Die Grenzen Allahs

Umm Muhammad, eine reife Frau im Alter von 40 Jahren, erzählt ihre Geschichte.
Ich lebte ein Leben mit meinem Ehemann mit bescheidenen Mitteln. Es gab nie Nähe oder Harmonie zwischen uns und mein Mann hatte nicht die starke Persönlichkeit, auf die eine Frau hoffen würde, aber seine gute Natur ließ mich über die Tatsache hinwegsehen, dass ich diejenige war, die für die meisten Entscheidungen in der Familie zuständig war.
Mein Mann erwähnte oft seinen Freund und Geschäftspartner und redete über ihn in meiner Anwesenheit. Ich traf ihn oft in seinem Büro, das ursprünglich Teil unserer Wohnung war. Das ging für viele Jahre so weiter, bis die Umstände dazu führten, dass wir und er und seine Familie uns Besuche abstatteten. Diese Familienbesuche wiederholten sich und aufgrund seiner engen Freundschaft mit meinem Mann merkten wir nicht, wie die Zahl unserer Besuche stieg und wie viele Stunden ein einzelner Besuch dauerte. Er kam oft alleine, um lange mit uns – mir und meinem Mann –zu sitzen. Das Vertrauen meines Mannes in ihn kannte keine Grenzen und als die Tage vergingen, lernte ich diese Person sehr gut kennen und erkannte, wie wundervoll und anständig er war. Ich begann, eine starke Zuneigung zu diesem Mann zu empfinden und gleichzeitig fühlte ich, dass dieses Gefühl auf Gegenseitigkeit beruhte.
Die Dinge entwickelten sich auf eine seltsame Weise, nachdem ich feststellte, dass das der Typ Mann war, von dem ich immer geträumt hatte. Warum war er jetzt aufgetaucht, nach all den Jahren? Je mehr das Ansehen dieses Mannes in meinen Augen stieg, desto mehr schwand das Ansehen meines Ehemannes. Es war so, als hätte ich zuerst die Schönheit seines Charakters sehen müssen, um zu erkennen, wie hässlich der Charakter meines Mannes war.
Die Sache zwischen dieser Person und mir ging nicht über diese anhaltenden Gedanken hinaus, die meine Gedanken Tag und Nacht beschäftigten. Weder er noch ich sprachen jemals aus, was wir in unseren Herzen fühlten…bis zum heutigen Tag. Nichtsdestotrotz ist mein Leben am Ende und mein Ehemann ist nicht mehr als ein schwacher Mann mit null Selbstbewusstsein. Ich hasse ihn und ich weiß nicht, wie dieser ganze Hass gegen ihn begann, überzukochen. Ich frage mich, wie ich all die Jahre mit ihm zurechtgekommen bin, wie ich all die Bürden selbst getragen habe und mich alleine den Problemen des Lebens gestellt habe.
Die Dinge wurden so schlecht, dass ich ihn um eine Scheidung bat und er schied sich von mir auf meine Anfrage hin. Danach wurde er ein gebrochener Mann. Noch schlimmer ist aber, dass nachdem meine Ehe zerbrach und meine Kinder und mein Ehemann am Boden zerstört waren, es auch zu Problemen in der Familie dieses Mannes kam. Seine Frau bemerkte aufgrund ihrer weiblichen Intuition, was tief in seinem Herzen vorging und sein Leben wurde zur Hölle. Sie war so überwältigt von Eifersucht, dass sie einmal um zwei Uhr in der Nacht aus dem Haus ging und kam, um mein Haus anzugreifen. Sie schrie, heulte und warf mit Anschuldigungen um sich. Auch seine Ehe war kurz davor, zu zerbrechen.
Ich gebe zu, dass die netten Zusammenkünfte, die wir damals genossen, uns die Gelegenheit gaben, einander zu einer Zeit in unserem Leben kennenzulernen, wo es nicht mehr angemessen war.
Seine Ehe wurde zerstört und meine ebenfalls. Ich habe alles verloren und jetzt weiß ich, dass meine und seine Lebensumstände es nicht erlauben werden, irgendeinen positiven Schritt zueinander zu machen. Jetzt bin ich noch unglücklicher als ich es
jemals war und ich bin auf der Suche nach illusionärem Glück und verlorenen Hoffnungen.
Auge um Auge, Zahn um Zahn

Das Zusammentreffen und Vermischen von Männern und Frauen an einem Platz, gemeinsame Versammlungen und das Enthüllen und Präsentieren der Frauen vor Männern sind im Gesetz des Islam (Sharīʿah) verboten. Diese Taten sind verboten, weil sie zu den Ursachen für das Erwecken von Verlangen, Fitnah (Verführungen oder Versuchungen, die schlechte Konsequenzen beinhalten) und das Begehen von Unanständigkeiten und Missetaten zählen.

Unter den vielen Beweisen für das Verbot des Treffens und Vermischens von Männern und Frauen in Qur’ān und Sunnah finden sich folgende:

…Wenn ihr die Frauen des Propheten um etwas ersucht, fragt sie hinter einem Vorhang! Das ist für eure Herzen und die ihren lauterer… (33:53)

Als ibn Kathīr (rahīmahullāh) diesen Vers erklärte, sagte er: „Das bedeutet, ‚so wie Ich euch verbat, ihre Räume zu betreten, verbiete Ich euch, sie überhaupt anzuschauen.‘ Wenn jemand etwas von einer Frau nehmen will, so sollte er es tun, ohne sie anzuschauen. Wenn jemand eine Frau nach etwas fragen will, so muss er es hinter einem Sichtschutz tun.“

Der Prophet (ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam) setzte die Trennung von Männern und Frauen durch – selbst an Allāhs meistgeehrten und bevorzugten Ort: in der Moschee. Das wurde erreicht durch die Trennung der Reihen der Frauen von denen der Männer; Männer wurden gebeten, nach den Pflichtgebeten in der Moschee zu bleiben und eine Tür wurde speziell den Frauen zugeteilt. Die Beweise für das Obige sind:

Umm Salamah raḍiyAllāhu ʿanha sagte, dass nachdem Rasūlullāh ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam zweimal „as-salamu alaykum wa rahmatullah“ sagte, er aufstand und ging. Bevor er ging, blieb er noch eine Weile. Ibn Shihab sagte, dass er dachte, dass das Bleiben des Propheten ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam den Zweck hatte, dass die Frauen, die weggehen wollten, vor den Männern gehen konnten. (al-Bukhary Nr. 793)

Abū Dawūd überliefert den gleichen Hadīth in Kitāb as-Salāh unter der Nummer 876 unter dem Titel „Insirā an-Nisā’ Qabl ar-Rijāl min al-Salāh“ (Das Weggehen der Frauen vor den Männern nach dem Gebet): „Wir sollten diese Tür der Moschee den Frauen überlassen.“

Nāfiʿ sagte: „Ibn ʿUmar ging nie wieder durch diese Tür rein, bis er starb.“ (Überliefert von Abū Dawūd unter der Nummer 484 in „Kitāb as-Salāh“ unter dem Kapitel „at-Tashdid fī Thālik“.
Abū Hurayrah sagte, dass der Prophet ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam sagte: „Der Beste aus den Reihen der Männer ist der Erste und der Schlechteste ist der Letzte und die Beste aus den Reihen der Frauen ist die Letzte und die Schlechteste ist die Erste.“ (Überliefert von Muslim unter der Nummer 664).

Das ist der stärkste Beweis dafür, dass das islamische Gesetz (Sharīʿah) das Treffen und Vermischen von Männern und Frauen verbietet. Je weiter die Männer von den Reihen der Frauen entfernt sind, desto besser und umgekehrt. Wenn diese Prozeduren und Vorsichtsmaßnahmen in einer Moschee, die ein reiner Ort der ʿIbādah ist, wo die Leute so weit weg wie möglich vom Erwecken von Verlangen und Versuchung sind, vorgeschrieben und eingehalten wurden, dann müssen dieselben Prozeduren an anderen Orten zweifellos noch strenger befolgt werden.

