Moralgeschichten

Die schöne Frau

Eines Tages sah ein Mann, eine wunderschöne Frau auf dem Marktplatz und war fasziniert von ihrer Schönheit. Er verliebte sich sofort in sie. Er begann ihr zu folgen, trampelte durch den Schlamm und versuchte an sie so nah wie möglich ranzukommen.

„Schwester!“ schrie er. „Schwester!“

Schliesslich konnte er sich ihr nähern, und als sie sich umdrehte sagte er, während ihm sein Atem stockte: „Du bist die schönste und anmutigste Frau, die ich je gesehen habe. Würdest du meinen Heiratsantrag annehmen?

Sie blieb kurz still, zeigte zu einer Frau hinter dem Mann und sagte: Gut, aber meine Schwester ist noch schöner als ich es bin!

Der Mann drehte sich um und fragte: „Wo?“

Und sie schlug ihm eine auf die Nase 🙂 , er versank im Schlamm, und fragte ganz verwirrt: „Warum? Warum?“

Sie sagte: „Weil der/die wahre Liebende sich nicht von seinem/r Geliebten abwendet!“Sub7an ALLAH

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Die Grenzen Allahs

Umm Muhammad, eine reife Frau im Alter von 40 Jahren, erzählt ihre Geschichte.
Ich lebte ein Leben mit meinem Ehemann mit bescheidenen Mitteln. Es gab nie Nähe oder Harmonie zwischen uns und mein Mann hatte nicht die starke Persönlichkeit, auf die eine Frau hoffen würde, aber seine gute Natur ließ mich über die Tatsache hinwegsehen, dass ich diejenige war, die für die meisten Entscheidungen in der Familie zuständig war.
Mein Mann erwähnte oft seinen Freund und Geschäftspartner und redete über ihn in meiner Anwesenheit. Ich traf ihn oft in seinem Büro, das ursprünglich Teil unserer Wohnung war. Das ging für viele Jahre so weiter, bis die Umstände dazu führten, dass wir und er und seine Familie uns Besuche abstatteten. Diese Familienbesuche wiederholten sich und aufgrund seiner engen Freundschaft mit meinem Mann merkten wir nicht, wie die Zahl unserer Besuche stieg und wie viele Stunden ein einzelner Besuch dauerte. Er kam oft alleine, um lange mit uns – mir und meinem Mann –zu sitzen. Das Vertrauen meines Mannes in ihn kannte keine Grenzen und als die Tage vergingen, lernte ich diese Person sehr gut kennen und erkannte, wie wundervoll und anständig er war. Ich begann, eine starke Zuneigung zu diesem Mann zu empfinden und gleichzeitig fühlte ich, dass dieses Gefühl auf Gegenseitigkeit beruhte.
Die Dinge entwickelten sich auf eine seltsame Weise, nachdem ich feststellte, dass das der Typ Mann war, von dem ich immer geträumt hatte. Warum war er jetzt aufgetaucht, nach all den Jahren? Je mehr das Ansehen dieses Mannes in meinen Augen stieg, desto mehr schwand das Ansehen meines Ehemannes. Es war so, als hätte ich zuerst die Schönheit seines Charakters sehen müssen, um zu erkennen, wie hässlich der Charakter meines Mannes war.
Die Sache zwischen dieser Person und mir ging nicht über diese anhaltenden Gedanken hinaus, die meine Gedanken Tag und Nacht beschäftigten. Weder er noch ich sprachen jemals aus, was wir in unseren Herzen fühlten…bis zum heutigen Tag. Nichtsdestotrotz ist mein Leben am Ende und mein Ehemann ist nicht mehr als ein schwacher Mann mit null Selbstbewusstsein. Ich hasse ihn und ich weiß nicht, wie dieser ganze Hass gegen ihn begann, überzukochen. Ich frage mich, wie ich all die Jahre mit ihm zurechtgekommen bin, wie ich all die Bürden selbst getragen habe und mich alleine den Problemen des Lebens gestellt habe.
Die Dinge wurden so schlecht, dass ich ihn um eine Scheidung bat und er schied sich von mir auf meine Anfrage hin. Danach wurde er ein gebrochener Mann. Noch schlimmer ist aber, dass nachdem meine Ehe zerbrach und meine Kinder und mein Ehemann am Boden zerstört waren, es auch zu Problemen in der Familie dieses Mannes kam. Seine Frau bemerkte aufgrund ihrer weiblichen Intuition, was tief in seinem Herzen vorging und sein Leben wurde zur Hölle. Sie war so überwältigt von Eifersucht, dass sie einmal um zwei Uhr in der Nacht aus dem Haus ging und kam, um mein Haus anzugreifen. Sie schrie, heulte und warf mit Anschuldigungen um sich. Auch seine Ehe war kurz davor, zu zerbrechen.
Ich gebe zu, dass die netten Zusammenkünfte, die wir damals genossen, uns die Gelegenheit gaben, einander zu einer Zeit in unserem Leben kennenzulernen, wo es nicht mehr angemessen war.
Seine Ehe wurde zerstört und meine ebenfalls. Ich habe alles verloren und jetzt weiß ich, dass meine und seine Lebensumstände es nicht erlauben werden, irgendeinen positiven Schritt zueinander zu machen. Jetzt bin ich noch unglücklicher als ich es
jemals war und ich bin auf der Suche nach illusionärem Glück und verlorenen Hoffnungen.
Auge um Auge, Zahn um Zahn

