Tauhid – Monotheismus

„Shaikh Omar Abdurahman – Der Kufr der Saudi Arabischen Regierung“

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Was sind die Taten der Höllenbewohner

“Was sind die Taten der Höllenbewohner?”
Sheikh Al Islam Ibn Taymiyya (rahimahu lah) wurde gefragt: “Was sind die Taten der Höllenbewohner?”

Er antwortete: “Die Taten der Höllenbewohner sind:

Allah etwas beizugesellen,
bezweifeln des Gesandten Allahs (salla lahu ‘alaihi wa salam/Friede und segen sei auf ihm),
Kuffr (Undankbarkeit, Unglaube),
Neid,
Lügen,
Heimtücke,
Unterdrückung,
Außerehelicher Geschlechtsverkehr,
Verrat,
Trennen der Verwandschaftsbande,
Feigheit in den Zeiten des Jihad,
Geiz,
Widerspruch zwischen dem was im Herz ist und was man den Leuten zeigt,
Zweifel an der Barmherzigkeit Allahs,
sich sicher fühlen vor dem Plan Allahs,
In blinde Panik geraten, in den Zeiten der Krise,
Verschwendung in der Zeit des Überflusses,
Keine Abgaben für Allah,
Überschreiten von Allahs Grenzen,
Verletzen seiner Heiligkeit,
das Fürchten eines Geschöpfs, statt dem Schöpfer,
Angberei,
Gegen Quran und Sunna zu gehen, in Worten oder Taten,
Gehorchen eines Geschöpfs, bei Ungehorsam gegenüber dem Schöpfer,
Unterstützen der Falschheit,
Verspotten der Zeichen Allahs,
Zurückweisen der Wahrheit,
Vorenthalten von Wissen und Zeugenaussagen, welche zum Vorschein gebracht werden müssen,
Magie,
Eine Seele zu töten, ohne Grund und Gerechtigkeit, die Allah verboten hat.,
Das Verzehren des Besitzes der Waisen,
Zinsen,
Verlassen des Kampffeldes,
Verleumden des Rufes einer unschuldigen, tugendhaften, gläubigen Frau.

[Yaqadhat uli al-I`tibar, Seite 222]

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Aufrichtigkeit

Zu den Sitten und Manieren der Salaf gehörte ihre Aufrichtigkeit (al-ikhlas) im Wissen und in den Taten. Sie fürchteten die Augendienerei (ar-riyaa).
Allah, der Erhabene, sagte:

Wahrlich, Allah (allein) gebührt lauterer Gehorsam. [39:3]

Der Gesandte Allahs, Friede und Segen auf ihn, sagte:
„Wahrlich, Allah nimmt keine Tat an, außer welche aufrichtig (mit ikhlas) für Ihn verrichtet wurde, und (um) Sein Angesicht (damit) anzustreben.“ (an-Nasai)

Ibrahim at-Taymi (rahimahullah) sagte: “Der aufrichtig Ergebene ist der, der seine guten Taten so verbirgt, wie er seine schlechten (Taten) verbirgt.“

Ash-Sha’bi (rahimahullah) sagte: „Es gehörte zu der Manier der Gelehrten, dass, wenn sie Wissen hatten, sie es in die Tat umsetzten. Sobald sie das Wissen praktizierten, beschäftigten sie sich mit dem Ausüben, anstatt mit Menschen. Durch ihr Beschäftigtsein, wurde ihre Gegenwart unter den Menschen vermisst, und wenn sie vermisst wurden, wurde nach ihnen gesucht, und wenn sie gesucht wurden, flüchteten sie aus Angst vor Drangsal in ihrem Din (dem Praktizieren).“

Fudayl ibn Iyaad (rahimahullah) pflegte zu sagen: „Wenn du einen Gelehrten oder einen Gläubigen siehst, der darin Gefallen findet, dass seine Rechtschaffenheit vor dem Herrscher oder vor den Kindern der Welt erwähnt wird, dann wisse, dass er einer ist, der Augendienerei betreibt.“

Zu den Zeichen der versteckten Augendienerei gehört es, sich zu freuen, wenn man bemerkt und gelobt wird für seine Tat. Die Salaf hielten dies für ein größeres Vergehen als große Sünden, da es eine kleine Art des Shirk darstellt, was die größte der Sünden ist.

O Bruder! Überprüfe dein Wissen und deine Taten. Wenn du bemerkst, dass du es liebst darin gesehen (ar-riyaa) und gehört (as-sam’aah) zu werden, dann weine darüber, wissend, dass jene, die es liebten gesehen und gehört zu werden, in dieser Welt und im Jenseits gedemütigt und bloßgestellt werden. Wir bitten Allah uns in beiden Welten davor zu schützen.

[Min Akhlaq as-Salaf von Ahmad Fareed]

Quelle: dieerbenderpropheten.WordPress.com

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50 Fragen zum islamischen Monotheismus

50 Fragen zum islamischen Monotheismus (Tauhid)

1. Frage: Wer ist dein Rabb (Herr, Schöpfer, Gott)?

Antwort: Mein Rabb ist Allāh (‘awj), Der mich erschaffen hat und alles, was existiert. Er nährt mich und alle Geschöpfe durch seine Freigiebigkeit.

2. Frage: Was ist deine Dīn?

Antwort: Meine Dīn ist der Ìslām, welcher Unterwerfung und Gehorsam an die Befehle Allāhs und die Seines Gesandten (saws) ist. Mit Liebe, Hoffnung und Furcht.

3. Frage: Wie erkennst du Allāh?

Antwort: Ich erkenne Ihn durch Seine Zeichen und Seine Schöpfung wie den Tag und die Nacht, die Sonne und den Mond, den Himmel und die Erde und alles was dazwischen ist.

4. Frage: Wo ist Allāh?

Antwort: Allāh ist über den Himmeln, (Er hat sich) erhoben über den Thron, getrennt von Seiner Schöpfung.