Abū Usayd al-Ansarī überlieferte, dass er hörte, wie Rasūlullāh ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam auf dem Weg aus der Moschee zu den Frauen sagte, als er sah, dass Männer und Frauen sich auf dem Heimweg mischten: „Macht Platz (d.h. geht auf die Seiten), denn es ist nicht angemessen für euch, in der Mitte des Weges zu gehen.“ Danach gingen die Frauen so nah an der Wand, dass sich ihre Kleider darin verfingen. (Überliefert von Abū Dawūd in „Kitab al-Adab min Sunanihi“, Kapitel „Mashyu an- Nisā’ Ma’ ar-Rijāl fī at-Tariq“)

Auszug aus einer Fatwa von IslamQA

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Sihr gegen Mujahidin

„Am ersten Tag, als ich die Mujāhidīn traf – das war vor Sonnenuntergang – sagte mir ein Mujāhid, ich solle Adhkar machen; er erklärte mir, dass die abtrünnige Regierung von Saudi Arabien Personen beschäftigt, die mit bösen Jinn zusammenarbeiten, welche die Mujāhidīn ausspionieren und ihre Lage verraten. Ich war schockiert und konnte es nicht glauben. Später bestätigten mir andere Mujāhidīn dasselbe, darunter einige Shuyūkh, die sagten, dass es auch bei den Abtrünnigen aus dem Jemen der Fall sei. Sie werden Sihr (Magie) benutzen, um die Mujāhidīn zu bekämpfen. Doch durch Allāhs Gnade gibt es viele gute Jinn, welche die Mujāhidīn beschützen und verteidigen….“

Ausschnitt aus – „ERWARTUNGEN IM JIHAD – SAMIR KHAN“

Samir Khan wurde zusammen mit Shaykh Anwar al-Awlaki ‚getötet‘, nachdem sie von einer amerikanischen Drohne am 30. September 2011 anvisiert worden waren.

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Asmaa bint Abu Bakr (r)

Einleitung

Willkommen in einer neuen Folge von unserer Serie “Begegnungen mit den Lieben” Die Folge von
heute erzählt von einer besonderen Frau. In den letzen Folgen war die Rede meistens von Männern,
den Gefährten des Propheten (s). Wir haben weniger über die Rolle der Frauen gesprochen. Viele
Geschwister haben mich auch über die Rolle der Gefährtinnen gefragt. Nahmen sie eine Rolle mit dem
Propheten (s) ein?

Wenn ihr euch daran erinnern könnt, haben wir in einigen Folgen über Um U’mara (Verwandte von
Bint Ka’b) gesprochen. Der Prophet (s) sagte zu ihr (s): „Du und deine Familie sind meine Begleiter im
Paradies.“ Beim Feldzug von Uhud verteidigte sie den Propheten (s) sehr stark. In einer anderen
Folge haben wir über Sumaya gesprochen. Sie war die Erste, die für den Islam gestorben ist, die erste
Märtyrerin im Islam. Damals sagten wir, dass es kein Zufall ist, dass der erste Märtyrer im Islam eine
Frau sei. Auch ist es kein Zufall, dass der Erste, der das Glaubensbekenntnis
im Islam aussprach, eine Frau war. Die Wissenschaftler stimmten mit der Meinung überein, dass die erste Person nach
dem Propheten (s), die sich für Allah niedergeworfen hat, Chadidscha (r) war.
Wir können damit sagen, dass die Frau eine groβe Rolle im Islam spielte, und dass sie immer
eine besondere Stellung besaβ. Deshalb sollte man nicht manchen Aussagen glauben, dass die Frau im
Islam wertlos sei und dass der Islam der Frau Unrecht getan hat. Heute erzählen wir von einer
besonderen Frau in der islamischen Geschichte. Ich denke, dass keiner von den Gefährten und
Gefährtinnen solch eine Stellung bei Gott einnahm. Allah (t) hat ihr eine gro βe Ehre und eine besondere Stellung erwiesen.
Es handelt sich um “Asmaa Bint Abi Bakr“.

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Vielleicht bist du krank

Vielleicht bist du krank doch du weißt es nicht!
Bruder und Schwester, vielleicht sind wir vom bösen Blick „Ayn“oder von Neid „Hasad“ oder von Zauber „Sihr“ betroffen und wir wissen es nicht. Und dies zählt genauso für jene die mit euch im Haus leben. Wenn ihr also einige der folgenden Symtome spürt, so könnte es sein, dass ihr Betroffen seid und das Wissen darüber ist bei meinem Herrn.
1. Eine bedrückte Brust ohne Grund
2. Taubheit in den Extremitäten (Hände;Füße)
3. Plötliches Tränen ohne Trauer oder Gähnen
4. Langsames Einschlafen (Angst, Schlaflosigkeit)
5. Bei der Frau unregelmäßige Periodenzyklus
6. Zum Zeitpunkt ihrer Reinheit/Reinigung, einige weiße Tropfen, die sie zuvor nicht hatte
7. Kälte oder Hitze in den Extremitäten, die es zuvor nicht gab
8. Kopfschmerzen
9. Fremdgefühl dem Ehemann oder der Ehefrau gegenüber
10. Änderung des Mundgeruchs und Bitterkeit (nicht organisch bedingt)
11. Psychische Veränderung beim Betreten der Wohnung
12. Rückenschmerzen, auf den Schultern oder mittlerem- oder unterem Rückenbereich
13. Blähungen im Bauch, selbst bei leerem Magen und meistens nach dem Essen (wie man sagt:hätte ich bloß nicht gegessen)
14. Plötzliche Stimmungsschwankung
15. Schwäche in der 3ibadah im Hinblick auf das Gebet und das Rezitieren des Quran. Wie es bei Frauen und Männern zu sehen ist, die einst ihre Gebete festhielten und plötzlich Trägheit spüren
16. Grundloses Weinen
17. Das Lieben der Isolation und Einsamkeit
18. Zerstreute Impulse in einigen Teilen des Körpers
19. Mit Schlappheit zur Arbeit gehen ob Mann oder Frau wenn es zuvor nicht war, so legen wir es als Zeichen fest
20. Die Sehensucht zum Eheparter/in beim Verlassen des Hauses
21. Das extreme grundlose Schwitzen, wenn es bei dir nicht natürlich ist

Kommen wir zu den Visionen, die mit der Erlaubnis Allahs eine Diagnose zulassen, ob ihr Betroffen seid oder auch nicht. Und einige meinen das die Visionen keinen Unterscheid machen und einige Andere geben dies nicht zu:

1. Träumst du, dass du von einem hohen Ort, wie ein Berg oder ein Gebäude oder eine Treppe in die Tiefe stürtzt und diese Träume wiederholen sich
2. Träume von Insekten
3. Träume von Elefanten,Kamelen und einige Tiere die Symbole haben und von jenen sind Ungeziefer
4. Träumst du, dass dich jemand jagd, seitens von Frauen oder Männern die dir bekannt sind oder auch nicht oder auch von Tieren
5. Feuchte Träume und Geschlechtsverkehr ohne Samenerguß, obgleich mit bekannten oder unbekannten Personen. Dies ist ein Hinweis auf eine bestimmte Art von Betroffenheit.
6. Das Fliegen in der Luft
7. Träumst du von einer Person, die dich mit einer Kugel durch ein Maschinengewehr, Revolver, Pistole erschießt oder mit einem Pfeil oder Messer trifft
8. Oder von einer Person, die dich von einem Fenster oder einen heimlichen Loch beobachtet oder einen Blick mit Argwohn
9. Oder einer Person die dich an einen Körperteil schlägt
10. Oder siehst du alte Häuser, in den du gelebt hast oder Shäyateen
11. Oder siehst du deine Wohnung unordentlich

Vergiss einen sehr wichtigen Punkt nicht. Der Shaytan will den Sohn Adams in drei Sachen seines Lebens ins Verderben stürzen lassen:
1. In seiner Religion
2. In seinem Haus
3. In seiner Versorgung

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Der Quran ist Medizin (Behandlung) für alles

Der Quran ist Medizin (Behandlung) für alles!
Das Fundament/Ursprung in der Therapie ist:
Dass es mit dem Quran gemacht wird, dann erst mit medikamentösen Hilfsmittel, sogar bei organischen Erkrankungen. Nicht wie es Unwissende der Rezitatoren behaupten, dass man bei einer organischen Erkrankung die Krankenhäuser aufsuchen soll und bei einer psychischen Erkrankung die psychiatrische Kliniken, wenn aber die Erkrankung seelisch ist, so ist seine Behandlung bei der Rezitation (des Quran)! Woher haben sie diese Unterteilung?
So ist der Quran die Medizin der Herzen und deren Heilmittel und Gesundheit der Körper und ihre Heilung, der Erhabene sagt: وَنُنَزِّلُ مِنَ الْقُرْآنِ مَا هُوَ شِفَاء
Und Wir senden vom Qur’an das hinab, was eine Heilung ist…(17:82)
Und betrachte das Wort Heilung und ER sagte nicht Heilmittel denn es ist ein sichtbares Ergebnis, was aber das Heilmittel betrifft, so ist es möglich, das es heilt vielleicht auch nicht.

