Az Zuhd – Verlasse die Dunya

Gewinner

Umar ibn Al-Khattab radiyallahu anhu sagte:

“Wer auch immer aufgrund von Launen und Gelüsten handelt und dabei sündigt schadet niemanden als sich selbst. Wer auch immer der Sunnah folgt und an ihren Gesetzen festhält und dem richtigen Weg folgt, dabei das, was bei Allah für diejenigen, die Ihm gehorchen ist anstrebend tut das richtige und ist ein Gewinner.”

“Es gibt keine Beziehung zwischen Allah und irgendjemanden außer durch Gehorsam gegenüber Ihm.” 

“Wenn die Absicht von jemandem aufrichtig ist, dann wird Allah seinen Bedürfnissen genügen, ihn beschützen und ihn leiten in seinem Umgang mit den Menschen. Wenn jemand sich jedoch schmückt, um die Leute in dieser Welt zufrieden zu stellen dann weiß nur Allah, was für ein Ende ihn im Jenseits erwarten wird.”

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Und dies wird nur dem gewährt….

Ich suche Zuflucht bei Allah vor der Gesellschaft von faulen untätigen Leuten! Ich habe viele Menschen gesehen, die mit mir das versuchten, was unter vielen üblich ist, sich sehr viel untereinander zu besuchen, und sie nennen diese häufigen Besuche eine Art Dienstleistung. Sie wollen mit mir sitzen und plaudern, so wie jene, die darüber reden, worüber andere Leute reden, und was niemanden angeht, und das Ghibah (Lästerei) sein könnte.

Dies ist, was viele Leute heutzutage tun. Die Person, die besucht wird, wünscht sich das vielleicht, oder sehnt sich danach, und fühlt sich einsam, wenn niemand ihn besucht, besonders zu feierlichen Ereignissen oder an ‘Id.
So siehst du sie untereinander besuchen, und sie belassen es nicht dabei Grüße auszurichten und Salaam zu sagen, vielmehr fügen sie dem ziemlich viel von dem zu, was ich Zeitverschwendung nenne.

Als ich begriff, dass Zeit die edelste Sache ist, und dass sie dazu genutzt werden sollte Gutes zu tun, hasste ich es, und ich hatte zwei Möglichkeiten: Sie zurechtzuweisen, was Probleme verursachen würde, oder es so anzunehmen, und Zeit zu verschwenden!
Also versuchte ich so gut es ging das Treffen mit Menschen zu vermeiden, und wenn ich sie doch traf, versuchte ich das Gespräch kurz zu halten, damit ich schnell weg konnte.

Dann bereitete ich Dinge vor, mit denen ich mich beschäftigen konnte, um zu verhindern mit ihnen zu sprechen, wenn sie mich trafen, damit keine Zeit vergeudet wurde. Einige der Vorbereitungen, die ich traf waren, das Schneiden von Papier zum Schreiben, das Spitzen der Stifte, das Zusammenfügen von Papier, um Notizbücher zu machen, denn diese Dinge sind notwendig, aber erfordern kein Denken oder keine Konzentration. Ich hob diese Dinge für den Zeitpunkt ihrer Besuche auf, damit nichts von meiner Zeit verschwendet wurde.

Wir bitten Allah uns die Kostbarkeit der Zeit begreifen zu lassen, und uns zu helfen sie gut auszunutzen.

Ich habe viele Leute getroffen, die den Sinn des Lebens nicht kennen. Allah hat einige von ihnen unabhängig des Unterhaltes gemacht, weil sie sehr viel Reichtum besitzen. So sitzen sie den größten Teil des Tages auf dem Marktplatz, und beobachten die Menschen, sehen vielleicht eine Menge schlechter Taten und Verwerfliches. Einige von ihnen konzentrieren sich auf das Spielen von Schach, und andere verschwenden ihre Zeit mit dem Gerede über die Herrscher, oder wie teuer oder billig Dinge sind, und so weiter.
Mir wurde klar, dass Allah niemanden das Verständnis über die Kostbarkeit des Lebens, und den Wert der Zeit und Gesundheit gibt, außer jenen, die Er dazu anregt, das Beste aus ihr herauszuholen.

