Beiträge mit dem Schlagwort: Liebe

Die schöne Frau

Eines Tages sah ein Mann, eine wunderschöne Frau auf dem Marktplatz und war fasziniert von ihrer Schönheit. Er verliebte sich sofort in sie. Er begann ihr zu folgen, trampelte durch den Schlamm und versuchte an sie so nah wie möglich ranzukommen.

„Schwester!“ schrie er. „Schwester!“

Schliesslich konnte er sich ihr nähern, und als sie sich umdrehte sagte er, während ihm sein Atem stockte: „Du bist die schönste und anmutigste Frau, die ich je gesehen habe. Würdest du meinen Heiratsantrag annehmen?

Sie blieb kurz still, zeigte zu einer Frau hinter dem Mann und sagte: Gut, aber meine Schwester ist noch schöner als ich es bin!

Der Mann drehte sich um und fragte: „Wo?“

Und sie schlug ihm eine auf die Nase 🙂 , er versank im Schlamm, und fragte ganz verwirrt: „Warum? Warum?“

Sie sagte: „Weil der/die wahre Liebende sich nicht von seinem/r Geliebten abwendet!“Sub7an ALLAH

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Das ist Liebe

Das ist Liebe

Manche verbringen ihr ganzes Leben mit Suchen. Manchmal gebend, manchmal nehmend. Manchmal folgend. Aber meistens nur wartend. Sie glauben, dass Liebe ein Ort ist, welchen du bekommst: ein Ziel am Ende einer langen Straße. Und sie können das Ende der Straße nicht abwarten, um ihr Ziel zu erreichen. Sie sind jene Herzen, die durch die Bewegung von Herzen bewegt werden. Die hoffnungslosen Romantiker, die Liebesgeschichtenaufsauger oder jeder aufrichtige Ausdruck von wahrer Hingabe. Für sie ist die Suche eine fast lebenslange Besessenheit. Aber, dieses tragische „Suche“ hat ihre Kosten – und ihre Gaben.

Der Weg dieser Erwartungen und das „in die Liebe verliebt sein“ ist schmerzhaft, aber es kann seine eigenen Lektionen bringen. Lektionen über die Art der Liebe, diese Welt, die Menschen und das eigene Herz, welches eben ein oft sehr schmerzhafter Weg sein kann. Am Allermeisten kann dieser Weg auch eigene Lektionen über den Schöpfer der Liebe bringen.

Diejenigen, die diese Route nehmen werden, erreichen oft das Wissen, dass die menschliche Liebe, die sie suchen, nicht das Ziel ist. Irgendeine Form von dieser menschlichen Liebe kann ein Geschenk sein. Es kann ein Mittel sein. Aber in dem Moment, an dem du es zum Ende machst, wirst du fallen. Und du wirst dein ganzes Leben mit dem falschen Fokus leben. Du wirst bereit werden, das Ziel aus Gründen der Mittel, zu opfern. Du wirst dein Leben geben, um ein “Ziel“ der weltlichen Perfektion, zu erreichen, das nicht existiert.

Und wer einer Fata Morgana hinterherläuft, wird nie dort ankommen; aber weiter laufen. Und so wirst du einfach weiterlaufen und bereit sein nicht zu schlafen, weinen, bluten und wertvolle teile deiner Selbst zu opfern – manchmal sogar die eigene Würde. Aber du wirst nie erreichen, was du in diesem Leben suchst, denn was du suchst, ist kein weltliches Ziel. Die Art der Vollkommenheit, die du suchst, kann nicht in der materiellen Welt gefunden werden. Du kannst sie nur in Allah finden.

Das Bild der menschlichen Liebe, die du suchst, ist eine Illusion in der Wüste des Lebens. Wenn es das ist, was du suchst, dann wirst du immer nur auf der Jagd sein. Doch egal wie nah du einer Fata Morgana kommst, du wirst sie nie berühren können. Du wirst keine eigene Vorstellung besitzen. Du kannst keine Kreation des eigenen Verstands halten.

Du gibst dein ganzes Leben noch immer, um diesen „Ort“ zu erreichen. Du tust dies, weil in den Märchen das die Stelle ist, wo die Geschichte endet. Es endet beim Finden, dem Verbinden, der Heirat. Zwei Seelen als ein Ganzes. Und alle um sie herum werden dich denken lassen, dass die Weg dort endet: an der Stelle, wo du deinen Seelenverwandten getroffen hast, deine andere Hälfte – an dem Punkt der Straße, wo du heiratest. Dann und nur dann, sagen sie dir, wirst du endgültig komplett sein. Das ist natürlich eine Lüge, denn den Abschluss findest du in nichts anderem als in Allah.

Aber die Lektionen, die du gelernt hast, seit du klein warst – von jeder Geschichte, jedem Lied, jedem Film, jedem Spot, jeder wohlmeinenden Tante – ist, dass du nicht anders komplett sein wirst. Und wenn – Allah bewahre – du einer der „Außenseiter“ sein wirst, welcher nicht geheiratet hat oder geschieden wurde, giltst du als fehlerhaft oder in gewisser Weise unvollständig.

Die Lektion die du gelernt hast, ist, dass die Geschichte mit der Hochzeit endet und dann kommt das, wo das Paradies beginnt. Der Punkt, an dem du erlöst und komplett sein wirst und alles, was einmal gebrochen wurde, wird behoben werden. Das einzige Problem ist, dass dort die Geschichte nicht endet. Dort beginnt sie! Dort beginnt der Aufbau: der Aufbau eines Lebens, der Aufbau des Charakters, der Aufbau von Geduld, Ausdauer und Opferbereitschaft. der Aufbau der Selbstlosigkeit. der Aufbau der Liebe.

Und der Aufbau deines Weges zu Ihm zurück.

Aber wenn die Person, die du geheiratet hast, dein ultimativer Fokus im Leben wird, hat dein Kamp gerade begonnen. Jetzt ist dein Ehepartner deine größte Prüfung. Bis du diese Person aus dem Platz deines Herzens entfernst, welches nur für Allah sein sollte, wird es wehtun. Ironischerweise wird dein Ehepartner das Werkzeug für diese schmerzhafte Extraktion werden, bist du lernst, dass es Orte im menschlichen Herzen gibt, die nur von – und für – Allah gemacht sind.

Unter den anderen Lektionen, die du auf diesem Weg lernen kannst – nach einer langen Straße mit Verlust, Gewinn, Versagen, Erfolg und so vielen Fehlern – ist, dass es mindestens zwei Arten von Liebe gibt. Es wird einige Menschen geben, die du dafür liebst, was du von ihnen bekommst: Was sie dir geben, ist welches Gefühl sie dir geben. Das ist vielleicht die Mehrheit der Liebe – das ist auch, was so viel Liebe instabil macht. Die Fähigkeit einer Person zu geben, ist unbeständig und wechselnd. Deine Antwort auf das was du gegeben hast, ist ebenfalls unbeständig und wechselnd. Also, wenn du einem Gefühl nachjagst, wirst du immer jagen. Kein Gefühl wird immer konstant bleiben. Wenn die Liebe davon abhängig ist, wird es auch unbeständig und wechselnd werden. Und wie in allem in dieser Welt heißt es, je mehr du dem hinterherrennst, desto mehr wird es von dir davonlaufen.

Aber, ab und zu, betreten Menschen dein Leben, dass du liebst – nicht für das, was sie dir geben – aber für das, was sie sind. Die Schönheit, die du in ihnen siehst reflektiert den Schöpfer wieder, so dass du sie liebst. Jetzt plötzlich geht es nicht darum, was du bekommst, sondern um das, was du geben kannst. Das ist selbstlose Liebe. Diese zweite Art von Liebe ist seltenste. Und wenn die Basis, und nicht in Konkurrenz zu sein, die Liebe zu Allah ist, wird es auch die meiste Freude bringen. Auf einer anderen Weise zu lieben, heißt, abhängig zu sein, Erwartungen zu haben – alles Zutaten für Elend und Enttäuschung.

Für all jene, die ihr Leben damit verbracht haben zu suchen, wissend, dass die Reinheit von irgendetwas nur an der Quelle zu finden ist. Wenn es Liebe ist, die du suchst, suche sie bei Allah. Jeder andere Fluss, nicht basierend auf Seine Liebe, vergiftet denjenigen, der davon trinkt. Und der Trinkende wird weitertrinken, bis das Gift ihn tötet. Er wird weiterhin innerlich mehr und mehr sterben, bis er stoppt und die reine Quelle des Wassers findet.

Sobald du beginnst alles Wunderschöne als eine Reflektion von Allahs Schönheit zu sehen, wirst du lernen auf die richtige Art und Weise zu lieben: Um Seinetwillen. Alles und jeden den du liebst, wird durch Ihn und für Ihn sein. Die Grundlage solch einer Liebe ist Allah. Also, was du in der hältst ist nicht länger ein instabiles Gefühl, eine flüchtige Emotion. Und was du verfolgst, wird nicht länger ein vorübergehendes Hochgefühl sein. Was du hältst, was du verfolgst, was du liebst, wird Allah sein: der „Einzige“ der stabil und konstant bleibt. Danach wird alles durch Ihn sein. Alles, was du gibst oder nimmst, was du liebst oder nicht liebst, wird von Ihm sein. Nicht von deinem Nafs. Es wird für Ihn sein. Nicht für dein Nafs.

