Beiträge mit dem Schlagwort: Armut

Der Beduine Zahir bin Haram

Der Beduine Zahir bin Haram (ra)
بسم الله الرحمن
الرحيم

Anas ibn Malik radiAllahu 3anh- sagte: Es gab einen Mann unter den Beduinen,
namens Zahir bin Haram radiAllahu 3anh Wann immer er nach Madinah
kam, um seine Bedürfnisse zu erledigen, brachte er dem Propheten –
Sallahu 3alayhi w sallam – etwas als Geschenk mit wie
Hüttenkäse oder Butter. Der Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam-
breitete ebenfalls etwas für ihn vor, um es ihn zu geben, wenn er
gehen wollte. Der Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam- liebte ihn
und sagte: „Zahir ist unser Beduine und wir sind
seine Stadtbewohner.“ Zahir sah nicht gut aus.
Eines Tages verlies Zahir – radiAllahu 3anh die Wüste und kam zum
Propheten – Sallahu 3alayhi w sallam-, aber er fand ihn nicht.
Er hatte einige Güter zu verkaufen, sodann ging er zum Marktplatz.
Als der Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam- über seine Ankunft
erfuhr, so ging er zum Marktplatz, um nach ihn zu schauen. Der
Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam – kam an und sah ihn,
wie er Güter verkaufte und der Schweiß rollte von seinem Gesicht
hinunter. Er trug Beduinen Kleider, die nicht gut rochen. Der
Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam – umarmte ihn von
hinten ganz fest, während Zahir – radiAllahu 3anh- unbewusst war
und nicht sehen konnte, wer hinter ihm war. Zahir radiAllahu 3anh
wurde ängstlich und sagte: „Lass mich los! Wer ist
das?“ Aber der Prophet – Sallahu 3alayhi w sallam-
schwieg. Zahir versuchte sich loszureißen und schaute nach rechts
und links und als er den Propheten – Sallahu 3alayhi w sallam-
sah, beruhigte er sich und lehnte sich an die Brust des Propheten
– Sallahu 3alayhi w sallam. Der Prophet – Sallahu 3alayhi
w sallam – fing an mit ihm Scherze zu machen und sagte in der
Öffentlichkeit:„Wer will diesen Diener kaufen?! Wer will
diesen Diener kaufen?!“ Daraufhin schaute sich
Zahir radiAllahu 3anh an und dachte an seine extreme Armut, da er
weder Besitz noch gutes Aussehen hatte. Er sagte: „O
Gesandter Allahs, du wirst mich unverkäuflich
finden.“ Der Prophet – صلى الله عليه و
سلم – sagte: „Aber du bist nicht
unverkäuflich bei Allah. Für Allah bist du sehr
wertvoll.“

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ER gibt und ER hält zurück

Manchmal wird uns in dieser Dunya etwas gegeben, dass wir nicht wollten oder worum wir nicht baten, und manchmal ist etwas, dass wir uns so sehr wünschen, unerreichbar. Allah (azza wa jall) hält einige Dinge vor uns zurück; Dinge, die sich unsere Herzen vielleicht innigst wünschen. Und manchmal wiederum, legt Er uns die Welt vor die Füße.
Er wählt, Er befiehlt, und Er regelt unsere Angelegenheiten mit einer Weisheit, die nur Er besitzt.
So schweben wir zwischen dem was uns an Wünschen erfüllt wird, und dem, was uns stattdessen gegeben wird. Der Kluge begreift daher, dass er oder sie zwischen der Geduld und Dankbarkeit in der Schwebe bleibt.

Würde Er die Dunya uns überlassen, und uns jeden Wunsch, jedes Bedürfnis und jede Begierde erfüllen, dann würden wir Ihn wahrlich vergessen, und wir wären ohne Recht überheblich im Lande.
So enthält Er (subhanahu wa ta’ala) uns einige Dinge vor und gibt uns andere, damit wir als Gläubige, als Demütige, und stets in einem Zustand von iftiqar (dringend angewiesen) Seiner Erhabenheit gegenüber bleiben.

Wenn Allah all Seinen Dienern unbegrenzt geben würde, würden sie zügellos Untaten auf Erden begehen. Er gibt aber nach Maß, wie Er will. Er kennt Seine Diener bestens und sieht sie genau. [42:27]
Rasulullah (sallallahu alayhi wa sallam) lehrte uns nach jedem Gebet, folgendes Bittgebet aufzusagen:
„O Allah, keiner kann zurückhalten, was Du gegeben hast, und keiner kann geben, was Du zurückgehalten hast.“

Es ist eine wahre Schönheit, die jeden Gläubigen erinnert und seine/ihre Kraft, den Glauben und das Vertrauen erneuert. Es ist für uns eine starke Wand zum Anlehnen, wann immer Schwierigkeiten auftreten; und es ist eine aufsteigende Treppe, damit wir sie nutzen, wenn wir aus Unheil hinaus müssen.