Ibn al-Qayyim r.h. sagt in seinem Buch Zaad ul-Me3ad:
So ist der Quran die vollständige Heilung für alle Krankheiten der Herzen und der Körper, und der Leiden des Diesseits und Jenseits. Und nicht jedem wird eine Heilung damit gelingen und nicht jeder ist dafür geeignet. Und wenn der Kranke die Therapie damit beherrscht und es auf seine Krankheit mit Ernsthaftigkeit, Glaube daran, einer vollen Akzeptanz und mit entschlossenem Glauben (im Herzen) und der Erfüllung der Voraussetzungen, so wird die Krankheit niemals widerstehen. Und wie können die Krankheiten die Worte des Herrn der Welt und Himmel widerstehen, welche die Berge spalten würde und die Erde zerstückeln, wenn es auf sie herab gesandt würde? So gibt es keine Krankheit von den Krankheiten der Herzen und der Körper für das es nicht ein Wegweiser im Quran für deren Grund und Medizin gibt. Und wem der Quran nicht heilt, so hat ihn Allah nicht geheilt und wem es nicht genügt, dem hat Allah nicht genügt.

So muss man die Gewissheit haben und das gute Denken über Allah, denn zu den Voraussetzungen des Nutzen der Medizin vom Kranken, gehört die Akzeptanz und das Glauben (mit dem Herzen) an seinen Nützlichkeit.
Ebenso werden die Worte Allahs nicht ausprobiert, denn dies ist eine Fehlerhaftigkeit im Glauben. Und wenn beispielsweise das Zamzam Wasser erprobt würde, so würde vom Zamzam kein Nutzen gezogen werden, da es an Gewissheit und Glaube (im Herzen) an seine Nützlichkeit fehlt.

Und die Überlieferungen über die Behandlung mit dem Quran für organische Krankheiten sind lang, jedoch gebe ich einige Beispiele:
Es gibt eine Anzahl von Krankheiten (psychisch oder organisch) für die der Shaytan eine große Rolle einnimmt sie zu verschlimmern, weil er gemäß der Aussage des Gesandten Allahs s.a.s., Kontrolle in der Durchblutung hat: „Wahrlich der Shaytan läuft in der Durchblutung des Sohn Adams“. Al-Bukhary und Muslim

Von jene sind:
Der Zorn: Und dies ist eine Grundlage für viele der Krankheiten. Deshalb sagte der Gesandte Allahs s.a.s. zu dem Mann, der sagte: „Gebe mir einen Ratschlag“. Er s.a.s sagte: „Zürne nicht“ und wiederholte es mehrmals. Er sagte: „Zürne nicht“. Überliefert von al-Bukhary.

Und seine Auswirkungen am Körper sind deutlich, Krankheiten wie Magengeschwüre und begleitende Sodbrennen und Reizdarmsyndrom sind Folgen des heftigen Zorns. Die Diabetes (Zuckerkrankheit) bei manchen Menschen ergeben sich aus der Aufregung dessen Grund der Zorn ist. Eine Anzahl von Krankheiten der inneren Medizin betreffend so wie auch Gehirnkrankheiten, wie Kopfschmerzen, Schlaganfall, Apoplexie und plötzlichen Lähmung, Herzkrankheiten und Angina so wie für andere Krankheiten steht dem Zorn eine große Rolle in der Entstehung oder Verschlimmerung zu. Und er ist die Grundlage für alles Schlechte.

Der Zorn ist von Shaytan, Allah der Erhabene sagt:
وَاذْكُرْ عَبْدَنَا أَيُّوبَ إِذْ نَادَى رَبَّهُ أَنِّي مَسَّنِيَ الشَّيْطَانُ بِنُصْبٍ وَعَذَابٍ
Und gedenke Unseres Dieners Hiob, als er seinen Herrn anrief: ”Satan hat mich berührt mit Mühsal und Pein.“ (38:41)
Es wurde sogar gesagt, dass Ayyub a.s. mit allen organischen und psychischen Krankheiten getroffen wurde, seine Aussage: „mit Mühsal und Pein“ bedeutet: Müdigkeit und Schmerz wegen seiner Krankheit und psychischen Schmerzen, die er dem Shaytan zuschreibt, da er der Grund dafür ist und der Höflichkeit gegenüber Allah.

Es ist bereits Dank Allah die Rezitation über viele Krankheiten gelungen und ganz besonders über die unheilbaren, dessen Grund der Shaytan war, von denen sind beispielsweise:
Krebs, Schlaganfall, chronischem Asthma, Quadriplegie (Querschnittslähmung), Unfruchtbarkeit, Diabetes, Herz und andere Krankheiten.
Mit dem Vorzug und der Gnade Allahs wurden diese Krankheiten geheilt und zu diesen Krankheiten gehören auch: Unregelmäßiger Periodenzyklus bei einigen Frauen obgleich es Verspätung oder Verlängerung (des Zyklus) war ohne das ein Grund vorlag, da es aufgrund der Jin war. Bereits der Gesandte Allahs s.a.s. wurde dies bezüglich zweimal gefragt und er s.a.s. antwortete darauf in der ersten Antwort: „dies ist eine Ader“. Und in der zweiten Antwort, als ihn s.a.s. Hamnah bint Dschahsch r.ha. fragte: Ich hatte eine starke Blutung (Periode), antwortete er s.a.s.: „ Dies ist nur ein Stoß von den Stößen des Shaytan“.
Überliefert von at-Tirmidhy, Hadith hasan-sahih.

So versucht der Shaytan die Dauer der Periode zu verlängern, in dem er entweder etwas Blut vorrätig hält und anschließend den Fluss erst nach Ablauf der Zeit gestattet, so dass die Frau nicht betet und den Quran dadurch nicht rezitiert!
Oder er verwundet die Stelle und täuscht die Frau, so dass sie nicht mehr das Blut unterscheiden kann und dadurch das Gebet unterlässt und dies gilt auch bei Krankheiten der Lähmung, so hält der Jinn die betroffenen Organe bei einigen Kranken und verhindert das Bewegen. Die Begleitsymtome davon sind Depressionen mit Drangsal und ständige Kopfschmerzen. Und wenn auf ihn rezitiert wird, spürt er ein Kribbeln in den Teilen die betroffen sind von der Lähmung. Und wenn er ein Kribbeln nicht mehr spürt, so beginnt der Jinn diese Stelle zu verlassen nach dem er die Nerven zerstört hat und der Körper darauf aufbaut und nach einer langen Zeitspanne dieser Zustand entsteht. Diese Zustände gehören zu den hartnäckigen Fällen, die Geduld und viel Rezitation mit der Absicht der Heilung von Allah, benötigen. Gleiches gilt für Krankheiten des Magen-Darm-Trakts, psychische- und Knochenkrankheiten. Man legt die Hand auf die Stelle des Schmerz und spricht sieben Mal:
„Ich nehme Zuflucht bei der Macht und Würde Allahs vor dem Übel was ich (vor-)finde und fürchte“. Und so wird mit der Erlaubnis Allahs der Schmerz vergehen.

http://www.ruqya.net/forum/showthread.php?t=37142

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Geheimnisse der Behandlung durch das Hören des Korans

