Monatsarchiv: Februar 2013

Möglichkeiten um Sihr zu behandeln

Frage (Nr. 12918):
 
Was ist die Behandlung für jemanden, der von Sihr (Zauberei, einschließlich Zaubersprüchen, die Hass oder Liebe verursachen sollen) betroffen ist? Wie kann der Gläubige sich davor schützen oder einen Schaden vermeiden? Gibt es Bittgebete oder Dhikr aus dem Qur’ān oder der Sunnah für so etwas?
 
Antwort:
 
Alles Lob gebührt Allāh.
 
Es gibt verschiedene Arten der Behandlung:
 
– Man kann nach dem Sāhir (dem Ausübenden der Magie) suchen, der es getan hat. Hat er beispielsweise etwas von seinem Haar an einen bestimmten Platz gelegt, wie in einen Kamm oder anderswohin, und es wird entdeckt, dass er dies getan hat, dann sollte es entfernt und verbrannt oder zerstört werden. Das wird das auslöschen, was getan wurde und die Absichten des Sāhir zunichtemachen.
 
– Der Sāhir sollte gezwungen werden, das aufzuheben, was er tat, wenn seine Identität bekannt ist. Zu ihm sollte gesagt werden: „Entweder machst du das rückgängig, was du getan hast, oder du wirst hingerichtet.“ Nachdem er es rückgängig gemacht hat, sollte er trotzdem von den Behörden hingerichtet werden, denn der Sāhir wird getötet, ohne zur Reue aufgefordert zu werden, gemäß der korrekten Ansicht. So wurde es von `Umar vollzogen und es wurde auch vom Gesandten Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien mit ihm) berichtet, dass er sagte: „Die Strafe für den Sāhir ist ein Streich mit dem Schwert (d. h. er sollte hingerichtet werden).“ Als Hafsah, Umm al-Mu’minīn (möge Allāh mit ihr zufrieden sein) herausfand, dass eine ihrer Sklavinnen mit Sihr zu tun hatte, tötete sie sie.
 
– Die Rezitation des Qur’ān, denn das hat einen gewaltigen Effekt bei der Beseitigung der Auswirkungen des Sihr. Āyah al-Kursiy, die Āyāt des Sihr aus der Sūrah al-A`rāf, Sūrah Yūnus und Sūrah Ta-Ha sowie Sūrah al-Kāfirūn, Sūrah al-Ikhlās und al-Mi`wadhatayn sollten über demjenigen, der von Sihr betroffen ist, rezitiert werden oder in ein Gefäß. Du`ā‘ um Heilung und gute Gesundheit sollten gesprochen werden, insbesondere das Bittgebet, welches vom Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien mit ihm) überliefert wurde: „Allāhumma Rabb al-Nās, adhhib al-Ba’s wa’schfi, anta al-Schāfiy, lā Schifā’a illa Schifā’uka, Schifā’an lā yughādiru saqaman“ (Oh Allāh, Herr der Menschheit, entferne das Übel und gewähre Heilung, denn Du bist der Heiler. Es gibt keine Heilung außer Deiner Heilung, welche keine Krankheit zurücklässt).
 
Man kann auch das rezitieren, was Jibrīl aussprach, als er den Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien mit ihm) mit Ruqyah behandelte: „Bismillāh urqīk, min kulli Schay’in yu’dhīk, wa min Scharri kulli Nafsin au ‘Aynin hāsidin Allāh yuschfīk, bismillāh urqīk (Im Namen Allāhs vollziehe ich die Ruqyah für dich gegen alles, was dir schadet, gegen das Übel jeder Seele oder des neidischen Auges. Möge Allāh dich heilen, im Namen Allāhs vollziehe ich die Ruqyah für dich).“
 
Das sollte dreimal wiederholt werden, ebenso wie die Rezitation von „Qul Huwa Allāhu Ahad“ und al-Mi`wadhatayn.
 
Man kann auch über Wasser rezitieren, von dem dann einiges von dem Betroffenen getrunken wird und mit dem Rest wäscht er sich, einmal oder öfter, wie es benötigt wird. Das wird mit Allāhs Erlaubnis die Zauberei entfernen. So wurde es von den Gelehrten (möge Allāh ihnen barmherzig sein) berichtet und von Scheikh `Abd al-Rahmān ibn Hasan (möge Allāh ihm barmherzig sein) in Fath al-Majīd Scharh Kitāb al-Tauhīd in dem Kapitel Bāb ma jā‘ a fi-l-Nuschrah sowie von anderen.
 
– Man kann sieben grüne Lotusblätter nehmen, sie zermahlen und in Wasser legen. Dann werden die oben erwähnten Sūren, Āyāt und Du`ā‘ darüber rezitiert. Davon wird etwas getrunken und mit dem Rest wäscht man sich. Das ist auch nützlich bei der Behandlung eines Mannes, der davon abgehalten wird, mit seiner Ehefrau Geschlechtsverkehr zu haben. Sieben grüne Lotusblätter sollten in Wasser gelegt, dann das oben Genannte darüber rezitiert werden. Dann trinkt er davon und wäscht sich mit dem Rest. Das ist mit Allāhs Erlaubnis nützlich.
 
Die Verse, die über dem Wasser und den Lotusblättern rezitiert werden sollten für diejenigen, die von Sihr betroffen sind und für denjenigen, der durch Sihr davon abgehalten wird, mit seiner Ehefrau Geschlechtsverkehr zu haben, sind die folgenden:
 
1. Sūrah al-Fātihah
 
2. Āyah al-Kursiy aus der Sūrah al-Baqarah (ungefähre Bedeutung): „Allāh – es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen und Beständigen. Ihn überkommt weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es denn, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte – außer mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, sie aber umfassen nichts von Seinem Wissen – außer, was Er will. Sein Thronschemel umfasst die Himmel und die Erde, und ihre Behütung beschwert Ihn nicht. Er ist der Erhabene und Allgewaltige.“ (2:255).
 
