Beiträge mit dem Schlagwort: Fitna

Die Grenzen Allahs

Umm Muhammad, eine reife Frau im Alter von 40 Jahren, erzählt ihre Geschichte.
Ich lebte ein Leben mit meinem Ehemann mit bescheidenen Mitteln. Es gab nie Nähe oder Harmonie zwischen uns und mein Mann hatte nicht die starke Persönlichkeit, auf die eine Frau hoffen würde, aber seine gute Natur ließ mich über die Tatsache hinwegsehen, dass ich diejenige war, die für die meisten Entscheidungen in der Familie zuständig war.
Mein Mann erwähnte oft seinen Freund und Geschäftspartner und redete über ihn in meiner Anwesenheit. Ich traf ihn oft in seinem Büro, das ursprünglich Teil unserer Wohnung war. Das ging für viele Jahre so weiter, bis die Umstände dazu führten, dass wir und er und seine Familie uns Besuche abstatteten. Diese Familienbesuche wiederholten sich und aufgrund seiner engen Freundschaft mit meinem Mann merkten wir nicht, wie die Zahl unserer Besuche stieg und wie viele Stunden ein einzelner Besuch dauerte. Er kam oft alleine, um lange mit uns – mir und meinem Mann –zu sitzen. Das Vertrauen meines Mannes in ihn kannte keine Grenzen und als die Tage vergingen, lernte ich diese Person sehr gut kennen und erkannte, wie wundervoll und anständig er war. Ich begann, eine starke Zuneigung zu diesem Mann zu empfinden und gleichzeitig fühlte ich, dass dieses Gefühl auf Gegenseitigkeit beruhte.
Die Dinge entwickelten sich auf eine seltsame Weise, nachdem ich feststellte, dass das der Typ Mann war, von dem ich immer geträumt hatte. Warum war er jetzt aufgetaucht, nach all den Jahren? Je mehr das Ansehen dieses Mannes in meinen Augen stieg, desto mehr schwand das Ansehen meines Ehemannes. Es war so, als hätte ich zuerst die Schönheit seines Charakters sehen müssen, um zu erkennen, wie hässlich der Charakter meines Mannes war.
Die Sache zwischen dieser Person und mir ging nicht über diese anhaltenden Gedanken hinaus, die meine Gedanken Tag und Nacht beschäftigten. Weder er noch ich sprachen jemals aus, was wir in unseren Herzen fühlten…bis zum heutigen Tag. Nichtsdestotrotz ist mein Leben am Ende und mein Ehemann ist nicht mehr als ein schwacher Mann mit null Selbstbewusstsein. Ich hasse ihn und ich weiß nicht, wie dieser ganze Hass gegen ihn begann, überzukochen. Ich frage mich, wie ich all die Jahre mit ihm zurechtgekommen bin, wie ich all die Bürden selbst getragen habe und mich alleine den Problemen des Lebens gestellt habe.
Die Dinge wurden so schlecht, dass ich ihn um eine Scheidung bat und er schied sich von mir auf meine Anfrage hin. Danach wurde er ein gebrochener Mann. Noch schlimmer ist aber, dass nachdem meine Ehe zerbrach und meine Kinder und mein Ehemann am Boden zerstört waren, es auch zu Problemen in der Familie dieses Mannes kam. Seine Frau bemerkte aufgrund ihrer weiblichen Intuition, was tief in seinem Herzen vorging und sein Leben wurde zur Hölle. Sie war so überwältigt von Eifersucht, dass sie einmal um zwei Uhr in der Nacht aus dem Haus ging und kam, um mein Haus anzugreifen. Sie schrie, heulte und warf mit Anschuldigungen um sich. Auch seine Ehe war kurz davor, zu zerbrechen.
Ich gebe zu, dass die netten Zusammenkünfte, die wir damals genossen, uns die Gelegenheit gaben, einander zu einer Zeit in unserem Leben kennenzulernen, wo es nicht mehr angemessen war.
Seine Ehe wurde zerstört und meine ebenfalls. Ich habe alles verloren und jetzt weiß ich, dass meine und seine Lebensumstände es nicht erlauben werden, irgendeinen positiven Schritt zueinander zu machen. Jetzt bin ich noch unglücklicher als ich es
jemals war und ich bin auf der Suche nach illusionärem Glück und verlorenen Hoffnungen.
Auge um Auge, Zahn um Zahn