5. Frage: Ist Allāh mit uns (im Wesen)?

Antwort: Allāh befindet sich über Seinem mächtigen Thron aber Er ist mit uns durch Sein Wissen, Hören, Sehen und durch anderer Seiner Attribute. Er sprach:

“Fürchtet euch nicht; denn Ich bin mit euch beiden. Ich höre und Ich sehe.
[Tāhā:46]

6. Frage: Wer sind die Freunde Allāhs?

Antwort: Die Freunde Allāhs sind jene Leute, die fromm und rechtschaffen sind, Ihn fürchten, von allen Arten der Sünden fernbleiben, alle Arten des Guten ausführen und am Qur´ān und der Sunna festhalten.

7. Frage: Wie betest du Allāh an?

Antwort: Ich bete Allāh in der Weise an, in der all meine ‘Ibāda Ihm alleine gewidmet ist. Ich schreibe Ihm niemanden in der Anbetung zu.

8. Frage: Wieso entsandte Allāh die Gesandten?

Antwort: Allāh entsandte die Gesandten damit sie die Menschen zu Anbetung an Ihn (Allāh) alleine aufrufen, ohne Ihm Partner beizugesellen und damit diese keinen Vorwand gegen Allāh haben.

9. Frage: Was ist die Bedeutung von Islām?

Antwort: Islām bedeutet die Unterwerfung an Allāh durch den Tawhīd.

10. Frage: Was sind die Säulen des Islām?

Antwort:
1. Den Glauben zu bezeugen (ash‐Shahāda) (Es gibt niemand in Wahrheit der Anbetung würdigen außer Allāh und Muhammad (saws) ist der Gesandte Allāhs)
2. aš‐Šalāt (Gebet) auszuführen
3. az‐Zakāt (Almosen) zu entrichten
4. aš‐Šawm (Fasten) im Ramadān einzuhalten
5. al‐Hajj (Pilgerreise zum heiligen Haus) auszuführen, wenn man sich die Reise leisten kann

11. Frage: Was ist Ìmān?

Antwort: Ìmān (gewisshafter Glaube) bedeutet, im Herzen zu glauben, mit der Zunge zu bekennen und mit dem Körper zu handeln.

12. Frage: Kann es irgendwelche Unterschiede im Ìmān geben?

Antwort: Durch manche Worte oder Taten kann dieser steigen und durch manche Worte oder Taten kann dieser sinken.

13. Frage: Was meinst du mit Steigen und Sinken des Ìmān?

Antwort: Ìmān (Glaube) steigt durch Gehorsamkeit an Allāh und durch gute Taten während er durch Sünden und boshafte Taten sinkt.

14. Frage: Was sind die Säulen des Ìmān (Glaube)?

Antwort: Die Säulen des Ìmān sind sechs d.h. an die es zu glauben gilt:

1. Allāh
2. Seine Engel
3. Seine Gesandten
4. Seine Bücher
5. Den jüngsten Tag
6. Vorherbestimmung des Guten und Schlechten

15. Frage: Was ist der Glaube an Allāh?

Antwort: Der Glaube an Allāh ist, dass man (gewisshaft) glaubt, dass Allāh der alleinige Erschaffer, Erhalter und Versorger und Jener ist, in dessen Hand die Verfügung über alle Angelegenheiten liegt. Alles ist auf Ihn angewiesen aber Er ist auf niemanden angewiesen. Er ist der Einzige der Anbetung würdige. Er hat die besten Namen und die vollkommenen Eigenschaften.

16. Frage: Wer sind die Engel?

Antwort: Die Engel sind Geschöpfe aus Licht. Sie sind Allāhs loyale Diener. Sie tun das, was ihnen anbefohlen wurde und sie sind des Ungehorsams nicht im Stande.

17. Frage: Was meinst du mit dem Glauben an die Bücher und die Gesandten?

Antwort: Es bedeutet, dass Allāh die Gesandten wie Moses, Jesus, Abraham, Noah … (as) entsandt und die Bücher wie die Thora, Injīl (Evangelium), Zabūr (Psalmen) etc. herabgesandt hat um die Menschen dazu aufzurufen, Allāh alleine anzubeten, ohne Ihm Partner beizugesellen. Er besiegelte (abschließend) das Prophetentum mit dem (letzten) Propheten Muhammad (saws) und annullierte alle vorherigen Bücher durch (das letzte Buch) den Qur´ān. Deshalb muss die Anbetung gemäß dem Qur´ān und der Sunna des Propheten (saws) erfolgen.

18. Frage: Was ist gemeint mit dem Glaube an den jüngsten Tag?

Antwort: Der Glaube an den jüngsten Tag bedeutet zu glauben, dass Allāh einen festen Zeitpunkt für alles und eine Dauer für diese Welt bestimmt hat. Er (‘awj) wird mit Sicherheit die Toten aus ihren Gräbern auferstehen lassen und mit jedem einzelnen die Taten des Diesseits abrechnen. An diesem Tag der Auferstehung wird die Belohnung und die Vergeltung (Bestrafung) zugewiesen. Jeder wird in gerechter Weise belohnt oder bestraft.

19. Frage: Was ist gemeint mit Glaube an die Vorherbestimmung (Qadr)?

Antwort: Der Glaube an die Vorherbestimmung (Qadr) bedeutet daran zu glauben, dass alles ‐ ob gut oder schlecht ‐ so geschieht oder zustande kommt wie Allāh es bestimmt hat. Er hat alles in passendem Verhältnis erschaffen.

20. Frage: Was ist die Bereinigung von “Es gibt niemand in Wahrheit der Anbetung würdigen außer Allāh”?

Antwort: Dies bedeutet, dass es keine wahre Gottheit (ìlah) außer Allāh alleine gibt. Die Negierung aller falschen Götter (Tāghūt) und die Bezeugnis, dass Allāh der einzige wahre Gott (ìlah) ist.