3. Die Verse der Sūrah al-A`rāf (ungefähre Bedeutung): „Er (Pharao) sagte: „Wenn du mit einem Zeichen gekommen bist, dann bringe es her, wenn du zu den Wahrhaftigen gehörst.“ Er (Mūsa) warf seinen Stock hin, und sogleich war er eine deutliche Schlange. Und er zog seine Hand heraus, da war sie weiß für die Betrachter. Die führende Schar aus dem Volk Fir’auns sagte: „Dieser ist fürwahr ein kenntnisreicher Zauberer, der euch aus eurem Land vertreiben will. Was befehlt ihr nun?“ Sie sagten: „Stelle ihn und seinen Bruder zurück, und sende in die Städte (Boten), die (die Leute) versammeln, damit sie dir jeden kenntnisreichen Zauberer herbeibringen.“ Und die Zauberer kamen zu Fir’aun. Sie sagten: „Wir bekommen doch sicher Lohn, wenn wir es sind, die siegen?“ Er sagte: „Ja. Und ihr werdet fürwahr zu den Nahegestellten gehören.“ Sie sagten: „O Musa, entweder wirfst du oder wir sind es, die (zuerst) werfen.“ Er sagte: „Werft (ihr zuerst)!“ Als sie nun warfen, bezauberten sie die Augen der Menschen und flößten ihnen Furcht ein, und sie brachten einen gewaltigen Zauber vor. Und Wir gaben Musa ein: „Wirf deinen Stock hin!“ Da verschlang er sogleich, was sie vortäuschten. So bestätigte sich die Wahrheit, und zunichte wurde das, was sie taten. Sie wurden dort besiegt und kehrten gering geachtet zurück.Und die Zauberer warfen sich ehrerbietig nieder. Sie sagten: „Wir glauben an den Herrn der Weltenbewohner, den Herrn von Musa und Harun.““ (7:106-122).
 
4. Die Verse der Sūrah Yūnus (ungefähre Bedeutung): „Und Fir’aun sagte: „Bringt mir jeden kenntnisreichen Zauberer herbei!“ Als die Zauberer kamen, sagte Musa zu ihnen: „Werft hin, was ihr zu werfen habt.“ Als sie geworfen hatten, sagte Musa: „Was ihr vorgebracht habt, ist Zauberei. Allāh wird sie zunichtemachen. Gewiss, Allāh lässt das Tun der Unheilstifter nicht als gut gelten. Allāh bestätigt die Wahrheit mit Seinen Worten, auch wenn es den Übeltätern zuwider ist.““ (10:79-82).
 
5. Die Verse der Sūrah Ta-Ha (ungefähre Bedeutung): „Sie sagten: „O Musa, entweder wirfst du, oder wir werden es sein, die zuerst werfen.“ Er sagte: „Nein! Vielmehr werft ihr (zuerst).“ Und sogleich kamen ihm ihre Stricke und Stöcke durch ihre Zauberei so vor, als ob sie sich rasch bewegten. Und er, Musa, empfand Furcht in seiner Seele. Wir sagten: „Fürchte dich nicht; du, ja gewiss du, wirst die Oberhand gewinnen. Wirf hin, was in deiner Rechten ist, so verschlingt es das, was sie gemacht haben. Was sie gemacht haben, ist nur die List eines Zauberers, und dem Zauberer wird es nicht wohl ergehen, wohin er auch kommen mag.“ (20:65-69).
 
6. Sūrah al-Kāfirūn
 
7. Sūrah al-Ikhlās und al-Mi`wadhatayn (d. h. Sūrah al-Falaq und Sūrah al-Nās) – jeweils dreimal rezitiert.
 
8. Einige der Du`ā‘, die in der Scharī`ah empfohlen werden, wie z. B.: “Allāhumma Rabb al-Nās, adhhib al-Ba’s wa’schfi, anta al-Schāfiy, lā Schifā’a illa Schifā’uka, Schifā’an lā yughādiru saqaman (Oh Allāh, Herr der Menschheit, entferne das Übel und gewähre Heilung, denn Du bist der Heiler. Es gibt keine Heilung außer Deiner Heilung, welche keine Krankheit zurücklässt).
 
Wenn die oben genannten Verse etc. direkt über dem Betroffenen rezitiert werden, dann bläst der Rezitator auf seinen Kopf und die Brust und dies gehört durch Allāhs Erlaubnis ebenfalls zu den Heilmitteln, wie oben genannt.
 
Majmū’ Fatāwa wa Maqālāt Mutanawwi’ah li Samāhat al-Scheikh al-‘Allāmah ‘Abd al-‘Azīz ibn ‘Abd-Allāh ibn Bāz (möge Allāh ihm barmherzig sein), Teil 8, S. 144

Advertisements
Kategorien: Für Muslime, Jinn - Engel - Zauberei - Böser Blick | Schlagwörter: , | Hinterlasse einen Kommentar

Was sind die Taten der Höllenbewohner

“Was sind die Taten der Höllenbewohner?”
Sheikh Al Islam Ibn Taymiyya (rahimahu lah) wurde gefragt: “Was sind die Taten der Höllenbewohner?”

Er antwortete: “Die Taten der Höllenbewohner sind:

Allah etwas beizugesellen,
bezweifeln des Gesandten Allahs (salla lahu ‘alaihi wa salam/Friede und segen sei auf ihm),
Kuffr (Undankbarkeit, Unglaube),
Neid,
Lügen,
Heimtücke,
Unterdrückung,
Außerehelicher Geschlechtsverkehr,
Verrat,
Trennen der Verwandschaftsbande,
Feigheit in den Zeiten des Jihad,
Geiz,
Widerspruch zwischen dem was im Herz ist und was man den Leuten zeigt,
Zweifel an der Barmherzigkeit Allahs,
sich sicher fühlen vor dem Plan Allahs,
In blinde Panik geraten, in den Zeiten der Krise,
Verschwendung in der Zeit des Überflusses,
Keine Abgaben für Allah,
Überschreiten von Allahs Grenzen,
Verletzen seiner Heiligkeit,
das Fürchten eines Geschöpfs, statt dem Schöpfer,
Angberei,
Gegen Quran und Sunna zu gehen, in Worten oder Taten,
Gehorchen eines Geschöpfs, bei Ungehorsam gegenüber dem Schöpfer,
Unterstützen der Falschheit,
Verspotten der Zeichen Allahs,
Zurückweisen der Wahrheit,
Vorenthalten von Wissen und Zeugenaussagen, welche zum Vorschein gebracht werden müssen,
Magie,
Eine Seele zu töten, ohne Grund und Gerechtigkeit, die Allah verboten hat.,
Das Verzehren des Besitzes der Waisen,
Zinsen,
Verlassen des Kampffeldes,
Verleumden des Rufes einer unschuldigen, tugendhaften, gläubigen Frau.