Geheimnisse der Behandlung durch das Hören des Korans

Wie funktioniert diese Anhörung der Namen der Verse Allahs auf die Gehirnzellen, was ist die wissenschaftliche Erklärung des Phänomens der Heilung des Korans? Gibt es feinstoffliche Energie im Heiligen Koran?…. ….
Eine Geschichte, die mit mir passierte…
Der Grund für das Schreiben dieses Artikels ist meine Erfahrung, die ich durch das Auswendiglernen des Buches des Allmächtigen Allahs ging. Und wo ich mich mit dem Koran 24 Stunden beschäftigt habe. Und noch während meines schlafs und ich liess zu der Zeit des Hörens das Radio auf dem Koran Radio und hörte es, Natürlich damals habe ich nicht gewusst, dass es eine moderne Art zu lernen gibt, während des Schlafs!
Nach einigen Monaten begann ich zu bemerken, dass es eine große Veränderung in mir gibt, ich fühlte mich, als ob jede Zelle meines Gehirnzellen mit der Stimme des Korans, den ich hörte, reagiere, Ich lernte den Koran auswendig, in einer Weise, wo ich auf den Leser zuhöre, und die Wiederholung der Sura viele Male, und so fand Ich es leicht denkwürdig in meinem Kopf.
Damals sagte ich zu einem Freund von mir, dass das Hören des Korans die Zellen des Gehirns komplett umprogrammiert! So erging es mir vor zwanzig Jahren, aber ich war überrascht, als ich nur letzte Woche über Versuche von Wissenschaftlern bei der Heilung vieler chronischer Erkrankungen durch Umprogrammierung der Gehirnzellen gelesen habe, sie verwenden nähmlich akustische Schwingungen, wie Musik!!
Einige Therapeuten, die mit Stimme behandeln, erreichten wichtige Ergebnisse wie die amerikanische „Annie Williams,“, die mit Stimme wie Musik behandelt, diese Ergebnisse blieben jedoch bis jetzt begrenzt, weil die Kraft der Musik, um die gewünschte Wirkung in den Zellen zu bringen beschränkt ist.
Trotzdem sie behauptet, dass es viele beeindruckende Ergebnisse bei der Behandlung von Darmkrebs und bösartigen Hirntumoren und anderen Krankheiten bekommen hatte. sie betonte auch, dass wer auf die Stimme der Musik , die sie aufgezeichnet hat, die Innovation bei ihm erhöht hat!
Ich möchte Sie daran erinnern, lieber Leser, dass die Veränderungen, die stattgefunden haben, um das Ergebnis des langen Hörens der Verse des Korans, ich fühle meine Kraft mehr denn je, und dass meine Körper Immunität sich dramatisch gestiegen ist, sogar meine Persönlichkeit hat sich besonders in meinem Umgang mit anderen entwickelt, als auch in mir hat der Koran Kreativität geweckt, und diese Forschung und Gegenstände sind in einer kurzen Zeit nur als Ergebnis der Lektüre des Korans produziert worden!
Ich kann Ihnen sagen, liebe Leser, den Koran kontinuierlich zu hören führt zum Erhöhen der Kraft der menschlichen Kreativität, dies ist, was mir passiert ist, bevor ich den Heiligen Koran auswendiglernte, ich kann nur sagen, dass ich einen Satz ganz korrekt nicht schreiben konnte, und jetzt schreibe ich eine wissenschaftliche Forschung nur in einem Tag oder zwei Tage!
Also die Vorteile des Hörens des Korans ist nicht auf die Heilung von Krankheiten beschränkt, sondern es hilft auch bei der persönlichen Entwicklung und Verbesserung der Kommunikation mit anderen, neben der Erhöhung der Innovationsfähigkeit und die neuen Ideen aufzubringen. Dieser Vortrag über die Erfahrungen ist mit mir passiert, und Sie, lieber Leser, sollten es versuchen, und Sie werden erstaunliche Ergebnisse erzielen.

Wissenschaftliche Fakten:
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Das Fasten – eine Operation ohne Chirurgie

Das Fasten – eine Operation ohne Chirurgie

Seit Jahrtausenden wurde das Fasten bei den meisten Völkern der Welt bekannt; es war ein natürliches Mittel um viele Krankheiten zu heilen. Heute können wir durch die alten Handschriften in den Museen der Welt wissen, was die Weisen der alten Griechen seit Jahrtausenden über den Nutzen des Fastens verfasst haben. Früher empfahlen die Ärzte selbst das Fasten, wie Sokrates, Platon, Aristoteles und Galinous; sie versicherten, dass das Fasten als die natürliche Methode gilt, um die Krankheiten zu behandeln. (1) Hier zeigt sich klar das Wunder des Korans, indem er berichtete, dass das Fasten bei den Nationen vor dem Islam bekannt wurde : ( O die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch das Fasten, so wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben war, auf dass ihr gottesfürchtig weden möget.) Sure 2 : 183

Allah schreibt nur seinen Knechten vor, was den Nutzen und das Interesse für sie hat. Wir werden im folgenden ausführen, was die moderne Medizin über die Nutzen und Vorteile des Fastens berichtet, um zu erfassen, dass der Koran zum Fasten aufgeruft hat, bevor die Ärzte der heutigen Zeit, und dass auch Allah die Menschen zum Fasten verpflichtet. Die Ärzte empfahlen das Fasten, nachdem sie dessen verblüffenden Ergebnisse bemerkt hatten und dessen Fähigkeit, die verschiedenen Krankheiten zu heilen, so dass wir heute zahlreiche Webseiten und Fachzeitschriften vom Fasten finden, wie z.B: www.fasting.com.

Innerhalb jedes Menschen gibt es Arznei zahlreicher Krankheiten; heute betonen alle Ärzte, dass das Fasten als eine lebenswichtige Notwendigkeit für jeden Menschen gilt, sogar wenn er gesund zu sein scheint. Die Gifte, die sich das ganze Leben des Menschen hindurch aufhäufen, können nur durchs Fasten und die Enthaltsamkeit vom Essen und Trinken beseitigt werden.Ein Arzt sagt : ” Mehr als 200 Kilogramm der Gifte und Minerale treten im Körper des Menschen sein ganzes Leben hindurch ein, nur durchs Wasser, das er trinkt.” (2)
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Ich habe nie den Athan gehört ohne mich daran zu erinnern…

Es wird berichtet, dass Raabiah sagte: „Ich habe nie den Adhan gehört, ohne mich dabei an den Rufer zu erinnern, der den Tag der Auferstehung verkünden wird.

Und ich habe nie den Schnee fallen sehen, ohne mir dabei, die fliegenden Seiten der Aufzeichnungen von den Taten der Menschen (an diesem Tag) vorzustellen, und ich habe nie Schwärme von Heuschrecken gesehen, ohne dabei an die große Versammlung am letzten Tag zu denken.“

[Sifat as-Safwah]

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Maria Bint Scham’un (r) – die Ägypterin

Maria Bint Scham’un (r) – die Ägypterin

Herkunft

Sie hieß Maria Bint Scham’un (r). Sie war die Tochter eines koptischen Vaters und einer römischen
Mutter. Sie lebte in Südägypten und arbeitete im Schloss vom Muqauqis, beim Oberhaupt der Kopten,
der zu jener Zeit der Herrscher von Ägypten war, und sie war Christin.
Maria (r) hatte eine Schwester, die Sirin hieß. Sie arbeitete mit ihr in dem Schloss. Sirin war eine der
Frauen, die einen hohen Rang im Schloss hatte. Dies sind alle Informationen, die wir über ihre Jugend
wissen.

Briefe an die Könige

In diesem Jahr schrieb der Prophet (s) an alle Könige der Welt, um sie zum Islam einzuladen, was
eine ehrenhafte Tat war. Denn zu diesem Zeitpunkt gehörte den Muslimen nur die heutige kleine
Stadt Medina, die damals nur ein kleines Dorf war. War das also Wagnis oder Vertrauen? Allah, der
Segensreiche und Erhabene, sagte ihm, als er noch im Haus von Arqam Ibn Abu Al-Arqam war, im
kleinen Ort, in dem sich die Muslime trafen und sich vor den Anhängern des Stammes Quraisch
versteckten – in der Sure “Die Propheten”: [Und Wir entsandten dich nur aus Barmherzigkeit
für alle Welten.] (21:107)

Ein Muslim gibt nicht auf, und muss stets das Vertrauen haben, dass Allah (t) den Islam stärken wird,
auch wenn alles um uns noch dunkel erscheint, und alle Zeichen darauf hindeuten, dass es keinen
Sinn habe.
Der Prophet (s) war zu jenem Zeitpunkt sechzig Jahre alt, drei Jahre bis zu seinem Tode. Nur Medina
gehörte den Muslimen, aber dennoch schrieb er an die Könige der Welt.
Seine Briefe enthielten folgenden Text:

Von Muhammad, dem Gesandten Allahs, Diener Allahs und sein Gesandter, an Heraklius,
den Großen der Römer. Nimm den Islam an, so erlangst du Frieden!

