Was ist Islam?

Weil man sich freiwillig unterdrücken lässt ?

Ich hatte vor einigen Tagen ein kurzes Gespräch mit einer nicht-muslimischen Person, die der Ansicht war, dass die Frauen im Islam sich lediglich eher im Hintergrund aufhalten und wenig im Mittelpunkt stehen, die Männer nicht in die Augen einer Frau schauen, obwohl sie neben ihr stehen, dies könnte man nicht verstehen und empfindet man als eine respektlosigkeit ihr (der Person) gegenüber.

Nachdem ich ihr schilderte, dass die Frau im Islam sehr geschätzt wird und ein eigenes Kapitel im Qur’an hat, mehrere Bücher über sie verfasst wurden, sie in Ahadithen gelobt und geehrt wird, sie drei x vor dem Vater genannt wird usw. – jedoch kein offenes Objekt ist, welches für jeden einsehbar ist – einfach aus dem Grund, weil sie wertvoll ist.

Wenn ich zum Juwelier gehe, möchte ich das Beste vom besten und dies ist zu 99% immer, irgendwo sicher gelegt, sei es in einem extra Raum oder in einem Fach usw – aufgrund dessen, weil sich der Besitzer darüber im Klaren ist, dass diese Sache, die in seinem Besitz ist, teuer ist und Wertschätzung verdient, deshalb liegt dieses Gold etc. nicht mit den anderen Sachen, sondern vielmehr in den Hinterräumen. Jeder weiß, dass man eine wichtige, teure und hohe Person, niemals schnell zu Gesicht bekommt und so ist dies mit unserer Frau im Islam.

Sie (die muslimische Frau) genießt, bis ans Ende ihrer Zeit diese Wertschätzung, seitens ihres Mannes, Vater, Bruder etc. Jemand, der dies nicht zu schätzen weiß, ist mit einem Schwachkopf zu vergleichen.

Wieso man einer Frau nicht in die Augen schaut, sollte eine Frau vielmehr positiv aufnehmen, ihre Person, Würde, Charakter und Persönlichkeit – wird mit dem Senken eines Blickes geehrt.
Vielmehr sollte sie, diese lästigen Blicke als störend empfinden und sich hiervon abwenden und Allah füchten – vorab sollte man klarstellen, dass es soweit gar nicht kommen soll Bithnillah –
Der Befehl Allahs wurde mit dem Senken des Blickes ausgeführt, man schützt sich vor der Versuchung. Das Senken der Blicke hat einige wichtige Punkte Alhamdulillah.

Auch ist die Anzahl derjenigen, die zum
Islam übertreten, mit einer hohen Anzahl an Frauen beschmückt, sprich die Frauen übertreten öfter – weshalb ? Weil man sich dann freiwillig unterdrücken lässt ?

Welche Religion, gibt einer Frau solch Rechte ? Eine Frau im Islam, hat viele Gebiete, die sie erlernen muss, sie hat bestimmte Pflichten und Rechte – wo findet man diese wieder ? Wie viele Fātāwā gibt es nur über die Frau, wie viele Abhandlungen, Bücher, Aussagen der Gelehrten ? SubhanAllah.

„Die Frau ist die wahre Heldin, denn sie erzieht unsere Männer und Söhne.”

Khair InschaAllah, die Person bedankte sich letztlich und versprach mir, sich damit genauer zu beschäftigen.

Quelle:dieerbenderpropheten.wordpress.com

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Die Unterdrückung der Frau im Westen!

In den westlichen Medien wird die muslimische Frau mit Vollverschleierung als unterdrückt und rückständig angesehen. Nicht nur sie, sondern alle anderen, die sich nicht dem Grundgesetz unterwerfen, welches von Menschenhand verfasst worden ist und angeblich zeitgemäß sei.

Die sozialen Probleme, die sich aus den von Menschen gemachten Gesetzen ergeben,  werden jedoch ignoriert. Nehmen wir einmal die eher unwahrscheinliche Theorie an, dass sich jede Frau in Deutschland – egal ob Muslima oder nicht – verschleiern würde. Das
Rotlicht-Milieu, die Modeindustrie, die Arbeitsplätze würden zu Grunde gehen, und die Frau würde ihre eigentliche Rolle als Mutter, welche im Islam geehrt wird, einnehmen, sich um die Erziehung der Kinder kümmern, so wie es ihrer natürlichen Veranlagung entspricht.

Des Weiteren würde sie sich NUR für ihren Mann schön machen und nicht für die restlichen Männer in der Öffentlichkeit. Infolgedessen müsste sie sich auch nicht überlegen, was sie anziehen soll, wenn sie rausgeht, denn über ihre Alltagskleidung zieht  sie nur ihren Schleier und ist nicht gezwungen, sich irgendeiner Lokalität anzupassen. Wäre dies der Fall, müssten die Kleidergeschäfte mitsamt ihrer Mode, Gewinne einbüßen, die beispielsweise von Männern aus Frankreich kreiert wird.