Sufyan ath-Thawri (rahimahullah) sagte: „Wahrlich, wenn Allah zurückhält, gibt Er in Wirklichkeit, denn Er hält nicht aus Geiz oder Knauserigkeit zurück, sondern macht es zum Vorteil des Dieners.
So ist die Tatsache, dass Er vorenthielt, eigentlich Seine Wahl für den Diener und Seine ausgezeichnete Entscheidung.”
[Madarij as-Salikin]

Quelle: quranundsunna.wordpress.com

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„Abu Walaa – Lösung für deine probleme“

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Die Versuchung des Besitztums

Die Versuchung des Besitztums
Der Erhabene Allah machte die Armut und das Reichtum zu Ursachen der Versuchung, mit der man die Dankbarkeit der Reichen und die Geduld der Armen prüft. Er machte diese Welt zu einem vergänglichen Genuss, die mit Leidenschaften umgeben ist. Die Basis dieser Leidenschaften ist das Besitztum. Dies ist eine
Versuchung dieser Ummah, genauso wie es der Gesandte, salallahu alaihi wa sallam, sagt: „Jede Ummah hat eine Prüfung und die Prüfung meiner Ummah ist das Besitztum.“ (Tirmidhi)

Das ist ein Maßstab der Prüfungen, genau so wie es der Erhabene sagt: „Eure Reichtümer und eure Kinder sind wahrlich eine Versuchung.“ (At-Taghabun 15)

Dies ist eine Ursache des Irrtums der Ungläubigen, genau so wie es der Erhabene sagt: „und sind einem gefolgt, dessen Reichtum und Kinder nur sein Verderben verstärkt haben. “ (Nuh 21)

Dies beschäftigte die Heuchler anstatt der Demut, wie der Erhabene über sie sagt, dass sie sagten: „“Beschäftigt haben uns unsere Besitztümer und unsere Familien, darum bitte um Verzeihung für uns.““
(Al-Fath 11)

Dies ist jenes, was manche Einzelnen dieser Ummah beschäftigt, genauso wie es der Erhabene sagt: „Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab, bis ihr die Gräber besucht.“ (At-Takathur 1 und 2)

Manchmal wird dies zum Grund des Verlassens der Religion in eine andere. Deshalb wurde eine Vorschrift errichtet, die Zakah jenen zu geben, dessen Herzen man erwerben will, damit sie den Islam annehmen. Das Besitztum ist eine Versuchung, die einen Gläubigen von seinem Glauben abbringen kann, so wie es der Gesandte Allahs, sallallahu alaihi wa sallam, sagt: „Ein Mann wird als Gläubiger erwachen und als Ungläubiger schlafen gehen und als Gläubiger schlafen gehen und als Ungläubiger erwachen. Er wird seinen Glauben für den Nutzen des Diesseits verkaufen.“ (Muslim)

Der verfluchte Schaitan bemüht sich eine Intrige über dem Besitzutm des Menschen zu schaffen. Genauso wie es der Erhabene sagt: „und treibe dein Roß und dein Fußvolk gegen sie und habe an ihren Vermögen und Kindern teil und mache ihnen Versprechungen.““ – Und Satan verspricht ihnen nur Trug. (Al-Isra‘ 64)

Das ist einer der Gründe, dass der Mensch nicht demütig ist und die Grenzen des Erlaubten überschreitet. Der Erhabene sagt: „Doch nein! Der Mensch übt Gewalttätigkeit, weil er sich im Reichtum sieht.“
(Al-Alaq 6 und 7)

Das Besitztum ist ein Schmuck des Diesseits, aber auch sein Betrug. Der Erhabene sagt: „Besitztum und Kinder sind Schmuck des irdischen Lebens. Die bleibenden gutenWerke aber sind lohnender bei deinem Herrn und hoffnungsvoller.“ (Al-Kahf 46)

Ein übertriebenes Bestreben um Besitztum zu erlangen, beschädigt den Glauben und erreicht einen größeren Schaden, als es zwei hungrige Wölfe erreichen würden, wenn sie sich in einer Herde von Schafen finden würden.Der Gesandte Allahs, sallallahu alaihi wa sallam, sagt: „Zwei hungrige Wölfe, die sich in einer Herde von Schafen finden würden, sind nicht schädlicher, als die Gier eines Menschen gegenüber dem Besitztum und der Würde hinsichtlich seines Glaubens.“ (Tirmidhi)

Die Begier der Seele gegenüber dem Besitztum hat keine Grenze, wenn man sie nicht mit der Zufriedenheit und der Dankbarkeit begrenzt. Der Gesandte Allahs, salallahu alaihi wa sallam, sagt: „Wenn der Sohn Adams zwei Täler von Besitztum hätte, würde er sich ein drittes Tal wünschen. Die Gedärme des Sohnes von Adam kann nichts ausfüllen, bis auf die Erde.“ (Buhari und Muslim)

Dies ist jenes, vor dem sich der Gesandte Allahs, sallallahu alaihi wa sallam, fürchtete, als er sagte: „Ich fürchte mich vor eurer Armut nicht, sondern ich fürchte mich, dass euch diese Welt sich eröffnet und ihr dann auf ihr wetteifert wie die Menschen vor euch und es euch dann verlockt, wie es sie verlockt hat.“
(Buhari und Muslim)