Und dies wird nur demjenigen gewährt, der einen gewaltigen Anteil (am Guten) hat. [41:35]

[Ibn al Jawzi, Said al-Khatir]

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In Wirklichkeit bist du der Reiter

In einem Jahr entschied sich Ibrahim bin Adham die Hajj zu Fuß, von seiner Heimat bis nach Makkah, zu vollziehen. Als er dabei war sein Heimatland zu verlassen, kam ein Mann, der auf einem Kamel ritt, an ihm vorbei und fragte, „O ibn Adham, wohin gehst du?“.

„Ich gehe um die Pilgerfahrt zu vollziehen, inschaAllah“, sagte Ibrahim.

„Wo ist dann dein Reittier ibn Adham, denn die Reise ist lang?“, fragte der Mann.

„Obwohl du sie nicht sehen kannst, habe ich viele Reittiere auf denen ich reite“, sagte Ibrahim.

„Wenn ich von Unheil betroffen bin, reite ich auf dem Reittier der Geduld. Wenn mir ein Segen zuteil wird, reite ich auf dem Reittier der Dankbarkeit. Wenn etwas passiert, das mir bestimmt ist, reite ich auf dem Reittier der Zufriedenheit. Und wenn mich meine Seele einlädt, eine Begierde oder einen Wunsch zu befriedigen, denke ich daran, dass die Zeit die ich noch auf der Erde habe kürzer ist, als die Zeit die verstrichen ist.“

„Du reist in der Tat mit dem Befehl Allahs. Dann, bei Allah, bist du in Wirklichkeit der Reiter und ich bin der Fußgänger.“, sagte der Mann.

Übersetzung aus: Stories of Repentance von Muhammad Abduh Mughawiri

Quelle: dieerbenderpropheten.WordPress.com

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Rat von Sufyan ath Tawri

Sufyan ath-Thawri (rahimahullah) schrieb einem seiner Brüder:
Möge Allah mit Seiner Gnade, sowohl dich als auch mich vor dem Höllenfeuer schützen.

Ich rate sowohl dir als auch mir Allah zu fürchten. Und ich warne dich davor, dich der
Unwissenheit zuzuwenden, nachdem du gelernt hast; dich der Vernichtung zuzuwenden, nachdem du die Wahrheit gesehen, und sie anerkannt hast; und dich vom geraden Weg abzuwenden, nachdem er dir deutlich gemacht wurde.
Lass dich nicht täuschen von weltlichen Menschen, und sei nicht übermäßig beeindruckt von ihrer Art nach irdischen Dingen zu streben und diese gierig anzuhäufen, denn der Terror (der sie am Tage der Auferstehung einhüllen wird) ist wahrlich schlimm.
Die Gefahr (am Tag des Gerichts) ist in der Tat ernst, aber viel ernster ist, dass sie nahe ist. So beschäftige dich ausschließlich mit dem Jenseits, und leere dein Herz von
allen anderen Gedanken; sobald du das getan hast, arbeite hart!

Verschwende keine Zeit! Und fliehe vor der Welt und ihren Versuchungen! Reise ins Jenseits (mit deinen Gottesdiensten), bevor du dorthin gebracht wirst …. Ich habe dir wahrlich den gleichen Rat gegeben, den ich mir selbst gegeben habe. Und begreife, dass der Erfolg von Allah (subhanahu wa ta’ala)
kommt. Der Schlüssel Seine Hilfe zu erlangen ist Du’a (Bittgebete), Gebet, Reue für die vergangene Nachlässigkeit und vollkommene Unterwerfung.

Deine Tage und Nächte sind gezählt, so nutze die verbleibende Zeit weise, und sei nicht nachlässig darin, die Rechte deines Herrn zu erfüllen. Ich bitte Allah, der uns damit segnete Ihn zu kennen, uns nicht
uns selbst zu überlassen; und ich bitte Allah unser Beschützer und Helfer zu sein, so wie Er der Beschützer und Helfer seiner geliebten, rechtschaffenen Diener ist.