21. Frage: Was ist die Bedeutung von “Muhammad ist der Gesandte Allāhs”?

Antwort: Es bedeutet vollkommene Folgeleistung ihm (saws) gegenüber, was immer er befohlen hat, Vermeidung dessen was er verboten hat und der Glaube an all die Dinge, über die er uns informiert hat.

22. Frage: Was sind die Vorraussetzungen für das Glaubensbezeugnis?

Antwort: Es gibt sieben Vorraussetzungen für das Glaubensbekenntnis:

1. Wissen, welches die Unwissenheit negiert
2. Gewissheit, welche den Zweifel negiert
3. Aufrichtigkeit und Reinheit der Absicht, welche den Polytheismus (shirk) negiert
4. Wahrhaftigkeit, welche die Heuchelei negiert
5. Liebe und Hingabe, welche die Verachtung und Abwendung von der Religion Allāhs negiert
6. Unterwerfung, welche den Ungehorsam negiert
7. Akzeptanz, welche die Abwendung und Leugnung negiert

23. Frage: Was ist die großartigste Sache, die Allāh vorgeschrieben hat?

Antwort: Die großartigste Sache, die Allāh vorgeschrieben hat, ist der Tawhīd (Monotheismus).

24. Frage: Was ist Tawhīd (Ìslāmischer Monotheismus)?

Antwort: Tawhīd bedeutet, dass man Allāh zum einzigen in Wahrheit der Anbetung würdigen Gott (ìlah) erklärt und dass man alle Eigenschaften und Attribute, mit welchen Er sich selbst beschrieben hat oder die Sein Gesandter (saws) ihm zugeschrieben hat, bestätigt.

25. Frage: Was sind die Elemente des Tawhīd?

Antwort: Es gibt drei Elemente des Tawhīd:

1. Tawhīd ar‐rubūbiyyah
2. Tawhīd al‐ùlūhiyya
3. Tawhīd al‐àsma` waš‐Šifāt

26. Frage: Was ist Tawhīd ar‐rubūbiyyah?

Antwort: Es ist das Bezeugnis, dass Allāh Eins und einzig ist in Seinen Taten, wie beispielsweise die Schöpfung; der Unterhalt; ins Leben rufen oder versterben lassen.

27. Frage: Was ist Tawhīd al‐ùlūhīya?

Antwort: Es ist das Bezeugnis, dass Allāh der einzige Gott (ìlah) ist. D.h. nur um Seinetwillen dürfen alle Arten der Anbetung (‘ibāda) wie aš‐Šalāt (Gebet), az‐Zakāt (Almosen), aš‐Šawm (Fasten), Du’ā` (Bittgebet), Niederwerfung usw. ausgeführt werden.

28. Frage: Was ist Tawhīd al‐àsma` was‐Šifāt?

Antwort: Es ist die Bestätigung aller göttlichen Namen, Attribute und Eigenschaften Allāhs in einer Art, die Seiner Erhabenheit zusteht, wie im Qur´ān und der Sunna erwähnt.

29. Frage: Wie würdest du ‘Ibāda beschreiben?

Antwort: Es ist ein verständliches Wort, das die Taten und Worte beinhaltet, die Allāh liebt und mit welchen Er zufrieden ist, ob augenscheinlich oder verborgen.

30. Frage: Was sind die Bedingungen der ‘Ibāda?

Antwort: Es gibt zwei Bedingungen der ‘Ibāda:

1. Aufrichtigkeit gegenüber Allāh (‘awj)
2. Folgsamkeit gegenüber dem Gesandten Allahs (saws), d.h. dass man nach seiner Sunna (Weise) handelt

31. Frage: Kannst du einige Arten der ‘Ibāda anführen?

Antwort: Einige Arten der ‘Ibāda sind die Gebete, die auferlegte Almosenabgabe, Fasten, die Pilgerreise, Furcht vor Allāh und Anbetung, welche Allāh anbefohlen und vorgeschrieben hat.

32. Frage: Was ist das bedeutendste, das Allāh verboten hat?

Antwort: Das bedeutendste, das Allāh verboten hat ist der Shirk (Polytheismus).

33. Frage: Was ist Polytheismus (shirk)?

Antwort: Es bedeutet, dass man daran glaubt es gäbe neben Allāh jemand weiteren, der Anteil ans Seinen (Allāhs) Taten hat, d.h. Ihm (‘awj) Partner beizugesellen oder Ihm in Seinen Rechten Kontrahenten anzuerkennen.

34. Frage: Was sind die Arten des Poytheismus (shirk)?

Antwort: Es gibt drei Arten des Polytheismus:

1. Der große Polytheismus (shirk àkbar)
2. Der niedere Polytheismus (shirk àšghar)
3. Der unscheinbare Polytheismus (shirk khafī)

35. Frage: Was ist der große Polytheismus (shirk àkbar)?

Antwort: Der große Polytheismus ist, irgendeine Form der Anbetung (‘ibāda) jemand anderem als Allāh zu widmen. Allāh wird einem, der auf diesem (großen) Shirk verstirbt, niemals vergeben noch werden seine guten Taten angenommen und er fällt vom Ìslām ab.

36. Frage: Was sind die Arten des großen Polytheismus (shirk àkbar)?

Antwort: Es gibt vier Arten des großen Polytheismus (shirk àkbar):

1. Der Polytheismus (shirk) in der Anrufung, bzw. das das Bittgebet zu jemand anderem als Allāh
2. Der Polytheismus (shirk) in der Absicht, d.h. wenn der Vorsatz nicht um den Willen Allāhs begangen wird, sondern um den Willen einer anderen (falsche) Gottheit (tāghūt)
3. Der Polytheismus (shirk) im Gehorsam zu einer anderen Staatsgewalt entgegen dem Gebot Allāhs
4. Der Polytheismus (shirk) in der Liebe, d.h. die Zuwendung jener Liebe, die nur Allāh allein gebührt, zu jemand anderem

37. Frage: Was ist niedere Polytheismus (shirk àšghar)?

Antwort: Der niedere Polytheismus (shirk àšghar) ist ar‐Ryā`. Das heißt, dass die Handlungen der Anbetung eher vollzogen um Lob oder einen guten Ruf (bei anderen Menschen) zu erlangen, als um das Wohlgefallen Allāhs. Diese Art des Polytheismus jedoch, bewirkt nicht den Abfall vom Ìslām.