[Yaqadhat uli al-I`tibar, Seite 222]

Kategorien: Aqidah - Grundlagen, Für Muslime, Tauhid - Monotheismus | Schlagwörter: , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fürchte Allah

Fürchte Allah

Das Problem ist, dass viele Leute heutzutage nicht ihre Hoffnung und Furcht in Allah setzen. Sie widersetzen sich Ihm, indem sie alle Arten der Sünden begehen, Tag und Nacht. Es gibt jene, die mit der Vorstellung geprüft werden, Sünden als unbedeutend zu betrachten, so siehst du solche, die bestimmte „kleine Sünden“ (Sagha’ir) als folgenlos ansehen, so mögen sie sagen: „Welchen Schaden kann es vielleicht haben, wenn ich auf fremde Frauen schaue oder ihnen die Hand gebe?“ Sie denken sich nichts dabei, wenn sie in Magazinen und Fernsehshows auf Frauen schauen. Einige von ihnen mögen sogar, wenn ihnen gesagt wird, dass es haram ist, frech fragen: „Wie schlecht kann es sein? Ist es eine große Sünde (Kabirah) oder eine kleine Sünde (Saghirah)?“

Vergleiche diese Haltung mit der, die in den folgenden Berichten von Imam Al-Bukhari, rahimahullah, berichtet wird:

1.) Anas, radiyallahu anhu, sagte: „Du tust Dinge, die in deinen Augen weniger bedeutend als ein Haar sind, doch zur Zeit des Propheten, salla llahu alaihi wa salam, pflegten wir sie als Dinge zu zählen, die einen Mann zerstören können.“

2.) Ibn Mas’ud, radiyallahu anhu, sagte: „Der Gläubige betrachtet seine Sünden, als säße er unter einem Berg, von dem er fürchtet, dass er auf ihn fallen könnte, während der Sünder seine Sünde betrachtet, als sei sie eine Fliege, die auf seiner Nase landet, und die er wegwischt.“

Können diese Menschen die Gefährlichkeit der Angelegenheit einschätzen, wenn sie das folgende Hadith des Propheten, salla llahu alaihi wa salam, lesen?

„Hütet euch vor den kleinen Sünden, die oft für unbedeutend gehalten werden, denn sie sind wie eine Gruppe Menschen, die am Grund eines Tales anhalten. Einer von ihnen bringt einen Stock, und ein anderer bringt einen Stock, bis sie genug gesammelt haben, um ihr Essen zu kochen. Diese kleinen Sünden werden den Menschen, wenn er zur Abrechnung gerufen wird, zerstören.“ Gemäß eines anderen Berichts sagte er: „Hütet euch vor kleinen Sünden, denn sie sammeln sich an, bis sie einen Menschen zerstören.“
(Berichtet von Ahmad, Sahih al-Jami, 2686-2687)

Quelle: Ich möchte bereuen, aber…
(von Sheikh Muhammad Salih Al-Munajjid)

Kategorien: Für Muslime, Tazkiyyah - Charakterreinigung | Schlagwörter: , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

50.000 Ahadith weggewaschen

Der Vater von Abi Aasim sagte: Ich hörte meinen Sohn von Abu ‘Abdullah al-Kasa`i überliefern: Ich hörte Abi Aasim sagen: “Als der Fall von al-Alawee in Basrah aufgetreten war, gingen all meine Bücher verloren, so schrieb ich 50.000 Ahadith von meinem Gedächtnis auf. Ich pflegte zum Gemüsehänder zu gehen und unter dem Licht seiner Lampe zu schreiben. Dann habe ich mich erinnert, dass ich den Besitzer der Lampe nicht gefragt hatte, ob ich unter seinem Licht sitzen darf, so bin ich zum Meer gegangen und habe alles weggewaschen was ich geschrieben habe und schrieb es erneut auf.”

[Siyar a’laam an-Nubalaa’ 13/430-439]

Kategorien: Ahadith und Zitate, Für Muslime, Geschichten - Biografien - Erzählungen, Geschichten der Sahaba - Tabiin - Salaf | Schlagwörter: | Hinterlasse einen Kommentar

Schwäche ist keine Entschuldigung sondern ein Verbrechen

Sayyid Qutb: Die Schwäche ist keine Entschuldigung sondern ein Verbrechen
Und die Schwachen werden zu den Hochmütigen sagen: Wir waren doch eure Gefolgsleute! Könnt ihr uns also nicht etwas gegen die Strafe Allahs nützen?

Die Schwachen sind die Schwachen, jene die die größte Auszeichnung mit der Allah den Menschen geehrt hat aufgegeben haben, als sie auf ihre persönliche Freiheit im Denken, Glauben und der Ausrichtung verzichteten und sich selbst zu Gefolgsleuten der Hochmütigen und der Tyrannen machten. Sie unterwarfen sich anderen als Allah unter seinen Dienern und erwählten sich dies anstelle der Unterwerfung zu Allah. Doch die Schwäche ist keine Entschuldigung sondern ein Verbrechen, denn Allah will für niemanden, dass er schwach ist. Er ruft alle Menschen in seinen Schutz, damit sie dadurch Stolz erlangen können, und die Ehre gebührt Allah. Allah will für niemanden, dass er gehorsam oder widerwillig seinen Anteil an der Freiheit abgibt, welche sein Vorzug und die Essenz seiner Würde ist. Keine materielle Macht, in welcher Form auch immer, ist in der Lage einen Menschen zu versklaven, der die Freiheit will und an seiner Menschenwürde festhält. Das einzige was diese Macht erfassen kann ist der Körper. Sie kann ihn verletzen, foltern, fesseln und einsperren. Doch was das Innere angeht, was den Geist angeht und den Verstand, so kann ihn weder jemand einsperren noch demütigen, es sei denn sein Besitzer selbst gibt ihn der Einsperrung und Demütigung preis!

Wer ist in der Lage diese Schwachen in ihrem Glauben, Denken und Benehmen zu Gefolgsleuten der Hochmütigen zu machen? Wer kann diese Schwachen dazu zwingen sich anderen als Allah zu unterwerfen, obwohl Allah ihr einziger Schöpfer, Versorger und Beschützer ist? Niemand. Niemand außer ihr schwaches Selbst. Sie sind nicht etwa schwach wegen ihrer mangelnden materiellen Macht gegenüber den Tyrannen, oder wegen ihres niedrigen Ranges, Vermögens oder Status. Nein, das alles sind nur äußerliche Symptome, die selbst nicht als Schwäche zählen. […] Vielmehr sind sie nur deswegen schwach, weil sie schwach in ihrem Geist, in ihren Herzen, in ihrem Ehrgefühl und ihrem Stolz auf die größte Auszeichnung des Menschen sind.

