auch Muslima geworden, die Frau Abu Bakr (r.a.) ist auch Muslim geworden…“ Sie zählte ihm mehrere wichtige Persönlichkeiten auf, die alle zum Islam übergetreten sind , um ihm zu zeigen, dass sie nicht die einzige war, die den Weg Islam gewählt hatte. Er sagte dann zu ihr : „Ich nicht! Ich möchte nicht, Er hat sein Volk im Stich gelassen und ist Muslim geworden, wegen seiner Ehefrau. Das möchte ich nicht !“ „Hast du keine Entschuldigung für mich? Kannst du meine Situation nicht verstehen? Dein Vater ist für mich kein unwichtiger Mensch. Er bleibt weiterhin eine Respekt Person für mich. Nur weil ich diese Religion nicht annehmen möchte heißt es nicht, dass er keinen Wert mehr für mich hat.“ Wie gesagt Zainab (r.a.) hat ihm angeboten Muslim zu werden aber er hat verneint. Zainab (r.a) war gerade dabei für Ruhe zu sorgen, indem sie folgendes sagte: „Und wer? Wer sonst soll eine Entschuldigung für dich finden, wenn nicht ich? Ich bin deine Ehefrau und ich werde dir helfen die Wahrheit zu erkennen so weit ich kann.“ Sie kam einer ihrer wichtigsten Aufgaben als Ehefrau nach. Welcher Mensch aus unserer Zeit wäre an ihrer bzw. seiner Stelle in der Lage gewesen so mit seinem Ehepartner umzugehen? Er wollte weiterhin die Götzen anbeten und sie hat eine vollkommen neue Religion angenommen. Für beide Seiten ein brutaler Schock. Wie groß ist die Liebe, die ihnen von ALLAH (swt) gegeben wurde? „Ich bleibe bei dir, bis du die Wahrheit gefunden hast!“, sagte sie ihm und das tat sie auch. Ganze 20 Jahre lebten sie so. Sie als Muslima und er als Kafir (Ungläubiger). (Dazu muss erwähnt werden, dass es damals noch erlaubt war, dass ein Ungläubiger mit einer Gläubigen verheiratet ist. Der Vers, in dem ALLAH (swt) dies verbietet war noch nicht herab gesandt.)

Der Prophet Mohammed (sws.) hat zu dieser Zeit nichts dazu gesagt. Er hat ihr nicht den Umgang mit ihm verboten oder ähnliches. Die Al Hidjra ist eingetroffen. Alle Muslime zogen von Mekka nach Medina zusammen mit dem Propheten (sws). Sollte Zainab (r.a.) auch nach Medina und ihren Gatten in Mekka zurücklassen? Sie, die ihren Mann liebte und weiterhin liebt ist zum Propheten (sws) gegangen und fragte ihn: „Oh Gesandter Allahs erlaubst du es mir, dass ich mit meinem Ehemann hier in Mekka bleibe?“ Er sagte zu ihr: „Bleib mit deinem Ehemann und deinen Kindern zusammen. Bleib ruhig mit ihnen zusammen.“ So ist Zainab (r.a.) in Mekka geblieben. Man darf nicht vergessen, dass Zainab (r.a.) mit ihrem Ehemann ein schönes Leben führte trotz dieser ganzen Uneinigkeiten.