38. Frage: Was ist der unauffällige Polytheismus (shirk khafī)?

Antwort: Der unauffällige Polytheismus (shirk khafī) bedeutet, unzufrieden mit den Zuständen, die Allāh bestimmt hat, zu sein.

39. Frage: Was ist der Nachweis für den unauffälligen Polytheismus (shirk khafī)?

Antwort: Der Beweis des unauffällige Polytheismus (shirk khafī) ist die Aussage des Propheten (saws):“Der unauffällige Polytheismus (shirk khafī) ist verborgener in dieser Nation (ùmma), als die Fußspur einer schwarzen Ameise auf einem schwarzen Stein in einer dunklen Nacht.” [Musnād Àhmad]

40. Frage: Was sind die Arten des Unglaubens (kufr)?

Antwort: Es gibt zwei Arten des Unglauben (kufr):

1. Der große Unglaube (kufr àkbar), welcher den Menschen aus dem Ìslām befördert
2. Der niedere bzw. kleine Unglaube (kufr àšghar), welcher den Menschen nicht aus dem Ìslām befördert. Dies ist der Kufr der Undankbarkeit

41. Frage: Was sind die Arten des großen Unglaubens (kufr àkbar)?

Antwort: Es gibt fünf Arten des großen Umglaubens (kufr àkbar):

1. Der Kufr der Leugnung
2. Der Kufr der Arroganz bzw. des Hochmutes vereint mit der Erkenntnis der Wahrheit
3. Der Kufr des Zweifels

42. Frage: Welche Arten der Heuchelei (nifāq) gibt es?

Antwort: Es gibt zwei Arten der Heuchelei (nifāq):

1. Heuchelei (nifāq) im Glauben
2. Heuchelei (nifāq) in den Taten und Handlungen

43. Frage: Was ist die Heuchelei (nifāq) im Glauben?

Antwort: Die Heuchelei (nifāq) im Glauben hat sechs Arten:

1. Leugnung des Gesandten (saws)
2. Leugnung der Botschaft des Gesandten (saws)
3. Hass gegenüber dem Gesandten (saws)
4. Hass gegenüber der Botschaft des Gesandten (saws)
5. Freude über die Entwürdigung des Ìslām
6. Unzufriedenheit über die Verbreitung des Ìslām

44. Frage: Was ist Heuchelei (nifāq) in den Taten und Handlungen?

Antwort: Die Heuchelei in den Taten und Handlungen eines Menschen hat fünf Arten:

1. Wenn er spricht, dann lügt er
2. Wenn er verspricht, dann bricht er (diese Versprechen)
3. Wenn ihm etwas anvertraut wird, dann betrügt er
4. Wenn er streitet, dann wird er unverschämt
5. Wenn er einen Vertrag abschließt, dann ist er verräterisch

45. Frage: Werden die Taten (von Allāh) angenommen, wenn sie mit Polytheismus (shirk) vermischt sind?

Antwort: Niemals! Keine der Taten wird angenommen, wenn sie mit Shirk vermischt ist.

… Hätten sie aber (etwas) anderes angebetet, wahrlich, all ihr Tun wäre für sie fruchtlos geblieben.
[al‐An’ām:88]
Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, dass Ihm Götter zur Seite gestellt werden: doch Er vergibt, was geringer ist als dies, wem Er will. …
[an‐Nisā‘:116]

46. Frage: Was sind die Vernichter des Ìslām (eines Menschen)?

Antwort: Die Vernichter des Ìslām (eines Menschen) sind zehn:

1. Polytheismus (shirk) in der Anbetung (‘ibāda)
2. Wenn man nicht daran glaubt, dass die Polytheisten (mushrikīn) Ungläubige sind, Zweifel an ihrem Unglauben hat oder ihren Glauben als gültig erklärt
3. Wenn man Mittler (der Anbetung und Anrufung) zwischen sich und Allāh stellt, ihnen (den Mittlern ‐ wie Götzen, Gräber von frommen Menschen und Ahnen, Glücksbringer usw.) Anbetung, Hoffnung, Vertrauen oder die Bitte um Fürsprache bei Allāh entgegenbringt
4. Wenn man daran glaubt, dass die Rechtleitung anderer besser ist als die des Propheten (saws)
5. Wenn man etwas hasst, mit dem der Prophet (saws) entsandt wurde
6. Wenn man die Religion des Propheten (saws) verneint oder deren Lohn und Strafe verspottet
7. Zauberei
8. Unterstützung der Polytheisten (mushrikūn) gegen die Muslime
9. Wenn man daran glaubt, dass manche der Leute davon ausgenommen sind, an der Sharī’a festzuhalten sowie al‐Khiđr von der Gesetzgebung (sharī’a) des Mūssa ausgenommen war
10. Sich von der Religion Allāhs zu entfernen indem man nichts davon lernt oder dafür aufwendet

47. Frage: Was sind die drei Fundamente, die jeder Muslim lernen muss?

Antwort: Die drei Fundamente sind:

1. Deinen Herrn (rabb), Erschaffer, Erhalter, den Einen in dessen Hand die Verfügung aller Angelegenheiten liegt (Allāh) zu kennen
2. Deine Religion (Ìslām) zu kennen
3. Deinen Propheten Muhammad (saws) zu kennen

48. Frage: Was ist Tāghūt?

Antwort: Alles, das neben Allāh angebetet, dem neben Allāh gefolgt oder dem neben Allāh Folge geleistet wird, ist ein Tāghūt.

