Beiträge mit dem Schlagwort: Juden

Safiya Bint Huyayy

Safia Bint Hujai Ibn Achtab (r)

Einführung

Ich begrüße euch in unserer heutigen Folge der Serie “Begegnungen mit den Lieben”. Wir nähern uns
dem Ende dieses Programms. Und so Gott will, werden wir ein neues Programm anfangen, das uns
neue Energie geben wird, und ich hoffe, dass Gott uns dabei helfen wird. Möge Er uns und euch die
Türen öffnen.

Da wir nun bald am Ende unseres Programms ankommen, und nach unseren Geschichten über die
Lieben, und wie der Name auch schon sagt, die “Begegnungen mit den Lieben”, fühlt ihr mittlerweile
die Liebe? Spürt ihr schon die Sehnsucht, sie im Paradies zu treffen? Ist es bei euch mittlerweile auch
so weit, dass ihr sie seht, hört und sie um euch spürt? Lebt ihr schon mit ihnen mit? Werden wir uns
wohl bei unserem Tode an diese Worte von Bilal erinnern, die uns ja auch zu dem Namen unseres
Programms geleitet haben: „Was für eine Freude, morgen werde ich die Lieben begegnen,
Muhammad und seine Gefährten.“ Werden wir diese Worte auch sagen, wenn wir sterben: „Morgen
werden wir unsere Lieben begegnen, den Gesandten Gottes, unsere Mütter und all die anderen.“
So viele Folgen sind schon vorbei, auch die Folgen über die Ehefrauen des Propheten. Wir halten uns
vor Augen, dass wir vorhaben, sie auswendig zu lernen und sie zu lieben. Erinnert ihr euch auch an
die Regel, die wir am Anfang der Folgen von den Ehefrauen des Propheten aufgestellt haben? Wie es
der Koranvers sagt:
[Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selber, und seine
Frauen sind ihre Mütter…] (33:6)

Wir lesen diesen Vers sehr oft im Koran, aber eines unserer Ziele ist es, diesen Vers zu spüren, sodass
wir am Tag der Auferstehung, wenn wir Allah, den Erhabenen, treffen, Ihm sagen können: „Wir haben
diesen Vers gespürt, und wir fühlen dass Dschuwaireya, Umm Salama, A’ischa und Chadidscha unsere
Mütter sind, und ich bringe ihnen die gleichen Gefühle der Liebe und der Zärtlichkeit entgegen.“ Ich
werde ihnen am Tag der Auferstehung sagen: „Wie geht es dir Mutter, ich habe dich vermisst,
Mutter.“

Unsere Mütter

Heute werden wir mit den Ehefrauen des Propheten weitermachen. Wir haben schon die Geschichten
von acht der zwölf Ehefrauen erzählt. Es bleiben uns nur noch vier Ehefrauen, die wir in den nächsten
Folgen beenden werden. Und somit haben wir dann von allen Ehefrauen erzählt.
Möchte einer von euch uns die Namen der Ehefrauen sagen, in der Reihenfolge ihrer Heirat? Und wie
jedes Mal ist es ein Wettbewerb, wo wir sagen, den Gewinner erwarten hundert Dollar, und am Ende
geben wir nichts, also?

Eine der Anwesenden sagte:

1. Chadidscha Bint Chuwailid,
2. Sauda Bint Zam’a,
3. A’ischa Bint Abu Bakr,
4. Hafsa Bint U’mar Ibn Al-Chattab,
5. Zainab Bint Chuzaima,
6. Umm Salama (Hind Bint Abu Umaima),
7. Zainab Bint Dschahsch,
8. Dschuwaireya Bint Al-Harith,
9. Safia Bint Hujai Ibn Achtab,
10. Umm Habiba (Ramla Bint Abu Sufian),
11. Maria Bint Scham’un (die Ägypterin),
12. Maimuna Bint Al-Harith.

Wir werden sie jetzt alle gemeinsam auf dem Bildschirm sehen. Und noch einmal, das Ziel ist es, dass
ihr eure Mütter auswendig lernt. Ist es nicht eigenartig, wenn du eine von ihnen am Tag der
Auferstehung fragen wirst: „Wer bist du? Ich kenne dich nicht.“ Denn es kann nicht sein, dass du über
jenen Fußballspieler Bescheid weißt, wer er ist, und wie viel man für ihn bezahlt, oder jene Sängerin,
was sie so alles verdient, aber du kennst deine Mutter nicht. Du behauptest, das ist Allgemeinwissen
und du bist schlecht darin. Nein, das ist kein Allgemeinwissen, das ist deine Mutter, die du im Paradies
treffen wirst, und das solltest du wissen, denn alles Andere wirst du dann vergessen.

Die Juden von Medina

Heute fangen wir an mit Safia Bint Hujai Ibn Achtab. Ihr Vater ist das Oberhaupt der Juden der Bani
Al-Nadir. In Medina gab es drei große Stämme der Juden: Die Bani Qainuqa’a, die Bani Al-Nadir, und
die Bani Quraiza. Der Prophet (s) hat Medina von allen drei Stämmen befreit. Zwar hatte er anfangs
mit ihnen eine Vereinbarung, weil er wollte, dass Frieden in Medina herrscht. Aber weil sie den
Propheten (s) betrogen haben, hatte er sie bekämpft.

Die Juden der Bani Qainuqa’a:
Der erste Stamm der Juden, den der Prophet (s) aus Medina vertrieben hat, waren die Bani Qainuqa’a,
und dies nach einem bestimmten Ereignis.
Es gab eine muslimische kopftuchtragende Frau, die im Markt Waren gekauft und verkauft hat, sie saß
dort in islamischer Kleidung und führte Geschäfte mit einem jüdischen Händler. Zu der Zeit haben die
Juden den Goldmarkt beherrscht, und der Islam hat den Umgang mit den Juden ganz einfach
gestaltet: kaufen, verkaufen und in Frieden leben. Doch dieser jüdische Händler hatte nichts Gutes im
Schilde. Er, knotete das Ende ihres Kleides mit ihrem Kopftuch zusammen, sodass sie sich beim
Aufstehen entblößte. Er tat dies, damit alle im Markt sie auslachen würden. Sie stand auf, und wie von
dem Juden geplant, wurde sie entblößt. Daraufhin tötete einer der Muslime im Markt den Juden, und
als Antwort haben die Juden den Muslim getötet. Dann umzingelte der Prophet (s) die Juden der Bani
Qainuqa’a und vertrieb sie aus Medina, weil man eine Muslimin entblößt hatte.
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Kategorien: Für Muslime, Geschichten - Biografien - Erzählungen, Geschichten der Sahaba - Tabiin - Salaf | Schlagwörter: , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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