Das Ziel jedes Unternehmens im kapitalistischen System ist  die Gewinnmaximierung, auch wenn dabei ethische Werte vollkommen ignoriert und die Menschen durch den Konsum sogar krank werden.

Das heißt, wenn eine Frau nicht ihrem Schöpfer dient, dann dient sie den Menschen, die nur Geschöpfe des Allmächtigen Gottes sind.

Die westlichen Frauen bezeichnen dies als Freiheit. Dies ist in meinen Augen paradox, denn sie unterwerfen sich Männern, die vorschreiben, was die Frauen anzuziehen haben, ob sie es wollen oder nicht.

Die Muslima wird nicht von ihrem Mann gezwungen, einen Schleier zu tragen, sondern sie unterwirft sich ganz dem Willen Gottes. Die westlichen Frauen sind es, die unterdrückt und ausgebeutet, ausgenutzt etc. werden. Dies kann keine Freiheit sein.

Eher ist es  Freiheit, wenn man durch sein Kleidungsstil ein gottgefälliges Leben führen will, den Menschen kann man es sowieso nicht Recht machen. 

Die Vollverschleierung wird oft kritisiert, wenn wir jedoch die Hand aufs Herz legen, dann ist auch das Gesicht der westlichen Frau bedeckt. Warum? Weil die Modeindustrie der Frau vorgaukelt, dass sie ungepflegt und unschön sei, wenn sie keine Maske durch Schminke aufsetzt, wenn sie ihre Augenbrauen nicht zupft. Das heißt, die Frau entstellt sich total, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Sie dient damit nur den Augen der Männer und fragt sich, warum sie dann ihre Keuschheit und Schamhaftigkeit verliert. Diese Werte waren früher in Deutschland auch von Bedeutung, jedoch sind  sie durch den Main Stream untergegangen, da die Köpfe der Menschen dadurch überrollt worden sind und sie somit vom Strom mitgerissen wurden. 

Wer jedoch seine Schamgrenze einmal durchbricht, der würde dies auch innerhalb der Ehe tun und die Familie könnte leicht durch eine Scheidung zu Bruch gehen. Meist liegt es an der Eifersucht des Mannes und dem Misstrauen der Ehepartner. Der Mann geht
seiner Frau fremd, sobald sie ihm äußerlich nicht mehr gefällt und die Frau verführt einen Mann, der ihre Begierden weckt. Dabei werden die Kinder gar nicht beachtet, die davon ein Leben lang psychische Folgen mit sich tragen.

Trägt eine Frau jedoch einen Schleier, würden all diese Probleme wie Misstrauen, Eifersucht usw. im Keim erstickt werden. Die Frau braucht nicht zu arbeiten, denn der Mann müsste die Frau und die Kinder versorgen. Im Islam geht es nicht um Gewinnmaximierung, sondern um das gottgefällige Leben, in denen die Rollen klar verteilt sind. 

Erwähnenswert ist auch, dass der Muslima durch das Verstecken ihres Körpers Krankheiten wie Komplexe, Unzufriedenheit des Körpers, psychische Probleme, Esstörungen usw. erspart bleiben, da sie nicht der Modeindustrie folgt und alles tun muss, um schlank zu werden, nur damit sie in die engen Klamotten der Kleidergeschäfte passt.

Zu guter Letzt, das Gebot der Bedeckung der Frau gibt es schon seit der Offenbarung der Thora. Wenn wir heute die orthodoxen Jüdinnen betrachten, die sich z.B. in Mea Shearim, einem Stadtteil Jerusalems, aufhalten, dann erkennen wir, dass auch sie sich bedecken und es unter ihnen auch Frauen mit „Burka“ gibt. Sie werden jedoch genau so wie die Muslime als „Taliban“ stigmatisiert. Nur heißt es dann, dass sie „jüdische Taliban“ seien. 

Ich wollte mit diesem Beitrag die Problematik umreißen, der fromme Menschen in der westlichen Gesellschaft unterliegen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Jude, Muslim oder Christ.

Es heißt, dass man Feind dessen ist, was man nicht kennt. Deswegen hoffe ich, mit diesem Beitrag für ein bisschen Aufklärung gesorgt zu haben und möchte das Ganze mit einem Hadith abschließen, dass die Psyche einer Frau genau auf den Punkt bringt:

Abu Huraira (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: „Behandelt die Frauen gut; denn die Frau ist aus einer (gekrümmten) Rippe geschaffen worden, und der am stärksten gekrümmte Teil ist in der oberen Region. Wenn du sie gerade biegen
willst, wirst du sie brechen, und wenn du sie lässt, wie sie ist, wird sie verbogen bleiben. Behandle also die Frauen gut.“ (Al-Bukhari und Muslim)

Die Muslima wird im Islam geehrt und auch als solche entsprechend behandelt, während bei Frauen im Westen eher das Gegenteil der Fall ist.