Es sollten aber noch mehr Probleme kommen . Die Schlacht von Badr ist gekommen. In dieser Schlacht kämpften die Kufar gegen die Muslime. Also Mekka gegen Medina. Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ hatte eine Entscheidung getroffen. Er wollte mit den Mekkanern zusammen in die Schlacht ziehen um mit ihnen zusammen gegen den Propheten (sws) zu kämpfen. Zainab (r.a.) weinte sehr sehr viel. Sie hatte große Angst ihren Vater oder ihren Ehemann verlieren zu können. Deshalb nahm sie stets Zuflucht bei ALLAH (swt.) und sprach: „Oh ALLAH. Ich fürchte mich vor dem Tag, wenn die Sonne aufgeht und meine Kinder haben keinen Vater mehr oder ich habe keinen Vater mehr.“ Wie hätte sie handeln müssen. Wie konnte sie in der Lage noch für Ruhe sorgen. Sie hat es geschafft für Ruhe zu sorgen. Sie liebte ihn dennoch und hatte große Geduld. Es wurde immer problematischer. Die Schlacht von Badr wurde von Mohammed (sws.) gewonnen und Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ wurde als Kriegsgefangener fest genommen. Die ersten Männer kamen zurück nach Mekka und Zainab (r.a.) fragte sie wie es gelaufen ist, was passiert ist, wer die Schlacht gewonnen hatte. Die Männer berichten ihr von dem Sieg ihres Vaters . Sie wirft sich nieder und bedankt sich bei ALLAH (swt), dass ihr Vater gesiegt hat, denn die Religion stand bei ihr an erster Stelle. Unmittelbar da nach fragt sie nach ihrem Ehemann: „Was ist mit meinem Ehemann passiert?“ Kann sich jemand vorstellen in welch einer katastrophalen Situation sich Zainab (r.a.) befand während der Schlacht? Was hätte sie ihren Kindern sagen sollen? Was hätte sie ihnen geantwortet, wenn sie fragen würden wohin ihr Vater gegangen sei? Man sagte ihr, dass ihr Ehemann von seinem Schwiegervater festgenommen wurde. Dann sprach Zainab (r.a.): „Ich schicke etwas um meinen Ehemann frei zu kaufen.“ Sie besaß nicht viel. Sie hatte nicht viel, das wertvoll genug wäre um ihn frei zu kaufen. Außer einer Kette, die einst ihrer Mutter Khadija (r.a.) gehörte. Sie gab diese Kette einem mit, der auf dem Weg nach Medina war und sagte zu ihm: „Gib das dem Propheten (sws.) und sag ihm, dass es dafür da ist, damit mein Ehemann frei kommt“. Der Prophet (sws.) war gerade dabei die Gefangenen für die angekommene Gelder frei zu lassen. Während er dies tat, kam irgendwann eine kleine Tasche an. Er öffnete die Tasche und fragte: „Wer soll damit frei kommen?“Man antwortete ihm: „Abu al-‘As bin Al-Rabi‘.“ Prophet (sws) schaute sich den Inhalt der Tasche an und fing an zu weinen, weil er die Kette wieder erkannte. Sie gehörte seiner geliebten Frau Khadija (r.a.). Weinend sagt er „Das ist die Kette von Khadija.“ Die Häuser damals waren alle mit Liebe gefüllt.

Man muss sich immer wieder vor Augen halten was bisher alles geschah: Die Tochter des Propheten (sws) lebt mit einem Menschen zusammen, der ein Kafir war, der Vater ihrer Kinder ,der Mann den sie liebte und gleichzeitig war er der Mann der in den Krieg zog um gegen ihren Vater und gegen ihren glauben ankämpfte . Dann wurde er fest genommen und Zainab (r.a.) wollte ihn mit der Kette, der Frau ihres Vaters frei kaufen. Ein Mensch aus unserer Mitte würde noch hinzufügen, dass sie ihn mit dem Geld ihres eigenen Vaters frei kaufen wollte.

Nun Mohammed (sws) sprach dann : „Wir sind immer zufrieden mit ihm als Schwiegersohn gewesen. Ich habe nur gutes von ihm erfahren. Wärt ihr nicht dafür ihn frei zu lassen? Lasst ihn doch frei. Würdet ihr das denn nicht akzeptieren?“ Der Prophet (sws) bat erst seine Gefährten um Erlaubnis. „Würdet ihr ihn nicht bitte frei lassen und ihm die Kette zurückgeben?“ Sie sagten: „Das machen wir oh Gesandter Allahs.“ Mohammed(sws) gab Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ die Kette zurück und sagte zu ihm: „Sag Zainab sie soll diese Kette nicht mehr hergeben.“ Er schickt diesen Mann wieder zurück zu seiner Tochter. Daraufhin fragte er Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ ob er nicht mit ihm alleine reden könnte. Er sagte zu ihm: „Oh Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ ALLAH hat mir befohlen, dass ich eine Muslima und einen Nichtmuslim voneinander trenne. Würdest du mir meine Tochter zurückgeben? Würdest du das machen?“ Das ist die Barmherzigkeit wie sie es in den Familien wahrhaftiger Muslime gibt. Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ ist nach Mekka zurückgegangen und Mohammed (sws) wusste nicht, ob er seine Tochter wieder sehen würde. Was hätte Zainab (r.a.) ihm jetzt alles vorwerfen können ? Er ist kein Muslim geworden Er zog in den Krieg um gegen ihren Vater zu kämpfen Er wurde auch noch festgenommen und sie muss ihn dann auch noch frei kaufen .