Die Armen Muslime, die ins Paradies eintreten werden die reichen Muslime überholen, die ins Paradies eintreten, genauso wie es der Gesandte Allahs, salallahu alaihi wa sallam,sagt: „Die armen Muslime werden einen halben Tag vor den reichen Muslimen ins Paradies eintreten. Dies ist aber 500 Jahre.“ (Tirmidhi)

Dies ist deshalb, weil sie keine Rechtschaffenheit für ihr Besitzutm abgeben müssen. Weil sie auch keines hatten. Dies bedeutet aber nicht, dass sie nicht die Reichen in den Stufen überholen können wenn sie gute Taten, wie sie vollbracht haben und auch noch von ihrem Besitztum spendeten. Alle Allahs Diener, werden am Tage des Gerichts über das Erlangen seines Besitztum befragt werden, ob er es auf erlaubte oder unerlaubte
Weise erhalten hat? Und für was er es verbraucht hat? Der Gesandte Allahs, sallallahu alaihi wa sallam, sagte: „Die Beine keines Diners werden sich wegbewegen, ehe er nicht über sein Leben, in was er es verbraucht hat, über sein Wissen, wie er nach ihm gehandelt, über sein Besitzumt wie er es erlangt und in was er es verbraucht hat und über seinen Körper für was er ihn genützt hat, gefragt wird.“ (Tirmidhi)

Übertriebene Beschäftigung mit dieser Welt, lennkt vom Jenseits ab, so wie es der Erhabene sagt: „Das Streben nach Mehr lenkt euch solange ab, bis ihr die Gräber besucht.“ (At-Takathur 1 und 2)

Das Besitztum alleine, nähert dem ErhabenenAallah gar nicht. Ihm, dem Erhabenen Allah, nähert das spenden des Besitztums und das Vollbringen von guten Taten, so wie es der Erhabene Allah sagt: „“Und es ist weder euer Gut, noch sind es eure Kinder, die euch Uns nahe bringen werden; die aber, die glauben und gute Werke tun, sie sollen den zweifachen Lohn für das, was sie getan haben, erhalten. Und in den Obergemächern (des Paradieses) werden sie sicher wohnen.“ (Saba‘ 37)

Das Besitztum ist eine Träne von Schmerz und Leid, und sein Sammler ist ein Diener eines anderen. „Er meint, daß sein Vermögen ihn unsterblich mache. “ (Al-Humaza 3)

Das Besitzum wird am Ende jemandem anderen gehören und du musst für ihn eine Rechenschaft ablegen. Der Gesandte Allahs, sallallahu alaihi wa sallam, sagte: „Drei Sachen begleiten einen Toten, zwei Sachen kehren zurück und eine bleibt mit ihm. Ihn begleiten seine Familie, sein Besitztum und seine Taten. Seine Familie und sein Besitztum kehren zurück und seine Taten bleiben mit ihm.“ (Buhari und Muslim)

Derjenige, der im Namen Allahs spendet, erkennte den Kern des Besitztums, so wie es der Gesandte Allahs, salallahu alaihi wa sallam, sagt: „Diejenigen, die am meisten hatten, werden am Tage des Gerichts am wenigsten haben, außer derjenige der mit seinem Besitztum es so und so macht, also großzügig spendete.“ (Buhari und Muslim)

Und der Gesandte Allahs, salallahu alaihi wa sallam,sagte: „Der Sohn Adams sagt: ‚Mein Besitztum, mein Besitztum!‘ Aber hast du sonst was von deinem Besitztum, bis auf das , dass du isst und verbrauchst, oder was du anziehst und zerreisst, oder jenes, was du spendest und das dir nach deinem Tod nützt.“ (Muslim)

Ein reicher Glücklicher, ist jener,der während seines Lebens ein Wakf hinterlässt, welches ihm auch nach dem Tod von Nutzen sein wird und derjenige, der ein Vermächtnis hinterlässt, sodass etwas Gutes oder eine nützliche Tat, nachdem er stirbt, vollbringt werden soll.Unter den Menschen gibt es Reiche, auch wenn sie kein Besitztum haben, dies ist deshalb , weil ihre Herzen, mit dem was sie haben, zufrieden sind und weil sie sich vor dem zurückhalten, was sie nicht haben. Der Gesandte Allahs, salallahu alaih wa sallam, sagt: „Das Reichtum ist nicht in der Menge von Besitztum, sondern das Reichtum ist in der Zufiredenheit der Seele.“ (Buhari und Muslim)

Die ärmsten Reichen sind jene, die nicht spenden, und die reichsten Armen, sind jene, die zufrieden in ihrer Seele sind und unabhängig von den Menschen sind. Die Glücklichsten sind jene, die am meisten demütig gegenüber Allah sind und die sich von den Sünden fernhalten.

Möge der Erhabene Allah uns ein Reichtum für die Seele geben, und halal Besitztum, welches uns eine Unterstützung in der Demut Ihm gegenüber sein wird, und das Er uns hilft, dass wir ihn für Seine guten Zwecke spenden. Amin.

Quelle: Tauhid Moschee Wien
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