Die Gedemütigten sind viele und die Unterdrücker sind wenige. Wer ist es, der die Vielen den Wenigen unterwirft? Wer hat sie unterworfen? Das einzige was sie unterwarf ist die Schwäche des Geistes, der Wegbruch des Eifers, das Fehlen des Ehrgefühls, und die innerliche Aufgabe der Würde, welche Allah dem Geschlecht der Menschen schenkte.

Die Tyrannen können die Massen niemals unterjochen, außer mit den Wollen eben dieser Massen. Sie wären immer in der Lage sie zu stoppen, wenn sie nur wollten. Doch der Wille ist, was diesen Herden fehlt. Die Unterdrückung kann nicht bestehen, außer durch die Akzeptanz im Geist der Unterdrückten, und diese Akzeptanz allein ist es, worauf sich die Tyrannen verlassen.

[ Aus Fī Ẓilāl al-Qurān (In den Schatten des Korans) von Sayyid Qutb ]

Kategorien: Aqidah - Grundlagen, Für Muslime, Fiqh & Ibadah | Schlagwörter: , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ansicht der 4 Madhahib über Isbaal

Ansicht der 4 Madhahib über Isbaal

Frage Nr. 102260:
Ich habe gehört, dass die Mehrheit der Ansichten bezüglich Isbaal Makruh ist aufgrund der Aussage von Abu Bakr radi allahu anhu sagte und was der Prophet salallahu alaihi wa salam darauf antwortete als er sagte: „ du bist nicht von denen“. Gemeint ist damit, dass Isbaal tragen aus Hochmut.

Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.

Wenn ein Mann sein Gewand mit der Absicht der Arroganz und Angeberei unter dem Knöchel hängen lässt, ist dies haraam (verboten) und es gibt keine verschiedenen Ansichten diesbezüglich bei den Gelehrten, vielmehr ist dies eine große Sünde.

Die Antwort zu der Frage Nr. 762 beinhaltet die Ahadeeth, welche über das Verbot diesbezüglich sprechen.

Bezüglich der Person, welche seine Kleidung unter ihrem Knöchel hängen last ohne die Absicht der Arroganz oder Angeberei dabei zu haben, sind die Gelehrten in diesem Fall verschiedener Ansichten und es gibt 3 Ansichten diesbezüglich: Es ist haram (verboten); es ist makruh (verpönt); und es ist erlaubt und nicht makruh.

Die Mehrheit der Gelehrten der 4 Madhahib (Rechtsschulen) sind der Ansicht, dass es nicht haram ist.

Es folgen einige Kommentare der Gelehrten von den verschiedenen Madhaahib diesbezüglich:

Ibn Muflih sagte in Al-Adaab al-Shar’iyyah (3/521):
Abu Haneefah (möge Allah mit ihm zufrieden sein) trug ein teures Gewand und lies es auf dem Boden schleifen. Es wurde zu ihm gesagt: Ist das nicht verboten dies zu tun. Er sagte: Das ist für diejenigen, welche angeben und wir sind nicht von ihnen. Zitatende.
Siehe: al-Fataawa al-Hindiyyah (5/333).

Bezüglich der Maalikis, so sind einige von ihnen der Ansicht, dass es haraam ist, wie zum Beispiel Ibn al-‘Arabi und al-Quraafi.

Ibn al-‘Arabi sagte in ‘Aaridat al-Ahwadhi (7/238):
Es ist nicht für einen Mann erlaubt, sein Gewand bis unter seinen Fußknöchel hängen zu lassen und zu sagen er ist dabei nicht arrogant, weil die Texte das Verbot erwähnen und sich auf die Begründung beziehen, und es ist für niemanden erlaubt zu sagen, ich bin nicht von denen, die mit dem Text gemeint sind, weil die Begründung nicht auf mich zutrifft, weil dieses Verhalten gegen Sharee’ah ist und eine inakzeptable Behauptung ist. Es ist eine Art Arroganz sein Gewand/Kleidung und Izaar länger zu machen, so ist er definitiv ein Lügner. Zitatende.

Andere Malikiten sind der Ansicht, dass es Makrooh und nicht haraam ist.

Al-Haafiz Ibn ‘Abd al-Barr sagte in al-Tamheed (3/244):
Dieser Hadeeth deutet darauf hin, dass deutet an, dass derjenige, der sein Gewand schleifen lässt mit einer anderen Begründung als Stolz und Arroganz ist nicht von der genannten Warnung betroffen, aber den Izaar, das Hemd oder andere Kleidung schleifen zu lassen ist auf alle Fälle tadelnswert. Zitatende.

Es wird in Haashiyat al-‘Adawi (2/453) gesagt:
Es gibt unterschiedliche Ansichten bezüglich des Tragens der Kleidung unter den Knöcheln, wenn dies nicht aus Arroganz getan wird. Al-Hattaab- ein Maaliki Gelehrter- schloss, dass es nicht haraam ist, vielmehr ist es makrooh. Al-Tadhkirah- ein Buch von Imaam al-Quraafi – schloss, dass es haraam ist.
Es scheint am korrektesten zu sein, dass die Ansicht makrooh am eindeutigsten ist. Zitatende.

Bezüglich der Shafi’is, so sagten sie aus, dass es nicht haraam ist außer dass es mit der Absicht der Angeberei getan wird.

Imam al-Shafi’i (möge Allah mit ihm barmherzig sein) sagte, wie von seinem al-Nawawi in al-Majmoo’ (3/177) zitiert wurde: Es ist nicht erlaubt, seine Kleidung/Gewand runterhängen zu lassen, wenn man betet und andrerseits um damit anzugeben. Was das Runterhängenlassen des Gewands beim Gebet aus anderen Gründen als der Angeberei, so ist dies nicht so schwerwiegend, weil der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte zu Abu Bakr (Möge Allah mit ihm zufrieden sein) als er ihm sagte, dass sein Izaar runterrutscht auf einer Seite: „ Du bist nicht von ihnen (d.h. , diejenigen, die das Gewand aus Stolz runterhängen lassen).“ Zitatende.