Aber Zainab (r.a.) empfing ihn auf eine Art und Weise, auf die eine heutige Frau noch nicht einmal ihren Ehemann empfängt, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt und nicht im weitesten Sinne etwas getan hat, das seiner Frau so viel Kummer bereiten könnte, wie das was Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ getan hatte. MashaALLAH Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ sagt zu ihr: „Ich muss weiter ziehen .“ Sie fragt ihn: „Wohin willst du denn?“ Er antwortet: „Ich werde nirgends wohin gehen aber du wirst zu deinem Vater zurück gehen.“ „Aber warum? Warum soll ich zu meinem Vater gehen?“, fragt sie ihn anschließend. „Deine Religion hat befohlen, dass wir uns voneinander trennen.“, antwortet er.

Was ist das für eine Liebe. Was ist das für eine Liebe. Möge ALLAH swt uns allen so eine Liebe zwischen uns und unseren Ehepartnern geben. Amin

„Willst du nicht mit mir kommen und Muslim werden?“ Sie hatte noch nicht aufgegeben. „Nein.“, antwortete er ihr. Sie nahm Ali und Oumama mit nach Medina und ging zu ihrem Vater, denn Religion ist an erster Stelle. Daran erkennt man wie groß ihr Iman war. In Medina wollten viele Männer Zainab (r.a.) heiraten, denn damals war es kein Problem, wenn eine Frau Kinder hatte oder geschieden war. Das war damals keine Schande ganz und gar nicht. Und nicht nur Zainab (r.a.) ging es so. Zainab (r.a.) verneinte jedoch jedes Angebot, weil sie immer noch ihren Mann liebte, wie sie es schon die ganze Zeit tat. Sie hatte Hoffnung, dass er zu ihr als Muslim zurückkehren wird, deshalb blieb sie allein stehend. Zainab (r.a.) blieb alleinstehend und heiratete niemanden anderes, weil ihre Liebe und Hoffnung einfach zu groß war, obwohl mittlerweile 6 Jahre vergangen waren ohne, dass er als Muslim zu ihr zurückgekehrt war. Das Problem wurde intensiver und komplizierter. Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ war ein Geschäftsmann, der mit seiner Karawane durch die Ortschaften zog. Auf einer Reise wurde er von den Gefährten des Propheten (sws) umzingelt. Er konnte flüchten und er flüchtete in Richtung Medina eigentlich dorthin wo die Leute lebten, die ihn auch bekämpfen wollten. Das war auch der einzige Weg, der ihm übrig blieb. Wohin sollte er jetzt flüchten? Alle diese Menschen wollen ihn doch haben. Die Gefährten, die ihn auch umzingelten bekamen schnell heraus, dass er in Medina war, denn es sprach sich herum. Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ kannte keinen Ausweg, sodass er nachfragte, wo Zainab (r.a.) wohnte und lief auch zu ihrem Haus. Das alles ist in der Nacht passiert also vor dem Fadjr-Gebet.

Er klopft an ihre Tür. „Bist du als Muslim gekommen?“ Das war das erste, was sie ihn fragte. „Nein ich bin eher als Flüchtling gekommen.“, antwortete er ihr und erzählte ihr die ganze Geschichte. Sie fragt ihn daraufhin: „Möchtest du nicht Muslim werden?“ „Nein ich möchte nicht“, war seine Antwort auf diese Frage. Diese Liebe ist unglaublich, denn sie sagt ihm: „Du brauchst keine Angst zu haben oh Sohn meiner Tante. Willkommen oh Vater von Ali und Oumama.“ Das hatte Zainab (r.a.) nie vergessen, dass er der Vater ihrer Kinder war. Andere Frauen hätten ihm den Kontakt zu seinen Kindern verboten, aber sie war etwas besonderes, da sie ihre Kinder und ihren Ehemann nicht vergessen hatte. MashaALLAH