Das heißt, du wirst lieben, was Er liebt und nicht lieben, was Er nicht liebt. Und wenn du liebst, gibst du dem Geschöpf – und erwartest nicht etwas als Gegenleistung. Du wirst lieben und du wirst geben, aber Er wird mit dir zufrieden sein. Und derjenige, mit dem Allah zufrieden ist, ist der reichste und großzügigste von allen Liebenden. Deine Liebe wird von Ihm sein, für Ihn und wegen Ihm. Das ist die Befreiung des Selbst aus der Sklaverei zu irgendeinem erschaffenen Ding. Und es ist Freiheit. Es ist Freude.

Das ist Liebe.
Quelle auf englisch
Übersetzt von al-ghariba

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Die Liebesgeschichte von Zaineb (ra) die Tochter des Propheten Muhammad (s)

Die Liebesgeschichte von Zainab (r.a) Die Tochter des Propheten Mohammed (sws.) .

Abu al – ‚As bin Al-Rabi ist der Neffen von Khadija (r.a.) der Frau des Propheten (sws.). Er war eine wichtige Persönlichkeit des Klans der Quraish, den der Prophet (sws.) sehr liebte und auf Gegenseitigkeit ruhte. Der erste Teil dieser Geschichte spielt bevor Mohammed (sws.) wusste, dass er überhaupt der Prophet sein wird. Bevor Mohammed (sws.) zum Propheten wurde, kam Abul As Ibnu Rabi zu ihm und sagte sinngemäß: „Oh Mohammed ich möchte deine älteste Tochter Zainab zur Ehefrau nehmen.“ Daraufhin erwiderte der Prophet (sws.) : „Ich gebe dir meine Tochter Zainab nicht zur Ehefrau, bis ich sie gefragt habe.“ Selbstverständlich ging der Prophet (sws.) zu seiner Tochter Zainab und sagte zu ihr: „Der Sohn deiner Tante ist zu mir gekommen und hat deinen Namen erwähnt. Würdest du zufrieden sein ihn als Ehemann zu haben?“ Auf diese feinfühlige Art und Weise berichtete unser Prophet Mohammed (sws.) seiner Tochter von Abu al-‘As bin Al-Rabi‘. Ihr Gesicht errötete und sie lächelte. Mit dieser Reaktion erklärte Zainab ( r.a.) ihr Einverständnis und sie heirateten daraufhin. So begann die Liebesgeschichte. Nach ein paar Jahren hat Zainab (r.a.) zwei Kinder bekommen und zwar eine Tochter namens Oumama und einen Sohn namens Ali. Ihr gemeinsames Leben verlief sehr schön und sie waren sehr zufrieden. Nun begannen Probleme aufzutauchen. Probleme, die ein Ehepaar in unserer heutigen Zeit niemals erleben wird. Was geschah? Mohammed (sws.) ist nicht mehr einfach nur ein Mann geblieben. Er ist ein Prophet geworden. Als dies geschah war Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ verreist. Nach seiner Rückkehr findet er eine andere Zainab (r.a.) vor. Sie ist eine Muslima geworden. Auf seinem Rückweg bekam Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ von Leuten mit, dass sein Schwiegervater Mohammed (sws) behauptete er sei ein Gesandter Allahs (swt.). Die Menschen sagten zu ihm: „Dein Schwiegervater behauptet ALLAH (swt.) hätte ihn gesand. Er hat eine neue Religion mitgebracht.“ Als Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ das Haus betritt sagt Zainab (r.a.) zu ihm: „Ich habe eine wunderbare Nachricht für dich. Eine wunderbare Nachricht habe ich für dich! Eine riesengroße Freudennachricht!“ Sie erzählte ihm von alldem von ihm verpassten Begebenheiten und teilt ihm glücklich mit: „Ich bin Muslima geworden. Ist das nicht wunderbar? Ist das nicht wunderbar?“ er antwortete: „Hättest du mich nicht vorher informieren sollen?“

Das Problem hat angefangen! Alles worauf er vorher vertraute ,war jetzt für seine Ehefrau nicht mehr die Wahrheit. Die Grundlagen seines Lebens ,waren nicht mehr die seiner Ehefrau und diese informierte ihn nicht vor ihrem handeln. Er sagte zu ihr : „Wäre es nicht besser, wenn du es mir vorher gesagt hättest?“

Sie sagte dann zu ihm: „Ich hätte meinen Vater nicht zum Lügner erklären können. Er ist auch kein Lügner. Ich bin nicht die einzige, die Muslima geworden ist. Deine Tante Khadija (r.a.) ist auch Muslima geworden, die Frau Abu Bakr (r.a.) ist auch Muslim geworden…“ Sie zählte ihm mehrere wichtige Persönlichkeiten auf, die alle zum Islam übergetreten sind , um ihm zu zeigen, dass sie nicht die einzige war, die den Weg Islam gewählt hatte. Er sagte dann zu ihr : „Ich nicht! Ich möchte nicht, Er hat sein Volk im Stich gelassen und ist Muslim geworden, wegen seiner Ehefrau. Das möchte ich nicht !“ „Hast du keine Entschuldigung für mich? Kannst du meine Situation nicht verstehen? Dein Vater ist für mich kein unwichtiger Mensch. Er bleibt weiterhin eine Respekt Person für mich. Nur weil ich diese Religion nicht annehmen möchte heißt es nicht, dass er keinen Wert mehr für mich hat.“ Wie gesagt Zainab (r.a.) hat ihm angeboten Muslim zu werden aber er hat verneint. Zainab (r.a) war gerade dabei für Ruhe zu sorgen, indem sie folgendes sagte: „Und wer? Wer sonst soll eine Entschuldigung für dich finden, wenn nicht ich? Ich bin deine Ehefrau und ich werde dir helfen die Wahrheit zu erkennen so weit ich kann.“ Sie kam einer ihrer wichtigsten Aufgaben als Ehefrau nach. Welcher Mensch aus unserer Zeit wäre an ihrer bzw. seiner Stelle in der Lage gewesen so mit seinem Ehepartner umzugehen? Er wollte weiterhin die Götzen anbeten und sie hat eine vollkommen neue Religion angenommen. Für beide Seiten ein brutaler Schock. Wie groß ist die Liebe, die ihnen von ALLAH (swt) gegeben wurde? „Ich bleibe bei dir, bis du die Wahrheit gefunden hast!“, sagte sie ihm und das tat sie auch. Ganze 20 Jahre lebten sie so. Sie als Muslima und er als Kafir (Ungläubiger). (Dazu muss erwähnt werden, dass es damals noch erlaubt war, dass ein Ungläubiger mit einer Gläubigen verheiratet ist. Der Vers, in dem ALLAH (swt) dies verbietet war noch nicht herab gesandt.)

Der Prophet Mohammed (sws.) hat zu dieser Zeit nichts dazu gesagt. Er hat ihr nicht den Umgang mit ihm verboten oder ähnliches. Die Al Hidjra ist eingetroffen. Alle Muslime zogen von Mekka nach Medina zusammen mit dem Propheten (sws). Sollte Zainab (r.a.) auch nach Medina und ihren Gatten in Mekka zurücklassen? Sie, die ihren Mann liebte und weiterhin liebt ist zum Propheten (sws) gegangen und fragte ihn: „Oh Gesandter Allahs erlaubst du es mir, dass ich mit meinem Ehemann hier in Mekka bleibe?“ Er sagte zu ihr: „Bleib mit deinem Ehemann und deinen Kindern zusammen. Bleib ruhig mit ihnen zusammen.“ So ist Zainab (r.a.) in Mekka geblieben. Man darf nicht vergessen, dass Zainab (r.a.) mit ihrem Ehemann ein schönes Leben führte trotz dieser ganzen Uneinigkeiten.