Das Zusammentreffen und Vermischen von Männern und Frauen an einem Platz, gemeinsame Versammlungen und das Enthüllen und Präsentieren der Frauen vor Männern sind im Gesetz des Islam (Sharīʿah) verboten. Diese Taten sind verboten, weil sie zu den Ursachen für das Erwecken von Verlangen, Fitnah (Verführungen oder Versuchungen, die schlechte Konsequenzen beinhalten) und das Begehen von Unanständigkeiten und Missetaten zählen.

Unter den vielen Beweisen für das Verbot des Treffens und Vermischens von Männern und Frauen in Qur’ān und Sunnah finden sich folgende:

…Wenn ihr die Frauen des Propheten um etwas ersucht, fragt sie hinter einem Vorhang! Das ist für eure Herzen und die ihren lauterer… (33:53)

Als ibn Kathīr (rahīmahullāh) diesen Vers erklärte, sagte er: „Das bedeutet, ‚so wie Ich euch verbat, ihre Räume zu betreten, verbiete Ich euch, sie überhaupt anzuschauen.‘ Wenn jemand etwas von einer Frau nehmen will, so sollte er es tun, ohne sie anzuschauen. Wenn jemand eine Frau nach etwas fragen will, so muss er es hinter einem Sichtschutz tun.“

Der Prophet (ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam) setzte die Trennung von Männern und Frauen durch – selbst an Allāhs meistgeehrten und bevorzugten Ort: in der Moschee. Das wurde erreicht durch die Trennung der Reihen der Frauen von denen der Männer; Männer wurden gebeten, nach den Pflichtgebeten in der Moschee zu bleiben und eine Tür wurde speziell den Frauen zugeteilt. Die Beweise für das Obige sind:

Umm Salamah raḍiyAllāhu ʿanha sagte, dass nachdem Rasūlullāh ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam zweimal „as-salamu alaykum wa rahmatullah“ sagte, er aufstand und ging. Bevor er ging, blieb er noch eine Weile. Ibn Shihab sagte, dass er dachte, dass das Bleiben des Propheten ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam den Zweck hatte, dass die Frauen, die weggehen wollten, vor den Männern gehen konnten. (al-Bukhary Nr. 793)

Abū Dawūd überliefert den gleichen Hadīth in Kitāb as-Salāh unter der Nummer 876 unter dem Titel „Insirā an-Nisā’ Qabl ar-Rijāl min al-Salāh“ (Das Weggehen der Frauen vor den Männern nach dem Gebet): „Wir sollten diese Tür der Moschee den Frauen überlassen.“

Nāfiʿ sagte: „Ibn ʿUmar ging nie wieder durch diese Tür rein, bis er starb.“ (Überliefert von Abū Dawūd unter der Nummer 484 in „Kitāb as-Salāh“ unter dem Kapitel „at-Tashdid fī Thālik“.
Abū Hurayrah sagte, dass der Prophet ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam sagte: „Der Beste aus den Reihen der Männer ist der Erste und der Schlechteste ist der Letzte und die Beste aus den Reihen der Frauen ist die Letzte und die Schlechteste ist die Erste.“ (Überliefert von Muslim unter der Nummer 664).