Das Zusammentreffen und Vermischen von Männern und Frauen an einem Platz, gemeinsame Versammlungen und das Enthüllen und Präsentieren der Frauen vor Männern sind im Gesetz des Islam (Sharīʿah) verboten. Diese Taten sind verboten, weil sie zu den Ursachen für das Erwecken von Verlangen, Fitnah (Verführungen oder Versuchungen, die schlechte Konsequenzen beinhalten) und das Begehen von Unanständigkeiten und Missetaten zählen.

Unter den vielen Beweisen für das Verbot des Treffens und Vermischens von Männern und Frauen in Qur’ān und Sunnah finden sich folgende:

…Wenn ihr die Frauen des Propheten um etwas ersucht, fragt sie hinter einem Vorhang! Das ist für eure Herzen und die ihren lauterer… (33:53)

Als ibn Kathīr (rahīmahullāh) diesen Vers erklärte, sagte er: „Das bedeutet, ‚so wie Ich euch verbat, ihre Räume zu betreten, verbiete Ich euch, sie überhaupt anzuschauen.‘ Wenn jemand etwas von einer Frau nehmen will, so sollte er es tun, ohne sie anzuschauen. Wenn jemand eine Frau nach etwas fragen will, so muss er es hinter einem Sichtschutz tun.“

Der Prophet (ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam) setzte die Trennung von Männern und Frauen durch – selbst an Allāhs meistgeehrten und bevorzugten Ort: in der Moschee. Das wurde erreicht durch die Trennung der Reihen der Frauen von denen der Männer; Männer wurden gebeten, nach den Pflichtgebeten in der Moschee zu bleiben und eine Tür wurde speziell den Frauen zugeteilt. Die Beweise für das Obige sind:

Umm Salamah raḍiyAllāhu ʿanha sagte, dass nachdem Rasūlullāh ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam zweimal „as-salamu alaykum wa rahmatullah“ sagte, er aufstand und ging. Bevor er ging, blieb er noch eine Weile. Ibn Shihab sagte, dass er dachte, dass das Bleiben des Propheten ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam den Zweck hatte, dass die Frauen, die weggehen wollten, vor den Männern gehen konnten. (al-Bukhary Nr. 793)

Abū Dawūd überliefert den gleichen Hadīth in Kitāb as-Salāh unter der Nummer 876 unter dem Titel „Insirā an-Nisā’ Qabl ar-Rijāl min al-Salāh“ (Das Weggehen der Frauen vor den Männern nach dem Gebet): „Wir sollten diese Tür der Moschee den Frauen überlassen.“

Nāfiʿ sagte: „Ibn ʿUmar ging nie wieder durch diese Tür rein, bis er starb.“ (Überliefert von Abū Dawūd unter der Nummer 484 in „Kitāb as-Salāh“ unter dem Kapitel „at-Tashdid fī Thālik“.
Abū Hurayrah sagte, dass der Prophet ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam sagte: „Der Beste aus den Reihen der Männer ist der Erste und der Schlechteste ist der Letzte und die Beste aus den Reihen der Frauen ist die Letzte und die Schlechteste ist die Erste.“ (Überliefert von Muslim unter der Nummer 664).

Das ist der stärkste Beweis dafür, dass das islamische Gesetz (Sharīʿah) das Treffen und Vermischen von Männern und Frauen verbietet. Je weiter die Männer von den Reihen der Frauen entfernt sind, desto besser und umgekehrt. Wenn diese Prozeduren und Vorsichtsmaßnahmen in einer Moschee, die ein reiner Ort der ʿIbādah ist, wo die Leute so weit weg wie möglich vom Erwecken von Verlangen und Versuchung sind, vorgeschrieben und eingehalten wurden, dann müssen dieselben Prozeduren an anderen Orten zweifellos noch strenger befolgt werden.