Es sollten aber noch mehr Probleme kommen . Die Schlacht von Badr ist gekommen. In dieser Schlacht kämpften die Kufar gegen die Muslime. Also Mekka gegen Medina. Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ hatte eine Entscheidung getroffen. Er wollte mit den Mekkanern zusammen in die Schlacht ziehen um mit ihnen zusammen gegen den Propheten (sws) zu kämpfen. Zainab (r.a.) weinte sehr sehr viel. Sie hatte große Angst ihren Vater oder ihren Ehemann verlieren zu können. Deshalb nahm sie stets Zuflucht bei ALLAH (swt.) und sprach: „Oh ALLAH. Ich fürchte mich vor dem Tag, wenn die Sonne aufgeht und meine Kinder haben keinen Vater mehr oder ich habe keinen Vater mehr.“ Wie hätte sie handeln müssen. Wie konnte sie in der Lage noch für Ruhe sorgen. Sie hat es geschafft für Ruhe zu sorgen. Sie liebte ihn dennoch und hatte große Geduld. Es wurde immer problematischer. Die Schlacht von Badr wurde von Mohammed (sws.) gewonnen und Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ wurde als Kriegsgefangener fest genommen. Die ersten Männer kamen zurück nach Mekka und Zainab (r.a.) fragte sie wie es gelaufen ist, was passiert ist, wer die Schlacht gewonnen hatte. Die Männer berichten ihr von dem Sieg ihres Vaters . Sie wirft sich nieder und bedankt sich bei ALLAH (swt), dass ihr Vater gesiegt hat, denn die Religion stand bei ihr an erster Stelle. Unmittelbar da nach fragt sie nach ihrem Ehemann: „Was ist mit meinem Ehemann passiert?“ Kann sich jemand vorstellen in welch einer katastrophalen Situation sich Zainab (r.a.) befand während der Schlacht? Was hätte sie ihren Kindern sagen sollen? Was hätte sie ihnen geantwortet, wenn sie fragen würden wohin ihr Vater gegangen sei? Man sagte ihr, dass ihr Ehemann von seinem Schwiegervater festgenommen wurde. Dann sprach Zainab (r.a.): „Ich schicke etwas um meinen Ehemann frei zu kaufen.“ Sie besaß nicht viel. Sie hatte nicht viel, das wertvoll genug wäre um ihn frei zu kaufen. Außer einer Kette, die einst ihrer Mutter Khadija (r.a.) gehörte. Sie gab diese Kette einem mit, der auf dem Weg nach Medina war und sagte zu ihm: „Gib das dem Propheten (sws.) und sag ihm, dass es dafür da ist, damit mein Ehemann frei kommt“. Der Prophet (sws.) war gerade dabei die Gefangenen für die angekommene Gelder frei zu lassen. Während er dies tat, kam irgendwann eine kleine Tasche an. Er öffnete die Tasche und fragte: „Wer soll damit frei kommen?“Man antwortete ihm: „Abu al-‘As bin Al-Rabi‘.“ Prophet (sws) schaute sich den Inhalt der Tasche an und fing an zu weinen, weil er die Kette wieder erkannte. Sie gehörte seiner geliebten Frau Khadija (r.a.). Weinend sagt er „Das ist die Kette von Khadija.“ Die Häuser damals waren alle mit Liebe gefüllt.

Man muss sich immer wieder vor Augen halten was bisher alles geschah: Die Tochter des Propheten (sws) lebt mit einem Menschen zusammen, der ein Kafir war, der Vater ihrer Kinder ,der Mann den sie liebte und gleichzeitig war er der Mann der in den Krieg zog um gegen ihren Vater und gegen ihren glauben ankämpfte . Dann wurde er fest genommen und Zainab (r.a.) wollte ihn mit der Kette, der Frau ihres Vaters frei kaufen. Ein Mensch aus unserer Mitte würde noch hinzufügen, dass sie ihn mit dem Geld ihres eigenen Vaters frei kaufen wollte.

Nun Mohammed (sws) sprach dann : „Wir sind immer zufrieden mit ihm als Schwiegersohn gewesen. Ich habe nur gutes von ihm erfahren. Wärt ihr nicht dafür ihn frei zu lassen? Lasst ihn doch frei. Würdet ihr das denn nicht akzeptieren?“ Der Prophet (sws) bat erst seine Gefährten um Erlaubnis. „Würdet ihr ihn nicht bitte frei lassen und ihm die Kette zurückgeben?“ Sie sagten: „Das machen wir oh Gesandter Allahs.“ Mohammed(sws) gab Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ die Kette zurück und sagte zu ihm: „Sag Zainab sie soll diese Kette nicht mehr hergeben.“ Er schickt diesen Mann wieder zurück zu seiner Tochter. Daraufhin fragte er Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ ob er nicht mit ihm alleine reden könnte. Er sagte zu ihm: „Oh Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ ALLAH hat mir befohlen, dass ich eine Muslima und einen Nichtmuslim voneinander trenne. Würdest du mir meine Tochter zurückgeben? Würdest du das machen?“ Das ist die Barmherzigkeit wie sie es in den Familien wahrhaftiger Muslime gibt. Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ ist nach Mekka zurückgegangen und Mohammed (sws) wusste nicht, ob er seine Tochter wieder sehen würde. Was hätte Zainab (r.a.) ihm jetzt alles vorwerfen können ? Er ist kein Muslim geworden Er zog in den Krieg um gegen ihren Vater zu kämpfen Er wurde auch noch festgenommen und sie muss ihn dann auch noch frei kaufen .

Aber Zainab (r.a.) empfing ihn auf eine Art und Weise, auf die eine heutige Frau noch nicht einmal ihren Ehemann empfängt, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt und nicht im weitesten Sinne etwas getan hat, das seiner Frau so viel Kummer bereiten könnte, wie das was Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ getan hatte. MashaALLAH Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ sagt zu ihr: „Ich muss weiter ziehen .“ Sie fragt ihn: „Wohin willst du denn?“ Er antwortet: „Ich werde nirgends wohin gehen aber du wirst zu deinem Vater zurück gehen.“ „Aber warum? Warum soll ich zu meinem Vater gehen?“, fragt sie ihn anschließend. „Deine Religion hat befohlen, dass wir uns voneinander trennen.“, antwortet er.

Was ist das für eine Liebe. Was ist das für eine Liebe. Möge ALLAH swt uns allen so eine Liebe zwischen uns und unseren Ehepartnern geben. Amin

„Willst du nicht mit mir kommen und Muslim werden?“ Sie hatte noch nicht aufgegeben. „Nein.“, antwortete er ihr. Sie nahm Ali und Oumama mit nach Medina und ging zu ihrem Vater, denn Religion ist an erster Stelle. Daran erkennt man wie groß ihr Iman war. In Medina wollten viele Männer Zainab (r.a.) heiraten, denn damals war es kein Problem, wenn eine Frau Kinder hatte oder geschieden war. Das war damals keine Schande ganz und gar nicht. Und nicht nur Zainab (r.a.) ging es so. Zainab (r.a.) verneinte jedoch jedes Angebot, weil sie immer noch ihren Mann liebte, wie sie es schon die ganze Zeit tat. Sie hatte Hoffnung, dass er zu ihr als Muslim zurückkehren wird, deshalb blieb sie allein stehend. Zainab (r.a.) blieb alleinstehend und heiratete niemanden anderes, weil ihre Liebe und Hoffnung einfach zu groß war, obwohl mittlerweile 6 Jahre vergangen waren ohne, dass er als Muslim zu ihr zurückgekehrt war. Das Problem wurde intensiver und komplizierter. Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ war ein Geschäftsmann, der mit seiner Karawane durch die Ortschaften zog. Auf einer Reise wurde er von den Gefährten des Propheten (sws) umzingelt. Er konnte flüchten und er flüchtete in Richtung Medina eigentlich dorthin wo die Leute lebten, die ihn auch bekämpfen wollten. Das war auch der einzige Weg, der ihm übrig blieb. Wohin sollte er jetzt flüchten? Alle diese Menschen wollen ihn doch haben. Die Gefährten, die ihn auch umzingelten bekamen schnell heraus, dass er in Medina war, denn es sprach sich herum. Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ kannte keinen Ausweg, sodass er nachfragte, wo Zainab (r.a.) wohnte und lief auch zu ihrem Haus. Das alles ist in der Nacht passiert also vor dem Fadjr-Gebet.

Er klopft an ihre Tür. „Bist du als Muslim gekommen?“ Das war das erste, was sie ihn fragte. „Nein ich bin eher als Flüchtling gekommen.“, antwortete er ihr und erzählte ihr die ganze Geschichte. Sie fragt ihn daraufhin: „Möchtest du nicht Muslim werden?“ „Nein ich möchte nicht“, war seine Antwort auf diese Frage. Diese Liebe ist unglaublich, denn sie sagt ihm: „Du brauchst keine Angst zu haben oh Sohn meiner Tante. Willkommen oh Vater von Ali und Oumama.“ Das hatte Zainab (r.a.) nie vergessen, dass er der Vater ihrer Kinder war. Andere Frauen hätten ihm den Kontakt zu seinen Kindern verboten, aber sie war etwas besonderes, da sie ihre Kinder und ihren Ehemann nicht vergessen hatte. MashaALLAH

Es wurde zum Fadjr-Gebet gerufen. Der Prophet (sws.) hat mit den anderen Muslimen gemeinsam in der Moschee gebetet. Als das Gebet beendet wurde, durch die Friedensgrüße an die Engel nach rechts und nach links, herrschte vollkommene Stille. Alle blieben sitzen und gedenken ALLAH swt. Es herrscht absolute Stille. Alls von ganz weit hinten, da wo die Frauen beten eine Frauenstimme zu vernehmen war. Diese Stimme rief mitten in der Moschee: „Ich habe Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ Schutz gewährt!“

Mohammed (sws.) fragt die Anwesenden, ob sie dies auch gehört haben. Sie bejahten diese Frage. Diese Stimme wiederholt diesen Satz. Es war die Stimme von Zainab (r.a.). Sie sagt zu Mohammed (sws.): „Ya Rasulallah wenn ich Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ aus einem ganz entfernten Blickwinkel betrachte, dann ist er der Sohn meines Onkels. Wenn ich von einem ganz nahen Blickwinkel betrachte, dann ist er der Vater meiner Kinder. Ich habe ihm Schutz gewährt!“, sagte sie entschlossen. Sie hatte die Entscheidung sozusagen schon getroffen.

