Regeln zu Menstruation und Nifas

Ihre Periode setzte ein, nachdem die Zeit für das Gebet eingetretten ist

Ihre Periode setzte ein, nachdem die Zeit für das Gebet eingetretten ist

السؤال: إذا حاضت المرأة بعد دخول وقت الصلاة فما الحكم؟ وهل تقضي الصلاة عن وقت الحيض؟

Frage: Wenn die Periode einer Frau einsetzt, nachdem die Zeit für das Gebet eimgetretten ist, wie lautet das Urteil diesbezüglich? Muss sie das Gebet nachholen, was während der Periode eintraf?

الإجابة: إذا حدث الحيض بعد دخول وقت الصلاة كأن حاضت بعد الزوال بنصف ساعة مثلاً فإنها بعد أن تتطهر من الحيض تقضي هذه الصلاة التي دخل وقتها وهي طاهرة لقوله تعالى: {إن الصلاة كانت على المؤمنين كتاباً موقوتاً}.

ولا تقضي الصلاة عن وقت الحيض لقوله صلى الله عليه وسلم في الحديث الطويل: “أليست إذا حاضت لم تصل ولم تصم؟”، وأجمع أهل العلم على أنها لا تقضي الصلاة التي فاتتها أثناء مدة الحيض.

أما إذا طهرت وكان باقياً من الوقت مقدار ركعة فأكثر فإنها تصلي ذلك الوقت الذي طهرت فيه لقوله صلى الله عليه وسلم: “من أدرك ركعة من العصر قبل أن تغرب الشمس فقد أدرك العصر”، فإذا طهرت وقت العصر أو قبل طلوع الشمس وكان باقياً على غروب الشمس أو طلوعها مقدار ركعة فإنها تصلي العصر في المسألة الأولى والفجر في المسألة الثانية.

Antwort: Wenn die Periode einsetzt, nachdem die Zeit für das Gebet eingetroffen ist, z.B. wenn sie eine halbe Stunde, nachdem die Zeit für das Dhuhr-Gebet begonnen hat, einsetzt, dann muss sie, sobald sie wieder rein wird (d.h. nachdem ihre Periode beendet ist), das Gebet,dessen Zeit begann, als sie noch rein war, nachholen, weil Allaah sagt:„Das Gebet ist den Gläubigen zu bestimmten Zeiten vorgeschrieben.”[al-Nisa’4:103]

Aber die Gebete während der Zeit ihrer Periode holt eine Frau nicht nach, weil derProphet sall-llaahu alaihi wa sallam in einem langen Hadîth sagte: „Ist es denn nicht so, dass wenn die Frau ihre Mensturation hat, sie weder betet noch fasten muss?“ (Berichtet von al-Bukhaari, 304; Muslim, 80)

Die Gelehrten stimmen darin überein, dass eine Frau die Gebete nicht nachzuholen braucht, die sie während ihrer Periode verpasst hat.Aber wenn sie Tahir (rein) wird (d.h. wenn ihre Periode endet) und noch genug Zeit übrigist, um eine oder mehrere Rak‘ahs zu verrichten, dann muss sie das Gebet beten,während dessen Zeit ihre Periode endete, weil der Prophet (Frieden und Segen Allâhsseien auf ihm) sagte: „Wer es noch schafft, eine Rak‘ah vom Nachmittagsgebet vor dem Untergang der Sonne zu verrichten, der hat das Nachmittagsgebet zur rechten Zeit verrichtet.“(Berichtet von al-Bukhaari, 579; Muslim, 607).Wenn sie also während der ‘Asr-Zeit rein (Tahir) wird und noch genug Zeit bis Sonnenuntergang übrig ist, um eine Rak‘ah beten zu können, dann muss sie ‘Asr beten.

Quelle: ibnuthaymin.wordpress.com

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Das Dua einer menstruierenden Frau das Quranayat enthält

Frage: Ist es der menstruierenden Frau erlaubt, die Duas am Tag von Arafat zu lesen, trotz der Tatsache, dass sie Ayat aus dem Qur’an enthalten?