Hüte dich davor etwas zu tun, dass die Taten zunichte macht, und wisse, dass es die Prahlerei ist, die die Taten einer Person vernichtet; und wenn es nicht die Prahlerei ist, dann ist es die Eitelkeit – zu glauben, dass du besser bist als einer deiner muslimischen Brüder, obwohl er in Wirklichkeit mehr gute Taten verrichtet als du; oder vielleicht hält er sich mehr von Allahs Verboten fern; oder vielleicht verrichtet er seine Taten mit einer reineren Absicht.

Und selbst wenn du nicht eitel bist, hüte dich davor, die Liebe zu Lob zu entwickeln. Nimm dich in Acht davor Gefallen daran zu finden,
wenn andere deine Taten loben, oder Respekt für dich empfinden und entgegenbringen, wegen deiner guten Taten. Und hüte dich davor, dir zu wünschen, dass andere dir bei deinen persönlichen Angelegenheiten helfen sollten, nur weil sie von deinen guten Taten beeindruckt sind. Du behauptest ja schließlich (wie jeder andere), dass du die guten Taten nur um Allahs (subhanahu wa ta’ala) willen verrichtest; nun, dann lass diese Behauptung Wirklichkeit werden.
Wenn du diese Welt (Dinge, Reichtum und Vergnügen) weniger begehren, und mehr
das Jenseits (das Paradies und seine Wonne) begehren willst, dann denke oft an den Tod.

Wisse, dass du langfristige Hoffnungen für diese Welt hegst (was nicht sein sollte), wenn
du Allah nur wenig fürchtest, oder wenn du unbekümmert Sünden begehst. Man wird es am Tag der Auferstehung ausreichend
bedauern und elend sein, wenn man Wissen hat und es nicht in die Tat umsetzt.

[Übersetzt aus der Biographie von Sufyan ath-Thawri; Autor: Salahuddin Ali Abdul-Mawjood]

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Selbstachtung

Es wird berichtet, dass Muhammad ibn al-Hanafiyah sagte: “Wer auch immer Selbstachtung hat, schenkt dem weltlichen Leben keinen Wert.” [Ibn al Jawzy – Ṣifatu aṣ-Ṣafwah 2:77]

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Damit die Ehe erfolgreich wird

العلماء ورثة الأنبياء
Die Gelehrten – Erben der Propheten
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Damit die Ehe erfolgreich wird

Damit die Ehe erfolgreich wird

Es gibt viele Schwestern, die Eheprobleme durchleben und sie fragen oft, was kann ich tun? Andere glauben, dass sie unterdrückt werden von ihren Männern und andere sogar glauben, dass der Islam die Frau unterdrückt.

Nachdem ich diese Fälle untersucht habe, bin ich zu der Meinung gekommen, dass diese Frauen auch einen Anteil der Schuld bewusst oder unbewusst daran haben. Der Islam gibt der Frau ihre Rechte und ein Recht noch vor der Ehe ist, dass sie ihren Mann wählen darf. Also sie stimmt zu, ob sie diesen Mann heiraten möchte oder nicht.

Der Prophet sagte: „Die deflorierte Frau wird nicht heiraten, bis sie gefragt wird und die Jungfrau, bis sie ihre Erlaubnis gibt.“ Sie fragten den Propheten : „Was ist ihre Erlaubnis?“ Er sagte: „Ihr Schweigen.“Sahih Abu Dawud

Niemand zwingt die Frau, einen Mann zu heiraten, den sie nicht heiraten möchte. Aber es gibt Frauen, die zum Islam konvertieren und sie wissen noch nicht das Gute im Islam sowie das Richtige und das Falsche. Daraufhin kann es passieren, dass falsche Ratschläge angenommen werden. Dazu kommt, dass die Frau meist auf Äußerlichkeiten achtet und dies führt dazu, den falschen Mann zu heiraten.

Die Probleme treten dann auf, wenn sich die Frau im Islam weiterentwickeln möchte. Der Vorhang der Unwissenheit von ihren Augen ist somit verschwunden und sie sieht, dass ihr Mann den Islam nicht richtig lebt.

Andere Frauen wissen, worauf sie bei einer Heirat achten müssen, aber sie legen mehr Wert auf das Dunjah als auf das Akhirah. Jetzt sucht die Frau meist einen Mann, der tolerant ist und den Islam nicht vollständig praktiziert. In diesem Fall treten oft Probleme auf, wenn Allah sie prüft durch Mangel an Material, worauf sie viel Wert legen.