„Oh ihr Menschen. Als Schwiegersohn habe ich nur gutes von ihm erlebt. Er war immer gut! Er sprach immer die Wahrheit und hielt immer sein Versprechen.“ Das sagte der Prophet (sws.) über seinen ehemaligen Schwiegersohn, der ihn einst mit dem Schwert bekämpfen wollte. „Seid ihr damit einverstanden, dass Zainab ihm ihre Fürsprache gab?“, fragte er seine Mitmenschen. Sie antworteten ihm mit :“Einverstanden ya Rasulallah.“

„Mein Wunsch ist es, dass wir den Mekkanern ihr Geld zurück geben, dass wir haben. Wenn ihr aber nicht damit einverstanden seid, dann bin ich damit auch zufrieden und ich werde euch diese Entscheidung nie zum Vorwurf machen.“, äußerte sich der Prophet (sws). „Nein ya Rasulallah. Sie können das gesamte Geld wieder haben. Alles.“, gaben sie ihm als Antwort. Daraufhin stand er auf und sagte: „Wem Zainab Schutz gewährt, dem gewähren wir auch Schutz.“ Abu al-‘As bin Al-Rabi‘ würde nichts in Medina geschehen, was auch immer er tun würde. Er hatte den Schutz von ganz Medina auf seiner Seite.

Als Zainab (r.a.) sich dann auf dem Weg zurück begeben wollte, holte der Prophet (sws.) sie noch einmal zu sich und sagte ihr folgendes: „Sei gut zu ihm! Deine Mama ist seine Tante und er ist der Vater von Ali und Oumama. Behandle ihn gut! Aber er darf dir nicht näher kommen. Er ist dir nicht mehr erlaubt.“. Sie entgegnete ihm: „Einverstanden ya Rasulallah!“. Zainab ist zu Abu al ‚As gegangen und sagte: „Ya Abu al ‚As war es für dich leicht das du dich von uns getrennt hast? Fällt dir das nicht schwer das du von uns getrennt lebst? Willst du nicht den Islam annehmen“? Er antwortet : „Nein!“ Er nahm das Geld und ging nach Mekka, dort gab er allen ihr Geld zurück und fragte: „Hat jemand von euch nicht sein Geld bekommen?“ Sie antworteten: „Nein wir haben alle unser Geld bekommen!“ Daraufhin sagt Abu al-‘As zu den Menschen:

„Aschhadu an la ilaha illa allah wa aschhadu ana muhammadan 3abduhu wa rasuluh“ HAMDULILLAH

Er fügte hinzu : „Ich wollte vorher kein Moslem werden ,ich wollte euch erst euer Geld zurück geben und das habe ich jetzt getan .“ Abu al-‘As ging daraufhin nach Medina und er traf genau nach dem Fadjr-Gebet in Medina an. Alle Menschen waren ruhig und er stand auf und sagte zum Propheten (sws): „Du hast mir Schutz gewährt und nun möchte ich dir sagen Aschhadu an la ilaha illa allah wa aschhadu anna anta Mohammed rasul allah!“

Alls die Muslima das hörten haben alle geschrien : „Allahu akbar allahu akbar“ die gesamte Moschee hat sich gefreut. Abu al-‘As fragte dann unseren Propheten Mohammed (sws) : „Darf ich jetzt zurück zu Zainab?“ Der Prophet (sws) sagte: „Komm mit!“ Sie gingen zu Zainab und klopften an der Tür . Der Prophet (sws) sagte: „Oh Zainab Abu al-‘As ist heute wieder zu mir gekommen und hat gefragt ob er dich nochmal heiraten darf.“ Zainab wurde wieder ganz rot und sie lächelte . Zainab und Abu al-‘As heirateten und hatten ein Jahr lang eine glückliche und wundervolle Ehe . Bis plötzlich Zainab verstarb . Nach 20 Jahren Kampf das Abu al-‘As Moslem wird, nach 20Jahren voller tränen und angst und sorgen um ihn ,nach genau 20jahren starb Zainab . Sie konnten nur noch ein Jahr gemeinsam leben. Abu al-‘As konnte das nicht glauben,er hat geweint ,er hat so viel geweint das sein Bart immer voll mit tränen war . Er hat so viel geweint das Mohammed (sws) immer seine Tränen wegwischen musste und Mohammed (sws) war der Vater der verstorbenen Frau von Abu al-‘As . Es war für den Propheten (sws) schlimm ,doch für Abu al-‘As war es noch viel schlimmer! Der Prophet sagte ihm immer : „Du musst Sabr haben“ Doch Abu al-‘As sagte : „Ya Rasulallah ich kann nicht mehr leben ,ich kann dieses Leben nicht mehr ohne Zainab ertragen“. Er ging immer zu Oumama und umarmte sie ganz fest und sagte : „Erinnere mich an Deine Mutter erinnere mich an Deine Mutter“

Er konnte nicht ohne sie leben. Und dann nach einem Jahr Trauer um Zainab ist Abu al-‘As auch gestorben.

„Und es gehört zu Seinen Zeichen, dass Er euch aus euch selbst Gattinen erschaffen hat, damit ihr bei ihnen Ruhe findet; und Er hat Zuneigung und Barmherzigkeit zwischen euch gesetzt. Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die nachdenken“ (30:21)

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Ich fühle als wären deine Fesseln um meinen Nacken

Ich fühle als wären deine Fesseln um meinen Nacken

„Ich kannte sie seitdem die ein 13-jähriges Mädchen war; sie kam um ihren Vater im Gefängnis zu besuchen. Ich selbst war ein 20-jähriger junger Mann (ich befand mich im Gefängnis mit ihrem Vater, da wir Dawah machten und die Menschen zum Jihad einluden).
Für mich war sie nur ein kleines, unschuldiges Mädchen.

Die Tage verstrichen und sie wurde zu einer jungen Dame die bereit für die Heirat war und ihr Vater fragte mich ob ich sie heiraten wollte.
Zu dieser Zeit habe ich nichts gesagt, da ich mich hinter Gittern befand.

Danach wurde ich aus dem Gefängnis entlassen. Niemals habe ich den Vorschlag ihres Vaters vergessen. Ich sprach mit meiner Mutter darüber. Sie lehnte es ab, denn sie wollte dass ich meine Cousine heirate, die laut meiner Mutter, mich das „gefährliche“ Leben vergessen lassen würde.
Ich sagte ihr: „Mutter, ich möchte eine Ehefrau die mir hilft und mit mir auf dem Pfad ist, den ich gewählt habe: der Weg der Dawah und des Jihad.“
Letztendlich akzeptierte sie.
Am nächsten Tag ging ich zu dem Mädchen und schaute tief in ihre Augen. Schüchtern senkte sie ihren Blick. Ich fragte sie: „Akzeptierst du es meine Frau zu werden?“

Sie antwortete: „Mein Vater hat dich bereits akzeptiert, so akzeptiere ich dich ebenfalls.“
Ich warnte sie: „Die Zeit die ich hinter Gittern verbringen werde wird mehr sein als die Zeit die ich mit dir verbringen werde.“

„Deshalb akzeptierte ich es, deine Frau zu werden.“ antwortete sie.
Ich sagte: „Ich werde verfolgt.“
Sie fragte: „Warum?“
Ich antwortete: „Weil ich dem richtigen Weg folge.“
Sie sagte: „So verlasse nie diesen Weg.“
Ich sagte: „Sie könnten mich hinrichten.“
Sie fragte: „Warum?“
Ich antwortete: „Weil ich sage mein Herr ist Allah!“
Sie sagte: „Dein Weg ist auch meiner und du wirst mir ins Paradies vorausgehen.“
Ich sagte: „Meine Mutter liebt dich nicht.“
Sie erwiderte: „Ich werde geduldig sein.“
So sagte ich: „Ich vertraue auf Allah.“

Dann unterschrieben wir den Ehevertrag.
Ich sagte ihr: „Ich kenne keine Wörter der Liebe!“
Sie sagte: „Deine Augen sagen mir mehr als Millionen Wörter.“
Ich sagte: „Wir sind noch am Anfang des Weges, es ist nicht zu spät. Mein Leben ist sehr hart.“
Sie sagte: „Wir sind inmitten des Weges und ich liebe dein Leben.“
Ich sagte ihr: „Wir werden vielen Erschwernissen gegenüberstehen.“
Sie sagte: „Und wer sonst könnte mit dir ihnen gegenüberstehen außer mir?!“
Dann heirateten wird. Nach einigen Monaten wurde sie schwanger. Wir waren so glücklich! Eines Tages, kamen sie um mich ins Gefängnis zu bringen.
Ich sah Tränen in ihren Augen…Ich sagte: „Ich habe dir gesagt dass das passieren wird!“

Sie sagte: „Ich fühle als wären deine Fesseln um meinen Nacken! Bleibe auf dem richtigen Weg und sei stark.“

Sie steckten mich in ein Gefängnis das weit entfernt von meinem Zuhause war. Sie besuchte mich jeden Tag im Gefängnis. Zwischen den Besuchen kam sie auch und versuchte mich zu sehen, selbst aus der Distanz.

Ich sagte ihr einst: „Du bist schwanger, du musst dich ausruhen!“
Sie erwiderte: „Ich finde meine Ruhe wenn ich bei dir bin.“
Sie besuchte mich eines Tages und erzählte mir sie hätte das Ungeborene verloren. Ich sagte ihr dass alles der Wille Allahs ist.
Nach einiger Zeit wurde ich aus dem Gefängnis entlassen. Die Tage vergingen und wir konnten keine weiteren Kinder bekommen, sie wusste dass sie nie in ihrem Leben eine Mutter werden würde.