Und al-Nawawi sagte in Sharh Muslim (14/62):
Es ist nicht erlaubt, die Kleidung unter dem Fußknöchel hängen zu lassen, wenn dies mit der Absicht der Angeberei getan wird. Wenn dies aus irgend einem anderen Grund getan wird, so ist dies Makruuh. Die offensichtliche Bedeutung der Hadeeths, welcher es auf das Runterhängenlassen mit der Absicht der Angeberei einschränkt, deutet darauf hin, dass es speziell haraam ist, wenn man damit angeben will. Dies wurde von al-Shaafa’i zitiert, welcher zwischen den verschiedenen Fällen differenzierte. Zitatende.

Manche der Shafiiten – wie al-Dhahabi und al-Haafiz Ibn Hajar – waren der Ansicht, dass es haraam ist.

Al-Dhahabi sagte in Siyar A’laam al-Nubala’ (3/234), als Antwort auf denjenigen, der sein Gewand/Kleidung unter dem Fußknöchel hängen last und sagt “Ich tue es nicht, um anzugeben”:
Du siehst ihn, wie er in einer arroganten Art reagiert und von sich denkt, dass er nicht von ihnen ist (diejenigen, die arrogant sind), aber dies ist eine dumme Ansicht. Und du kannst ihn sehen wie er auf einen Text mit einer allgemeinen Bedeutung schaut und er begrenzt dessen Bedeutung auf die Basis eines anderen, getrennten Hadeeths, um zu beschließen, dass es nur haraam ist, wenn er dies tut, um damit anzugeben.

So lässt er eine Erlaubnis basierend auf den Worten von al-Sideeq (Abu Bakr) zu, welche sagt: Oh Gesandter Allahs, mein Izaar rutscht runter, und er sagte: „ Oh Abu Bakr, du bist nicht von denen, die es tun, um damit anzugeben.“

Wir sagen: Abu Bakr (möge Allah mit ihm zufrieden sein) ließ nicht seinen Izaar in einer Art binden, dass es zwischen den Knöcheln an erster Stelle hing, vielmehr band er es so, dass es über die Knöchel kam, aber es rutschte hiernach runter.

Und der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte: „ Der Izaar des Gläubigen sollte bis zu Mitte der Wade kommen, aber es ist nicht schlimm, wenn es zwischen diesen Punkt und den Knöchel kommt.“ Das gleiche Verbot trifft auf denjenigen zu, welcher die Hose seine Knöchel bedecken lässt, oder er lässt zu lang sein. Dies alles ist Angeberei, welche tief in der Psyche versteckt ist. Zitatende.

Bezüglich der Hanbaliten, so sagen sie, dass es nicht haraam ist.

Es wird in al-Iqnaa’ (1/139) gesagt:
Es ist makrooh für das Gewand/die Kleidung es Mannes unnötig unter den Knöchel hängen zu lassen. Zitatende.

Ibn Qudaamah sagte in al-Mughni (2/298): Es ist makrooh das Hemd, Izaar und die Hose unter den Knöchel kommen zu lassen, und wenn dies getan wird, um anzugeben, so ist dies haraam. Zitatende.

Ibn Muflih sagte in al-Adaab al-Shar’iyyah (3/521):
Shaykh Taqiy al-Deen (Ibn Taymiyah- Möge Allah mit ihm zufrieden sein) bevorzugte die Ansicht, dass es nicht haraam ist, aber er erwähnt nicht, ob es makrooh ist oder nicht. Zitatende.
Siehe: Sharh al-‘Umdah von Shaykh al-Islam Ibn Taymiyah (S. 361-362).

Al-San’aani (möge Allah mit ihm barmherzig sein) war der Ansicht, dass es haraam ist und er schrieb ein Buch diesbezüglich mit dem Titel Istifa‘ al-Aqwaal fi Tahreem al-Isbaal ‘alaa al-Rijaal.

Die Ansicht, dass es haraam ist, wird von den meisten der Gelehrten aus unsrer Zeit bevorzugt, wie zum Beispiel Shaykh Ibn Baaz, Shaykh Ibn ‘Uthaymeen, Shaykh Ibn Jibreen, Shaykh Saalih al-Fawzaan, die Gelehrten des Komitees für Rechtsgutachten und anderes.

Für mehr Informationen, bitte die Antwort auf Frage Nr. 70491 anschauen.

Und Allaah weiß es am besten.
Islam Q&A

Kategorien: Fatawa, Für Muslime | Schlagwörter: , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fatwa über Spielsachen

Frage Nr. 23445:
Da es uns nicht erlaubt ist, Bilder von Menschen und Tieren zu machen, darf man Kindern erlauben, mit Spielsachen in Menschen- oder Tiergestalt zu spielen?

Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.

Shaikh Ibn Uthaimin (möge Allah barmherzig mit ihm sein) sagte:
Was diejenigen (Spielsachen) angeht, deren Gestalt unvollständig ist, indem nur ein Teil der Glieder oder des Kopfes vorhanden sind, aber die Gestalt nicht deutlich ist, so besteht kein Zweifel daran, dass diese erlaubt sind, und diese ähneln den Puppen, mit denen Aisha (möge Allah mit ihr zufrieden sein) zu spielen pflegte. (Berichtet von al-Bukhari, 6130; Muslim, 2440)

6130: (Bukhari)
‘A’ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete: “Ich pflegte mit puppen zu spielen*, als ich mit dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, verheiratet war, und ich hatte einige Freundinnen, die auch mit mir spielten. Sie verhielten sich so, dass sie – wenn der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, kam – hinter die Vorhänge verschwanden. Er aber sprach zu ihnen so lieb und leise, dass sie weiter mit mir spielten.”