Die wenigsten Frauen wissen, worauf sie bei einer Heirat achten müssen und sie legen mehr Wert auf das Akhirah und ihr Ziel ist, den Islam so weit es ihnen möglich ist, zu praktizieren. Diese Frauen suchen einen Mann, der dasselbe Ziel hat und der sie in ihre zukünftige Richtung führt. In diesem Fall ist die Bande zwischen Frau und Mann am stärksten und sie stärken sich gegenseitig während ihren Prüfungen von Allah .

Unsere Vorbilder sind die Propheten, die Sahabah und die Wissenschaftler, die den Islam richtig praktiziert haben. Damit wir eine Lehre aus ihrer Geschichte ziehen können, habe ich hier eine für euch ausgewählt:

Sa´id Ibn al Musayyib war ein großer Wissenschaftler der Tabi´in. Seine Frau war die Tochter von Abu Hurairah Sa´id Ibn al Musayyib sagte: „Vierzig Jahre habe ich nie einen Nacken beim Gebet in der Moschee gesehen.“ (d. h. er betete immer in der ersten Reihe). Er hatte eine Tochter, die der Sohn von al Khalifah Abdul Malik Ibn Marwan heiraten wollte. Al Khalifah war der Herrscher über die Hälfte der Erde zu damaliger Zeit. Ein Gesandter von al Khalifah aus Damaskus kam zu Sa´id Ibn al Musayyib in al Medinah und sagte ihm: „Freu dich, die Dunjah wurde für dich geöffnet.“ Sa´id Ibn al Musayyib sagte: „Wenn der Prophet sagt, dass der Wert der Dunjah bei Allah ta´ala weniger wiegt als der Flügel einer Mücke, wie viel bekomme ich von diesem Flügel?“

Al Khalifah versuchte alles, um die Tochter von Sa´id Ibn al Musayyib für seinen Sohn zu bekommen, aber Sa´id Ibn al Musayyib war hartnäckig. Er bekam dafür eine Strafe von al Khalifah und wurde in einer kalten Nacht mit 100 Peitschenhieben geschlagen und es wurde Wasser über ihn gegossen.

Ein Student von Sa´id Ibn al Musayyib hieß Abu Wada´ und er erzählte: „Ich war ein Student von Sa´id Ibn al Musayyib und besuchte seine Halaqah in der Moschee. Eines Tages vermisste er mich und als ich wieder in die Moschee kam, fragte er mich: „Wo warst du?“ Ich antwortete: „Meine Frau ist gestorben, deshalb war ich beschäftigt.“ Sa´id Ibn al Musayyib sagte: „Hättest du uns Bescheid gegeben, wären wir bei dir gewesen.“ Ich stand auf und wollte gehen, als Sa´id Ibn al Musayyib mich fragte: „Bist du wieder verheiratet?“ Ich antwortete: „Allah begnadige dich – wer soll mich verheiraten und ich besitze nur 2 oder 3 Dirham?“ Sa´id erwiderte: „Ich.“ Ich fragte: „Machst du das?“ Sa´id Ibn al Musayyib sagte: „Ja.“ Danach machten wir den mündlichen Heiratsvertrag mit einer Brautgabe von zwei Dirham. Ich ging nach Hause und wusste nicht, was ich tun sollte vor Freude und überlegte, wer mir Geld leihen sollte für die Hochzeit. An dem Tag fastete ich und während ich beim Iftar saß mit Brot und Öl, hörte ich plötzlich jemanden klopfen. Ich fragte: „Wer ist da?“ Und hörte: “Sa´id.” Ich dachte an alle Leute, die Sa´id heißen, nur nicht an Sa´id Ibn al Musayyib, denn seit vierzig Jahren wurde er nirgends gesehen als auf dem Weg von der Moschee bis nach Hause. Als ich die Tür öffnete, war er es und ich dachte, er hat seine Meinung geändert. Ich sagte: „Oh Abu Ahmed, hättest du nach mir geschickt, ich wäre zu dir gekommen.“ Er sagte: „Du bist es Wert, dass ich zu dir komme.“ Ich frage ihn: „Was befiehlst du?“ Er sagte: „Du warst ein lediger Mann und du bist jetzt verheiratet und ich wollte nicht, dass du diese Nacht ohne deine Frau verbringst.“ Ich schaute richtig und sah seine Tochter hinter ihm. Er nahm sie an die Hand, übergab sie mir und schloss daraufhin die Tür. Sie fiel um aufgrund ihrer starken Scham. Ich sagte zu ihr: „Komm mit mir essen.“ und stellte das Essen in den Schatten der Lampe, damit sie nicht sieht, was auf dem Teller ist. Ich lief schnell auf das Dach und rief meine Nachbarn. Sie kamen und fragten, was los ist. Ich sagte: „Oh Sa´id Ibn al Musayyib hat mir seine Tochter gegeben.“ Sie sagten: „Was? Sa´id al Musayyib gibt dir seine Tochter?“ Ich sagte: „Ja, sie ist unten in meiner Wohnung.“ Die Nachbarn gingen zu ihr und als meine Mutter es hörte, kam auch sie und sagte zu mir: „Mein Gesicht wird für dein Gesicht haram, wenn du deine Frau nicht drei Tage lässt.“ (d. h. die Mutter möchte die Frau schöner machen) Nach drei Tagen kam ich zu meiner Frau und ich sah eine Frau schöner als die Frauen. Ich fand, dass sie den Qur´an engagierter lernt als die anderen Leute und das meiste Wissen über die Sunnah des Propheten besaß. Sie kannte die Rechte des Mannes am besten.