„Heirate erneut“ sagte sie mir einst. Ich antworte ihr nicht, sie wiederholte: „Heirate eine zweite Frau!“
Ich antwortete: „Und wer sagt dir dass ich dies nicht bereits getan habe!“
Sie war schockiert und fragte mich mit heiserer Stimme: „Seit wann bist du verheiratet?!“

„Bereits vor unserer Ehe und ich habe viele Kinder“ antworte ich ihr.
„Machst du Scherze?“ fragte sie.
Ich sagte: „Ich schwöre bei Allah, ich heiratete „Dawah“ und all ihre Kinder sind meine.“
Sie sagte: „Dann werde ich sie mit dir großziehen.“
Eines Tages ging ich zu ihr und sagte ihr: „Meine Geliebte, ich habe einen Arbeitsvertrag erhalten. Wie werden in ein anderes Land reisen und die Sorgen und Angst hinter uns lassen.“

Sie sah mich an und sagte: „Ich bin dir nicht dafür gefolgt!“
Ich fragte: „Für was dann?“
Sie antwortete: „Für den Jihad, die Prüfungen und Geduld.“
Ich spürte dass meine Liebe für sie größer wurde.

Danach kamen sie und brachten mich erneut ins Gefängnis.
Ich sagte: „Dieses Mal könnte ich für noch längere Zeit im Gefängnis bleiben, deshalb werde ich dich scheiden.“
„Nein! Tu es nicht! Ich wünschte mir ich wäre an deiner Stelle“ antwortete sie.
Jedesmal als sie mich besuchte, bemerkte ich dass sie immer dünner und blasser wurde. Als ich sie diesbezüglich fragte, sagte sie es sei aufgrund ihrer Sorge um mich. Sie hatte eine tödliche Krankheit. Sie erzählte mir nichts davon und hörte nicht auf mich zu besuchen.

Ich hasste wirklich die Fesseln die mich davon abhielten ihre Hand zu berühren! Einst sagte ich ihr: „Enthülle dein Gesicht, ich möchte es sehen.“
Sie erwiderte: „Ich kann nicht, die Leute schauen uns an.“
Doch sie verbarg die Wahrheit…

Eines Tages kam sie zu einer unüblichen Besuchszeit. Der Gefängniswärter war sehr freundlich zu mir, so als ob er etwas vor mir versteckte.
Sie nahmen die Fesseln von meinen Händen ab.

„Endlich nahmen sie mir die Fesseln ab, endlich kann ich deine Hand berühren und dein Gesicht sehen…doch dein Gesicht hat sich verändert, es hat keine Züge!“
Ich fühlte so viel Schmerz…Ich fragte sie: „Was ist los?“

Sie antwortete: „Du hast das Recht es zu erfahren…Ich habe nicht mehr viel Zeit übrig in dieser Dunya. Bist du mit mir zufrieden?“
Dann erzählte sie mir die Wahrheit. Ich fühlte Zorn, ich weinte und fragte: „Wieso bin ich die letzte Person die das erfährt?“
Sie antwortete: „Wieso hätte ich dich in solch Schmerzen fallen lassen sollen indem ich es dir erzähle? Ich kam heute hierher um deine Zufriedenheit zu erbitten, ich weiß nicht ob ich dich jemals wieder sehen werde.“

Sie schüttelte meine Hand und sagte: „Du kannst es schaffen, du bist ein starker Mann! Möge Allah dir eine bessere Ehefrau gewähren.“
Ich konnte kein Wort sagen, ich konnte nicht sehen! Ich hielt meine warmen tränen zurück…dann verschwand sie. Am selben Tag hörte ich, dass sie verstorben war.

Ihr schwacher Körper konnte sie lange und harte Reise zum Gefängnis nicht verkraften.
Dieses Mal war die Prüfung wirklich hart! Sie ließen mich an ihree Beerdigung teilnehmen, in der ich mich nur schwer bewegen konnte, ich lief wie ein alter Mann.
Ihr Bruder gab mir einen Brief von ihr in die Hand. In ihrem Brief riet sie mir, geduldig zu sein und sie gab mir eine Liste potenzieller Ehefrauen, die sie für mich ausgesucht hatte. Ich zerriss den Brief und ging zurück in meine Zelle…

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Fatwa über die Liebe ( Ibn Taymiyyah)