Aber wenn die Gestalt vollständig ist, und es so ist, als hätte man einen Menschen vor sich – besonders, wenn es sich bewegen oder sprechen kann – dann ist mir nicht ganz wohl bei dem Gedanken, es als erlaubt zu betrachten, da dies eine vollständige Imitation der Schöpfung Allahs ist. Es scheint, dass die Puppen, mit denen Aisha (möge Allah mit ihr zufrieden sein) zu spielen pflegte, nicht so aussahen; daher ist es vorzuziehen, sie zu vermeiden. Aber ich kann nicht sagen, dass sie mit Sicherheit haram sind, da es für kleine Kinder Ausnahmen gibt, die den Erwachsenen in solchen Dingen nicht gewährt werden. Es ist die Natur kleiner Kinder, zu spielen und Spaß zu haben – sie müssen keine der Taten der Anbetung verrichten; daher können wir nicht sagen, dass sie ihre Zeit mit nutzlosem Spiel vergeuden. Aber wenn eine Person in solchen Angelegenheiten auf der sicheren Seite sein will, sollte derjenige den Kopf abtrennen oder ihn über das Feuer halten, bis er sich erweicht; anschließend kann er ihn zurechtdrücken, bis die Gesichtszüge nicht mehr erkennbar sind.
Majmu Fatawa al-Shaikh Muhammad Ibn Uthaimin (möge Allah barmherzig mit ihm sein), 2/277-278

Anmerkung
(*Manche Rechtsgelehrten gehen auf Grund dieses Hadith davon aus, dass Spielpuppen nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt sein können, und dadurch nicht unter das Bilderverbot fallen. Zu diesen Bedingungen gehört, dass diese höchstens nur der damaligen primitiven Form und Machart entsprechen sollen, und zwar als gestopfter Stoff, der keinerlei feine Einzelheiten der Schöpfung aufweist. Spielpuppen, die heutzutage in den Kaufhäusern zum Kauf angeboten werden, sind auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht unbedenklich: Die herrlichen Haarfarben, die beweglichen Wimpern und Augen, welche tränen und sich schließen können, die gelenkigen Arme und Beine, die Merkmale der Schamteile, die Wasser lassen, nebst, dass diese puppen Laute von sich geben. Alle diese Feinheiten sprengen die Grenze des Erlaubten und greifen mit der technischen Entwicklung immer tiefer in die Schöpfung ein. Was das rechtliche Urteil angeht, so gibt es keinen Zweifel darüber, dass für den Hersteller eine derartige Herstellung von puppen dem Bilderverbot nach Hadith Nr. 7042 unterliegt. Wenn diese aber von den Eltern käuflich erworben werden müssen, damit das Kind mit seinen Spielkammeraden gleichgestellt wird und keine psychischen Schäden erleiden soll, dann muss die Puppe den Strapazen der Kinderhände unbeschränkt ausgesetzt sein und auf keinen Fall als Ausstellungsstück auf einem Paradekissen in der Wohnung verherrlicht werden denn das Prinzip lautet, dass die Hebung oder die Verherrlichung des Bildes es verboten macht)

Quelle: Islam-QA.com

Kategorien: Fatawa, Für Muslime, Kindererziehung | Schlagwörter: , , | Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Frauen die sich Firawn entgegenstellten

Zwei Frauen die sich Fir’awn entgegenstellten

Ibn Kathir kommentierte den Vers:
„Und Allah legt denen, die glauben, das Beispiel von Pharaos Frau vor, als sie sagte: „Mein Herr! Baue mir ein Haus bei Dir im Paradies und befreie mich von Pharao und seinen Taten und befreie mich von dem Volk der Ungerechten!“ (at-Tahrim, 11)

Qatadah sagte: „Fir’awn war die tyrannischste ungläubigste Person auf dieser Erde und bei Allah, sein Unglaube hat seine Ehefrau nicht beeinflusst als sie sich dazu entschied, ihrem Herrn zu gehorchen.“

Abu ‘Uthman an-Nahdi berichtet dass Sulayman sagte: „Die Ehefrau von Fir’awn wurde in der Hite der Sonne gefoltert. Als ihre Peiniger eine Pause machten und weggingen, schenkten die Engel mit ihren Flügeln ihr Schatten und sie sah ihren Platz im Paradies.“

al-Qasim bin Abi Bazzah sagte: „Die Ehefrau von Fir’awn fragte wer gewonnen hat und ihr wurde gesagt: „Musa und Harun haben gewonnen.“
So sagte sie: „Ich glaube an den Herrn von Musa und Harun.“
Fir’awn sagte jenen die um ihn herum standen: „Sucht den größten Felsen den ihr finden könnt. Wenn sie bei dem bleibt, was sie sagte, dann schmeisst ihn auf sie. Wenn sie das zurücknimmt was sie sagte, wird sie meine Frau bleiben.“
Als sie zu ihr kamen, schaute sie in den Himmel und sah ihr Zuhause im Paradies. So blieb sie bei dem was sie sagte und ihre Seele wurde genommen und der Felsen wurde auf ihren leblosen Körper gelegt, nachdem ihre Seele bereits genommen wurde.“

Bezüglich der Aussage: „Mein Herr! Baue mir ein Haus bei Dir im Paradies“ sagten sie Gelehrten, dass sie zuerst ihren Nachbar (Allah) gewählt hat, bevor sie den Ort wählte, an dem sie leben möchte (in einem Haus im Paradies).

Abu al-’Aliyah sagte: „Die Ehefrau von Fir’awn wurde gläubig wegen der Ehefrau des Schatzmeisters von Fir’awn. Was passierte war, dass diese Frau einst saß und die Haare der Tochter von Fir’awn kämmte, als der Kamm aus ihrer Hand fiel. Daraufhin sagte sie: „Möge wer auch immer an Allah nicht glaubt, zerstört werden!“
Die Tochter von Fir’awn sagte zu ihr: „Hast du etwa Herren neben meinem Vater?“
Sie antwortete: „Mein Herr und Der deines Vater und von allem ist Allah“
Fir’awns Tochter schlug sie dann und ging um den Vorfall ihrem Vater zu erzählen.

Fir’awn ging zu ihr und fragte: „Dienst du etwas einem anderen Herrn neben mir?“
Sie sagte: „Ja, der Herr von dir, mir und allem ist Allah, und ich diene Ihm.“
Daraufhin folterte Fir’awn sie, indem er sie an einen Pfahl band, ihre Arme und Beine auseinanderzog und Schlangen auf ihren Körper legte. Eines Tages, als sie in solch einem Zustand war, kam er zu ihr und sagte: „Wirst du aufgeben?“
Sie antwortete: „Der Herr von dir, mir und allem ist Allah.“
Er sagte zu ihr: „Ich werde deinen Sohn töten wenn du das was du sagtest, nicht zurücknimmst.“
Sie sagte: „Tue was immer du willst“
Er tötete ihren Sohn und sie konnte seine Seele hören, wie er sie beruhigte indem er sagte: „Sei glücklich meine Mutter! Bei Allah hast du den-und-den Lohn!“

Sie blieb geduldig bis an einem anderen Tag Fir’awn zu ihr kam und ihr das gleiche sagte wie zuvor.
So tötete er einen weiteren Sohn von ihr und auch seine Seele konnte sie hören, wie er sie beruhigte.
Fir’awns Ehefrau hörte von alledem und es brachte sie dazu, eine Gläubige zu werden.
Allah nahm die Seele der Ehefrau des Schatzmeisters von Fir’awn und Fir’awns Ehefrau erkannte plötzlich die Belohnung, die Stellung und die Ehre, welche diese Frau im Paradies hatte.