Quelle: dawa-news

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50 Fragen zum islamischen Monotheismus

50 Fragen zum islamischen Monotheismus (Tauhid)

1. Frage: Wer ist dein Rabb (Herr, Schöpfer, Gott)?

Antwort: Mein Rabb ist Allāh (‘awj), Der mich erschaffen hat und alles, was existiert. Er nährt mich und alle Geschöpfe durch seine Freigiebigkeit.

2. Frage: Was ist deine Dīn?

Antwort: Meine Dīn ist der Ìslām, welcher Unterwerfung und Gehorsam an die Befehle Allāhs und die Seines Gesandten (saws) ist. Mit Liebe, Hoffnung und Furcht.

3. Frage: Wie erkennst du Allāh?

Antwort: Ich erkenne Ihn durch Seine Zeichen und Seine Schöpfung wie den Tag und die Nacht, die Sonne und den Mond, den Himmel und die Erde und alles was dazwischen ist.

4. Frage: Wo ist Allāh?

Antwort: Allāh ist über den Himmeln, (Er hat sich) erhoben über den Thron, getrennt von Seiner Schöpfung.

5. Frage: Ist Allāh mit uns (im Wesen)?

Antwort: Allāh befindet sich über Seinem mächtigen Thron aber Er ist mit uns durch Sein Wissen, Hören, Sehen und durch anderer Seiner Attribute. Er sprach:

“Fürchtet euch nicht; denn Ich bin mit euch beiden. Ich höre und Ich sehe.
[Tāhā:46]

6. Frage: Wer sind die Freunde Allāhs?

Antwort: Die Freunde Allāhs sind jene Leute, die fromm und rechtschaffen sind, Ihn fürchten, von allen Arten der Sünden fernbleiben, alle Arten des Guten ausführen und am Qur´ān und der Sunna festhalten.

7. Frage: Wie betest du Allāh an?

Antwort: Ich bete Allāh in der Weise an, in der all meine ‘Ibāda Ihm alleine gewidmet ist. Ich schreibe Ihm niemanden in der Anbetung zu.

8. Frage: Wieso entsandte Allāh die Gesandten?

Antwort: Allāh entsandte die Gesandten damit sie die Menschen zu Anbetung an Ihn (Allāh) alleine aufrufen, ohne Ihm Partner beizugesellen und damit diese keinen Vorwand gegen Allāh haben.

9. Frage: Was ist die Bedeutung von Islām?

Antwort: Islām bedeutet die Unterwerfung an Allāh durch den Tawhīd.

10. Frage: Was sind die Säulen des Islām?

Antwort:
1. Den Glauben zu bezeugen (ash‐Shahāda) (Es gibt niemand in Wahrheit der Anbetung würdigen außer Allāh und Muhammad (saws) ist der Gesandte Allāhs)
2. aš‐Šalāt (Gebet) auszuführen
3. az‐Zakāt (Almosen) zu entrichten
4. aš‐Šawm (Fasten) im Ramadān einzuhalten
5. al‐Hajj (Pilgerreise zum heiligen Haus) auszuführen, wenn man sich die Reise leisten kann

11. Frage: Was ist Ìmān?

Antwort: Ìmān (gewisshafter Glaube) bedeutet, im Herzen zu glauben, mit der Zunge zu bekennen und mit dem Körper zu handeln.

12. Frage: Kann es irgendwelche Unterschiede im Ìmān geben?

Antwort: Durch manche Worte oder Taten kann dieser steigen und durch manche Worte oder Taten kann dieser sinken.

13. Frage: Was meinst du mit Steigen und Sinken des Ìmān?

Antwort: Ìmān (Glaube) steigt durch Gehorsamkeit an Allāh und durch gute Taten während er durch Sünden und boshafte Taten sinkt.

14. Frage: Was sind die Säulen des Ìmān (Glaube)?

Antwort: Die Säulen des Ìmān sind sechs d.h. an die es zu glauben gilt:

1. Allāh
2. Seine Engel
3. Seine Gesandten
4. Seine Bücher
5. Den jüngsten Tag
6. Vorherbestimmung des Guten und Schlechten

15. Frage: Was ist der Glaube an Allāh?

Antwort: Der Glaube an Allāh ist, dass man (gewisshaft) glaubt, dass Allāh der alleinige Erschaffer, Erhalter und Versorger und Jener ist, in dessen Hand die Verfügung über alle Angelegenheiten liegt. Alles ist auf Ihn angewiesen aber Er ist auf niemanden angewiesen. Er ist der Einzige der Anbetung würdige. Er hat die besten Namen und die vollkommenen Eigenschaften.