Abū Usayd al-Ansarī überlieferte, dass er hörte, wie Rasūlullāh ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam auf dem Weg aus der Moschee zu den Frauen sagte, als er sah, dass Männer und Frauen sich auf dem Heimweg mischten: „Macht Platz (d.h. geht auf die Seiten), denn es ist nicht angemessen für euch, in der Mitte des Weges zu gehen.“ Danach gingen die Frauen so nah an der Wand, dass sich ihre Kleider darin verfingen. (Überliefert von Abū Dawūd in „Kitab al-Adab min Sunanihi“, Kapitel „Mashyu an- Nisā’ Ma’ ar-Rijāl fī at-Tariq“)

Auszug aus einer Fatwa von IslamQA

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Frauen und zuhause bleiben

‎“Zweifellos ist es für eine Frau besser und weiter von Fitnah (Versuchung) und Sünde entfernt, in ihrem Haus zu bleiben. Wir sind uns alle dessen bewusst, was geschieht, wenn Frauen sich auf Marktplätzen tummeln und Fitnah verursachen und selbst verleitet werden. Wenn es ihr möglich ist, nicht hinauszugehen, so ist dies vorzuziehen.

Wenn sie hinausgehen muss, dann sollte sie so hinausgehen, wie e
s der Prophet (Frieden und Segen Allāhs seien auf ihm) befahl, indem er sagte: „Lasst sie marode hinausgehen.“ –d.h. ungeschmückt und ohne Parfüm. Aber sie sollten nicht hinausgehen außer im Fall einer Notwendigkeit. … Was ich bzgl. dieser Angelegenheit denke, ist, dass Frauen grundsätzlich zuhause bleiben und nicht hinausgehen sollten, außer in Fällen der Notwendigkeit, und wenn sie in Fällen der Notwendigkeit hinausgehen, sollen sie kein Parfüm tragen noch auf irgendeine Art und Weise geschmückt sein.

Was das Mitnehmen eines Maḥrams angeht, so ist dies zweifellos besser, aber es ist nicht notwendig, so lange es sich um keine Reise handelt. Aber leider sieht man einige Männer ihre Familien zum Schneider oder Ladenbesitzer bringen, dann bleibt der Mann im Auto und die Frau ist diejenige, die hinausgeht und mit den Männern spricht, und infolgedessen könnte seine Familie von Fitnah betroffen werden. Der Mann sollte ein echter Mann sein, der seine Familie beschützt, und solche Situationen vermeiden.

Wenn es notwendig ist, dann sollte er mit ihr gehen und bei ihr bleiben, während sie mit dem Mann spricht oder der Mann mit ihr spricht, oder er spricht mit seiner Frau und leitet es dann an den Mann weiter.“

Quelle: (Liqāʾ āt al-Bāb il-Maftūh 117/2)

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Die Versuchung des Besitztums

Die Versuchung des Besitztums
Der Erhabene Allah machte die Armut und das Reichtum zu Ursachen der Versuchung, mit der man die Dankbarkeit der Reichen und die Geduld der Armen prüft. Er machte diese Welt zu einem vergänglichen Genuss, die mit Leidenschaften umgeben ist. Die Basis dieser Leidenschaften ist das Besitztum. Dies ist eine
Versuchung dieser Ummah, genauso wie es der Gesandte, salallahu alaihi wa sallam, sagt: „Jede Ummah hat eine Prüfung und die Prüfung meiner Ummah ist das Besitztum.“ (Tirmidhi)

Das ist ein Maßstab der Prüfungen, genau so wie es der Erhabene sagt: „Eure Reichtümer und eure Kinder sind wahrlich eine Versuchung.“ (At-Taghabun 15)

Dies ist eine Ursache des Irrtums der Ungläubigen, genau so wie es der Erhabene sagt: „und sind einem gefolgt, dessen Reichtum und Kinder nur sein Verderben verstärkt haben. “ (Nuh 21)

Dies beschäftigte die Heuchler anstatt der Demut, wie der Erhabene über sie sagt, dass sie sagten: „“Beschäftigt haben uns unsere Besitztümer und unsere Familien, darum bitte um Verzeihung für uns.““
(Al-Fath 11)

Dies ist jenes, was manche Einzelnen dieser Ummah beschäftigt, genauso wie es der Erhabene sagt: „Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab, bis ihr die Gräber besucht.“ (At-Takathur 1 und 2)