Wenn ein Mädchen einen Jungen liebt, begeht sie eine Sünde? Alles Lob gebührt Allah. Der Islam kam, um alle Türen, die zum Schlechten und Sünden führen können, zu schließen und ist eifrig darum bemüht, alle Wege, die zu der Verdorbenheit des Herzens und der Gedanken führen können, zu blockieren. Liebe und das Verliebtsein zwischen den Geschlechtern gehören zu den schlimmsten aller Probleme. Shaykh al-Islam Ibn Taymiya (möge Allah sich seiner erbarmen) sagt in Majmoo’ al-Fataawa (10/129): „Liebe ist ein seelisches Leiden und wenn sie zunimmt, beeinflusst sie den Körper und wird ein äußerliches Leiden, entweder als eine Erkrankung des Gehirns, welches zu jenen Erkrankungen gehört, die durch Einflüsterungen entstehen oder als Erkrankungen des Körpers wie Schwäche, Abmagerung etc.“ Und er (Möge Allah sich seiner erbarmen) sagt in Majmoo’ al-Fataawa (10/132): „Eine Nicht-Mahram-Frau zu lieben, führt zu vielen negativen Folgen, deren ganzem Ausmaß nur der Herr der Menschen kennt. Es ist eine Krankheit, die die religiöse Hingabe des Leidtragenden beeinflusst, folglich kann es auch die Gedanken und den Körper beeinflussen.“ Es ist ausreichend zu wissen, dass eine Folge der Liebe zu dem anderen Geschlecht, die versklavte Abhängigkeit des Herzens, welches von dem Geliebten gefangen gehalten wird. So ist die Liebe eine Tür, welche zur Demütigung und der Unterwürfigkeit führt. Dies ist ausreichend, um jemanden vor dieser Krankheit abzuschrecken. Ibn Taymiyah (Möge Allah sich seiner erbarmen) sagt in Majmoo’ al-Fataawa (10/185): „Wenn ein Mann eine Frau liebt, selbst wenn sie für ihn erlaubt ist, verweilt sein Herz in Abhängigkeit zu ihr und sie kann ihn kontrollieren wie sie möchte, selbst wenn er äußerlich als ihr Meister erscheint, da er ihr Ehemann ist. Doch in der Realität ist er ihr Gefangener und Sklave, besonders dann, wenn sie sich seiner Bedürfnisse und Liebe bewusst ist. In diesem Fall wird sie ihn wie ein rauer und unterdrückender Meister seinen erniedrigten Sklaven, welcher sich nicht von ihm befreien kann, kontrollieren. Vielmehr ergeht es ihm noch schlimmer, denn die Abhängigkeit des Herzens ist Schlimmer als die Abhängigkeit des Körpers.“ Die Anhaftung zum anderen Geschlecht wird einem Herzen, welches mit Liebe zu Allah erfüllt ist, nicht passieren. Sie wirkt sich nur auf ein leeres und schwaches Herz aus, sodass sie in der Lage ist, die Kontrolle darüber zu gewinnen, hernach, wenn sie stark und mächtig wird, ist sie in der Lage, die Liebe zu Allah zu bezwingen und ihn zum Shirk zu führen. Folglich wird gesagt: „Liebe ist das Handeln eines leeren Herzens.“ Wenn das Herz frei von der Liebe und dem Gedanken zu dem Allbarmherzigen ist und es ihm fremd ist, mit Ihm zu Sprechen, wird es mit der Liebe zu einer Frau, Bildern und dem Hören von Musik gefüllt. Wenn das Herz Allah einzig liebt und Ihm aufrichtig ergeben ist, wird es nicht einmal daran denken, jemand anderen an der ersten Stelle zu lieben, geschweige denn sich zu verlieben: Wenn ein Herz sich in jemanden verliebt, ist das aufgrund des Mangels an der Liebe zu Allah alleine. Folglich, weil Yusuf, Allahs Friede auf ihm, Allah geliebt hat und ihm aufrichtig ergeben war, fiel er nicht auf die Falle der Liebe herein, vielmehr sagt Allah (sinngemäße Übersetzung): Und sie begehrte ihn, (und) auch er hätte sie begehrt, wenn er nicht ein deutliches Zeichen von seinem Herrn gesehen hätte. Das geschah, um Schlechtigkeit und Unsittlichkeit von ihm abzuwenden. Wahrlich, er war einer Unserer auserwählten Diener. 12:14 Was die Frau von al-‘Azeez angeht, so war sie eine Götzendienerin so wie ihre Gefolgschaft es auch war, folglich fiel sie in diese Falle hinein. Der Muslim muss sich vor diesem Verhängnis schützen und (er) darf sich dabei nicht kleinkriegen, sowie sich von dem Verhängnis entledigen. Wenn er in Hinblick auf das zurückbleibt und dem Weg der Liebe folgt, durch die fortlaufenden Blicke verbotener Dinge, dem Hören von unerlaubten Dingen und der achtlosen Konversation mit dem anderen Geschlecht ist etc. ist er infolgedessen von der Liebe beeinflusst, somit sündigt er und (er) wird gemäß seiner (sündhaften) Taten bestraft. Menschen sind zu Beginn dieses Problems unachtsam gewesen und dachten, sie wären in der Lage gewesen, sich, wann immer sie wollten, zu befreien oder, dass Wie viele an einem bestimmten Zeitpunkt aufzuhören und nicht weiter zu gehen, bis die Krankheit einen festen Halt eingenommen hat und kein Arzt oder Heilmittel mehr helfen konnte? Ibn al-Qayyim (möge Allah sich seiner erbarmen) sagt in Rawdat al-Muhibbeen (147): „Wenn die Ursache nach seinem Willen passiert, so hat er keine Entschuldigung für die Folgen, welche jenseits seinem Einfluss liegen, aber wenn der Grund verboten ist, so hat der Betrunkene keine Entschuldigunng. Einen Blick auf den anderen folgen zu lassen und sich selbst zu erlauben, über diese Person zu denken, ist zweifelsohne wie ein berauschendes Getränk: Er ist für diesen Fall zu tadeln.“ Wenn eine Person sich anstrengt, von diesen Dingen, welche zu dieser ernsthaften Krankheit führen, fernzubleiben – durch das Senken der Blicke, das nicht Anschauen von verbotenen Dingen, nicht Hören von verbotenen Dingen und das Verbannen der vergangenen Gedanken, welche der Teufel ihn in den Kopf hineingebracht hat – demnach ergreift ihm etwas von dem schlechten (Gedanken) seiner Krankheit, da er einen Blick riskiert hat oder eine Abwicklung, die grundsätzlich erlaubt ist, getätigt hat, und verliebt sich sein Herz in eine Frau, somit ist dies, so Allah ta’ala will, keine Sünde, da Allah ta’ala sagt (sinngemäße Übersetzung) : Allah fordert von keiner Seele etwas über das hinaus, was sie zu leisten vermag. [al-Baqarah 2:286] Shaykh al-Islam Ibn Taymiyah (Möge Allah sich seiner erbarmen) sagt in Majmoo’ al-Fataawa:(11/10): „Falls dies nicht aus Achtlosigkeit und Überschreitung seinerseits resultiert, so sündigt er nicht, was ihm widerfährt.“ Ibn al-Qayyim (Möge Allah sich seiner erbarmen) sagt in Rawdat al-Muhibbeen (147): Wenn die Liebe aus einem erlaubten (halal) Grund passiert, (dann) ist die Person nicht zu beschuldigen, wie etwa jener: der seine Frau oder Sklavin liebte, und daraufhin sich von ihr trennte, jedoch ist die Liebe erhalten geblieben und hat ihn nicht verlassen. Er sollte dafür nicht getadelt werden. In ähnlicher Weise, wenn es ein unerwarteter Blick war und er daraufhin seinen Blick abwandte, jedoch packte ihn die Liebe am Herzen, ohne dass er sie beabsichtigt hatte, dann muss er sie (die Liebe) abwehren und widerstehen.“ Aber er muss sein Herz behandeln, indem er die Wirkungen seiner Liebe beendet und indem er sein Herz mit der Liebe zu Allah ta’ala füllt und Hilfe bei Ihm sucht, um davon loszukommen. Er soll nicht zu schüchtern sein intelligente und vertrauenswürdige Personen, um Rat zu fragen oder Ärzte und Psychologen, da er bei ihnen (eventuell) ein Heilmittel finden könnte. Indem er dies tut, muss er geduldig sein, nach Lohn streben, keusch und ruhig bleiben und Allah wird, so Allah will, für ihn einen Lohn bestimmen. Shaykh al-Islam Ibn Taymiyah (Möge Allah sich seiner erbarmen) sagt in Majmoo’ al-Fataawa: (10/133): „Falls er mit der Liebe getestet wird, (und) er (dabei) keusch und geduldig bleibt, dann wird er für das Fürchten gegenüber Allah belohnt werden. Es ist aus einem Schar’ia Beweis bekannt, dass, wenn eine Person keusch bleibt und sich von unerlaubten (haram) Sachen, Blicken, Reden und Taten fernhält und er ruhig bleibt und nicht darüber spricht, sodass es unerlaubte (haram) Reden darüber gibt, ob er sich bei einer anderen Person beschwert oder offenkundig sündigt, oder hinter der Geliebten her ist – ist er Allah gehorsam gegenüber und wehrt die Sünde ab, trotz des Liebesschmerzes, welcher er in seinem Herzen füllt – wie jener, der von einer Katastrophe heimgesucht wird und er die Pein mit Geduld erträgt, dann wird er zu jenen gehören, die Allah fürchten und geduldig sind.“ Allah ist wahrlich gnädig gegen uns gewesen. Wahrlich, wer rechtschaffen und geduldig ist – nimmermehr läßt Allah den Lohn derer, die Gutes tun, verlorengehen.” 12:90 Siehe auch Fragen Nr. 20949 und 33702. Und Allah weiß am besten!! http://islamqa.com/en/ref/82941 Quelle:dieerbenderpropheten.wordpress.com

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Vier Arten der Liebe

Vier Arten der Liebe (Ibn Al-Qayyim)
Ibn Al-Qayyim (rahimu Allah) sagte bezüglich dieses Themas:

Es gibt vier Arten von Liebe, zwischen denen wir unterscheiden müssen. Und die, die vom Rechten Weg abkommen, tun dies, weil sie diese Unterscheidung nicht treffen. Die erste von ihnen ist die Liebe zu Allah, aber dies allein ist nicht ausreichend um eine Person von der Strafe Allahs zu bewahren und Seine Belohnung zu erlangen. Die Mushrikin, Christen, Juden und andere lieben alle Allah.

Die Zweite ist das zu lieben was Allah liebt. Dies ist, was eine Person in den Islam führt und weg vom Kufr. Der meist geliebte von Allah unter den Leuten ist derjenige, der am korrektesten und hingabevollsten in dieser Art von Liebe ist.

Die dritte Art ist die Liebe um Allahs Willen, die eins der Wesensmerkmale des Liebens ist von dem was Allah liebt. Die Liebe einer Person gegenüber dem was Allah liebt kann nicht vollkommen sein, wenn er nicht auch um Allahs Willen liebt.

Die Vierte ist die Liebe für etwas neben Allah, diese Liebe hat etwas mit Shirk zu tun. Jeder, der Dinge neben Allah liebt, aber nicht um Allahs Willen, hat Allah diese Sache beigesellt. Dies ist die Liebe der Mushrikin.

Es bleibt noch eine fünfte Art übrig, die Liebe hat nichts mit unserem Thema zu tun; diese ist die natürliche Liebe, welche in der Neigung der Person liegt und seiner Natur entspricht, wie die Liebe einer durstigen Person gegenüber Wasser oder einer hungrigen Person gegenüber Essen, die Liebe gegenüber Schlaf oder gegenüber seiner Frau und Kindern. Es gibt nichts daran auszusetzen, es sei denn es hält die Person vom Gedenken Allahs ab oder von der Liebe Ihm gegenüber. Allah sagt (in der ungefähren Bedeutung):

[63:9] „O ihr, die ihr glaubt, lasset euch durch euer Vermögen und eure Kinder nicht vom Gedenken an Allah abhalten. Und wer das tut – das sind die Verlierenden.“

[24:37] „Männer, die weder Ware noch Handel vom Gedenken an Allah abhält und der Verrichtung des Gebets und dem Entrichten der Zakah; sie fürchten einen Tag, an dem sich Herzen und Augen verdrehen werden.“
(Al-Jawaab al-Kaafi, 1/134)

Und er (rahimu Allah) sagte:

Der Unterschied zwischen der Liebe um Allahs Willen und der Liebe gegenüber einer Sache neben Allah ist einer der wichtigsten Unterscheidungen. Jeder sollte diese Unterscheidung treffen und wahrlich sie ist verpflichtend für uns. Die Liebe um Allahs Willen ist ein Zeichen der Vervollständigung des Glaubens, aber die Liebe gegenüber einer Sache neben Allah ist die Essenz von Shirk.

Der Unterschied zwischen den beiden ist, das die Liebe einer Person um Allahs Willen verbunden ist mit seiner liebe zu Allah; wenn diese Liebe stark in seinem Herzen vertreten ist, bestimmt diese Liebe, dass er das liebt, was Allah liebt. Wenn er das liebt, was sein Herr liebt und er die Freunde Allahs liebt, so ist dies die Liebe um Allahs Willen. So liebt er Seine Gesandten, Propheten, Engel und enge Freunde, weil Allah sie liebt und er hasst die, die sie hassen, weil Allah diese Leute hasst.

Das Zeichen für die Liebe und den Hass um Allahs Willen ist, dass sein Hass gegenüber denen die Allah hasst sich nicht in Liebe wandelt, nur weil diese Person ihn freundlich behandelt, ihm einen Dienst erweist oder ihm einige Notwenigkeiten erfüllt, die er hat. Seine Liebe für diejenigen, die Allah liebt wird sich nicht in Hass wandeln, nur weil diese Person etwas tut, was ihn verletzt oder kränkt, ob es nun durch einen Fehler oder absichtlich gemacht wurde, im Gehorsam gegenüber Allah oder weil die Person das Gefühl hat seine Gründe zu haben oder weil die Person ein Übeltäter ist, der seine Übeltaten aufgeben will und Reue zeigt.