49. Frage: Wie viele Tāghūt gibt es und wer sind ihre Führer?

Antwort: Es gibt viele Tāghūt aber ihre Führer sind fünf …

50. Frage: Wer sind die Führer der Tāghūt?

Antwort: Sie sind:
1. Satan, möge Allāhs Fluch über ihm sein
2. Jeder, der mit seiner eigenen Zustimmung angebetet wird
3. Jemand, der die Leute zu seiner Anbetung anstatt der Anbetung zu Allāh aufruft
4. Jemand, der behauptet das Wissen über Ghayb (Ungesehenes, Verborgenes usw.) zu kennen
5. Der Herrscher, der mit anderen Gesetzen als den Gesetzen Allāhs (ash‐sharī’a) herrscht

[Übersetzung von „50 Questions & Answers On Islamic Monotheism“ ‐ Dar‐us‐Salam Publications.]

Quelle:dieerbenderpropheten.wordpress.com

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Die 6 Bezeugnisse (Schadat) während der Schicksalsschläge

IM NAMEN ALLAHS, DES ALLERBARMERS, DES BARMHERZIGEN
Die 6 Bezeugnisse (Schadat) während der Schicksalsschläge:
Wenn den Diener ein schwerer, ihm unerwünschter Schicksalsschlag trifft, ist er in dieser
Bestimmung des Schicksals verpflichtet sechs Bezeugnisse (Shadat) zu erfüllen:
1. Schahada at-Tauhid:
Das er Allahs Einzigkeit bezeugt, dass er Allah taala dies nach Seinem
Willen so bestimmt hat und es eintreffen ließ. Was er will, das geschieht. Und was Er nicht will, kann
nicht geschehen.
2. Schahada al-Adl:
Das er Allahs Gerechtigkeit bezeugt, dass Seine Bestimmung am Diener
ausgeführt wird und das diese gerecht ist.
3. Schahada ar-Rahma:
Das er Allahs Barmherzigkeit bezeugt, dass er anerkennt, dass Seine
Barmherzigkeit, indem, was Er seinem Diener bestimmt hat, größer ist als Sein Zorn und Seine
Strafe. Und das eigentliche Wesen der Bestimmung eine Barmherzigkeit dem Diener gegenüber
darstellt.
4. Schahada al-Hikma:
Das er Allahs Weisheit bezeugt, dass diese Bestimmung durch Seine
Weisheit geschehen ist, was bedeutet, dass Er subhanahu wa taala nicht ohne ein Ziel, oder aus
Spaß vorgeschrieben hat.
5. Schahada al Hamd:
Das er bezeugt, dass Allah dem Erhabenen immer jedes Lob und jeder
Dank gebührt, dass ihm wegen der Bestimmung, die er Seinem Diener auferlegte, das
vollkommene Lob und der Dank gebühren zwar in jeder Hinsicht
.
6. Schahada al-Uluhiyya:
Das er bezeugt, dass nur Er würdig ist, dass die Menschen Ihn anbeten
und nur Ihm gehorsam sind. Das der Diener ihm in jeder Hinsicht gehorcht und das an Ihm Seine
Bestimmungen ausgeführt werden, da Allah sein Erhabener Herr und Eigentümer ist. Er führt an
ihm, mit Recht, Seine Bestimmungen der Schariyyah durch, sowie die Bestimmungen des
Schicksals (al-qadr).

IBN AL-QAYYIM (RAHIMAHULLAH)

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„Muslim lebendig begraben in Syrien weil er sich weigert la ilaha illa Baschar zu sagen!“

Syrien im Krieg gegen den Islam Muslime die keinen anderen Gott ausser Allah anbeten werden getötet