Das ist der stärkste Beweis dafür, dass das islamische Gesetz (Sharīʿah) das Treffen und Vermischen von Männern und Frauen verbietet. Je weiter die Männer von den Reihen der Frauen entfernt sind, desto besser und umgekehrt. Wenn diese Prozeduren und Vorsichtsmaßnahmen in einer Moschee, die ein reiner Ort der ʿIbādah ist, wo die Leute so weit weg wie möglich vom Erwecken von Verlangen und Versuchung sind, vorgeschrieben und eingehalten wurden, dann müssen dieselben Prozeduren an anderen Orten zweifellos noch strenger befolgt werden.

Abū Usayd al-Ansarī überlieferte, dass er hörte, wie Rasūlullāh ṣallallāhu ʿalayhi wa sallam auf dem Weg aus der Moschee zu den Frauen sagte, als er sah, dass Männer und Frauen sich auf dem Heimweg mischten: „Macht Platz (d.h. geht auf die Seiten), denn es ist nicht angemessen für euch, in der Mitte des Weges zu gehen.“ Danach gingen die Frauen so nah an der Wand, dass sich ihre Kleider darin verfingen. (Überliefert von Abū Dawūd in „Kitab al-Adab min Sunanihi“, Kapitel „Mashyu an- Nisā’ Ma’ ar-Rijāl fī at-Tariq“)

Auszug aus einer Fatwa von IslamQA

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Die Perle und die Rose

Die Rose und die Perle

Eines Tages trifft eine Rose auf eine Perle.
Sofort beginnt die Rose zu plappern: “ Ich stamme aus einer sehr edlen, hochgezüchteten Familie. Meine Farben schillern in der Sonne, so dass alle Menschen begeistert sind, wenn sie mich anblicken.
Sie geben große Summen Geldes für Rosen wie mich aus, um uns zu besitzen und bewundern zu können“.

Die Perle hört ihr aufmerksam zu, als sie bemerkt, dass die Rose nach diesem Vortrag doch etwas unglücklich aussieht. Darum fragt sie sie:
„Du bist doch so eine edle und wunderschöne Gestalt. Dein leben scheint voller Schönheit und Pracht zu sein. Warum bist du trotz all dem traurig“?

Nach einigem Zögern erzählt die Rose weiter: „Naja, solange wir frisch und prächtig sind, werden wir in Samt gebettet, ausgestellt, bewundert, gepflegt und geliebt. Aber wenn wir dann verblühen, reißt man uns achtlos aus der Vase, schmeißt uns auf den Müll und wartet nichtmal damit, bis wir tot sind“.
Voller Traurigkeit fragt sie die Perle:“

Ich habe wenigstens ein Leben in Pracht gehabt, aber du? Wie kannst du es nur aushalten? Dein ganzes Leben verbringst du auf dem Grunde des Meeres, in Dunkelheit“.
Die Perle erwiedert:“Sicher, ich habe nichts von deiner Schönheit in schillernden Farben, und ich verströhme keinen bezaubernden Duft, so wie du. Aber die Menschen tun das Unmögliche, um eine von meiner Sorte zu bekommen. Sie gehen weite Wege, oft bis ans andere Ende der Welt, um mich zu finden. Und wenn sie dann unter Einsatz ihres Lebens mich entdeckt haben, hüten sie mich wie einen Schatz. Sie schützen mich vor allen schädlichen Einflüssen, ja sogar vor den neugierigen Blicken mißgünstiger Leute. Und es wird dich erstaunen zu erfahren, dass, je länger ich im Dunkel verborgen bin, umso wundervoller reift mein Glanz.

Mag sein, dass ich weit ab vom Geschehen der Parties und sehr abgeschieden leben muss, aber ich bin stolz, weil ich für meinen Besitzer immer eine einzigartige und wervolle Kostbarkeit bleiben werde“.

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Gülcicek – eine Liebesgeschichte

Ich liebte einst ein Mädchen. Ich liebe sie immer noch. Sie heißt Gülcicek Solunum. Sie war sehr hübsch. Sie war ihrer Religion gegenüber ergeben. Sie trug Kopftuch. Sie wohnte im Block gegenüber und deren Balkon konnte man, wenn auch nur ganz wenig, vom Rande unseres Fensters sehen. Jeden Abend sobald die Schatten anfingen sich auf die Wege zu werfen, setzte sie sich mit einem Buch auf den Balkon und lies Stundenlang darin. Manchmal wurde ich Zeuge darin, als sie den Qur’an las. Die Bücher in ihrer Hand wechselten sich immer wieder aus. Sie hatte eine sehr schöne Stimme. Die Wörter „sehr“ und „schön“ konnte ich nur im Bezug auf Gülcicik benutzen.