Einen Monat besuchen Sa´id Ibn al Musayyib und ich uns nicht. Danach ging ich zu ihm in die Moschee zur Halaqah und wir begrüßten uns. Als die Studenten gegangen waren, fragte er: „Wie geht es ihr?“ Ich sagte: „Sehr gut, wie es der Freund mag und der Feind es hasst.“ Ich ging nach Hause und Sa´id Ibn al Musayyib sandte mir 20.000 Dirham.
Quelle: Hilyatul Awliya´

Aus dieser Geschichte können wir viele nützliche Dinge herausziehen inshaAllah. Jede Schwester, die dies liest, soll sich selbst fragen: Wenn du die Wahl hättest zu heiraten zwischen dem Sohn des Khalifah, der später Khalifah wird, und einem islamischen Studenten mit 2 bis 3 Dirham in der Tasche, der mit Brot und Öl frühstückt – für wen würdest du dich entscheiden?

Sa´id Ibn al Musayyib und seine Tochter haben sich beide für das Akirah entschieden und sehen das Dunjah wie ein Flügel einer Mücke. Solche großen Beispiele wie Sa´id Ibn al Musayyib hat der starke Iman aufgebaut.

Der Unterschied zwischen den Salaf und uns in den Taten, Aussagen und im Charakter ist wie der Unterschied zwischen Himmel und Erde. In der heutigen Zeit ist es klar und selbstverständlich geworden, dass die Dunjah den größten Wert hat. Wer den Weg der Dunjah nicht nimmt, wird oft als nicht normal eingestuft. Er selbst, der für das Akhirah lebt, fühlt einen Druck, da die Masse der Leute anders denkt und handelt. Es ist wichtig, sich von diesem Druck zu befreien, indem man den Qur´an und die Sunnah so, wie sie die Salaf verstanden haben, als Maßstab nimmt. Wie in o. g. Geschichte, als Sa´id Ibn al Musayyib zum Gesandten des Khalifah sagte: „Wenn der Prophet sagt, dass der Wert der Dunjah bei Allah ta´ala weniger wiegt als der Flügel einer Mücke, wie viel bekomme ich von diesem Flügel?“

Die Tochter von Sa´id Ibn al Musayyib war sehr schön, wissend und wir haben gesehen, dass der Khalifah sie für seinen Sohn unbedingt als Frau wollte. Was gibt es in ihrem Herz, damit sie solch eine „Chance“ unbeachtet lässt. In ihrem Herzen gibt es al Iman und das Wissen des Qur´an und der Sunnah. Sie weiß, dass dies einen sehr großen Wert hat. So hat sie ihr Vater erzogen. Sie hat einen armen Studenten gewählt. Er ist arm an allem, nur an Iman und Wissen nicht. Und dies ist das Wichtigste für sie.