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Der Nationalismus

Der
Nationalismus

von Schaich
‘Abdul-’Aziz Ibn Baz Aus seinem Buch: “Naqd
al-Qawmiyyat-ul-’Arabiyyah” (S.39-44) (Eine Kritik am arabischen
Nationalismus). In der Tat hat der Islam alle Rufe der Tage der
Unwissenheit (Jahiliyyah) verboten. Es gibt viele textliche Beweise
die alle Charakteristika und Taten dieser Zeit der Unwissenheit
verbieten, außer die (guten) Praktiken, die der Islam verziehen
hat. Und woran kein Zweifel besteht ist, dass der Ruf zum
Nationalismus in der Tat einer diese Rufe der Jahiliyyah ist. Und
zwar weil Nationalismus ein Ruf zu etwas anderem als dem Islam ist
und eine Unterstützung für etwas anderes als die Wahrheit. Und wie
viele Verbrechen, Übel und schwere Kriege haben solche Rufe der
Jahiliyyah über die Menschen gebracht und ihren Seelen, ihrem
Reichtum und ihrem Besitz großen Schaden zugefügt. Die Konsequenzen
solcher Rufe waren ein Bruch in ihrer (muslimischen) Einheit, ein
einheimsen von Feindschaft und Hass füreinander, in ihren Herzen,
und eine Spaltung zwischen ihnen in Stämme und Nationen! Ibn
Taymiyyah – Allahs Barmherzigkeit auf ihm – sagte: “Alles, was dem
Ruf (der Da’wah) des Islams und des Qur’ans fremd ist, in Hinblick
auf die Abstammung, Land, Nationalität, Rechtsschulen und
Methodologien, so ist dies von den Rufen der Tage der Unwissenheit
(Jahiliyyah). Einmal stritten die Muhajirin 1 und die Ansar 2 , so
dass einer der Muhajirin sagte: ‘O Muhajirin!’ (er meinte, kommt
und helft mir) Und einer der Ansar sagte: ‘O Ansar!’ Als der
Prophet – Allahs Heil und Segen auf ihm – dies hörte, sagte er:
‘Ist es wirklich so, dass ihr mit den Rufen der Jahiliyyah ruft,
während ich noch unter euch weile?!’ [Überliefert bei al-Buchari
(8/137)] Und er wurde deswegen sehr böse.” [Majmu‘
ul-Fatawa(3/456)] Von den textlichen Beweisen hinsichtlich dieser
Angelegenheiten sind Allahs Worte (in der ungefähren Bedeutung):
“Als die Ungläubigen in ihren Herzen Stolz und Arroganz hegten –
den Stolz und die Arroganz der Jahiliyyah – sandte Allah auf Seinen
Gesandten und auf die Gläubigen Seine Ruhe hinab.” [Surah al-Fath
(48):26] Der Prophet – Allahs Heil und Segen auf ihm -sagte: “Wer
den Gehorsam unterlässt und sich von der Jama’ah abspaltet und dann
stirbt, so stirbt er den Tod (eines Todes) der Tage der
Unwissenheit (Jahiliyyah). Wer unter der Flagge der Blinden kämpft,
aus ‘asabiyyah 3 wütend wird, und dazu aufruft, oder es unterstützt
und dann stirbt, so stirbt er den Tod (eines Todes) der Tage der
Unwissenheit (Jahiliyyah).” [Überliefert bei Muslim in seinem Sahih
(6/21), von Abu Hurairah] In Sahih Muslim (8/120) sagte der Prophet
– Allahs Heil und Segen auf ihm-: “In der Tat hat mir Allah
offenbart, dass ihr Demut haben sollt. Und dass sich niemand stolz
und tyrannisch/unterdrückend einem anderen gegenüber verhalten
soll, noch soll er einem anderen gegenüber prahlen.” Folglich gibt
es keinen Zweifel, dass das Aufrufen zum Nationalismus ein Aufrufen
zu ‘asabiyyah ist! Und es ist ein Ruf dazu, für die Sache dieser
spalterischen/parteischen Gruppe wütend zu werden und für sie zu
kämpfen. Auch gibt es keinen Zweifel darüber, dass der Ruf zum
Nationalismus ein Ruf zur Übertretung (der Grenze), Stolz und
Arroganz ist. Dies ist so, da der Nationalismus kein Lebensweg ist,
der göttlich offenbart wurde, und der die Menschen von
Unterdrückung und stolzer Prahlerei abhalten würde. Im Gegenteil,
es ist eine Ideologie aus den Tagen der (vorislamischen)
Unwissenheit, die ihre Anhänger zum Prahlen über ihre Gruppe und
zum Fanatismus diesbezüglich führt, selbst wenn sie Unterdrücker
sind und die anderen die Unterdrückten!! Also ihr edlen Leser,
bedenkt dies gut und die Wahrheit wird euch klar gemacht werden!
Ein anderer Beweis der damit zusammenhängt ist das, was bei
at-Tirmidhi berichtet wird, dass der Gesandte Allahs – Allahs Heil
und Segen auf ihm – sagte: “Die Leute sollen aufhören über ihre
verstorbene Vorfahren zu prahlen – die lediglich Brennstoff für das
Höllenfeuer sind – oder sie werden Allah sicher bedeutungsloser
werden als der Käfer, der Fäkalien an seiner Nase reibt. Allah hat
von euch den Geist der Tage der Unwissenheit und das Prahlen über
die Vorfahren entfernt. In der Tat, eine Person ist entweder ein
frommer Gläubiger oder ein elender Sündiger. Die ganze Menschheit
sind die Kinder von Adam, und Adam wurde aus Erde erschaffen.”
[Hasan – Überliefer bei Abu Dawud (Nr. 5116) und at-
Tirmidhi(Nr.4233) von Abu Hurairah und authentifiziert von Ibn
Taymiyyah in al-Iqtida(S.35)] Und der Prophet – Allahs Heil und
Segen auf ihm – sagte: “Wahrlich, es gibt keine Vorzüge die ein
Araber über einen Nicht-Araber besitzt, noch ein Nicht-Araber über
einen Araber. Noch gibt es (einen Vorzug) eines weißen Menschen
über einen schwarzen Menschen, oder eines schwarzen Menschen über
einen weißen Menschen, außer durch Taqwa (unterwürfiges Gehorsam
gegenüber Allah, Gottesfurcht).” [Überliefert bei Ahmad (5/411) und
authentifiziert von Ibn Taymiyyah in al-Iqtida(S.69)] Dies ist
gemäß Allahs Worten (in der ungefähren Bedeutung): ” O ihr
Menschen! Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu
Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander kennen möget.
Wahrlich, vor Allah ist von euch der Angesehenste, welcher am
meisten Tawqa (welcher der Gottesfürchtigste ist) besitzt.” [Surah
al-Hujurat (49):13] Also hat Allah, der Eine, der frei von allen
Mängeln ist, es in diesem edlen Vers klar gemacht, dass die
Menschen zu Völkern und Stämmen gemacht wurden, so dass sie
einander kennenlernen, nicht dass sie prahlen und dem anderen
gegenüber stolz sind. Und Allah, der Erhabene, zählt als den
Angesehensten unter ihnen denjenigen, der die meiste Frömmigkeit
und Taqwa besitzt. Entsprechend enthält der zuvor erwähnte Hadith
die gleiche Bedeutung, und er führt zu der Tatsache, dass es von
den Bräuchen der Tage der Unwissenheit (Jahiliyyah) ist, sich stolz
zu rühmen und zu prahlen und falschen Stolz für die eigenen