Eines Tages fasste ich all meine Mut zusammen und bin ihr entgegengetreten. In ihrer Hand ihre Einkaufstüten. Ich versuchte den Gentelman zu spielen und wollte ihr beim Tragen der Tüten helfen, doch sie erlaubte es mir nicht.

– Ich sagte: „Ich möchte mit Ihnen reden, nur 10 Minuten, bitte…“

Sie hatte ihren Blick gesenkt. Sie guckte mir nicht ins Gesicht. Ich sah nicht einmal, dass ihre Augen meine trafen. Ich konnte nicht fühlen, was für eine Schauder Situation es war.

– „Was bezwecken sie?“ erwiderte sie.

– „Ich habe mich in Sie verliebt“ rutsche aus meinem Mund. Vielleicht hätte ich etwas bedächtiger sein sollen. Hätte ich ‚Sie gefallen mir‘ gesagt, wer weiß, vielleicht hätte es dann geklappt. Dass ich ihr gesagt habe, dass ich mich in sie verliebt habe, hat sie glaube ich abgeschreckt.

– „Mir ist das Reden mit Ihnen nicht ‚caiz‘ (erlaubt) . Bitte lassen Sie mich nun vorbei…“

– „Caiz? Was bedeutet das?“

– Und erst Recht nach dieser Frage werde ich Ihre Liebe nicht erwidern können…“ – „?“

Sie war fort… Trotzdem hielt ich es aus, ihr hinterherzugucken. Sie war fort. Ich werde ihre Stimme vermissen… Sie war fort. Sogar ihr Fortgehen war schön…

Was meinte sie nur damit? Was bedeutet denn nun ‚caiz‘? Wenn du dich in Mädchen mit Kopftuch verguckt hast, dann musst du den Qur’an lesen Junge! Wir sprechen von einer anderen Sprache…

Am nächsten Tag erfuhr ich, dass sie umziehen würde. Zusammen mit ihrer Familie zogen sie nach Yalova. Ihr Vater war nun in Rente. Er stellte sich vor in einer ruhigeren Stadt ein ruhigeres Leben zu führen. Ich dachte ich würde vor Trauer sterben. Als ich das Messer nahm und an meine Haut hielt, merke ich in kurzester Zeit, dass ich noch am Leben war. Als meine Mutter das sah, dachte sie ich würde Selbstmord begehen und fing an zu weinen. Ich umarmte sie sofort und fing an sie zu trösten. Für Missverständnisse gibt es keinen Ort.

Sie war fort. Ich werde sie nie wieder sehen… Sie war fort. Ich werde sie nicht Heiraten können… Sie war fort. Und was, wenn ich sie vergesse?

Meine Neugier brachte mich um. Ich fing an im Internet darüber zu Recherchieren, was ‚caiz‘ bedeutete. „Caiz bedeutet im Allgemeinen –Genehmigung gegeben, nicht haram. Jedoch ist es besser, die Sachen die ‚caiz‘ sind, nicht zu machen.“ War es also eine Sünde, wenn wir miteinander redeten?

Die Tage vergingen und am Ende meiner Recherchen umhüllte mein Herz die Liebe zu Allah. Ich fiel auf eine Ayah im Qur’an und wollte mir nicht weiterhelfen lassen.

„(Es sind) diejenigen, die glauben und deren Herzen im Gedenken Allahs Ruhe finden. Sicherlich, im Gedenken Allahs finden die Herzen Ruhe!“ [13:28]

Ich fing an Surah auswendig zu lernen. Ich lernte wie man sich wäscht. Ich betete. Ich las im Qur’an. Ich lächelte. Ich verteilte Almosen. Alles verlief sehr schnell. Ich hatte nämlich verstanden, dass es auf dem Wege zu Allah kein warten gibt… Es vergingen Monate, als ich aus der Moschee kam und Gülcicek sah. Meine Beine haben angefangen zu zittern. Ich stoppte. Ich sagte „Allah“

Ich habe sehr oft „Allah“ gesagt…Wie oft kann man pro Sekunde denn Allah sagen? Ich durfte sie nicht angucken. Es war fremdgehen fürs Auge und das war im Islam verboten. Ich senkte meinen Blick auf meine Füße und machte mich auf den Weg nach Hause…