Liebe Schwester, jeder sucht die innere Zufriedenheit. Diese Geschichte zeigt uns, wo die innere Zufriedenheit liegt und wie man sie erlangt. Denk richtig über diese Geschichte nach und zieh deine Lehren daraus für dich persönlich, damit du später die Prüfungen Allahs zu Seiner Zufriedenheit erfüllst.

Wenn ihr die Ayat und Ahadith, die über die Heirat sprechen, lest, dann erkennt ihr, dass Allah und Sein Prophet die Kriterien festgelegt haben – es ist al Iman und der gute Charakter.

[2:221] Und heiratet keine Götzenanbeterinnen, ehe sie glauben. Und eine gläubige Dienerin ist besser als eine Götzenanbeterin, mag sie euch auch noch so gut gefallen. Und verheiratet nicht (gläubige Frauen) mit Götzenanbetern, ehe sie glauben. Und ein gläubiger Diener ist besser als ein Götzenanbeter, mag er euch auch noch so gut gefallen. Jene rufen zum Feuer, doch Allah ruft zum Paradies und zur Verzeihung mit Seiner Erlaubnis und macht den Menschen Seine Zeichen klar, damit sie Seiner gedenken mögen.

Abu Huraira (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs sagte: “Man heiratet eine Frau aus vier Gründen: wegen ihres Wohlstandes, wegen ihrer Abstammung, wegen ihrer Schönheit oder wegen ihres Glaubens. Versuche eine wegen ihres Glaubens zu bekommen, so wirst du gesegnet sein.” (Al-Bukhari und Muslim)

Der Prophet sagte: “Wer zu euch zum Zwecke der Heirat kommt und ihr seid mit seiner Religion und seinem Charakter zufrieden, dann verheiratet sie. Wenn ihr dies nicht tut, wird Fitnah und Schlechtigkeit auf der Erde sein.”
Tirmidhi hasan

Mohammad Abu Fatima
Quelle:dieerbenderpropheten.wordpress.com

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Geiz

Abu Sa`id al-Khudri berichtete, dass der Gesandte Allahs (Friede und Segen auf ihm) sagte:
“Zwei Eigenschaften vereinen sich nicht bei einem Gläubigen: Geiz und schlechter Charakter.” (Bukhari)
 
In Sahih Muslim wird berichtet, dass er (Friede und Segen auf ihm) zu sagen pflegte:
„O Allah, ich nehme Zuflucht bei Dir vor Feigheit und Geiz!“
 
Salman al-Farisi sagte: „Immer wenn eine großzügige Person stirbt, sagt die Erde: „O Allah, bitte vergib Deinem Diener wegen seiner Großzügigkeit“, und immer wenn eine geizige Person stirbt, sagt sie: „O Allah, bitte verwehre diesem Diener das Paradies, so wie er Deinen Dienern die Versorgung, die Du ihm im irdischen Leben gabst, verwehrte“.“
 
Ein Beduine beschrieb einen Mann, indem er sagte: „Er ist in meinen Augen „unbedeutend“, weil das irdische Leben in seinen Augen „bedeutend“ ist.“
Beispiele von geizigen Menschen
Es wird berichtet, dass ibn Abbas (radiyallahu anh) sagte: „Al-Hajib, ein geiziger Araber, pflegte kein Feuer in der Nacht zu entzünden, aus Furcht, dass jemand es bemerkt und aus dessen Licht einen Nutzen zieht. Wenn er ein Feuer machen musste, und jemanden sein Licht nutzen sah, machte er das Feuer wieder aus.“
Es wird gesagt, dass Marwan ibn Abi Hafsah eine sehr geizige Person war, und einmal als er dabei war hinaus zu gehen, um al-Mahdi (einen Kalifen) zu treffen, fragte seine Frau ihn: „Was wirst du mir geben, wenn er dir ein Geschenk macht?“
Marwan sagte: „Wenn er mir 100.000 Dirham gibt, werde ich dir 1 Dirham geben.“
Al-Mahdi gab ihm 60.000 Dirham, also gab er seiner Frau weniger als 1 Dirham!
Es wird auch gesagt, dass einst ein sehr geiziger Mann, der auch sehr reich war, einen Träger benötigte, der für ihn einige Sachen trug.
„Wie viel wirst du von mir verlangen um diese Sachen zu tragen?“, fragte er den Träger.
„Ein Dirham“, antwortete der Träger.
„Nein, du sollst weniger nehmen als das“, hielt der geizige Mann entgegen.
„Aber was soll weniger sein als ein Dirham?“, fragte der Träger.
Der geizige Mann sagte: „Wir können ein paar Möhren um 1 Dirham kaufen und sie dann gemeinsam essen!“
 