Von Muhammad, Diener Allahs und sein Gesandter, an Muqauqis, Herrscher Ägyptens.
Nimm den Islam an, so erlangst du Frieden!

Von Muhammad, Allahs Gesandtem, an Chosroes, Herrscher Persiens. Nimm den
Islam an, so erlangst du Frieden!

Das war ein großer Stolz, und das Gefühl für die Größe unseres Glaubens, und keine Angeberei oder
Hochmut, Gott bewahre. Es war das Vertrauen in Gottes Sieg, die Ehre des Islam, das Weiterleiten
des Islam und das Gefühl der Verantwortung für die Welt.
Ein schönes Verhalten, dass am selben Tag 14 Briefe an 14 Könige der Welt abgeschickt wurden, in
denen der Prophet (s) zum Islam einlädt.

Muqauqis, König von Ägypten

Eines der Länder zu denen der Prophet (s) ein Schreiben geschickt hatte, war Ägypten.
Dieses Land wird später eine sehr große Rolle im Islam und bei den Muslimen spielen. Der Brief war
sehr wichtig. Hafiz Ibn Abu Balt’a, einer der Gefährten des Propheten (s), der sich auch am Feldzug
von Badr beteiligte, wurde beauftragt, diesen Brief zu übergeben. Und so führte er den Auftrag auch
aus. Er kam nach Ägypten und übergab den Brief an Muqauqis, der ihn dann auch las. Da stand: Von
Muhammad Allahs Gesandter an Muqauqis, den Herrscher von Ägypten. Nimm den Islam an, so
erlangst du Frieden, sonst trägst du die Verantwortung für Sünden der Bauern, der Ägypter und der
Kopten. Im Koranvers heißt es: [„Sprich: „“O Volk der Schrift, kommt herbei zu einem
gleichen Wort zwischen uns und euch, dass wir nämlich Allah allein dienen und nichts
neben Ihn stellen und dass nicht die einen von uns die anderen zu Herren nehmen außer
Allah.““ Und wenn sie sich abwenden, so sprecht: „“Bezeugt, dass wir (Ihm) ergeben
sind.““] (3:64)

Muqauqis las den Brief und merkte, dass dies nicht die Worte eines Menschen waren, da sah er zu
Hafiz Ibn Abu Balt’a und sagte zu ihm: „Ich habe gewusst, dass dies die Zeit des letzten Propheten ist,
aber ich dachte, dass er aus Großsyrien kommt, denn alle Propheten vor ihm kamen von dort. Aber
dass er von den Arabern kommt, wusste ich nicht und dachte ich auch nicht. Ich weiß aber auch, dass
es wahr ist, und dass er die Wahrheit sagt, aber ich fürchte, dass die Kopten mir nicht glauben
werden und ihm nicht folgen werden.“

Muqauqis ist nicht zum Islam übergetreten, er wollte seine Herrschaft bewahren, aber er hat einen
Brief an den Propheten (s) geschrieben, in dem er sagte: „Dein Bote hat mich bereits erreicht, und ich
habe dein Schreiben gelesen, und verstanden, was darin steht. Ich dachte, dass der letzte Prophet
aus Großsyrien kommt, aber da er jetzt von den Arabern kommt, so glaube ich dir. Ich kann aber
auch nicht mit dir sein. Ich schicke dir ein Geschenk, es sind zwanzig Stück ägyptischer Stoffe, Honig
aus Banha und zwei Sklavinnen, Maria und Sirin, von den Besten, die wir haben. Damit wollte er ein
gutes Verhältnis mit den Muslimen und dem Propheten (s) sichern.

Maria und Sirin

Hafiz nahm die Geschenke an und kehrte mit Maria und Sirin zurück nach Medina. Sie waren natürlich
sehr traurig, weil sie ihr Land verließen. Hafiz fühlte, dass Muqauqis sie dazu gezwungen hatte und sie
das nicht wollten. Denn sie reisten zu einem fremden Land, zu einer anderen Religion und das wollten
sie nicht. Hafiz konnte nichts für sie tun. Nur der Prophet (s) konnte entscheiden, ob sie zurückkehren
durften, wenn sie nicht wünschten zu bleiben.

Hafiz Ibn Abi Balt’a ist ein Vorbild für jene, die zum Islam geschickt einladen. Er dachte, sie zum Islam
zu berufen. Er sah aber, wie ihre Herzen gebrochen waren, weil sie ihr Land verlassen hatten, deshalb
versuchte er sie zu beruhigen. An seiner Stelle, was hättest du ihnen gesagt? Hättest du gesagt: „Ihr
habt recht und ich nicht?“ Diese Weise ist sicherlich falsch. Du könntest sie damit sogar verlieren oder
noch trauriger machen. Hafiz aber machte etwas ganz Anderes. Er zeigte uns, wie die Gefährten des
Propheten (s) den Islam richtig und tief verstanden haben. Sie waren Seelenärzte. Er beruhigte sie
und löschte ihre Depression und Trauer.

Die Rückreise

Ich hoffe, dass die, die zum Islam aufrufen, die Art von Hafiz Ibn Abi Balt’a lernen. Er dachte daran,
ihnen eine Geschichte zu erzählen, die sie beruhigen sollte. Denn das, was ihnen passierte, ist
tausende Jahre davor einer anderen Frau genauso passiert gewesen. Den Weg, den sie gerade
bestritten, war diese Frau auch gegangen. Es handelte sich um Hadschar. Allah hat ihren Namen in
der ganzen Welt bekannt gemacht. Sie war auch Ägypterin und lebte im Schloss des Königs von
Ägypten. Als Abraham, Friede sei auf ihm, zum König kam, begegnete er anfangs Abraham boshaft,
dann aber änderte sich die Lage, und der König versuchte ihn freundlich zu behandeln. Deshalb
schenkte er ihm Hadschar. Sie ging mit ihm denselben Weg und dieselbe Strecke. Vielleicht empfand
sie auch dieselben Gefühle, die die beiden Frauen gerade fühlten. Denn auch sie hatte auch ihr Land
verlassen. Vielleicht gingen sie sogar auf ihren Fußspuren.

Diese Frau aber traf einen Propheten:
Abraham – Friede sei auf ihm. Abraham (a.s.) heiratete dieses Mädchen, das ihm aus Ägypten
geschenkt wurde. Sie gebar Allahs Propheten Ismail (a.s.), der als Vater der Araber bekannt ist. Aus
seiner Nachkommenschaft wurde der “Prophet vom Ende der Zeiten”, Muhammad (s), geboren.
Hadschar besaß somit eine besondere Stellung bei allen Arabern und Muslimen. Die Muslime erinnern
sich an sie, wenn sie die Zeremonien der kleinen oder der großen Wallfahrt machen, wenn sie die
Läufe zwischen Safa und Marwa vollbringen. Der Name dieses Mädchens, die aus Oberägypten kam,
wurde verewigt, Hadschar.

Die Geschichte wiederholt sich

Kann das möglich sein? Tausende Jahre später wiederholt sich die Geschichte. Hadschar war die
einzige Frau, die vor Sara ein Kind für Abraham (a.s.) gebar. Maria (r) war auch die einzige seiner
Frauen, die – nach Chadidscha (r) – dem Propheten (s) ein Kind gebar.

Maria (r) kam aus derselben Gegend wie Hadschar, Oberägypten. Sie arbeitete auch im Schloss des
Königs, heiratete einen Propheten, ging auf demselben Weg und reiste zum selben Ort wie Hadschar.
Der einzige Unterschied ist, dass sie nach Medina und nicht nach Mekka reiste. Hadschar brachte
einen Sohn zur Welt, aus dessen Nachkommenschaft der Prophet (s) geboren wurde, der Maria
heiratete. Warum kamen beide Frauen aus Ägypten und warum gab es all diese Ähnlichkeiten in ihren
Geschichten trotz dieser Tausenden Jahren? Wer kontrolliert dieses Weltall? Wer ist der König dieses
Universums? Wer ließ diese Geschichte trotz dieser Jahre mit allen Einzelheiten wiederholen? Preis sei
Allah. Er sei gepriesen, wie er dieses Weltall in dieser großartigen Weise führt.

Stellt euch Maria (r) vor, als sie diese Geschichte hörte und stellt euch vor, wie Hafiz mit seiner
Klugheit und seiner Liebe zu seiner Religion ihre Trauer in Entspannung, Interesse und Hoffnung
verwandelte. Jetzt wünschte sie sich, den Propheten (s) zu sehen und fragte sich, ob Hadschars
Geschichte sich wiederholen könnte?