Vorfahren und Ahnen zu haben. Dies ist wozu die Rufe der
Unwissenheit führten, wohingegen der Islam im Gegensatz zu alldem
steht. Vielmehr ruft der Islam dazu auf bescheiden, demütig und
rechtschaffend zu sein und für Allahs Willen zu lieben. Er weist
auch darauf hin, dass die wahren und aufrichtigen Muslime nur eine
der Linien von den Kindern Adams sind, und dass die Muslime ein
Körper sind und eine einzige Struktur darstellen; jeder Teil
unterstützt den anderen und jeder Teil fühlt den Schmerz, den die
anderen Teile erleiden. So,wie es in dem authentischen Hadith
vorkommt, wo der Prophet – Allahs Heil und Segen auf ihm – sagte:
“Ein Gläubiger ist (im Hinblick auf) zu einen anderen Gläubigen wie
ein stabiles Gebäude, einer unterstützt den anderen.” – und dann
fügte er seine Finger zusammen, um dies zu demonstrieren.
[al-Buchari (Nr. 481) und Muslim (Nr. 2585) von den Hadith von Abu
Hurairah] Der Prophet – Allahs Heil und Segen auf ihm – sagte auch:
“Das Beispiel der Gläubigen in ihrer gegenseitigen Liebe und
Barmherzigkeit für einander ist wie das Beispiel eines Körpers:
Wenn ein Teil des Körpers Schmerz erleidet, dann leidet der ganze
Körper an Schlaflosigkeit und Fieber.” [al-Buchari (Nr. 6011) und
Muslim (Nr. 2586)von dem Hadith von an-Nu’man ibn Baschir] O ihr
Leute!! Ich rufe euch im Namen Allahs auf. Führt euch euer
Nationalismus zu diesen edlen Manieren der Barmherzigkeit und
Liebenswürdigkeit für die Muslime – den arabischen5 und
nicht-arabischen – und dazu, gegenseitige Sympathie und Besorgnis
für sie zu haben, und Schmerz zu empfinden, wenn sie Schmerzen
erleiden?Nein, bei Allah!! Vielmehr führt er euch dazu, Hingabe an
diejenigen mit üblen Manieren zu haben, und er ruft euch zu
vermehrter Feindseligkeit und Hass gegenüber denjenigen auf, der
diesen falschen Glauben an den Nationalismus ablehnt. Also hüte
dich, O Muslim der sich Sicherheit und Erlösung wünscht, und
bedenke die Realität dieser Angelegenheit mit fairer Überlegung,
ohne von Parteigeist und Wünschen/Leidenschaften voreingenommen zu
sein!! Nur dann wirst du die Realität sehen, wie sie wirklich ist.
So möge Allah mich und dich zu den Mitteln und Wegen der Sicherheit
und Erlösung führen. Und es wird von Imam al-Buchari in seinem
Sahih (8/137) berichtet, dass ein junger Mann von den Muhajirin und
ein junger Mann von den Ansar einmal stritten, so dass der Muhajir
sagte: “O Muhajirin! (er meinte, kommt und helft mir)” wohingegen
der Ansari sagte: “O Ansar!” Als der Prophet saw dies hörte, sagte
er: “Ist es wirklich so, dass ihr mit den Rufen der Jahiliyyah
ruft, während ich noch unter euch weile?!“ Die Bezeichnung
Muhajirin und Ansar sind Zuschreibungen die Allah, der Eine, der
frei von allen Mängeln ist, liebt. Und Er hat diese zwei Gruppen
sehr hoch gelobt, in Seiner Aussage (in der ungefähren Bedeutung):
“Die Allerersten die den Islam annahmen, die ersten der Muhajirin
und den Ansar, und die, die ihnen in Rechtschaffenheit, Glaube und
Handlungen gefolgt sind. Mit ihnen ist Allah wohl zufrieden, und
sie sind wohl zufrieden mit Ihm. Er hat ihnen Gärten des Paradieses
bereitet, durch welche Bäche fließen. Darin sollen sie verweilen
auf ewig und immerdar. Das ist der gewaltige Gewinn.” [Surah
at-Tawbah (9):100] In dem oben erwähnten Zwischenfall wurde die
Zuschreibung zu den Muhajirin und das Ersuchen von Hilfe von ihnen,
und die Zuschreibung zu den Ansar und das Ersuchen von Hilfe von
ihnen, als Ruf der Unwissenheit (Jahiliyyah) angesehen! Was ist
dann mit denen, die am Nationalismus festhalten und die davon
Unterstützung ersuchen und die um dessen Willen wütend werden??!!
Dies ist eine Angelegenheit, über die es keinen Zweifel gibt, und
in der Tat ist sie eine der klarsten Angelegenheiten überhaupt. Und
es wurde in dem authentischen Hadith von al-Harith al-Asch’ari
berichtet, dass der Prophet – Allahs Heil und Segen auf ihm –
sagte: “Ich befehle euch fünf Dinge, die Allah mir befohlen hat:
(Das Festhalten an) die Jama’ah, Hören, Gehorchen, Hijrah 4 und
Jihad auf dem Wege Allahs, dem Gewaltigen und Majestätischen. Wer
sich also eine Handbreite von der Jama’ah trennt, wirft das Joch
des Islams von seinem Nacken, bis er bereut. Und wer mit den Rufen
der Rufe der Tage der Unwissenheit (Jahiliyyah) ruft, so ist er von
den gehorteten Haufen des Höllenfeuers!” Es wurde gesagt: “Selbst
wenn er betet und fastet?” Also sagte er – Allahs Heil und Segen
auf ihm -: “Selbst wenn er fastet und betet. Also ruft (einander)
mit den Rufen Allahs, die Allah euch gab: ‘die Muslime’, ‘die
Gläubigen’, ‘Diener Allahs’.” [Sahih – Überliefert von at-Tirmidhi
(Nr. 2863), at-Tilyalasi (Nr. 1161) und anderen. Schaich al- Albani
authentifizierte ihn in seiner Überprüfung(checking) von Ibn
Abi’Asims’s as-Sunnah (Nr. 1036)] Dieser Hadith ist absolut klar im
Hinblick auf das Entwürdigen des Rufes zum Nationalismus.
Diejenigen, die zum Nationalismus aufrufen, verdienen es zu dem
gehorteten Haufen des Höllenfeuers zu gehören, selbst wenn sie
fasten und beten und behaupten, sie wären Muslime!! Also schaut,
was für eine harte Drohung und strenge Warnung hier (in dem o.g.
Hadith) gegeben wurde! Es warnt jeden Muslim vor den Rufen der Tage
der Unwissenheit und davor, diesen Ruf nachzugehen, selbst wenn
solche Rufe mit falscher Rede und entzückenden Worten verschönert
sein sollten. Vielmehr ist der Nationalismus eine Täuschung und
eine Form des blinden Folgens, der seine Anhänger zu den
schlimmsten und abscheulichsten Konsequenzen führt. Und wir bitten
Allah, dass er uns davon befreit und uns davor beschützt! 1 Die “Auswanderer”. Bezeichnung für
die Muslime die von Makkah nach Madinah Hijrah gemacht hatten. 2
Die “Helfer”. Die in Madinah ansässigen Muslime. 3 Mitasabiyyahzur
Zeit der Unwissenheit meint man den Nationalismus und Rassismus,
der damals vorherrschte. Darunter fallen extreme Anstrengungen, den
eigenen Stamm und die eigene Rasse zu beschützen und zu
verteidigen. 4 Auswanderung um Allahs Willen.