Am Abend kam meine Mutter nach Hause und meinte, dass sie mich nach der islamischen Art einem Mädchen vorstellen möchte. Wenn ich mit ihr Heiraten sollte, hätte ich wohl ein sehr gutes Obdach. Eine Ehrenvolle, schöne und barmherzige Ehegattin… Vielleicht war das die Beste Methode, um Gülcicek zu vergessen, deswegen willigte ich ein…

Ich ging in den Raum. Ein Mädchen im Blauen Kleid und einem Kopftuch saß mit ihrem Rücken zu mir in dem Raum. – Ich sagte: „Selamun Aleykum…“

– Sie sagte „Aleykum Selam“ und drehte ihr Gesicht zu mir…und fügte hinzu „Nun ist es caiz, wir können reden“

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Die Hochzeit – eine schöne Liebesgeschichte

Oft sehen wir, dass viele Geschwister in einer Beziehung sind, was islamisch gesehen ganz klar verboten ist vor der Ehe.

Ein Mädchen, damals noch nicht Muslima war seit mehreren Jahren mit einem Mann zusammen und beide liebten sich natürlich sehr.

Nun nach über 5-6 Jahren beziehung, nahm das Mädchen den Islam an und wurde Muslima. Anfangs blieb sie natürlich noch mit ihrem Freund zusammen, denn die Gefühle änderten sich ja nicht einfach über Nacht. Nach und nach wurde der Schwester aber klar, was für eine große Sünde sie mit dieser verbotenen Beziehung macht und sie sprach deswegen mit ihrem Freund. Versuchte ihn zum Islam zu bringen, damit sie ihn heiraten darf und mit ihm zusammen bleiben darf, jedoch ohne Erfolg. Die Schwester war natürlich sehr traurig darüber, denn sie liebte diesen Menschen sehr. Die lieb zu Allah ist aber mittlerweile größer geworden und so trennte sie sich aus liebe zu Allah von ihrem Freund um dieser großen Sünde ein ende zu setzen. Auch wenn die liebe zu Allah stärker war, war die liebe zu diesem Mann trotzdem noch vorhanden. Sie brach den Kontakt komplett ab, zog in eine andere Stadt, wechselte ihre Handynummer, legte sich eine neue E-Mail Adresse zu um zu verhindern, dass er versuchen würde mit ihr kontakt aufzunehmen, denn sie wusste das würde ihr im Herzen noch lange weh tun. Sie lebte nun einige Jahre in der neuen Stadt, war glücklich mit ihrem neuen Leben, musste aber hin und wieder nach an früher zurück denken. Sie entschloss sich zu heiraten um ihre liebe einen neuen und für sie erlaubten Mann schenken zu können. Sie sprach mit ihren Schwestern, die sie über die Jahre in ihrer neuen Heimat kennen gelernt hatte und diese sprachen mit ihren Männern. So fanden die Geschwister aus ihrer Moschee nach einigen Wochen einen guten und geeigneten Bruder der seit einem halben Jahr in dieser Stadt wohnte. Sie sprachen ihn drauf an und er war ein mashaAllah guter Bruder. Seit dem er vor einem halben Jahr wegen arbeit in diese Stadt gezogen war, haben sie ihn jeden Tag in der Moschee gesehn. Es gab nicht ein Tag wo er nicht mindestens zu einem Gebet in der Moschee war, um es in der Gemeinschaft zu beten. Sie haben ihn natürlich in diesem Zeitraum auch privat kennen gelernt und kannten sein Charakter und waren sich einig, dass er ein guter Mann für unsere Schwester wäre. Sie erzählten den jeweils anderen einige informationen über den anderen, ob dies mit ihren Vorstellungen übereinstimmt. Alles lief islamisch korrekt ab, so wie es sich gehört. Es waren keine verbotenen Gespräche oder Treffen oder auch kein Chatten im internet zwischen den beiden. Jeglicher austausch von Informationen geschah zunächst über die Geschwister. Als dann grobe soweit geklärt war und beide entschlossen sich kennen zu lernen unter Aufsicht um die letzten Details zu klären geschah etwas unglaubliches. Sie trauten ihren Augen nicht, der Bruder der seit einem halben Jahr in der Stadt wohnt und zu den besten Brüdern in der Moschee gehörte, war ihr Exfreund, den sie vor einigen Jahren verlassen hatte und an den sie noch oft denken musste. Er war Muslim geworden und was für einer MashaAllah. Natürlich heiraten die beiden und sind seit dem sehr glücklich und haben auch schon Kinder bekommen.