Es wurde zum Fadjr-Gebet gerufen. Der Prophet (sws.) hat mit den anderen Muslimen gemeinsam in der Moschee gebetet. Als das Gebet beendet wurde, durch die Friedensgrüße an die Engel nach rechts und nach links, herrschte vollkommene Stille. Alle blieben sitzen und gedenken ALLAH swt. Es herrscht absolute Stille. Alls von ganz weit hinten, da wo die Frauen beten eine Frauenstimme zu vernehmen war. Diese Stimme rief mitten in der Moschee: „Ich habe Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ Schutz gewährt!“

Mohammed (sws.) fragt die Anwesenden, ob sie dies auch gehört haben. Sie bejahten diese Frage. Diese Stimme wiederholt diesen Satz. Es war die Stimme von Zainab (r.a.). Sie sagt zu Mohammed (sws.): „Ya Rasulallah wenn ich Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ aus einem ganz entfernten Blickwinkel betrachte, dann ist er der Sohn meines Onkels. Wenn ich von einem ganz nahen Blickwinkel betrachte, dann ist er der Vater meiner Kinder. Ich habe ihm Schutz gewährt!“, sagte sie entschlossen. Sie hatte die Entscheidung sozusagen schon getroffen.

„Oh ihr Menschen. Als Schwiegersohn habe ich nur gutes von ihm erlebt. Er war immer gut! Er sprach immer die Wahrheit und hielt immer sein Versprechen.“ Das sagte der Prophet (sws.) über seinen ehemaligen Schwiegersohn, der ihn einst mit dem Schwert bekämpfen wollte. „Seid ihr damit einverstanden, dass Zainab ihm ihre Fürsprache gab?“, fragte er seine Mitmenschen. Sie antworteten ihm mit :“Einverstanden ya Rasulallah.“

„Mein Wunsch ist es, dass wir den Mekkanern ihr Geld zurück geben, dass wir haben. Wenn ihr aber nicht damit einverstanden seid, dann bin ich damit auch zufrieden und ich werde euch diese Entscheidung nie zum Vorwurf machen.“, äußerte sich der Prophet (sws). „Nein ya Rasulallah. Sie können das gesamte Geld wieder haben. Alles.“, gaben sie ihm als Antwort. Daraufhin stand er auf und sagte: „Wem Zainab Schutz gewährt, dem gewähren wir auch Schutz.“ Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ würde nichts in Medina geschehen, was auch immer er tun würde. Er hatte den Schutz von ganz Medina auf seiner Seite.

Als Zainab (r.a.) sich dann auf dem Weg zurück begeben wollte, holte der Prophet (sws.) sie noch einmal zu sich und sagte ihr folgendes: „Sei gut zu ihm! Deine Mama ist seine Tante und er ist der Vater von Ali und Oumama. Behandle ihn gut! Aber er darf dir nicht näher kommen. Er ist dir nicht mehr erlaubt.“. Sie entgegnete ihm: „Einverstanden ya Rasulallah!“. Zainab ist zu Abu al ‚As gegangen und sagte: „Ya Abu al ‚As war es für dich leicht das du dich von uns getrennt hast? Fällt dir das nicht schwer das du von uns getrennt lebst? Willst du nicht den Islam annehmen“? Er antwortet : „Nein!“ Er nahm das Geld und ging nach Mekka, dort gab er allen ihr Geld zurück und fragte: „Hat jemand von euch nicht sein Geld bekommen?“ Sie antworteten: „Nein wir haben alle unser Geld bekommen!“ Daraufhin sagt Abu al-‘As zu den Menschen:

„Aschhadu an la ilaha illa allah wa aschhadu ana muhammadan 3abduhu wa rasuluh“ HAMDULILLAH

Er fügte hinzu : „Ich wollte vorher kein Moslem werden ,ich wollte euch erst euer Geld zurück geben und das habe ich jetzt getan .“ Abu al-‘As ging daraufhin nach Medina und er traf genau nach dem Fadjr-Gebet in Medina an. Alle Menschen waren ruhig und er stand auf und sagte zum Propheten (sws): „Du hast mir Schutz gewährt und nun möchte ich dir sagen Aschhadu an la ilaha illa allah wa aschhadu anna anta Mohammed rasul allah!“