Antwort: Es ist nichts daran verkehrt, wenn die menstruierende Frau und Wöchnerin Da‘awat rezitiert, welche für die Zeremonien der Hajj vorgeschrieben sind. Auch ist gemäß der richtigen Meinung nichts daran auszusetzen, wenn diese Frauen Qur’an lesen, weil es keinen eindeutigen sahih Bericht in den islamischen Quellen gibt, der diesen Frauen das Rezitieren des Qur’ans verbietet.

Es wird berichtet, dass der Mann, welcher junub ist, nicht den Qur’an lesen darf, während er in diesem junub-Zustand ist, wegen dem Hadith von ‘Ali (radiAllahu anhu). In Bezug auf die menstruierende Frau und die Wöchnerin gibt es den Hadith von ‘Umar: „Die menstruierende Frau und der Mann, welcher junub ist, sollen nicht den Qur’an lesen“ – aber er ist da‘if, weil der Hadith von Ismail ibn Ayyash von den Hijaziyin berichtet wurde, und er ist da‘if in seinen Berichten von ihnen. Aber sie (die menstruierende Frau und Wöchnerin) soll den Qur’an lesen, ohne dabei das Mushaf zu berühren [1], oder ihn auswendig rezitieren.

Im Falle einer Person, welche junub ist, so darf sie weder den Qur’an vom Mushaf rezitieren noch ihn auswendig vortragen, bis sie Ghusl gemacht hat. Der Unterschied zwischen diesen Beiden ist, dass die Zeitspanne für die Person im junub-Zustand sehr kurz ist und sie sofort Ghusl vollziehen kann, sobald der sexuelle Verkehr beendet ist. Sie befindet sich nicht lange im junub-Zustand und es liegt an der Person, wann sie den Ghusl vollzieht; wenn sie kein Wasser findet, so kann sie Tayyammum verrichten und dann beten und den Quran lesen.

Aber die menstruierende Frau und Wöchnerin hat keine Kontrolle über ihre Situation – sie liegt bei Allah Dem Erhabenen. Im Falle der Wöchnerin dauert die Periode ein paar Tage oder Wochen. Deshalb ist es ihnen erlaubt, den Quran zu rezitieren, damit sie ihn nicht vergessen und damit sie nicht vom Segen des Quranrezitierens und des Lernens der Schariah Regeln vom Buche Allahs ausgeschlossen bleiben.

Da dies (die Erlaubnis den Quran zu rezitieren und zu lesen) der Fall ist, ist es ebenso mit Sicherheit erlaubt, Bücher mit Da’awat zu lesen, welche eine Mischung aus Quran-Ayat und Ahadith beinhalten. Dies ist die korrekte Ansicht unter den zwei Gelehrtenmeinungen. Schaikh Ibn Baz, rahimahullah

Fataawa Islammiyyah (1/239)

http://www.islamfatwa.de/gottesdienste-ibadah/45-reinigung/al-haidh-menstruation-und-an-nifas-wochenfluss/968-das-dua-einer-menstruierenden-frau-wenn-es-quran-ayat-enthaelt

 

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Muss die Frau, wenn ihre Periode zum Nachmittagsgebet (‘Asr) endet, das Mittagsgebet (Zuhr) nachholen?

Fātwā: Muss die Frau, wenn ihre Periode zum Nachmittagsgebet endet, das Mittagsgebet nachholen?
Frage:

Muss die Frau, wenn ihre Periode zum Nachmittagsgebet (‘Asr) endet, das Mittagsgebet (Zuhr) nachholen?

Ibn Uthāymīn:

Hierüber gibt es einen Meinungsunterscheid unter den Gelehrten.
Richtig ist zu sagen, dass die Frau nur das Gebet zu verrichten hat, an dem ihre Menstruation geendet hat. Wenn also die Menstruation im Nachmittagsgebet (‘Asr) beendet ist, dann muss sie nicht das Mittagsgebet (Zuhr) verrichten.
Ist die Menstruation zum Nachtgebet (‘Išā) beendet, muss die Frau nur das Nachtgebet (‘Iša) verrichten.

Eine vortragsreihe des ehrenwerten Gelehrten
Muhammad Ībn Salih āl-Uthāymīn

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