[Übersetzung aus Mukhtasar Minhaj al-Qasidin]

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Die Süße der Anbetung

Nasr ibn Mahmud al-Balkhi erzählte, dass Ahmad ibn Harb sagte:„Ich betete Allah 50 Jahre lang an, und war nicht im Stande die Süße der Anbetung zu finden, bis ich drei Dinge aufgab:

1. Ich gab auf die Anerkennung der Menschen zu suchen, so war ich im Stande, die Wahrheit zu sprechen.
2. Ich verließ die Gesellschaft des Sünders, so war ich im Stande, den Rechtschaffenen Gesellschaft zu leisten.
3. Ich gab die Süße des irdischen Lebens auf, so war ich im Stande, die Süße des Jenseits zu finden.”

[Siyar Alam an-Nubala]

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Zehn Dinge die wir vergeuden

10 Dinge, die wir vergeuden
10 Dinge, die wir vergeuden

1. Unser Wissen:
Vergeudet dadurch, dass wir nicht danach handeln.

2. Unsere Taten:
Vergeudet dadurch, dass wir sie nicht mit Aufrichtigkeit verrichten.

3. Unser Vermögen:
Vergeudet durch das Ausgeben für Dinge, die uns keine Ajr (Belohnung von Allah) einbringen. Wir vergeuden unser Geld, unsere Stellung, unsere Autorität, für Dinge, die uns weder in diesem Leben noch im Akhira (Jenseits) Nutzen bringen.

4. Unsere Herzen:
Vergeudet, weil in ihnen kein Platz ist für die Liebe zu Allah und dem Verlangen, sich Ihm zuzuwenden und das Gefühl der Ruhe und Zufriedenheit, da unsere Herzen stattdessen mit anderen Dingen oder Personen gefüllt sind.

5. Unsere Körper:
Vergeudet, weil wir sie nicht für Ibada (Anbetung) und gottesdienstliche Handlungen für Allah nutzen.

6. Unsere Liebe:
Unsere emotionale Liebe ist den falschen Dingen zugewandt, nämlich nicht Allah, sondern etwas oder jemand anderem.

7. Unsere Zeit:
Vergeudet, da sie nicht richtig genutzt wird, um das auszugleichen, was geschehen ist, durch das Verrichten von rechtschaffenen Taten, um die vorigen Taten zu ersetzen.

8. Unser Intellekt:
Vergeudet an Dingen, die nicht nützlich und für die Gesellschaft und den einzelnen Menschen schädlich sind, anstatt an Einkehr und Besinnung.

9. Unser Dienst:
Vergeudet durch den Dienst für jemanden, der uns nicht näher zu Allah bringen wird oder uns in der Dunya (Diesseits) nützt.

10. Unser Dhikr (Gedenken Allahs):
Vergeudet, weil es keine Auswirkung auf uns oder unsere Herzen hat.

Imam Ibn al-Qayyim al-Jawziyya

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Aussagen der Salaf

Uthman (radiyAllahu anhu) sagte: „Wissen ist besser als Reichtum; das Wissen schützt dich, und du (musst) den Reichtum (schützen).“ [al-Faqih wal-Mutafaqqih]

Sufyan ath-Thawri sagte: „Es gehört sich, dass ein Mann sein Kind im Streben nach Wissen ermutigt, denn er ist zweifelsohne für ihn verantwortlich.“ [Siyar A’lam an-Nubala]

Sufyan ath-Thawri sagte: „Wir kennen nichts besseres als das Streben nach Wissen mit (aufrichtiger) Absicht (um Allahs willen).“ [Siyar A’lam an-Nubala]