Unser Schicksal ist uns vorher bestimmt liebe Geschwister. Wem wir einmal heiraten werden, steht schon längst geschrieben. Wir entscheiden nur, gehen wir auf die erlaubte Weise vor oder auf die Verbotene.

Die Schwester hätte damals bei ihrem Freund bleiben können hätte aber in Zina (Unzucht) gelebt, was zu den größten Sünden überhaupt gehört. Sie entschied sich aber für Allah für das erlaubte und verließ ihren Freund. Und Allah subhana wa Ta´ala belohnte sie dafür, dass Er ihn Jahre später als mashaAllah Muslim zurück geschickt hat.

Vertraut auf Allah liebe Geschwister. Wenn euch ein Partner bestimmt ist, werdet ihr ihn auch bekommen ohne das jemand dies verhindern könnte. Vertraut auf Allah und verlasst den verbotenen Weg. Vertaut ihm und entscheidet euch für den erlaubten Weg, denn dies ist besser für uns alle.

Möge Allah subhana wa Ta´ala uns alle Standhaft machen, uns zu guten Ehepartnern machen und uns die besten Ehepartner gewähren.

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Es war einmal ein König

Es war einmal ein König, und er hatt einen Gefährten, dem er vertraute, und mit dem er oft Spaziergänge unternahm.
Dieser Gefährte sagte immer „khair inscha Allah“, egal was auch passierte. Ob es gut oder schlecht war, immer sagte er diese Worte.

Eines Tages verlor der König durch einen Krieg einen Finger, worauf der Gefährte sagte: „Khair inschaAllah!“
Der König wurde sehr wütend und sagte: „Was soll denn daran gut sein, dass ich meinen Finger verloren habe?!“ Ich werde dich einsperren lassen!

Daraufhin wurde der Gefährte ins Gefängnis gebracht.

Der König ging nun allein in der Nacht spazieren und traf dabei auf ein anderes Volk. Das Volk näherte sich, und der König erkannte es waren Götzendiener.

Die Götzendiener sahen sich den König an und sagten unter sich:
„Welch eine gute Opfergabe für unsere Götzen! Er ist sogar ein König. Welch Glück wir doch haben ihn hier zu sehen!“
Daraufhin nahmen sie ihn mit und wollten ihn ihren Götzen opfern. Allerdings haben sie schnell gemerkt, dass ihm ein Finger fehlt, worauf sie ihn dann doch gehen ließen: „Ihm fehlt ein Finger, und wir brauchen doch einen vollkommenen Menschen als Opfergabe. Der bringt uns nichts“ sagten sie und ließen ihn frei.

Als der König zurück in seinem Palast war, ließ er seinen Gefährten aus dem Gefängnis holen, und erzählte ihm was geschehen war.
Er fragte ihn: „Woher wusstest du, dass es doch gut für mich ist, dass ich meinen Finger verloren habe? Sie hätten mich sonst sicherlich geopfert!“

Der Gefährte entgegenete: „In allem, was Allah Subhanahu wa ta’ala für uns bestimmt, steckt Gutes auch wenn wir es nicht immer erkennen. Sei es gut oder schlecht, denn manchmal denken wir Dinge sind schlecht für uns, während sie doch gut für uns sind, und manchmal denken wir, etwas ist gut für uns, während es doch schlecht ist.Und Allah Subhanahu wa ta’ala kennt uns am besten.

Der König sagte: „Doch was war daran gut, dass du im Gefängnis warst?“

Der Gefährte: „Wäre ich nicht im Gefängnis gewesen, hätte ich dich begleitet, und dann hätten sie doch mich geopfert.“