Die Lehre zur Einladung zum Islam

Auf dem Weg nach Medina begannen sich die Gefühle von Frau Maria (r) zu ändern. An der Stelle der
Depression trat jetzt Hoffnung auf. Manchmal können wir mit wenigen Worten die Gefühle von
Menschen ändern. An dieser Stelle will ich diejenigen ansprechen, die zum Islam einladen: Wo ist euer
Lächeln? Wo sind eure feinen Wörter? Wo sind die schönen Ideen, die mich direkt zum Herzen
führen? Wie kann ich meine Rede attraktiver gestalten und die Herzen ansprechen, so dass ich die
Leute zur Liebe Allahs führe? Was wäre das beste Wort, das ich sagen könnte, damit die Gefühle einer
Person, die weit von der Religion ist, zur Liebe zu Allah wechseln?

Das ist eine wichtige Lehre, die uns Hafiz Ibn Abi Balt’a in diesem Bereich gibt, damit wir ihm dabei
folgen. Wie verwandelte sich Maria (r) von einer Frau, die sich traurig und fremd fühlte, zu einer Frau,
die Muslimin werden wollte? Den ganzen Weg dachte sie an Hadschar und fragte sich, ob sie an ihrer
Stelle sein könnte. Jetzt hoffte sie, schnell Medina zu erreichen und den Propheten (s) zu treffen.

Allah (t), Lenker des Weltalls

Bei Al-Muqauqis war Maria eine Sklavin. Jetzt aber ist sie bei uns eine Herrin. Wir freuen uns, wenn
wir ihren Namen nennen, denn sie ist eine unserer Mütter. Hier können wir etwas Schönes erkennen:
Als sie ihr Land verließ, war sie sehr traurig und niedergedrückt. In dieser Zeit hatte Allah (t) für sie
vorherbestimmt, dass sie eine unserer Mütter sein würde.

Meine Lieben, manchmal fragen wir uns, warum uns bestimmte Sachen passieren, die wir für schlecht
halten, obwohl dahinter das Gute steckt. In der folgenden Sure steht:
[…Es kann sein, dass euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist…] (2:216). 

Du und ich, wir erleben vieles, wie z.B.:
dass Allah uns etwas nicht gibt, das wir uns sehr wünschen, man fragt sich dann, warum das so ist,
warum bekomme ich das nicht, ich wollte doch etwas Gutes damit machen? Was wir aber nicht wissen
ist, dass wir das, was für uns am Besten ist, bekommen haben, deshalb sollen wir auf Gott vertrauen.
Das Wichtigste ist, dass wir dabei bleiben, Allah (t) zu gehorchen, und danach macht Allah (t) was Er
will, denn die Erde gehört Ihm, die Geschöpfe sind Seine Sklaven und das ganze Weltall gehört Ihm.
Er ist der Allwissende und wir wissen nichts. Also vertrauen wir auf Allah (t) und akzeptieren, was Er
uns vorschreibt und was Er macht.

Begegnung mit dem Propheten (s)

Als Maria (r) Medina erreichte, ging sie mit Hafiz, um den Propheten (s) zu treffen. Er zeigte ihm die
Geschenke, die ihm geschickt wurden, sowie Maria und Sirin. Der Prophet (s) erfuhr, was Hafiz getan
hat, deshalb lud er sie zum Islam ein. Beide akzeptierten sofort, Muslime zu werden. Das geschah,
weil Hafiz Ibn Abi Balt’a seine Arbeit sehr gut gemacht hatte.

Stellt euch vor, wenn Hafiz den ganzen Weg ihnen die Unterschiede zwischen beiden Religionen
erklärt hätte, wäre es unmöglich gewesen, dieses Ergebnis zu bekommen. Wenn man die Wege zum
Herzen erkennt und dem Herzen nahe steht und es berührt, ist das hundertmal besser, als wenn wir
den Verstand anderer inständig mit Informationen, die sie nicht bereit wären zu hören, ansprechen.

Die Geschichte der Heirat

In diesem Treffen wurden Maria und Sirin Musliminnen. Der Prophet (s) heiratete Maria (r). Ziel dieser
Ehe war eine Verschwägerung mit den Ägyptern. In derselben Zeit sollte der Prophet (s) eine Frau
heiraten, die Christin war. Damit wollte er uns lehren, dass wenn sich jemand zum Islam bekennt, er
unser Bruder ist. Man darf ihn nicht wegen seiner Vergangenheit verachten oder beseitigen. Man soll
über seinen Ursprung nicht nachdenken. Als ob der Prophet (s) uns sagt, sie wurde jetzt eure
Schwester im Islam, und wenn ich sie heirate, wird sie eure Mutter. Das ist ein praktischer Beweis der
Gleichheit im Islam. Dasselbe hat er mit Safia (r), die Jüdin war, vorher getan.

Die Empfehlung des Propheten (s), die Ägypter gut zu behandeln

Der Prophet (s) wollte sich mit den Ägyptern verschwägern, weil Ägypten ein Land sei, das viel Gutes
für den Islam und die Muslime berge. Diese Worte sage ich nicht aus einem Gefühl der
Voreingenommenheit, weil ich Ägypter bin, oder wegen eines Nationalgefühls. Der Prophet (s) sagte
darüber: „Lasst es (er meint das Stammeszusammengehörigkeitsgefühl), denn es (ist stinkend)
verursacht Fäulnis!“ Ich will nur die Wahrheit der Sache erläutern. Das Land Ägypten, sein Volk, seine
geographische Lage und die Zahl der Bevölkerung, das alles ist sehr wichtig für die Zukunft des Islam.
Der Prophet (s) wollte eine starke Beziehung zwischen ihm und dem Volk dieses Landes aufbauen.

Wenn einer heute eine bestimmte Familie liebt und ihr nahe stehen will, heiratet er eine aus dieser
Familie. Somit wird er als Mitglied dieser Familie gezählt. Der Prophet (s) wollte, dass die Ägypter den
Islam bis zum Jüngsten Tag lieben.
Er (s) sagte: „Wenn ihr Ägypten erobert habt, so nehmt
viele Soldaten aus diesem Land, denn sie sind die besten Soldaten der Erde. Bis zum
Jüngsten Tag sind sie in voller Bereitschaft für den Krieg.“ In einem anderen Hadith sagte der
Prophet (s) vor seinem Tod: „ Wenn ihr Ägypten erobert, empfehle ich euch, ihr Volk gut zu
behandeln, denn sie sind mit mir verschwägert und verwandt.“ Die Verwandtschaft ist die von
Hadschar und die Verschwägerung ist von der Seite Marias. Der Prophet (s) teilte mit, dass er mit dem
Volk Ägyptens auf diese zwei Arten stark verbunden sei. Ich sage dir diese Worte nicht, damit du
hochmütig wirst und dich stolz fühlst, sondern damit du die Verantwortung in diesen Worten trägst.
Wir sind die besten Soldaten der Erde. Bis zum Jüngsten Tag sind wir immer bereit, zu kämpfen und
den Islam zu verteidigen.

Die Truppen von Saladin und Qutuz setzten sich von Ägypten aus in Bewegung, obwohl sie nicht
selbst Ägypter waren. Als sie den Tataren und den Kreuzheeren begegneten, gingen sie nach Ägypten
und kämpften mit Unterstützung einer ägyptischen Armee.

Allah, Der Segenreiche und Erhabene wollte, dass der Prophet (s) eine Frau aus Ägypten heiratet,
damit unsere Beziehung mit dem Propheten (s) immer sehr eng bleibt. Somit sind die Ägypter die
Onkel des Propheten (s) von der Seite Ismails, Friede sei auf ihm, geworden und auch die Onkel
seines Sohnes Ibrahims. Und das ist eine sehr große Ehre für uns.