16. Frage: Wer sind die Engel?

Antwort: Die Engel sind Geschöpfe aus Licht. Sie sind Allāhs loyale Diener. Sie tun das, was ihnen anbefohlen wurde und sie sind des Ungehorsams nicht im Stande.

17. Frage: Was meinst du mit dem Glauben an die Bücher und die Gesandten?

Antwort: Es bedeutet, dass Allāh die Gesandten wie Moses, Jesus, Abraham, Noah … (as) entsandt und die Bücher wie die Thora, Injīl (Evangelium), Zabūr (Psalmen) etc. herabgesandt hat um die Menschen dazu aufzurufen, Allāh alleine anzubeten, ohne Ihm Partner beizugesellen. Er besiegelte (abschließend) das Prophetentum mit dem (letzten) Propheten Muhammad (saws) und annullierte alle vorherigen Bücher durch (das letzte Buch) den Qur´ān. Deshalb muss die Anbetung gemäß dem Qur´ān und der Sunna des Propheten (saws) erfolgen.

18. Frage: Was ist gemeint mit dem Glaube an den jüngsten Tag?

Antwort: Der Glaube an den jüngsten Tag bedeutet zu glauben, dass Allāh einen festen Zeitpunkt für alles und eine Dauer für diese Welt bestimmt hat. Er (‘awj) wird mit Sicherheit die Toten aus ihren Gräbern auferstehen lassen und mit jedem einzelnen die Taten des Diesseits abrechnen. An diesem Tag der Auferstehung wird die Belohnung und die Vergeltung (Bestrafung) zugewiesen. Jeder wird in gerechter Weise belohnt oder bestraft.

19. Frage: Was ist gemeint mit Glaube an die Vorherbestimmung (Qadr)?

Antwort: Der Glaube an die Vorherbestimmung (Qadr) bedeutet daran zu glauben, dass alles ‐ ob gut oder schlecht ‐ so geschieht oder zustande kommt wie Allāh es bestimmt hat. Er hat alles in passendem Verhältnis erschaffen.

20. Frage: Was ist die Bereinigung von “Es gibt niemand in Wahrheit der Anbetung würdigen außer Allāh”?

Antwort: Dies bedeutet, dass es keine wahre Gottheit (ìlah) außer Allāh alleine gibt. Die Negierung aller falschen Götter (Tāghūt) und die Bezeugnis, dass Allāh der einzige wahre Gott (ìlah) ist.

21. Frage: Was ist die Bedeutung von “Muhammad ist der Gesandte Allāhs”?

Antwort: Es bedeutet vollkommene Folgeleistung ihm (saws) gegenüber, was immer er befohlen hat, Vermeidung dessen was er verboten hat und der Glaube an all die Dinge, über die er uns informiert hat.

22. Frage: Was sind die Vorraussetzungen für das Glaubensbezeugnis?

Antwort: Es gibt sieben Vorraussetzungen für das Glaubensbekenntnis:

1. Wissen, welches die Unwissenheit negiert
2. Gewissheit, welche den Zweifel negiert
3. Aufrichtigkeit und Reinheit der Absicht, welche den Polytheismus (shirk) negiert
4. Wahrhaftigkeit, welche die Heuchelei negiert
5. Liebe und Hingabe, welche die Verachtung und Abwendung von der Religion Allāhs negiert
6. Unterwerfung, welche den Ungehorsam negiert
7. Akzeptanz, welche die Abwendung und Leugnung negiert

23. Frage: Was ist die großartigste Sache, die Allāh vorgeschrieben hat?

Antwort: Die großartigste Sache, die Allāh vorgeschrieben hat, ist der Tawhīd (Monotheismus).

24. Frage: Was ist Tawhīd (Ìslāmischer Monotheismus)?

Antwort: Tawhīd bedeutet, dass man Allāh zum einzigen in Wahrheit der Anbetung würdigen Gott (ìlah) erklärt und dass man alle Eigenschaften und Attribute, mit welchen Er sich selbst beschrieben hat oder die Sein Gesandter (saws) ihm zugeschrieben hat, bestätigt.

25. Frage: Was sind die Elemente des Tawhīd?

Antwort: Es gibt drei Elemente des Tawhīd:

1. Tawhīd ar‐rubūbiyyah
2. Tawhīd al‐ùlūhiyya
3. Tawhīd al‐àsma` waš‐Šifāt

26. Frage: Was ist Tawhīd ar‐rubūbiyyah?

Antwort: Es ist das Bezeugnis, dass Allāh Eins und einzig ist in Seinen Taten, wie beispielsweise die Schöpfung; der Unterhalt; ins Leben rufen oder versterben lassen.