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Die brennende Eifersucht

Die Brennende Eifersucht

Ein junges Mädchen sagte:“ Während ich im haram (moschee) war sah ich eine Alte Frau, die Alte Frau betete und weinte, sie streckte ihre Hände aus und sie war Dua am machen sie hat stark geweint, ich hab so eine Art von Leid noch nie gesehen.
So ging das Ich zu ihr hin und setzte mich zu ihr, und fragte sie:“ Was bringt dich so zum weinen, Ich sehe das du sehr leidest beim weinen also was ist deine Geschichte?“
Die alte frau sagte:“ Ich weine wegen meiner Strafe.“
Das mädchen sagte wie das?
Die Frau antwortete:“ Ich hatte einen Mann und wir liebten uns sehr! Aber Allah hat uns nicht mit Kindern gesegnet, darunter litten wir sehr . So schlug ich ihm vor eine weitere Frau zuheiraten , er schlug diese idee ab, und weigerte sich so vergingen Tage und Monate und wir litten darunter. Ich schulg es ihm immer wieder vor bis er einwilligte.
Wie machten uns auf den weg um , um die Hand eines Mädchen zu bitten , dann hat mein Mann sie geheiratet.
Als ich aber dann sah wie mein Mann mit ihr umging und wie er sich mehr um sie gekümmert hat als sie schwanger wurde und sie ein wunderschönes kind beKam wurde ich immer eifersüchtiger .
Meine Eifersucht wurde immer größer und meine Depressionen. Bis mein Mann kam und mir sagte das er und seine Frau verreisen würden, und dass er ihren Sohn bei mir lassen würde ich willigte ohne Disskusion ein .
Am ersten Tag der Reise war der Junge neben mir am spielen es war eine klate Winter nacht ihm war sehr kalt. Ich machte Brennholz für ihn an, um ihn zu wärem und als der Junge am spielen war wurde dass Brennholz heiss und mein gleichzeitig das Feuer in meinem Herzen dass vor depressionen und eifersucht brodelt. Ich packte die Hand des kleinen Jungen und hielt sie ins feuer , um das Feuer in meinem Herzen zu löschen doch das Feuer meines herzens erlichte nicht es half nicht ich hörte auf den es hatte keinen Sinn. Kurze Zeit darauf bekam ich einen Anruf, dass mein Mann und seine Frau einen Unfall hatten und das sie ums leben gekommen seinen. Ich schaute mich um und war soo alleine niemand blieb mir außer der kleine Junge mit der verbrannten hand den ich selbst verstümmelt hab.
Der Junge wuchs und ich liebte ihn sehr und er mich und er hat für mich gesorgt er passt auf mich auf und er sorgt für meine Befürfnisse und er rief mich immer Mama und jedes mal wenn er mich rief fing mein herz an zu bluten vor Schmerz und trauer was hätte ich bloß ohne diesen kleinen Jungen gemacht und wenn ich seine Hand anschaue übertrift mich der Trauer und der Schmerz.
Subhanallah vieleicht unterlasst ihr etwas und es ist gut für euch .

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Die perfekte Frau – der perfekte Mann

Die perfekte Frau? Der perfekte Mann?

Ein Mann traf in einem Geschäft auf seinen Freund und erzählte ihm voller Freude, dass er bald heiraten wird und deshalb sehr aufgeregt sei. „Hast du je ans Heiraten gedacht?“, fragte er seinen Freund im Anschluss.Dieser antwortete: „Ich dachte daran zu heiraten.
In meiner Jugend war ich sogar sehr bestrebt danach. Ich wartete darauf, die perfekte Frau zu finden. Zuerst reiste ich nach Damaskus um nach ihr zu suchen. Dort traf ich eine wunderschöne Frau. Sie war anmutig, liebenswürdig und sehr religiös, aber sie hatte kein weltliches Wissen.

Dann reiste ich weiter nach Isfahan, und traf auf eine religiöse und wissende Frau. Sie war perfekt in vielerlei Hinsicht, aber wir hatten keine gemeinsamen Interessen. Danach suchte ich weiter nach der perfekten Frau, bereiste die ganze Welt und traf viele Frauen.“

„Und?“, fragte ihn sein Freund.
„Hast du sie gefunden?“
„Ja“, sagte er.

„Nachdem ich solange gereist war, kam ich nach Kairo, und fand sie nach einer anstrengenden Suche. Sie war schön, anmutig und, sowohl in religiösen als auch in weltlichen Dingen, vollkommen. Ich wusste, dass ich die perfekte Frau gefunden hatte.“

„Warum hast du sie dann nicht geheiratet?“, fragte ihn der Freund.
Er schüttelte seinen Kopf und sagte: „Leider war sie auf der Suche nach dem perfekten Mann.“

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Das Gerücht

Das Gerücht

Eine Frau wiederholte die Gerüchte die sie über ihren Nachbarn gehört hatte. Innerhalb weniger Tage hatte es jedoch bereits die ganze Nachbarschaft gehört. Die betroffene Person war tief verletzt und gekränkt.

Später erfuhr jene Frau, die verantwortlich für das Verbreiten des Gerüchtes war, dass es gar nicht stimmte. Das was sie getan hatte bereute sie nun, also ging sie zu einem alten weisen Mann, um ihn zu fragen, was sie tun kann um den Schaden den sie angerichtet hatte wieder gutzumachen.