Alls die Muslima das hörten haben alle geschrien : „Allahu akbar allahu akbar“ die gesamte Moschee hat sich gefreut. Abu al-‘As fragte dann unseren Propheten Mohammed (sws) : „Darf ich jetzt zurück zu Zainab?“ Der Prophet (sws) sagte: „Komm mit!“ Sie gingen zu Zainab und klopften an der Tür . Der Prophet (sws) sagte: „Oh Zainab Abu al-‘As ist heute wieder zu mir gekommen und hat gefragt ob er dich nochmal heiraten darf.“ Zainab wurde wieder ganz rot und sie lächelte . Zainab und Abu al-‘As heirateten und hatten ein Jahr lang eine glückliche und wundervolle Ehe . Bis plötzlich Zainab verstarb . Nach 20 Jahren Kampf das Abu al-‘As Moslem wird, nach 20Jahren voller tränen und angst und sorgen um ihn ,nach genau 20jahren starb Zainab . Sie konnten nur noch ein Jahr gemeinsam leben. Abu al-‘As konnte das nicht glauben,er hat geweint ,er hat so viel geweint das sein Bart immer voll mit tränen war . Er hat so viel geweint das Mohammed (sws) immer seine Tränen wegwischen musste und Mohammed (sws) war der Vater der verstorbenen Frau von Abu al-‘As . Es war für den Propheten (sws) schlimm ,doch für Abu al-‘As war es noch viel schlimmer! Der Prophet sagte ihm immer : „Du musst Sabr haben“ Doch Abu al-‘As sagte : „Ya Rasulallah ich kann nicht mehr leben ,ich kann dieses Leben nicht mehr ohne Zainab ertragen“. Er ging immer zu Oumama und umarmte sie ganz fest und sagte : „Erinnere mich an Deine Mutter erinnere mich an Deine Mutter“

Er konnte nicht ohne sie leben. Und dann nach einem Jahr Trauer um Zainab ist Abu al-‘As auch gestorben.

„Und es gehört zu Seinen Zeichen, dass Er euch aus euch selbst Gattinen erschaffen hat, damit ihr bei ihnen Ruhe findet; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die nachdenken“ (30:21)

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Der Beduine Zahir bin Haram

Der Beduine Zahir bin Haram (ra)
بسم الله الرحمن
الرحيم

Anas ibn Malik radiAllahu 3anh- sagte: Es gab einen Mann unter den Beduinen,
namens Zahir bin Haram radiAllahu 3anh Wann immer er nach Madinah
kam, um seine Bedürfnisse zu erledigen, brachte er dem Propheten –
Sallahu 3alayhi w sallam – etwas als Geschenk mit wie
Hüttenkäse oder Butter. Der Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam-
breitete ebenfalls etwas für ihn vor, um es ihn zu geben, wenn er
gehen wollte. Der Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam- liebte ihn
und sagte: „Zahir ist unser Beduine und wir sind
seine Stadtbewohner.“ Zahir sah nicht gut aus.
Eines Tages verlies Zahir – radiAllahu 3anh die Wüste und kam zum
Propheten – Sallahu 3alayhi w sallam-, aber er fand ihn nicht.
Er hatte einige Güter zu verkaufen, sodann ging er zum Marktplatz.
Als der Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam- über seine Ankunft
erfuhr, so ging er zum Marktplatz, um nach ihn zu schauen. Der
Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam – kam an und sah ihn,
wie er Güter verkaufte und der Schweiß rollte von seinem Gesicht
hinunter. Er trug Beduinen Kleider, die nicht gut rochen. Der
Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam – umarmte ihn von
hinten ganz fest, während Zahir – radiAllahu 3anh- unbewusst war
und nicht sehen konnte, wer hinter ihm war. Zahir radiAllahu 3anh
wurde ängstlich und sagte: „Lass mich los! Wer ist
das?“ Aber der Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam-
schwieg. Zahir versuchte sich loszureißen und schaute nach rechts
und links und als er den Propheten – Sallahu 3alayhi w sallam-
sah, beruhigte er sich und lehnte sich an die Brust des Propheten
– Sallahu 3alayhi w sallam. Der Prophet – Sallahu 3alayhi
w sallam – fing an mit ihm Scherze zu machen und sagte in der
Öffentlichkeit:„Wer will diesen Diener kaufen?! Wer will
diesen Diener kaufen?!“ Daraufhin schaute sich
Zahir radiAllahu 3anh an und dachte an seine extreme Armut, da er
weder Besitz noch gutes Aussehen hatte. Er sagte: „O
Gesandter Allahs, du wirst mich unverkäuflich
finden.“ Der Prophet – صلى الله عليه و
سلم – sagte: „Aber du bist nicht
unverkäuflich bei Allah. Für Allah bist du sehr
wertvoll.“