27. Frage: Was ist Tawhīd al‐ùlūhīya?

Antwort: Es ist das Bezeugnis, dass Allāh der einzige Gott (ìlah) ist. D.h. nur um Seinetwillen dürfen alle Arten der Anbetung (‘ibāda) wie aš‐Šalāt (Gebet), az‐Zakāt (Almosen), aš‐Šawm (Fasten), Du’ā` (Bittgebet), Niederwerfung usw. ausgeführt werden.

28. Frage: Was ist Tawhīd al‐àsma` was‐Šifāt?

Antwort: Es ist die Bestätigung aller göttlichen Namen, Attribute und Eigenschaften Allāhs in einer Art, die Seiner Erhabenheit zusteht, wie im Qur´ān und der Sunna erwähnt.

29. Frage: Wie würdest du ‘Ibāda beschreiben?

Antwort: Es ist ein verständliches Wort, das die Taten und Worte beinhaltet, die Allāh liebt und mit welchen Er zufrieden ist, ob augenscheinlich oder verborgen.

30. Frage: Was sind die Bedingungen der ‘Ibāda?

Antwort: Es gibt zwei Bedingungen der ‘Ibāda:

1. Aufrichtigkeit gegenüber Allāh (‘awj)
2. Folgsamkeit gegenüber dem Gesandten Allahs (saws), d.h. dass man nach seiner Sunna (Weise) handelt

31. Frage: Kannst du einige Arten der ‘Ibāda anführen?

Antwort: Einige Arten der ‘Ibāda sind die Gebete, die auferlegte Almosenabgabe, Fasten, die Pilgerreise, Furcht vor Allāh und Anbetung, welche Allāh anbefohlen und vorgeschrieben hat.

32. Frage: Was ist das bedeutendste, das Allāh verboten hat?

Antwort: Das bedeutendste, das Allāh verboten hat ist der Shirk (Polytheismus).

33. Frage: Was ist Polytheismus (shirk)?

Antwort: Es bedeutet, dass man daran glaubt es gäbe neben Allāh jemand weiteren, der Anteil ans Seinen (Allāhs) Taten hat, d.h. Ihm (‘awj) Partner beizugesellen oder Ihm in Seinen Rechten Kontrahenten anzuerkennen.

34. Frage: Was sind die Arten des Poytheismus (shirk)?

Antwort: Es gibt drei Arten des Polytheismus:

1. Der große Polytheismus (shirk àkbar)
2. Der niedere Polytheismus (shirk àšghar)
3. Der unscheinbare Polytheismus (shirk khafī)

35. Frage: Was ist der große Polytheismus (shirk àkbar)?

Antwort: Der große Polytheismus ist, irgendeine Form der Anbetung (‘ibāda) jemand anderem als Allāh zu widmen. Allāh wird einem, der auf diesem (großen) Shirk verstirbt, niemals vergeben noch werden seine guten Taten angenommen und er fällt vom Ìslām ab.

36. Frage: Was sind die Arten des großen Polytheismus (shirk àkbar)?

Antwort: Es gibt vier Arten des großen Polytheismus (shirk àkbar):

1. Der Polytheismus (shirk) in der Anrufung, bzw. das das Bittgebet zu jemand anderem als Allāh
2. Der Polytheismus (shirk) in der Absicht, d.h. wenn der Vorsatz nicht um den Willen Allāhs begangen wird, sondern um den Willen einer anderen (falsche) Gottheit (tāghūt)
3. Der Polytheismus (shirk) im Gehorsam zu einer anderen Staatsgewalt entgegen dem Gebot Allāhs
4. Der Polytheismus (shirk) in der Liebe, d.h. die Zuwendung jener Liebe, die nur Allāh allein gebührt, zu jemand anderem

37. Frage: Was ist niedere Polytheismus (shirk àšghar)?

Antwort: Der niedere Polytheismus (shirk àšghar) ist ar‐Ryā`. Das heißt, dass die Handlungen der Anbetung eher vollzogen um Lob oder einen guten Ruf (bei anderen Menschen) zu erlangen, als um das Wohlgefallen Allāhs. Diese Art des Polytheismus jedoch, bewirkt nicht den Abfall vom Ìslām.

38. Frage: Was ist der unauffällige Polytheismus (shirk khafī)?

Antwort: Der unauffällige Polytheismus (shirk khafī) bedeutet, unzufrieden mit den Zuständen, die Allāh bestimmt hat, zu sein.