Die gesamte Religion dreht sich um vier Grundregeln: Liebe und Hass, Handeln und Unterlassen. Die Person, dessen Liebe und Hass, Handlung und Unterlassen alle dem Willen Allahs unterliegen, hat seinen Glauben so vervollständigt, dass wenn er liebt, er um den Willen Allahs liebt, wenn er hasst, um den Willen Allahs hasst, wenn er etwas macht, es um den Willen Allahs macht und wenn er etwas unterlässt, er es um den Willen Allahs unterlässt. Soweit es ihm in diesen vier Kategorien Mangelt, mangelt es ihm an Glauben und Hingabe an seiner Religion. Dies steht im Kontrast zu der Liebe gegenüber Dingen neben Allah, welche zwei Arten sind. Eine wiederspricht den Prinzipien des Tauhid und ist Shirk; die andere wiederspricht der Vervollständigung von Aufrichtigkeit und Liebe gegenüber Allah, befördert eine Person aber nicht aus dem Islam.

Die erste Art gleicht der Liebe der Mushrikin gegenüber ihren Götzen und Göttern. Allah sagt (in der ungefähren Bedeutung):

[2:165] „Und es gibt unter den Menschen einige, die sich außer Allah Seinesgleichen (zum Anbeten) nehmen und lieben, wie man (nur) Allah lieben soll.“

Die Mushrikin lieben ihre Götzen und Götter neben Allah wie sie Allah lieben. Diese Liebe und Hingabe wird begleitet von Furcht, Hoffnung, Anbetung und Bittgebeten. Diese liebe ist purer Shirk, welches Allah nicht vergibt. Der Glaube kann nicht vervollständigt werden außer, dass die Person die Götzen als Feinde ansieht und sie intensiv hasst und die Leute hasst, die sie anbeten und sie als Feinde ansieht und sich gegen sie bemüht. Dies ist die Botschaft mit der Allah all Seine Gesandten sandte und all Seine Bücher offenbarte. ER schuf die Hölle für die Leute des Shirks, die die Beigesellungen lieben und ER schuf das Paradies für diejenigen, die sich gegen sie bemühen und sie als Feinde ansehen um Allahs Willen und um Sein Wohlgefallen zu erlangen.

Wer auch immer irgendetwas anbetet von der Nähe des Thrones bis zu den niedrigsten Tiefen der Erde und sich einen Gott und Träger neben Allah nimmt und bei anderen an der Anbetung teilnimmt, wird abgelehnt durch das Objekt seiner Anbetung, wenn er es am meisten benötigt. [d.h. am jüngsten Tage]

Die zweite Art ist die Liebe gegenüber Dingen, die Allah den Leuten attraktiv gemacht hat, wie Frauen, Kinder, Gold, Silber, schöne Pferde, Vieh und gut bebautes Land. Leute lieben diese Dinge in einer Art der Begierde, wie die Liebe eines Hungrigen gegenüber Essen und eines Durstigen gegenüber Wasser. Diese Liebe ist von drei Arten. Wenn die Person sie um den Willen Allahs liebt und sie als Mittel zum Gehorsam gegenüber Allah versteht, wird er dafür belohnt; es wird als ein Teil der Liebe um Allahs Willen angerechnet und versteht sich als Mittel Ihn zu erreichen und er wird stets Freude an ihnen finden. Dies ist wie der beste der Schöpfung (d.h. der Prophet (saws)) war, für den die Frauen und das Parfum lieb gebildet wurden in dieser Welt und seine Liebe für sie ihm half, Allah mehr zu lieben, Seine Botschaft zu übermitteln und Seine Befehle zu erfüllen.

Wenn eine Person diese Dinge liebt, weil sie mit seiner Natur und seinem eigenen Begierden übereinstimmen, aber er sie nicht Dingen, die Allah liebt und mit denen Er zufrieden ist, bevorzugt und er sie auf Grund seiner natürlichen Neigungen erlangt, dann fallen sie unter den erlaubten Dingen und er wird nicht dafür bestraft, aber seine Liebe zu Allah und um den Willen Allahs mangeln ein wenig.

Wenn sein alleiniger Zweck im Leben ist, diese Sachen zu erhalten und er ihnen Priorität verschafft über dem, was Allah liebt und mit denen Er zufrieden ist, dann schadet er sich und folgt seinen eigenen Begierden.

Die erste ist die Liebe der al-Saabiqoon (den führenden im Islam); die zweite ist die Liebe der al-muqtasidoon (den durchschnittlichen) und die dritte ist die Liebe der al-zaalimoon (den Überltätern).
Al-Rooh by Ibn al-Qayyim, 1/254.

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Liebesbrief eines Muslims

Wenn du mich
liebst, dann gestehe mir deine Liebe nicht auf verbotene Weise,
dies wird mir nicht gefallen und mich stattdessen von dir
abbringen! Wenn du mich liebst, dann habe Geduld und ich werde zur
rechten Zeit an deine Tür klopfen. Gib mir keine Privilegien, die
ich nicht verdiene. Halte mich auf Abstand und ich komme auf dich
zu. Wenn du auf mich zukommst, dann halte ich Abstand. Liebe mich
nicht, denn ich will dich unwissend in der Liebe vorfinden. Ich
möchte dir die Liebe beibringen, wenn die rechte Zeit gekommen ist
und du mein sein wirst und wir dabei unseren Schöpfer zufrieden
stellen. Erzähl mir nicht was du fühlst, gib mir nichts von deiner
Zeit. Zwing mich nicht dazu dich zu verlieren. Ich bin ein Mann,
der nicht sehen will wie jemand den er liebt Sünden begeht oder
eine verbotene Liebe hinter dem Rücken der Familie führt. Ich
möchte nicht, dass du dich schuldig fühlst und nicht dass dein Herz
leidet. Ich will dich unschuldig, keusch und rein. Ich will dich
meine Liebe, aber mit Allahs Segen und nicht mit Sheytans
Einflüsterung. Und dann, nur dann, werde ich bereit sein und allen
Schwierigkeiten entgegentreten um dich zu bekommen. Sei nicht
leicht zu erobern, denn dann könnte es passieren, dass ich dich
nicht wertschätze. Ich will nicht, dass du nur eine vorbeiziehende
Laune für mich bist. Ich will dich als Frau, als Geliebte, als
Mutter meiner Kinder, ich will dich als diejenige mit der ich der
ich mein ganzes Leben verbringe. Wie könnte ich ein gläubiger Mann
sein, wenn ich versuche deine Keuschheit zu brechen? Wie könnte ich
gläubig sein, wenn ich dich dazu dränge deine Familie zu
hintergehen? Wie könnte ich auf eine Liebe vertrauen, die unter
Allahs Zorn entstand? Dich mein zu machen durch die Ehe ist der
islamische Weg. Bis dahin warte geduldig und sei nicht bestürzt.
Dich zu lieben, heißt dich zu beschützen. Dich zu lieben, bedeutet
dich näher zu Allah und seiner Religion zu bringen. Das Schöne in
dir zu bewahren und nicht zu zerstören ist das Ziel …

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Gülcicek – eine Liebesgeschichte

Ich liebte einst ein Mädchen. Ich liebe sie immer noch. Sie heißt Gülcicek Solunum. Sie war sehr hübsch. Sie war ihrer Religion gegenüber ergeben. Sie trug Kopftuch. Sie wohnte im Block gegenüber und deren Balkon konnte man, wenn auch nur ganz wenig, vom Rande unseres Fensters sehen. Jeden Abend sobald die Schatten anfingen sich auf die Wege zu werfen, setzte sie sich mit einem Buch auf den Balkon und lies Stundenlang darin. Manchmal wurde ich Zeuge darin, als sie den Qur’an las. Die Bücher in ihrer Hand wechselten sich immer wieder aus. Sie hatte eine sehr schöne Stimme. Die Wörter „sehr“ und „schön“ konnte ich nur im Bezug auf Gülcicik benutzen.

Eines Tages fasste ich all meine Mut zusammen und bin ihr entgegengetreten. In ihrer Hand ihre Einkaufstüten. Ich versuchte den Gentelman zu spielen und wollte ihr beim Tragen der Tüten helfen, doch sie erlaubte es mir nicht.

– Ich sagte: „Ich möchte mit Ihnen reden, nur 10 Minuten, bitte…“

Sie hatte ihren Blick gesenkt. Sie guckte mir nicht ins Gesicht. Ich sah nicht einmal, dass ihre Augen meine trafen. Ich konnte nicht fühlen, was für eine Schauder Situation es war.

– „Was bezwecken sie?“ erwiderte sie.

– „Ich habe mich in Sie verliebt“ rutsche aus meinem Mund. Vielleicht hätte ich etwas bedächtiger sein sollen. Hätte ich ‚Sie gefallen mir‘ gesagt, wer weiß, vielleicht hätte es dann geklappt. Dass ich ihr gesagt habe, dass ich mich in sie verliebt habe, hat sie glaube ich abgeschreckt.