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Eifersucht der Frauen des Propheten

`A´ischa, Gattin des Propheten, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:
Die Gattinnen des Propheten schickten Fatima, Tochter des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zum Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm. Fatima bat ihn um Einlass, als er mit mir auf meinem wollenen Gewand lag. Er erlaubte ihr einzutreten. Da sagte sie: „O Gesandter Allahs, deine Frauen schickten mich zu dir. Sie beanspruchen von dir, dass du sie und die Tochter von Abu Quhafa (`A’ischa) gleich liebst.“ Währenddessen war ich schweigend. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu ihr: „O Töchterchen, liebst du denn nicht, wen ich liebe?“ Fatima erwiderte: „Doch, gewiss.“ Er sagte: „Dann liebe diese!“ Als sie das hörte, stand sie auf, kehrte zu den Gattinnen des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, und erstattete ihnen Bericht von dem, was sie gesagt hatte, und was der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu ihr gesagt hatte. Sie sagten: „Du hast uns gar nichts genützt. Geh noch einmal zu ihm und sag ihm: „Deine Gattinnen fordern von dir, sie und die Tochter von Abu Quhafa gleich zu lieben.““ Fatima aber weigerte sich und sagte: „Bei Allah, ich werde das nie machen.“ `A´ischa berichtete weiter: Da schickten die Gattinnen des Propheten Zainab Bint Gahsch, Gattin des Propheten zu ihm, die fast den gleichen hohen Rang wie meinen bei dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, hat. Ich sah niemals eine so fromme Frau, so gottesfürchtig, so wahrhaft bei ihren Reden, so großzügig, die die verwandtschaftliche Bände bewahrt, und so hart arbeitet, um Wohltaten zu erweisen, und um Allah, Dem Erhabenen nahe zu sein, wie Zainab. Was ich nur gegen sie halte, ist, dass sie leicht angeregt wird, jedoch wird sie auch schnell ruhig. Sie bat den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, um Einlass, als er mit mir auf einem wollenen Gewand lag, in dem selben Zustand, wie er war, als Fatima zu ihm kam. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, erlaubte Zainab einzutreten. Sie sagte: „O Gesandter Allahs, deine Gattinnen schickten mich, um dich zu bitten, sie gleich wie die Tochter von Abu Quhafa zu lieben.“ Sie redete schlecht über mich und sie überschritt das Maß. Währenddessen beobachtete ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, und seine Augen, um zu erkennen, ob er mir erlaubt, ihre Argumente zu widerlegen oder nicht. Zainab war noch da, als ich wusste, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nichts dagegen hatte, wenn ich ihr entgegnete. Also ergriff ich das Wort und redete auf Zainab ein, bis ich ihre Argumente widerlegte. Da sagte der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, lächelnd: „Sie ist die Tochter von Abu Bakr!“

[Sahih Muslim Nr. 4472 (im arabischen)]

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Barmherzigkeit bei der Kindererziehung

Soziale Angelegenheiten

Barmherzigkeit bei der Kindererziehung
Frage:
Ist es erlaubt den Kindern (als Strafe) die vollen Windeln anzulassen, während man ihnen antrainieren möchte, dass sie aufs „Töpfchen“ gehen?