39. Frage: Was ist der Nachweis für den unauffälligen Polytheismus (shirk khafī)?

Antwort: Der Beweis des unauffällige Polytheismus (shirk khafī) ist die Aussage des Propheten (saws):“Der unauffällige Polytheismus (shirk khafī) ist verborgener in dieser Nation (ùmma), als die Fußspur einer schwarzen Ameise auf einem schwarzen Stein in einer dunklen Nacht.” [Musnād Àhmad]

40. Frage: Was sind die Arten des Unglaubens (kufr)?

Antwort: Es gibt zwei Arten des Unglauben (kufr):

1. Der große Unglaube (kufr àkbar), welcher den Menschen aus dem Ìslām befördert
2. Der niedere bzw. kleine Unglaube (kufr àšghar), welcher den Menschen nicht aus dem Ìslām befördert. Dies ist der Kufr der Undankbarkeit

41. Frage: Was sind die Arten des großen Unglaubens (kufr àkbar)?

Antwort: Es gibt fünf Arten des großen Umglaubens (kufr àkbar):

1. Der Kufr der Leugnung
2. Der Kufr der Arroganz bzw. des Hochmutes vereint mit der Erkenntnis der Wahrheit
3. Der Kufr des Zweifels

42. Frage: Welche Arten der Heuchelei (nifāq) gibt es?

Antwort: Es gibt zwei Arten der Heuchelei (nifāq):

1. Heuchelei (nifāq) im Glauben
2. Heuchelei (nifāq) in den Taten und Handlungen

43. Frage: Was ist die Heuchelei (nifāq) im Glauben?

Antwort: Die Heuchelei (nifāq) im Glauben hat sechs Arten:

1. Leugnung des Gesandten (saws)
2. Leugnung der Botschaft des Gesandten (saws)
3. Hass gegenüber dem Gesandten (saws)
4. Hass gegenüber der Botschaft des Gesandten (saws)
5. Freude über die Entwürdigung des Ìslām
6. Unzufriedenheit über die Verbreitung des Ìslām

44. Frage: Was ist Heuchelei (nifāq) in den Taten und Handlungen?

Antwort: Die Heuchelei in den Taten und Handlungen eines Menschen hat fünf Arten:

1. Wenn er spricht, dann lügt er
2. Wenn er verspricht, dann bricht er (diese Versprechen)
3. Wenn ihm etwas anvertraut wird, dann betrügt er
4. Wenn er streitet, dann wird er unverschämt
5. Wenn er einen Vertrag abschließt, dann ist er verräterisch

45. Frage: Werden die Taten (von Allāh) angenommen, wenn sie mit Polytheismus (shirk) vermischt sind?

Antwort: Niemals! Keine der Taten wird angenommen, wenn sie mit Shirk vermischt ist.

… Hätten sie aber (etwas) anderes angebetet, wahrlich, all ihr Tun wäre für sie fruchtlos geblieben.
[al‐An’ām:88]
Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, dass Ihm Götter zur Seite gestellt werden: doch Er vergibt, was geringer ist als dies, wem Er will. …
[an‐Nisā‘:116]

46. Frage: Was sind die Vernichter des Ìslām (eines Menschen)?

Antwort: Die Vernichter des Ìslām (eines Menschen) sind zehn:

1. Polytheismus (shirk) in der Anbetung (‘ibāda)
2. Wenn man nicht daran glaubt, dass die Polytheisten (mushrikīn) Ungläubige sind, Zweifel an ihrem Unglauben hat oder ihren Glauben als gültig erklärt
3. Wenn man Mittler (der Anbetung und Anrufung) zwischen sich und Allāh stellt, ihnen (den Mittlern ‐ wie Götzen, Gräber von frommen Menschen und Ahnen, Glücksbringer usw.) Anbetung, Hoffnung, Vertrauen oder die Bitte um Fürsprache bei Allāh entgegenbringt
4. Wenn man daran glaubt, dass die Rechtleitung anderer besser ist als die des Propheten (saws)
5. Wenn man etwas hasst, mit dem der Prophet (saws) entsandt wurde
6. Wenn man die Religion des Propheten (saws) verneint oder deren Lohn und Strafe verspottet
7. Zauberei
8. Unterstützung der Polytheisten (mushrikūn) gegen die Muslime
9. Wenn man daran glaubt, dass manche der Leute davon ausgenommen sind, an der Sharī’a festzuhalten sowie al‐Khiđr von der Gesetzgebung (sharī’a) des Mūssa ausgenommen war
10. Sich von der Religion Allāhs zu entfernen indem man nichts davon lernt oder dafür aufwendet

47. Frage: Was sind die drei Fundamente, die jeder Muslim lernen muss?

Antwort: Die drei Fundamente sind:

1. Deinen Herrn (rabb), Erschaffer, Erhalter, den Einen in dessen Hand die Verfügung aller Angelegenheiten liegt (Allāh) zu kennen
2. Deine Religion (Ìslām) zu kennen
3. Deinen Propheten Muhammad (saws) zu kennen

48. Frage: Was ist Tāghūt?

Antwort: Alles, das neben Allāh angebetet, dem neben Allāh gefolgt oder dem neben Allāh Folge geleistet wird, ist ein Tāghūt.