Er sagte: “Geh zum Marktplatz und kaufe einen Huhn, dann töte es. Und dann, auf deinem Heimweg, zupfe dessen Federn und wirf sie einzeln auf den Boden den ganzen Weg entlang.
Ein bisschen verwundert über den Rat, tat sie was der Mann gesagt hatte.

Am nächsten Tag sagte der Mann: “Jetzt geh und sammle all die Federn, die du gestern auf den Boden geworfen hast wieder auf und bring sie mir.
Die Frau ging den gleichen Weg entlang, aber entsetzt musste sie feststellen, dass der Wind alle Federn weggeweht hatte. Nach stundenlangem Suchen kam sie nur mit drei Federn in der Hand wieder zurück.

“Siehst du” sagte der alte Mann,
“es ist leicht sie zu verteilen, aber es ist unmöglich sie alle wieder aufzusammeln.”

Genauso ist es mit Gerüchten. Man braucht nicht viel um Gerüchte zu verbreiten, aber wenn man es einmal getan hat, kann man es nicht mehr ungeschehen machen.

Hudhaifa (r) berichtete:
Der Gesandte Allâhs (s) hat gesagt:
“Ein Verbreiter von üblen Nachreden wird nicht ins Paradies kommen!”
(Bukhârî und Muslim)

[Übersetzung aus dem Englischen]
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Der letzte Wunsch

Der letzte Wunsch

Ein alter und weiser reicher Mann, der seinen sich nähernden Tod spürte, rief seinen Sohn an seine Seite und gab ihm folgende Anweisung: „Mein Sohn, ich werde dich in sehr kurzer Zeit verlassen. An dem Tag, an dem ich sterbe und sie meinen Körper gewaschen und in ein Tuch gewickelt haben, möchte ich, dass du mir einen meiner Socken anziehst. Das ist mein letzter Wunsch von dir.“

Kurz danach, starb der Mann auch wirklich und hinterließ seinen Besitz, seine Familie, seine Kinder und Angehörigen. Familie, Freunde, Bekannte und Nachbarn wohnten seinem Begräbnis bei. Der Körper war gewaschen und schon fast vollständig in das Leichentuch eingewickelt, als sich der Sohn an den letzten Wunsch seines Vaters erinnerte.

Er fand seine alten Socken und reichte es der Person die ihn gewaschen hatte und sagte:

„Gemäß des letzten Wunsches meines Vaters, ziehen sie ihm bitte diese Socke an.“

„Das ist unmöglich, so was ist im Islam nicht erlaubt“, sagte der Mann. „Ich kann nicht gegen die Gebote verstoßen.“

Trotz der berechtigten Einwände bestand der Sohn darauf, „Es war der letzte Wunsch meines Vater und muss auf jeden Fall erfüllt werden.“

Der Mann war davon unberührt und sagte, „Wenn du mir nicht glaubst, dann geh und frag den Imam, er wird bestätigen was ich sage.“

Sie stoppten das Begräbnis und befragten den Imam und weitere andere Gelehrte, von denen alle bestätigten, dass es nicht gestattet sei.

Genau dann, unterbrach ein alter Freund seines Vaters die Diskussion und sagte dem Sohn: „Mein Sohn, dein Vater hat mir einen Brief anvertraut, den ich dir nach seinem Tod übergeben sollte. Hier, der Brief gehört dir.“ Er gab ihm den Umschlag.

Überrascht nahm der Sohn den Brief und öffnete ihn, und begann zu lesen was sein Vater geschrieben hatte.

„Mein Sohn, allen Reichtum und Wohlstand hab ich hinterlassen. Du hast gesehen, im letzten Moment haben sie dir nicht mal erlaubt mir eine alte Socke anzuziehen.

Wenn du selbst eines Tages in meine Situation kommst, werden sie dir auch nicht erlauben etwas anders zu behalten als dein Leichentuch. Acht Meter Leichentuch wird alles sein was du von dieser vergänglichen Welt ins Jenseits mitnehmen darfst.

Also reiß dich zusammen und sei vorbereitet. Gib den Wohlstand, den ich dir hinterlassen habe nicht für deine eitlen Wünsche aus, sondern nutze ihn um das Wohlgefallen Allahs zu erlangen, damit du sowohl auf Erden als auch im Jenseits Ehre erlangst.“

[Übersetzung aus dem Englischen]
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