Quelle:
salaf.de

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„Der größte Taghut der heutigen Zeit“

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Augendienerei (الرياء)

Augendienerei (الرياء)

حَدَّثَنَا يُونُسُ حَدَّثَنَا لَيْثٌ عَنْ يَزِيدَ يَعْنِي ابْنَ الْهَادِ عَنْ عَمْرٍو عَنْ مَحْمُودِ بْنِ لَبِيدٍ

أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَ: إِنَّ أَخْوَفَ مَا أَخَافُ عَلَيْكُمْ الشِّرْكُ الْأَصْغَرُ قَالُوا وَمَا الشِّرْكُ الْأَصْغَرُ يَا رَسُولَ اللَّهِ قَالَ: الرِّيَاءُ يَقُولُ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ لَهُمْ يَوْمَ الْقِيَامَةِ إِذَا جُزِيَ النَّاسُ بِأَعْمَالِهِمْ اذْهَبُوا إِلَى الَّذِينَ كُنْتُمْ تُرَاءُونَ فِي الدُّنْيَا فَانْظُرُوا هَلْ تَجِدُونَ عِنْدَهُمْ جَزَاءً

Mahmud bin Labid berichtete: Der Gesandte Allahs (s.a.s.) hat gesagt: “Was ich am meisten für euch fürchte ist der kleine Götzendienst (arab. schirk)”, worauf sie fragten. “Was ist denn der kleine Götzendienst, o Gesandter Allahs?”, worauf er sagte: “Die Augendienerei (arab. rijā’). Allah, der Erhabene, wird am Tag der Auferstehung, wenn den Menschen ihre Belohnung für ihre Taten gegeben wird, sagen: “Geht zu denen, für die ihr im irdischen Leben eure Taten verrichtet habt und schaut mal, ob ihr eine Belohnung von ihnen bekommt!”.”
(Ahmad 5/228 und 229 / Al-Basjuni und Albani sagen sahih)

Sie werden in drei Kategorien aufgeteilt (Basierend auf Ibn Qudama al Maqdisi S.264) :

1. Vor der Handlung: D. h. dass man sich vornimmt, eine gottesdienstliche Handlung zu tun, um jemanden zu beeindrucken, z. B. schön Koran zu lesen. Man beginnt schon die Tat mit der falschen Absicht. Eine solche Tat ist in jedem Fall zunichte und man bekommt keine Belohnung von Allah dafür.
2. Während der Handlung: D. h. man beginnt eine Handlung mit aufrichtiger Absicht, während der Handlung jedoch beginnt sich die Absicht zu wandeln. Z. B. fängt man ein freiwilliges, rituelles Gebet mit aufrichtiger Absicht an. Dann jedoch liest man extra schön Koran, um Zuschauer bzw. Zuhörer zu beeindrucken. Für diesen Fall gilt: Man bekommt von Allah die Belohnung fürs Gebet. Die Belohnung fürs Koranlesen dabei jedoch ist zunichte gemacht worden.
An dieser Stelle sei jedoch auf eine Schliche des Teufels hingewiesen: Um den Muslim von einer gottesdienstlichen Handlung abzubringen und um deren Belohnung zu bringen, sagt er ihm: “Hör sofort auf, du machst das aus Augendienerei.” Z. B. betet der Muslim in einem Raum alleine und liest dabei eine längere Sure aus dem Koran. Auf einmal kommt jemand zur Tür herein. Der Teufel kommt dann und sagt: “”Hör sofort auf mit dem langen Koranrezitieren, du machst das aus Augendienerei.” In diesem Fall soll man sich fest entschließen, ikhlas (Aufrichtigkeit für Allah) zu haben und einfach weitermachen. Denn die richtige Aufrichtigkeit für Allah bedeutet ja, bei der Tat nur das Streben nach Allahs Wohlgefallen im Auge zu haben, d. h. man unterlässt auch nicht eine Tat wegen der Menschen.
3. Nach der Handlung: D. h. man macht eine gottesdienstliche Handlung mit aufrichtiger Absicht und schließt sie auch mit aufrichtiger Absicht ab. Nach der Handlung spricht man über seine gute Tat. Dies ist gefährlich, denn das bedeutet oft, dass man schon während der Tat oder zu Beginn der Tat möglicherweise keine aufrichtige Absicht hatte. Auf jeden Fall aber verliert man dadurch an Belohnung von Allah, denn eine geheime gute Tat ist viel wertvoller als eine offen ausgeführte gute Tat:

“Wenn ihr Almosen offenkundig gebt, so ist es angenehm, und wenn ihr sie verbergt und sie den Armen gebt, so ist es besser für euch und sühnt eure Missetaten. Und Allah ist eures Tuns kundig.” [2:271]

Fazit : Die Ar-Riyya macht deine gute Taten zunichte.

Quelle: quranundsunna.wordpress.com

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