Antwort:
Wallahi, es gehört zur Verantwortung der Eltern, sich um die Kinder zu kümmern. Doch sollten sie keine Härte gegenüber ihren Kindern zeigen, da sie schwache Geschöpfe sind. Wie ihr wisst, beabsichtigen sie Dinge oft nicht oder meinen es nicht so. Der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) leitete die Kinder an, beispielsweise als er (sallAllahu alayhi wa sallam) Anas bin Malik sandte, um etwas zu bringen – Anas kam nicht wieder, so ging er aus dem Haus und fand Anas spielend mit den Kindern vor.
Er (sallAllahu alayhi wa sallam) tätschelte seinen Kopf und sagte lächelnd: „Ya Anas“. Er lächelte! Er sagte, „Oh Anas, bist du gegangen, wohin ich dich geschickt habe?“ Anas sagte: „Nein Ya RasuluLah!“ Der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) schimpfte ihn nicht, und deswegen, sagte Anas, diente er dem Propheten (sallAllahu alayhi wa sallam) 10 Jahre lang. Der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) reagierte nie tadelnd auf eine Handlung von Anas, indem er ihn fragte „Warum hast du dies getan?“ oder „Warum hast du jenes nicht getan?“

Er (sallAllahu alayhi wa sallam) leitete das Gemeinschaftsgebet, und während er in der Sujud (Niederwerfung) war kam Hasan oder Husayn, kletterte auf seine Schulter und blieb dort, bis die Sahaba dachten, das der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) sterben würde, aufgrund der langen Sujud, die andauerte bis der Junge fortging. Nach dem Gebet sagte der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam): „Mein Enkel spielte auf meinen Schultern und ich wollte ihn nicht unterbrechen.“ SubhanaAllah, der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) betete und er wollte das Kind nicht beim Spielen stören – er führte das Gemeinschaftsgebet!

Heutzutage sind die Leute sehr engstirnig, sie wollen mit den Kindern keine Barmherzigkeit haben. Doch sind Kinder so erschaffen: sie lieben es zu spielen, und manchmal zerstören sie dabei Dinge. Ihr solltet sie nur anleiten, und ihnen gnädig sein. Sie lieben Barmherzigkeit und wenn man ihnen gegenüber Respekt zeigt und mit ihnen spricht, wie der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam):
Eines Tages kam er zu Abu Umayr, der Junge hatte stets einen Vogel bei sich, und eines Tages war er traurig und weinte. Er (sallAllahu alayhi wa sallam) fragte jemand, was mit Abu Umayr sei und sie sagten ihm, dass sein Vogel gestorben war. Er (sallAllahu alayhi wa sallam) ging freundlich zu ihm und sagte: „Ya Abu Umayr, was geschah deinem Vogel?“ Er sprach mit ihm, wie mit einem Mann.

Umar Ibn Al Khattab sagte über Kindererziehung:
Vom ersten Jahr, in dem das Kind geboren wird, bis zum Alter von sieben Jahren ist es Zeit für ihn zu spielen. Vom achten bis zum 14ten Lebensjahr, leite ihn bezüglich dem, was er tun und was er nicht tun soll. Und vom 15ten Lebensjahr an lässt du ihn, denn er ist nun volljährig. Wenn er 20 Jahre alt ist, ist er ein Mann, weder schlägst, noch beschimpfst du ihn, behandle ihn wie deinen Freund.
So sollten Kinder erzogen, behandelt und mit ihnen umgegangen werden.

Zeigt ihnen keine Härte und haltet sie nicht davon ab, mit anderen zu feixen und zu spielen, lasst sie und sprecht später mit ihnen darüber. Lasst sie dies als eure Barmherzigkeit, ihnen gegenüber erkennen.
Sagt ihnen z.B.: “Du hast das falsch gemacht, doch trotzdem war ich barmherzig und nett zu dir, da ich dein Vater/deine Mutter bin – ich liebe dich und ich möchte, dass du der beste bist, also höre auf meinen Rat. Deshalb habe ich dich gehen und spielen lassen, deshalb habe ich dir das Geschenk gegeben.“

Sprecht zu ihnen auf diese Weise. Sie sind sehr sensible Geschöpfe, also müssen wir mit ihnen umgehen, wie der Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) mit ihnen umgegangen ist.

Und Allah weiß es am besten.

Schaykh Muhammad Al Maliki

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