Die Worte des Propheten (s) über die Völker

Der Prophet (s) hat mit jedem Land etwas getan, damit er den Menschen dort näher kommt, und
damit sie seine Liebe zu ihnen spüren. So sagte er über die Anhänger des Stammes Quraisch und die
Bewohner von Mekka: „Die Nachfolgerschaft befindet sich in Quraisch bis zum Tage der
Auferstehung.“ Er sagte auch über die Bewohner von Großsyrien: „Es wird einige von meiner Nation
geben, die bei der Wahrheit bleiben, und keiner der sie hängen lässt, kann ihnen Schaden zufügen,
und das wird so bleiben bis die Stunde schlägt.“ So fragten sie: „Wo werden wir sie finden Gesandter
Gottes?“ Er antwortete ihnen: „In Jerusalem und dessen Umgebung.“ Und in einem anderen Hadith
sagte er: „In Großsyrien.“ Damit wird das Gebiet von Syrien, Libanon, Jordanien und Palästina
gemeint.

Hiermit bezweckt der Gesandte (s) die ganze Nation zu vereinen, als ob er sie in seine Arme nehmen
würde. Allah sagt auch im folgenden Koranvers:
[Wahrlich, ein Gesandter aus eurer Mitte ist zu euch gekommen; es schmerzt ihn sehr, wenn ihr unter etwas leidet;
er setzt sich eifrig für euer Wohl ein; gegen die Gläubigen ist er mitleidig und barmherzig.]
(9:128)

In der Lebensgeschichte des Gesandten (s) steht, dass jeder seiner Gefährten sagte: „Ich dachte,
dass ich derjenige wäre, den der Prophet (s) am meisten geliebt hätte.“ Die Art, wie er sie begrüßte,
gab ihnen dieses Gefühl. Und so pflegte es der Prophet (s) auch mit den Ländern, und nicht nur zu
seinen Lebzeiten, sondern bis zum Tage der Auferstehung.

Die Nachricht der Heirat

Die Nachricht, dass Muhammad (s) geheiratet hat, hat einen Aufruhr erzeugt zwischen den Ehefrauen
des Propheten (s), weil sie eifersüchtig waren. A’ischa (r) sagte: „Ich war nie so eifersüchtig, wie ich
über Maria war, der Gesandte (s) liebte sie, weil sie schön reden konnte.“ Sie sagte: „Sie hatte sehr
schön geredet, so wie es die Ägypter zu tun pflegten.“ Und es scheint so, dass die Ägypter schön
reden konnten, schon zu Zeiten von Maria (r). Deswegen hat der Prophet (s) gern mit ihr gesessen
und geredet.

Da wir gerade über die Worte der Ägypter reden, so sagte der Imam Schafi’i: „Wer keine Ägypterin
geheiratet hat, der ist als Junggeselle gestorben.“ Dies ist die Meinung vom Imam Schafi’i und nicht
meine eigene.

Marias (r) Haus

Alle Ehefrauen Muhammads (s) lebten neben der medinensischen Moschee, aber der Prophet (s)
wollte, dass Maria (r) woanders lebte, in einem Ort genannt Al-Al-A’wali. Ein Ort außerhalb von
Medina, den es bis heute noch gibt. Das Haus von Maria (r) hieß „Maschrabia Um Ibrahim“. Und wenn
es uns gegönnt ist, zusammen dorthin zu gehen, so werde ich euch diesen Ort zeigen. Ich werde euch
den Platz zeigen, an dem Ibrahim, der Sohn des Propheten (s), geboren wurde. Die Säule, an der sie
sich während der Geburt festhielt, existierte noch bis vor einigen Jahren in Medina.

Al-Al-A’wali ist die Umgebung um Medina, keine Wüste, sondern eine Grünfläche, voller Pflanzen,
Palmen, Datteln und Wasserquellen. Maria (r) war die einzige Frau, die nicht von der Arabischen
Halbinsel stammte. Der Gesandte (s), in seiner Barmherzigkeit und seinem Feingefühl, achtete er sehr
darauf, obwohl er mit vielen Dingen sehr beschäftigt war, wie den Bemühungen um den Islam, dem
Unterrichten vom Koran und das Kümmern um die anderen Völker, dass seine neue Frau aus Ägypten
das Wüstenklima nicht vertragen würde. Aus diesem Grund brachte er sie an einen Ort, dessen
Umgebung ähnlich war, wie diese aus ihrer Heimat, in der sie bis zu diesem Zeitpunkt lebte. Folglich
befand sich ihre Unterkunft in Al-Al-A’wali.

Eine Lehre für die Heiratswilligen

Daraus lernen wir, dass wenn jemand um die Hand einer unserer Töchter anhält, man einen wichtigen
Punkt beachten sollte, und zwar ob er religiös ist oder nicht. Aber das soll nicht heißen, dass sie unter
ihrem Stand heiraten sollte. Denn das ist ein wichtiger sozialer Punkt. Der Prophet (s) achtete darauf,
dass seine Frau in einer sozialen Schicht weiterlebt, in der sie schon vor ihrer Heirat gelebt hatte.

Das soll aber auch nicht bedeuten, dass jede die heiratet, verlangen muss, dass sie in dem gleichen
sozialen Stand wie ihre Eltern heiratet, dass ist falsch. Was ich damit meine ist, dass es keinen großen
Unterschied geben sollte zwischen den Lebensumständen der Eheleute. Aber sie wird womöglich zu
Beginn nicht die gleiche Schicht wie ihre Eltern erreichen können, weil sie in ihrem neuen Eheleben
von vorne beginnen wird.
Haben deine Eltern auch so angefangen? Sicher und vielleicht mit viel weniger, deswegen ist es
wichtig ausgewogen zu sein.

So kommt es manchmal vor, dass ein junger Mann sich in ein Mädchen verliebt, obwohl es einen
großen Unterschied zwischen ihren Welten gibt. Das Mädchen, überwältigt von ihren Gefühlen, übt bei
ihren Eltern Druck aus. Es ist immer gut ein wenig nachzudenken und ein Gleichgewicht zu finden, ich
glaube, ihr verstehet was ich meine.

Ein freudiges Ereignis

Der Gesandte (s) hat Maria (r) oft besucht. Manchmal ist er tagsüber bei ihr vorbei gegangen, um mit
ihr zu reden und um sich zu vergewissern, dass es ihr gut ginge.
Das achte Jahr nach der Hidschra rückte näher und etwas Großartiges ereignete sich, sie wurde
schwanger. Aber sie hat es die ersten drei Monate für sich behalten, weil sie es nicht glaubte. So
wiederholte sich die Geschichte von Hadschar. Gepriesen sei Allah.[Das ist Allahs Huld; Er gewährt sie,
wem Er will;…] (62:4) Entschuldigt mich, wenn ich über Ägypten übertreibe, aber das rührt mich
deswegen, weil ich mich danach sehne, und deswegen nutze ich jede Chance aus darüber zu reden.

Ibrahim

Der Prophet (s) hat sich sehr gefreut als er die Nachricht von Marias Schwangerschaft erfahren hatte.
Denn er war ein sehr sensibler Mann. Also glaubt nicht, dass ein Muslim, ein Mann mit kalten,
abweisenden und gefühllosen Gefühlen ist. In einem Hadith steht:
„Der Muslim ist einfach, weich und simple.“

So kam Ibrahim zur Welt. Der Prophet (s) nannte ihn in Erinnerung an Abraham (a.s.) ebenso, und so
wiederholte sich die Geschichte. Der Gesandte (s) spürte die Parallele zwischen den beiden
Geschichten. Ibrahim wurde in Al-A’wali geboren, im Ort Maschrabia Um Ibrahim.

Muhammad (s) war voller Freude, denn es war sein erster Sohn nach den Dreien, die Chadidscha (r)
zur Welt brachte, welche jedoch als Kleinkinder starben. Der Prophet (s) war zu dem Zeitpunkt schon
61 und es war wahrscheinlich die letzte Gelegenheit noch ein Kind zu bekommen. So lief der Gesandte
(s) mit dem Neugeborenen in den Armen haltend zu den Häusern seiner Gefährten und klopfte an ihre
Türen. Als sie öffneten, sagte er zu ihnen: „Sieh Dir meinen Sohn Ibrahim an!“ Die Gefährten haben
sich sehr für ihn gefreut.

Ibrahim blieb bei Maria (r) und ihrer Schwester Sirin. Sirin war mit Hassan Ibn Thabet verheiratet,
dem Dichter des Gesandten (s), sie haben A’bd Al-Rahman bekommen, und auch sie lebte mit ihm als
gläubige Muslimin.