49. Frage: Wie viele Tāghūt gibt es und wer sind ihre Führer?

Antwort: Es gibt viele Tāghūt aber ihre Führer sind fünf …

50. Frage: Wer sind die Führer der Tāghūt?

Antwort: Sie sind:
1. Satan, möge Allāhs Fluch über ihm sein
2. Jeder, der mit seiner eigenen Zustimmung angebetet wird
3. Jemand, der die Leute zu seiner Anbetung anstatt der Anbetung zu Allāh aufruft
4. Jemand, der behauptet das Wissen über Ghayb (Ungesehenes, Verborgenes usw.) zu kennen
5. Der Herrscher, der mit anderen Gesetzen als den Gesetzen Allāhs (ash‐sharī’a) herrscht

[Übersetzung von „50 Questions & Answers On Islamic Monotheism“ ‐ Dar‐us‐Salam Publications.]

Quelle:dieerbenderpropheten.wordpress.com

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„Ist die Scharia barbarisch?“








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„Der Islam BEFREITE die Frauen“








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Der Islam und die Gleichberechtigung

Der Islam und die Gleichberechtigung

Die Angriffsfläche des Islam ist die muslimische Frau. Jede Diskussion über den Islam wird im Westen von dem Thema „Frau im Islam“ angeführt – meist in Form der Kopftuchdebatte.

Als ebenbürtiges Thema ist allenfalls der Terrorismus hinzugetreten. Die Frau als Streitpunkt wurde dadurch jedoch keineswegs verdrängt. Weil diese beiden Themen die Islamdebatte dominieren, wird der Islam stets mit Unterdrückung und Gewalt assoziiert.

Das eine ist, Gleichberechtigung zu fordern und diese theoretisch, d. h. gesetzlich, zu verankern, das andere ist, sie in der gesellschaftlichen Praxis tatsächlich zu gewährleisten. Auch wenn der Westen sich mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau als Errungenschaft rühmt, scheitert er zum einen an der Realität, in der sich die dennoch vorhandenen Unterschiede zwischen Mann und Frau gesetzlich nicht unterbinden lassen, zum anderen am Kapitalismus, der durch sein Frauenbild die Gleichberechtigung immer unterwandern wird. Denn der Kapitalismus kann in der Frau immer nur ein Objekt sehen, das wirtschaftlich optimal ausgeschlachtet werden kann. Überhaupt verhindert die vom Kapitalismus vorgegebene Lebenseinstellung der Menschen jede Form der Gleichberechtigung. Nur will sich der Westen dies nicht eingestehen. Zudem liegt es auch im Sinne der Wirtschaft, die Frau im Glauben einer existierenden Gleichberechtigung zu belassen, damit sie ihre Ausbeutung nicht registriert.

Ausgangspunkt der Betrachtung ist nicht, ob Mann und Frau gleichberechtigt sind, sondern ob ihre Probleme in angemessener Weise gelöst werden, und zwar nicht unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten, sondern unter dem Aspekt menschlicher Probleme. Der Islam trägt nur dem Problem Rechnung, das zu behandeln gilt. Das heißt, es geht nicht darum, ein Problem des Mannes oder ein Problem der Frau zu lösen, sondern ein bestimmtes Problem des Menschen. Daher ist die Gleichberechtigung kein Untersuchungsgegenstand im Islam, weil er nicht das jeweilige Geschlecht, sondern das jeweilige Problem ins Auge fasst und behandelt. Der Begriff „Gleichberechtigung“ liegt ohnehin in der europäischen Geschichte begründet und hat sich aus der jahrhundertelangen Unterdrückung der Frau in Europa ergeben.

Als der Islam mit der islamischen Verpflichtung von Mann und Frau kam und die islamischen Gesetze, die die Handlungen beider regeln, offen gelegt hat, ging es weder um die Unterscheidung der Geschlechter noch um deren Gleichberechtigung. Ein Verpflichteter bzw. Verantwortlicher (mukallaf) ist jemand, der für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden kann. Hierunter fallen alle im islamischen Sinne erwachsenen Menschen, die zudem geistig zurechnungsfähig sind. Das heißt, verpflichtet sind nicht nur Männer oder nur Frauen oder aber nur die Muslime, sondern alle Menschen, die die bereits genannten Kriterien erfüllen.