Ibn Shubrumah sagte: „Ich wundere mich über Leute, die auf sich aufpassen, indem sie aus Angst zu sterben etwas essen, sich jedoch aus Angst vor dem Feuer nicht vor Sünden schützen.“ [Siyar A’lam an-Nubala]

Es wurde überliefert, dass Abu Hazim Al-Ashja’i – möge Allah sich seiner erbarmen – sagte: „Wenn du dich selbst in einer Zeit wiederfindest, in der Worte als Wissen und Wissen als Taten akzeptiert werden (anstatt es in Taten umzusetzen), dann befindest du dich in der schlimmsten Zeit und unter den schlimmsten Menschen.
[ Abû Bakr Al-Daynûrî, Al-Mujâlasah wa Jawâhir Al-’Ilm` 4:338.]

Es wird berichtet, dass Muhammad ibn al-Hanafiyah sagte:
“Wer auch immer Selbstachtung hat, schenkt dem weltlichen Leben keinen Wert.”
[Ibn al Jawzy – Ṣifatu aṣ-Ṣafwah 2:77]

Ibnu Taymiyyah sagt:
Das Bezeugen des Tawheeds öffnet die Tore des Guten, und Reue von Sünden schließt das Tor des Übels.
(Majmoo-ul-Fataawaa, 10/256)

Umar ibn Al-Khattab radiyAllahu anhu sagte einst zu Al-Ahnaf bin Qays radiyAllahu anhu:
„Oh Ahnaf, je mehr man lacht, umso weniger Ehre wird man besitzen. Wer auch immer übermäßig scherzt, ist eine Person, die nicht ernst genommen wird. Wer auch immer etwas häufig tut, wird danach bekannt sein. Wer auch immer viel spricht, wird oft falsch liegen. Je öfter man sich irrt, umso weniger Bescheidenheit wird man besitzen. Wer auch immer einen niedrigen Rang an Bescheidenheit besitzt, wird auch einen niedrigen Rang an Gottesfurcht besitzen, und wenn jemand einen niedrigen Rang an Gottesfurcht besitzt, dann stirbt sein Herz.“
[Sifatus -Safwah]

Abu Hanifah sagte: ” Haltet fest an den Athar (Erzählungen) und an der Tariqah (Weg) der Salaf (frommen Vorgängern) und hütet euch vor dem neu Erfundenem, da alles von ihm eine Erneuerung ist.” [berichtet von As-Suyoti in Sawn al Mantaq wal Kalam, S.32]

Es wurde überliefert, dass Abû Al-Dardâ – möge Allah mit ihm zufrieden sein – gesagt hat: “Man wird nie gottesfürchtig (eine Person der Taqwa) sein, bis man Wissen besitzt und man wird nie mit seinem Wissen schön sein, bis man dieses (Wissen) in die Tat umsetzt.”
Ibn Ábd Al-Barr, Jâmi’ Bayân Al-’Ilm wa Fadlihî Artikel 1239.

Hassan al-Basri رحمه الله bemerkte:
“Einige Menschen behaupteten Allah zu lieben, so dass Allah sie mit dem Vers prüfte:
Sag: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah…

[Tāfsīr Ibn Kathīr Band 2, S. 25.]

Es wird berichtet das Abu Bakr al Siddiq رضى الله عنه sagte:
“Eine der schwersten Sünden ist es, wenn eine Person seine Sünden als gering ansieht.”

Abû Bakr Al-Daynûrî, Al-Mujâlasah wa Jawâhir Al-‘Ilm article 2318.

Es wurde berichet das Hassan al Basri رحمه الله sagte:
“Vier Zeichen der Erbärmlichkeit sind: ein hartes Herz (zu haben), trockene Augen (die nie weinen), ausgedehnte Hoffnungen (über dieses Leben), und Gier und Eifer um weltliche Güter anzuhäufen (Dunya)”
Ibn Abî Al-Dunyâ, Kitâb Al-Zuhd Abschnitt/Kapitel 36.

Es wird berichtet, dass Abdullah ibn ‘Umar رصي الله عنهما sagte,
“Lernt Arabisch, weil es die Intelligenz stärkt und jemandes edles Verhalten (al-mur û’ah) verbessert.”
Al-Bayhaqî, Shu’ab Al-Îmân Band.4 Seite.187

Quelle: quranundsunna.wordpress.com

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