Manchmal wird dies zum Grund des Verlassens der Religion in eine andere. Deshalb wurde eine Vorschrift errichtet, die Zakah jenen zu geben, dessen Herzen man erwerben will, damit sie den Islam annehmen. Das Besitztum ist eine Versuchung, die einen Gläubigen von seinem Glauben abbringen kann, so wie es der Gesandte Allahs, sallallahu alaihi wa sallam, sagt: „Ein Mann wird als Gläubiger erwachen und als Ungläubiger schlafen gehen und als Gläubiger schlafen gehen und als Ungläubiger erwachen. Er wird seinen Glauben für den Nutzen des Diesseits verkaufen.“ (Muslim)

Der verfluchte Schaitan bemüht sich eine Intrige über dem Besitzutm des Menschen zu schaffen. Genauso wie es der Erhabene sagt: „und treibe dein Roß und dein Fußvolk gegen sie und habe an ihren Vermögen und Kindern teil und mache ihnen Versprechungen.““ – Und Satan verspricht ihnen nur Trug. (Al-Isra‘ 64)

Das ist einer der Gründe, dass der Mensch nicht demütig ist und die Grenzen des Erlaubten überschreitet. Der Erhabene sagt: „Doch nein! Der Mensch übt Gewalttätigkeit, weil er sich im Reichtum sieht.“
(Al-Alaq 6 und 7)

Das Besitztum ist ein Schmuck des Diesseits, aber auch sein Betrug. Der Erhabene sagt: „Besitztum und Kinder sind Schmuck des irdischen Lebens. Die bleibenden gutenWerke aber sind lohnender bei deinem Herrn und hoffnungsvoller.“ (Al-Kahf 46)

Ein übertriebenes Bestreben um Besitztum zu erlangen, beschädigt den Glauben und erreicht einen größeren Schaden, als es zwei hungrige Wölfe erreichen würden, wenn sie sich in einer Herde von Schafen finden würden.Der Gesandte Allahs, sallallahu alaihi wa sallam, sagt: „Zwei hungrige Wölfe, die sich in einer Herde von Schafen finden würden, sind nicht schädlicher, als die Gier eines Menschen gegenüber dem Besitztum und der Würde hinsichtlich seines Glaubens.“ (Tirmidhi)

Die Begier der Seele gegenüber dem Besitztum hat keine Grenze, wenn man sie nicht mit der Zufriedenheit und der Dankbarkeit begrenzt. Der Gesandte Allahs, salallahu alaihi wa sallam, sagt: „Wenn der Sohn Adams zwei Täler von Besitztum hätte, würde er sich ein drittes Tal wünschen. Die Gedärme des Sohnes von Adam kann nichts ausfüllen, bis auf die Erde.“ (Buhari und Muslim)

Dies ist jenes, vor dem sich der Gesandte Allahs, sallallahu alaihi wa sallam, fürchtete, als er sagte: „Ich fürchte mich vor eurer Armut nicht, sondern ich fürchte mich, dass euch diese Welt sich eröffnet und ihr dann auf ihr wetteifert wie die Menschen vor euch und es euch dann verlockt, wie es sie verlockt hat.“
(Buhari und Muslim)

Die Armen Muslime, die ins Paradies eintreten werden die reichen Muslime überholen, die ins Paradies eintreten, genauso wie es der Gesandte Allahs, salallahu alaihi wa sallam,sagt: „Die armen Muslime werden einen halben Tag vor den reichen Muslimen ins Paradies eintreten. Dies ist aber 500 Jahre.“ (Tirmidhi)

Dies ist deshalb, weil sie keine Rechtschaffenheit für ihr Besitzutm abgeben müssen. Weil sie auch keines hatten. Dies bedeutet aber nicht, dass sie nicht die Reichen in den Stufen überholen können wenn sie gute Taten, wie sie vollbracht haben und auch noch von ihrem Besitztum spendeten. Alle Allahs Diener, werden am Tage des Gerichts über das Erlangen seines Besitztum befragt werden, ob er es auf erlaubte oder unerlaubte
Weise erhalten hat? Und für was er es verbraucht hat? Der Gesandte Allahs, sallallahu alaihi wa sallam, sagte: „Die Beine keines Diners werden sich wegbewegen, ehe er nicht über sein Leben, in was er es verbraucht hat, über sein Wissen, wie er nach ihm gehandelt, über sein Besitzumt wie er es erlangt und in was er es verbraucht hat und über seinen Körper für was er ihn genützt hat, gefragt wird.“ (Tirmidhi)