– „Mir ist das Reden mit Ihnen nicht ‚caiz‘ (erlaubt) . Bitte lassen Sie mich nun vorbei…“

– „Caiz? Was bedeutet das?“

– Und erst Recht nach dieser Frage werde ich Ihre Liebe nicht erwidern können…“ – „?“

Sie war fort… Trotzdem hielt ich es aus, ihr hinterherzugucken. Sie war fort. Ich werde ihre Stimme vermissen… Sie war fort. Sogar ihr Fortgehen war schön…

Was meinte sie nur damit? Was bedeutet denn nun ‚caiz‘? Wenn du dich in Mädchen mit Kopftuch verguckt hast, dann musst du den Qur’an lesen Junge! Wir sprechen von einer anderen Sprache…

Am nächsten Tag erfuhr ich, dass sie umziehen würde. Zusammen mit ihrer Familie zogen sie nach Yalova. Ihr Vater war nun in Rente. Er stellte sich vor in einer ruhigeren Stadt ein ruhigeres Leben zu führen. Ich dachte ich würde vor Trauer sterben. Als ich das Messer nahm und an meine Haut hielt, merke ich in kurzester Zeit, dass ich noch am Leben war. Als meine Mutter das sah, dachte sie ich würde Selbstmord begehen und fing an zu weinen. Ich umarmte sie sofort und fing an sie zu trösten. Für Missverständnisse gibt es keinen Ort.

Sie war fort. Ich werde sie nie wieder sehen… Sie war fort. Ich werde sie nicht Heiraten können… Sie war fort. Und was, wenn ich sie vergesse?

Meine Neugier brachte mich um. Ich fing an im Internet darüber zu Recherchieren, was ‚caiz‘ bedeutete. „Caiz bedeutet im Allgemeinen –Genehmigung gegeben, nicht haram. Jedoch ist es besser, die Sachen die ‚caiz‘ sind, nicht zu machen.“ War es also eine Sünde, wenn wir miteinander redeten?

Die Tage vergingen und am Ende meiner Recherchen umhüllte mein Herz die Liebe zu Allah. Ich fiel auf eine Ayah im Qur’an und wollte mir nicht weiterhelfen lassen.

„(Es sind) diejenigen, die glauben und deren Herzen im Gedenken Allahs Ruhe finden. Sicherlich, im Gedenken Allahs finden die Herzen Ruhe!“ [13:28]

Ich fing an Surah auswendig zu lernen. Ich lernte wie man sich wäscht. Ich betete. Ich las im Qur’an. Ich lächelte. Ich verteilte Almosen. Alles verlief sehr schnell. Ich hatte nämlich verstanden, dass es auf dem Wege zu Allah kein warten gibt… Es vergingen Monate, als ich aus der Moschee kam und Gülcicek sah. Meine Beine haben angefangen zu zittern. Ich stoppte. Ich sagte „Allah“

Ich habe sehr oft „Allah“ gesagt…Wie oft kann man pro Sekunde denn Allah sagen? Ich durfte sie nicht angucken. Es war fremdgehen fürs Auge und das war im Islam verboten. Ich senkte meinen Blick auf meine Füße und machte mich auf den Weg nach Hause…

Am Abend kam meine Mutter nach Hause und meinte, dass sie mich nach der islamischen Art einem Mädchen vorstellen möchte. Wenn ich mit ihr Heiraten sollte, hätte ich wohl ein sehr gutes Obdach. Eine Ehrenvolle, schöne und barmherzige Ehegattin… Vielleicht war das die Beste Methode, um Gülcicek zu vergessen, deswegen willigte ich ein…

Ich ging in den Raum. Ein Mädchen im Blauen Kleid und einem Kopftuch saß mit ihrem Rücken zu mir in dem Raum. – Ich sagte: „Selamun Aleykum…“

– Sie sagte „Aleykum Selam“ und drehte ihr Gesicht zu mir…und fügte hinzu „Nun ist es caiz, wir können reden“

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Liebe zu Allah

“Hätte Allah den Schleier für Seinen Diener entfernt und ihm gezeigt wie Er seine Angelegenheiten für ihn regelt und wie Allah sich mehr um den Nutzen des Dieners kümmert als er selbst, dann würde sein Herz aus Liebe zu Allah schmelzen und es würde in Stücke zerreissen aufgrund der Dankbarkeit zu Allah. Daher wenn die Schmerzen dieser Welt dich erschöpfen, dann trauere nicht. Denn es kann sein dass Allah deine Stimme durch eine Dua hören will. Darum schütte deine Anliegen aus in der Niederwerfung und vergesse sie und wisse das Allah sie nicht vergisst.”

(Ibn al Qayyim, rahimahullah)

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Die Hochzeit – eine schöne Liebesgeschichte

Oft sehen wir, dass viele Geschwister in einer Beziehung sind, was islamisch gesehen ganz klar verboten ist vor der Ehe.

Ein Mädchen, damals noch nicht Muslima war seit mehreren Jahren mit einem Mann zusammen und beide liebten sich natürlich sehr.

Nun nach über 5-6 Jahren beziehung, nahm das Mädchen den Islam an und wurde Muslima. Anfangs blieb sie natürlich noch mit ihrem Freund zusammen, denn die Gefühle änderten sich ja nicht einfach über Nacht. Nach und nach wurde der Schwester aber klar, was für eine große Sünde sie mit dieser verbotenen Beziehung macht und sie sprach deswegen mit ihrem Freund. Versuchte ihn zum Islam zu bringen, damit sie ihn heiraten darf und mit ihm zusammen bleiben darf, jedoch ohne Erfolg. Die Schwester war natürlich sehr traurig darüber, denn sie liebte diesen Menschen sehr. Die lieb zu Allah ist aber mittlerweile größer geworden und so trennte sie sich aus liebe zu Allah von ihrem Freund um dieser großen Sünde ein ende zu setzen. Auch wenn die liebe zu Allah stärker war, war die liebe zu diesem Mann trotzdem noch vorhanden. Sie brach den Kontakt komplett ab, zog in eine andere Stadt, wechselte ihre Handynummer, legte sich eine neue E-Mail Adresse zu um zu verhindern, dass er versuchen würde mit ihr kontakt aufzunehmen, denn sie wusste das würde ihr im Herzen noch lange weh tun. Sie lebte nun einige Jahre in der neuen Stadt, war glücklich mit ihrem neuen Leben, musste aber hin und wieder nach an früher zurück denken. Sie entschloss sich zu heiraten um ihre liebe einen neuen und für sie erlaubten Mann schenken zu können. Sie sprach mit ihren Schwestern, die sie über die Jahre in ihrer neuen Heimat kennen gelernt hatte und diese sprachen mit ihren Männern. So fanden die Geschwister aus ihrer Moschee nach einigen Wochen einen guten und geeigneten Bruder der seit einem halben Jahr in dieser Stadt wohnte. Sie sprachen ihn drauf an und er war ein mashaAllah guter Bruder. Seit dem er vor einem halben Jahr wegen arbeit in diese Stadt gezogen war, haben sie ihn jeden Tag in der Moschee gesehn. Es gab nicht ein Tag wo er nicht mindestens zu einem Gebet in der Moschee war, um es in der Gemeinschaft zu beten. Sie haben ihn natürlich in diesem Zeitraum auch privat kennen gelernt und kannten sein Charakter und waren sich einig, dass er ein guter Mann für unsere Schwester wäre. Sie erzählten den jeweils anderen einige informationen über den anderen, ob dies mit ihren Vorstellungen übereinstimmt. Alles lief islamisch korrekt ab, so wie es sich gehört. Es waren keine verbotenen Gespräche oder Treffen oder auch kein Chatten im internet zwischen den beiden. Jeglicher austausch von Informationen geschah zunächst über die Geschwister. Als dann grobe soweit geklärt war und beide entschlossen sich kennen zu lernen unter Aufsicht um die letzten Details zu klären geschah etwas unglaubliches. Sie trauten ihren Augen nicht, der Bruder der seit einem halben Jahr in der Stadt wohnt und zu den besten Brüdern in der Moschee gehörte, war ihr Exfreund, den sie vor einigen Jahren verlassen hatte und an den sie noch oft denken musste. Er war Muslim geworden und was für einer MashaAllah. Natürlich heiraten die beiden und sind seit dem sehr glücklich und haben auch schon Kinder bekommen.

Unser Schicksal ist uns vorher bestimmt liebe Geschwister. Wem wir einmal heiraten werden, steht schon längst geschrieben. Wir entscheiden nur, gehen wir auf die erlaubte Weise vor oder auf die Verbotene.

Die Schwester hätte damals bei ihrem Freund bleiben können hätte aber in Zina (Unzucht) gelebt, was zu den größten Sünden überhaupt gehört. Sie entschied sich aber für Allah für das erlaubte und verließ ihren Freund. Und Allah subhana wa Ta´ala belohnte sie dafür, dass Er ihn Jahre später als mashaAllah Muslim zurück geschickt hat.

Vertraut auf Allah liebe Geschwister. Wenn euch ein Partner bestimmt ist, werdet ihr ihn auch bekommen ohne das jemand dies verhindern könnte. Vertraut auf Allah und verlasst den verbotenen Weg. Vertaut ihm und entscheidet euch für den erlaubten Weg, denn dies ist besser für uns alle.

Möge Allah subhana wa Ta´ala uns alle Standhaft machen, uns zu guten Ehepartnern machen und uns die besten Ehepartner gewähren.

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