So stärkte sie ihren Glauben und ihre Gewissheit bis Allah es veranlasste, dass Fir’awn ihren Glauben entdeckte und er sagte seinen Gefolgsleuten: „Was wisst ihr über Asyah bint Muzahim?“
Sie antworteten, indem sie sie lobten und er sagte zu ihnen daraufhin: „Sie dient jemand anderem neben mir!“
Sie sagten: „Töte sie!“ und er band sie an eine Vorrichtung, die ihre Arme und Beine auseinanderzog.

Asyah rief ihren Herrn: „Mein Herr! Baue mir ein Haus bei Dir im Paradies!“
Fir’awn ging fort als sie dies sagte und sie lächelte, denn sie sah ihr Zuhause im Paradies. Fir’awn sagte zu denen die der Folter zuschauten: „Seid ihr denn etwa nicht überrascht von ihrem Wahnsinn? Sie lächelt während wir sie foltern?!“

So nahm Allah ihre Seele ins Paradies..möge Allah mir ihr zufrieden sein…“

[‚Tafsir al-Qur’an al-‚Adhim‘; 4/504-505]

Bezüglich der Geschichte über die Frau, welche die Haare von Fir’awns Tochter gekämmt hat, gibt es eine Überlieferung im „Musnad“ (1/309 und 4/295) die als authentisch deklariert wurde von Ahmad Shakir, in der Ibn Abbas berichtet dass der Prophet (sallAllahualayhiwasalam) sagte:

„In der Nacht meiner Isra‘ nahm ich einen schönen, süßen Duft war. So sagte ich: „Jibril, was ist das für ein schöner Duft?“
Er sagte: „Dies ist der Duft der Frau, welche die Haare von Fir’awns Tochter kämmte und der Duft ihres Kindes.“
Ich sagte: „Und was ist ihre Geschichte?““
…dann wurde die gleiche Geschichte erzählt wie die von Ibn Kathir, mit ein paar Unterschieden in den Details.

Kategorien: Für die Muslima, Für Muslime, Geschichten - Biografien - Erzählungen, Geschichten starker Persönlichkeiten | Schlagwörter: , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Gaben Allahs

Ich möchte euch inschaallah etwas über die Nima (Gaben ALLAHS) erzählen. Erst mal eine Frage an euch: Wenn dir jemand etwas Wertvolles schenkt, wie viel mal würdest du ihm danken??? Oder wenn dir jemand das Leben rettet??? Oder wenn jemand dir das gibt was du dir die ganze Zeit gewünscht hast??? Wie viel mal würdest du ihm danken???? Du wärst ihm sehr dankbar, oder?! Du wurdest ihm diesen Gefallen nie vergessen. Du wurdest denken ich bin ihm was schuldig weil er dir vielleicht das Leben gerettet hat, oder???

Jetzt eine andere Frage: Wann hast du ALLAH subhanahu wa ta3ala zuletzt Danke gesagt, sich bei IHM subhanahu wa ta3ala bedankt?? Und wie viel Mal am Tag dankst du den Menschen??? Und wie viel Mal ALLAH subhanahu wa ta3ala????

ALLAH subhanahu wa ta3ala hat dir so vieles gegeben und du hast ihm nicht mal einmal dafür gedankt oder es war vor langer langer Zeit als du IHM gedankt hast. Oder warum nutzt du diese Nima (Gaben) die ER dir gegeben hat um Sünden zu machen??? Warum Sünden und nicht Danken,…????

Jetzt schreiben wir alle Nimas auf die wir haben. Subhanallah, ich hab es versucht ,man kann sie nicht alle aufzählen, wie es ALLAH subhanahu wa ta3ala im Quran selber sagt.
Ich geben dir ein paar Nimabeispiele: -Kleidung: Woher hast du deine Kleidung??? Und von wem???? Die Kleidung ist aus Baumwolle, Schafswolle, Seide,… . Und Baumwolle ist von ALLAH subhanahu wa ta3ala, ER hat das für uns gemacht. Ohne ALLAH subhanahu wa ta3ala wären wir alle Nackt. Subhaaaaaanallah!!!! Wir hätten gar nichts. Also dank ALLAH und sei ehrlich. – Zuhause: Woher???? Von wem???? Möbel ,…. ist aus Holz. Von woher kommt das Holz??? Vom Baum nehmen wir das Holz. Und woher kommen die Bäumen??? Von Wasser. Und das Haus ist aus Beton. Von wo kommt der Beton??? Aus der Erde. Und von wem ist die Erde??? Von ALLAH subhanahu wa ta3ala!!!! Ohne ALLAH subhanahu wa ta3ala wärst du Obdachlos. Du hättest kein Zuhause. Subhanallah. Also dank ALLAH und sei ehrlich.

-Essen: Woher??? Von wem??? Wie viel Essensorte gibt es heute bei dir??? Dieses Obst, Gemüse, Kuchen, Getränke,….woher kommen die??? Aus Wasser. Und von wem ist das Wasser??? Von ALLAH subhanahu wa ta3ala!!!. Allahu Akbar! Ohne ALLAH subhanahu wa ta3ala wärst du hungrig und durstig, also dank ALLAH subhanahu wa ta3ala und sei ehrlich. Subhanallah,….

-Gesundheit: Was kannst du alles??? Du kannst sehen, hören, reden, riechen, fühlen, gehen, schmecken,… und noch unzählige Dinge. Von wem hast du das??? Von ALLAH subhanahu wa ta3ala!!!!! Ohne ALLAH subhanahu wa ta3ala wärst du krank. La ilaha ilal ALLAH, Subhanallah wa alhamdulilah. Du kannst sehen, hören, fühlen, reden, hast ein Herz, hast Eltern, bist gesund, hast ein Verstand, hast Kinder, kannst atmen,… z. B Luft: Luft ist nicht zum weg nehmen, damit alle atmen können. Subhanallah, wenn man Luft besitzen könnte, die armen Leute die sich das nicht leisten können währen erstickt.