Übertriebene Beschäftigung mit dieser Welt, lennkt vom Jenseits ab, so wie es der Erhabene sagt: „Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab, bis ihr die Gräber besucht.“ (At-Takathur 1 und 2)

Das Besitztum alleine, nähert dem ErhabenenAallah gar nicht. Ihm, dem Erhabenen Allah, nähert das spenden des Besitztums und das Vollbringen von guten Taten, so wie es der Erhabene Allah sagt: „“Und es ist weder euer Gut, noch sind es eure Kinder, die euch Uns nahe bringen werden; die aber, die glauben und gute Werke tun, sie sollen den zweifachen Lohn für das, was sie getan haben, erhalten. Und in den Obergemächern (des Paradieses) werden sie sicher wohnen.“ (Saba‘ 37)

Das Besitztum ist eine Träne von Schmerz und Leid, und sein Sammler ist ein Diener eines anderen. „Er meint, daß sein Vermögen ihn unsterblich mache. “ (Al-Humaza 3)

Das Besitzum wird am Ende jemandem anderen gehören und du musst für ihn eine Rechenschaft ablegen. Der Gesandte Allahs, sallallahu alaihi wa sallam, sagte: „Drei Sachen begleiten einen Toten, zwei Sachen kehren zurück und eine bleibt mit ihm. Ihn begleiten seine Familie, sein Besitztum und seine Taten. Seine Familie und sein Besitztum kehren zurück und seine Taten bleiben mit ihm.“ (Buhari und Muslim)

Derjenige, der im Namen Allahs spendet, erkennte den Kern des Besitztums, so wie es der Gesandte Allahs, salallahu alaihi wa sallam, sagt: „Diejenigen, die am meisten hatten, werden am Tage des Gerichts am wenigsten haben, außer derjenige der mit seinem Besitztum es so und so macht, also großzügig spendete.“ (Buhari und Muslim)

Und der Gesandte Allahs, salallahu alaihi wa sallam,sagte: „Der Sohn Adams sagt: ‚Mein Besitztum, mein Besitztum!‘ Aber hast du sonst was von deinem Besitztum, bis auf das , dass du isst und verbrauchst, oder was du anziehst und zerreisst, oder jenes, was du spendest und das dir nach deinem Tod nützt.“ (Muslim)

Ein reicher Glücklicher, ist jener,der während seines Lebens ein Wakf hinterlässt, welches ihm auch nach dem Tod von Nutzen sein wird und derjenige, der ein Vermächtnis hinterlässt, sodass etwas Gutes oder eine nützliche Tat, nachdem er stirbt, vollbringt werden soll.Unter den Menschen gibt es Reiche, auch wenn sie kein Besitztum haben, dies ist deshalb , weil ihre Herzen, mit dem was sie haben, zufrieden sind und weil sie sich vor dem zurückhalten, was sie nicht haben. Der Gesandte Allahs, salallahu alaih wa sallam, sagt: „Das Reichtum ist nicht in der Menge von Besitztum, sondern das Reichtum ist in der Zufiredenheit der Seele.“ (Buhari und Muslim)

Die ärmsten Reichen sind jene, die nicht spenden, und die reichsten Armen, sind jene, die zufrieden in ihrer Seele sind und unabhängig von den Menschen sind. Die Glücklichsten sind jene, die am meisten demütig gegenüber Allah sind und die sich von den Sünden fernhalten.

Möge der Erhabene Allah uns ein Reichtum für die Seele geben, und halal Besitztum, welches uns eine Unterstützung in der Demut Ihm gegenüber sein wird, und das Er uns hilft, dass wir ihn für Seine guten Zwecke spenden. Amin.

Quelle: Tauhid Moschee Wien
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