Der Islam hat der Frau Rechte gegeben, und er hat ihr Pflichten auferlegt, wie auch der Mann Rechte und Pflichten hat. In einigen Gesetzen unterscheiden sich Rechte und Pflichten von Mann und Frau nicht, in anderen existieren wiederum Unterschiede. Unterschiede bedeuten aber nicht zwangsläufig Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern. Vergleicht man alle für den Mann spezifischen Rechte und Pflichten mit denen der Frau, so lässt sich gar nicht sagen, wen der Islam „bevorzugt“ behandelt und wer einen Vorteil davonträgt. Ist es beispielsweise die berufstätige Frau, die ihrem Mann und ihrer Familie gegenüber keinerlei finanzielle Verpflichtungen hat, während der Mann für den Lebensunterhalt der Familie sorgen muss? Oder ist es der Mann, der im Gegensatz zur Frau nicht zum Tragen des Kopftuchs verpflichtet wurde? Es wird immer die subjektive Meinung des Menschen bleiben, was er als Nachteil empfindet: etwa die finanzielle Verantwortung für sich und andere oder eine bestimmte Kleidervorschrift. Man erkennt bereits anhand dieses simplen Beispiels, dass sich jener Teil der Gesetze, die sich für Mann und Frau unterscheiden, nicht in Beziehung setzen lässt, um sich ein Urteil von gerecht oder ungerecht bilden zu können.

In vielem sind Mann und Frau in derselben Weise vom Islam verpflichtet worden, etwa im Bereich des Gottesdiensts oder der vertraglichen Beziehungen, wie z. B. im Handel. Mann und Frau müssen sich gleichermaßen an die diesbezüglichen Gesetze halten. Auch was das Strafsystem angeht, macht der Islam keine Unterschiede. Ein Ehebrecher wird ebenso bestraft wie eine Ehebrecherin. Für einen Dieb gilt dieselbe Strafe wie für eine Diebin usw. Es handelt sich hierbei um Handlungen, die nicht an das Geschlecht gebunden sind, denn es sind menschliche und keine spezifisch männliche oder weibliche Bedürfnisse, die diese Handlungen hervorrufen. So können dem Ehebruch Mann und Frau in gleicher Weise erliegen wie dem Diebstahl usw.

Folglich löst der Islam sämtliche Probleme, die den Menschen in seiner Eigenschaft als Mensch betreffen, für Mann und Frau in gleicher Weise und ohne Unterschied. Die Koranverse und Hadithe, die sich auf diese geschlechtsunspezifischen Probleme beziehen, richten sich allgemein an den Menschen und allgemein an den Gläubigen. Im Koran heißt es z. B.:
„Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen, die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen, die standhaften Männer und die standhaften Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die Männer, die Almosen geben, und die Frauen, die Almosen geben, die Männer, die fasten, und die Frauen, die fasten, die Männer, die ihre Keuschheit wahren, und die Frauen, die ihre Keuschheit wahren, die Männer, die Allahs häufig gedenken, und die Frauen, die (Allahs häufig) gedenken – Allah hat ihnen Vergebung und großen Lohn bereitet.“ (33:35)

Andererseits gibt es Gesetze, die an das jeweilige Geschlecht gebunden sind und beispielsweise der Frau in ihrer Eigenschaft als Frau Rechnung tragen sowie dem Mann in seiner Eigenschaft als Mann. Die Gesetze, die sich ausschließlich auf die Frau beziehen, sind Lösungen, die speziell auf die Probleme der Frau Bezug nehmen. Sie lösen kein menschliches, sondern ein weibliches Problem. So ist es die Frau, die ihre Menstruation bekommt, so dass man nicht vor dem Hintergrund einer Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau erwarten kann, dass die islamischen Gesetze, die diesbezüglich für die Frau gelten, auf den Mann übertragen werden können oder müssen. Die Frau ist dazu aufgefordert, in dieser Zeit das Gebet, das Fasten oder aber das Rezitieren des Koran zu unterlassen. Da der Mann dieses Problem nicht hat, können diese Gesetze auch nicht auf ihn angewendet werden.
Unterschiede in einzelnen Gesetzen sagen nichts über den Wert des Menschen aus. Der Islam macht keinerlei Unterschiede zwischen Mann und Frau, was ihren Intellekt angeht, und zieht sie in gleicher Weise zur Verantwortung. Der Gehorsam gegenüber Allah gilt für Mann und Frau, ohne das Geschlecht zu berücksichtigen, denn Allah (t) sagt im Koran:

„Kein gläubiger Mann und keine gläubige Frau haben – wenn Allah und Sein Gesandter eine Sache beschlossen haben – in ihrer Angelegenheit noch eine Wahl. Und der, der Allah und Seinem Gesandten nicht gehorcht, geht wahrlich in offenkundige Irre.“ (33:36) Daher ist die Frage überflüssig, weshalb der Mann bzw. die Frau dieses oder jenes Recht hat oder jene Pflicht. Ob man sich diese Frage nun stellt oder nicht, entbindet den Einzelnen nicht von dem Gehorsam gegenüber Allah (t).

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