Es ist das zehnte Jahr nach der Hidschra und Ibrahim ist jetzt schon fast zwei Jahre alt und beinahe
entwöhnt. Es ist aber auch das Jahr indem Muhammad (s) verstarb. Jedoch vor seinem eigenen
Ableben wurde sein Sohn krank. Als dieser im Sterben lag, schickte Maria (r) nach dem Propheten (s),
und er machte sich schnell auf den Weg nach Al-A’wali, wo er Ibrahim im Schoß seiner Mutter auffand.

Ibrahims Tod

Ich widme jeder Mutter diese Geschichte, deren Kind in jüngerem Alter gestorben ist. Im Diesseits
gibt es eben vieles Anstrengendes. Es ist Stätte der Heimsuchung. Ihr sollt nicht glauben, dass das
Diesseits eine Heimstatt ist. Allah (t) will euch im Diesseits nur auf die Probe stellen, ob ihr duldet und
standhaft seid oder heult. Für die, die ihr Kind verloren hat: Seid standhaft und nehmt den Propheten
(s) als Vorbild. Er verlor seinen Sohn, als er noch 2 Jahre alt war, also im schönsten Alter, in dem die
Eltern in großer Liebe mit den Kindern verbunden sind. Der Prophet (s) nahm Ibrahim von seiner
Mutter. Da begann er zu röcheln und sagte: „O Ibrahim, ich kann leider nichts gegen den Willen Allahs
unternehmen, ich besitze nichts von dem, was Allah besitzt!“ Seht ihr, wie der Prophet (s) standhaft
war?

Für jede Mutter, die ihr Kind verloren hat

Ibrahim starb im Schoß des Propheten (s). Hier soll jede Mutter eines verstorbenen Säuglings den
Propheten (s) als Vorbild nehmen. Hier ist etwas Beruhigendes für sie: Allah, der Segensreiche und
Erhabene, ruft am Jüngsten Tag die Kinder, die vor dem Pubertätsalter starben, und sagt: „Geht und
tretet ins Paradies ein!“ Die Kinder antworten darauf: „Nicht ohne unsere Väter und Mütter!“ Allah,
der Segensreiche und Erhabene erwidert dann: „Tretet ins Paradies Hand in Hand mit euren Vätern
und Müttern hinein!“ Seht ihr, wie großzügig Allah (t) ist? Seid standhaft, meine Schwestern, die ihr
eure Kinder verloren habt, und lernt von eurem Propheten (s)!

Ibrahim starb, der Prophet (s) vergoss Tränen. U’mar fragte: „Weinst du, o Gesandter Allahs (s)?“ Der
Prophet (s) antwortete: „Ja, U’mar, ja. Weinen ist eben Barmherzigkeit, die Allah (t) in die Herzen
Seiner gläubigen Diener einwirft.“ Ja, Weinen ist Barmherzigkeit, das von Allah (t) kommt. Es ist
weder verboten noch ist es eine Schande. Der Prophet (s) hatte kein hartes, kaltes Herz. Er
betrachtete Ibrahim und sagte: „Die Augen tränen, das Herz trauert, aber man sagt nur, was bei Allah
(t) Gefallen findet. Wahrlich ist man sehr traurig über dich, Ibrahim. Wenn wir nicht wüssten, dass du
im Paradies bist, wäre man noch trauriger über dich gewesen.“

Das Diesseits ist Stätte der Heimsuchung

Der Prophet (s) wendete sich dann der heftig weinenden Maria (r) zu und sagte tröstend:
„Er ist mein Sohn. Er ist zwischen meiner Brust und meinem Schoß gestorben. Er wird jetzt im
Paradies gestillt.“
(berichtete Muslim)

Der Prophet (s) war nicht in der Lage, an Ibrahim die Ganzwaschung des Toten zu verrichten. Al-Fadl
Ibn Al-A’bbas (r) übernahm die Ganzwaschung und begrub ihn in Al-Baqi`. Der Ort seines Grabes ist
bis heute höchstwahrscheinlich bekannt, nach der Meinung meister Gelehrten. Man kann wohl meinen:
„Warum sollte all dies dem Propheten (s), Allahs (t) Lieblings, geschehen sein?“ Die Antwort ist: Allah
(t) will uns damit sagen, dass „das Diesseits nur Stätte der Heimsuchung ist. Wenn Meinem Liebling
Muhammad (s) all dies geschehen ist, warum beklagt ihr euch denn darüber, dass euch ein Unglück
trifft?“

Meine Geschwister, das Diesseits ist keine dauerhafte Heimstatt. Die dauernde Heimstatt ist nur das
Paradies bei Allah (t), wo Ibrahim nun ist. Ich hoffe, dass euch dies klar ist.

Begegnung mit den Lieben

Ibrahim starb. Drei Monate später starb der Prophet (s), und nach sechs Monaten auch Maria (r). Das
ist eine Gnade von Allah, dem Segenreichen und Erhabenen. Denn der Tod bedeutet manchmal die
Begegnung der Lieben, und zwar das Zusammentreffen Allahs (t) mit Seinen Lieben, die Er auf die
Probe gestellt hatte, und die sich als standhaft und stark erwiesen haben.

Sich dem Willen Allahs (t) unterordnen

Der Prophet (s) ordnete sich trotz seiner großen Liebe zu Ibrahim dem Willen Allahs (t) unter und
blieb standhaft. Könnt ihr euch das vorstellen? Er weinte zwar, erklärte jedoch seinen Gehorsam
gegenüber seinem göttlichen Vorgesetzten. Wer kann solche Pein ertragen? Welche edlen Gefühle
besitzt man, wenn man sich trotz seiner Schmerzen dem Willen Gottes ergibt, auch wenn dies noch so
schwer fällt! Die Kraft dazu kommt nur dann von Allah (t). Der Prophet (s) bringt uns die Ergebenheit
bei und sagt:
„Wer spricht: Ich nehme Allah (t) als meinen Gott, den Islam als meine
Religion und Muhammad (s) als meinen Propheten an, bei Tag und Nacht, obliegt es Allah,
ihn in diesem Tag zu befriedigen.“

Meine Geschwister, sprecht es immer: Wir nehmen Allah (t) als unseren Gott, den Islam als unsere
Religion und Muhammad (s) als unseren Propheten an. Wir nehmen, o Allah (t), alles auf uns, was
uns im Diesseits geschieht, wenn auch die Trauer uns erfüllt und die Augen
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Ghira – die gute Form der Eifersucht

Ghira – die gute Form der Eifersucht

Das Wiederbeleben des Ehrgefühls

Wir leben in einer Gesellschaft, in der die meisten Frauen und Männer das Gefühl von Anstand verloren haben, Frauen sind von ihrem Äußeren besessen und tragen Kleidung, um von anderen gesehen zu werden und um die Aufmerksamkeit der Männer auf sich zu ziehen, selbst wenn sie verheiratet sind! Sie haben ihr Schamgefühl verloren. Die Heirat wird häufig als altmodisch angesehen und kurze Affären und leichtsinnige Beziehungen sind die Norm, jeder wartet darauf einen besseren Partner anzuziehen und fühlt sich dabei gerechtfertigt mit einem Partner für einen anderen Schlusszumachen . Der Feminismus hat seinen Gipfel erreicht und den Frauen und Männern wird gesagt, dass sie ihre natürlichen Gefühle unterdrücken sollen. Männer
fühlen sich noch nicht einmal bloßgestellt, wenn ihre Frauen sich aufdonnern, um die Aufmerksamkeit von anderen Männern anzuziehen, es stört sie nicht, wenn andere Männer ihre Frauen sehen, mit ihnen plaudern, lachen und sogar tanzen und wenn es sie doch stört, wird ihnen gesagt, dass sie nicht so besitzergreifend sein sollen!

Im Islam gibt es den Begriff von Ghirah. Ghirah ist ein arabisches Wort und bedeutet Schutz oder Eifersucht. Es ist eine gute Form der Eifersucht, in der ein Mann für seine Frau, für seine Schwestern oder für andere Frauen Eifersucht oder einen Beschützerinstinkt fühlt und er es nicht mag, wenn andere Männer sie anschauen. Es ist ein natürliches Gefühl, dass Allah den Männern und Frauen gegeben hat. Der Prophet hatte die meiste Girah für seine Frauen und alle Gefährten waren bekannt für ihre Ghirah. Alle muslimischen Männer sollten für die muslimischen Frauen einen gemeinsamen Beschützerinstinkt besitzen, so wie Allah im Quran sagt: „Die Männerstehen in Verantwortung für die Frauen…“ (Sura an-Nisa:34)

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