Subhanallah, siehst du wie Barmherzig ALLAH subhanahu wa ta3ala ist. Siehst wie ER an alles denkt. Siehst du wie ER dich nicht vergessen hat. Das es dich gibt ist auch eine Nima. ALLAH subhanahu wa ta3ala hat dir eine Seele und Körper gegeben. Dank IHM das es dich gibt.

Doch jetzt kommt das wichtigste: Der ISLAM.

Dank ALLAH subhanahu wa ta3ala das ER dich zu ein Muslim gemacht hat und nicht zum Kafir. Wenn du ALLAH subhanahu wa ta3ala für Essen, Kleidung, Leben,,…. und nicht für ISLAM dankst, dann ist das kein Dank. Denn du hast das aller wichtigste vergessen.

Eine kleine Geschichte von 6 junge Leute in der Moschee: Es waren 6 junge Männer in der Moschee und sie haben über Nima mit ihren Lehrer geredet. Er hat ihnen etwas vorgeschlagen: Sie haben ein Zettel genommen und in 2 Spalten aufgeteilt. In der eine Spalte beantwortest du: Was hat dir ALLAH subhanahu wa ta3ala alles gegeben??? Und in der zweite Spalte: Was machst du mit seine Nima, welche Sünden?? Wie viel hast du IHM Unrecht gegeben, wegen deine Undankbarkeit???? Die 6 jungen Männer haben das gemacht. Dann haben alle angefangen zu weinen, alle 6 Männer. Das musst du dir vorstellen. Warum haben sie geweint??? Grund: Die Spalte von Nima war sooooooooo voll. Und die Seite von Sünden war leider auch nicht wenig. Ihnen ist bewusst geworden das sie die Sünden machen mit das was ALLAH ihnen gegen hat z. B: Augen: gucken schlechte Bilder, schlimme Filme,…. Ohren: hören Musik, …. Füße: gehen in schlechte Orten,…. usw. Subhanallah, wie wäre es wenn wir das auch mal machen. lass uns das auch gleich probieren. Dann wird es dir auch bewusst was wir mit den Nima machen.

ALLAH hat 3 Dinge SELBST erschaffen:

1.Lauh al mahfud ( Das verborgene Buch)

2. Paradies

3.Adam Subhanallah ER hat den Mensch höchst persönlich erschaffen. Ist das kein Dank wert??? Wisst ihr was Shaitans Ziel ist??? Das wir ALLAH subhanahu wa ta3ala nicht danken, ihm gegenüber Kufr begehen (Undankbarkeit). Im Koran steht was der Shaitan sagte: قَالَ فَبِمَا أَغْىَيِتَىِي لأَقْعُدَنَّ لَهُمِ صِزَاطَكَ الْمُسِتَقِيمَ ثُمَّ لآتِيَىَّهُم مِّه بَيِهِ أَيِدِيهِمِ وَمِهِ
خَلْفِهِمِ وَعَهِ أَيِمَاوِهِمِ وَعَه شَمَآئِلِهِمِ وَلاَ تَجِدُ أَكْثَزَهُمِ شَاكِزِيهَ قَالَ اخِزُجِ مِىِهَا مَذْؤُوماً
مَّدِحُىراً لَّمَه تَبِعَكَ مِىِهُمِ لأَمِلأنَّ جَهَىَّمَ مِىكُمِ أَجِمَعِينَ
„ Er sagte: Wie DU mich in die irre gehen ließest, werde ich ihnen auf Deinen geraden Weg auflauern.. Dann will ich von vorn und von hinten, von ihren Rechten und von ihren Linken über sie kommen, und DU wirst die Mehrzahl von ihnen undankbar finden. ER sprach: Weg von hier, verachtet und verstoßen! Wahrlich, wer von ihnen dir folgt, mit euch allesamt fülle ICH die Hölle!“ (Surat Al-a3raf Nr.7, Vers: 16-18)

Subhanallah, liebe Geschwister. Versteht ihr worum es hier geht??? Das ist ein Kampf gegen uns. Sein Ziel ist es das wir ALLAH subhanahu wa ta3ala nicht danken und somit in die Hölle kommen. Viele denken nicht an ALLAH subhanahu wa ta3ala wenn sie krank, hungrig, oder ihnen schlecht geht. Subhanallah, 20 Jahre lang geht es dir gut, und wenn es dir 1 Jahr nicht gut geht, beschwerst du dich. WARUM??? Das ist doch nur eine Prüfung von ALLAH. Über das Wort: Alhamdulilah (ALLAH sei dank) – das erste Wort im Koran ist: Alhamdulilah – das erste Satz in Paradies wird sein: Alhamdulilah… – das erste was Adam gesagt hat: Alhamdulilah (als er genießt hat) – damit ALLAH subhanahu wa ta3ala mit dir zufrieden sein wird: sag Alhamdulilah Es schützt vor Peinigung im Grab, wenn du ALLAH subhanahu wa ta3ala dankst. Subhanallah, Dank ihm und du wirst nicht gepeinigt. Später werden die Leute; die ALLAH subhanahu wa ta3ala immer dankten; gerufen, sie stehen auf, dann bekommen sie eine Fahne zum Paradies. Am Jüngsten Tag, wenn es sehr heiß ist so das es keiner mehr aushalten kann, wird der Prophet salla lahu alaihi wa salam ALLAH subhanahu wa ta3ala danken damit die Iqama (Gericht) beginnt.

Der Name unseres Prophet salla lahu alaihi wa salam : Muhamed, oder Ahmed, bedeutet der ALLAH dankt (jahmadun).

Belohnung: Alhamdulilah wer das sagt, auf ihn werden mehrere Niam runter kommen vom Himmel. Wenn wir das mehr machen, werden wir auch mehr bekommen von ALLAH subhanahu wa ta3ala. Wer ALLAH subhanahu wa ta3ala dankt, wird mehr bekommen als das was er jetzt hat. Du bekommst Dinge die du dir immer gewünscht hast, dinge die für dich unvorstellbar waren. Subhanallah, und das wenn du ALLAH subhanahu wa ta3ala dankst. z. B. – in Ramadan, sei dankbar damit du Lailat al Qadr mit erlebst. – du bist schön, dann zieh Hijab an und du bekommst als Belohnung eine gute Heirat. – mach Sadaqa und als Belohnung wird dein Vermögen mehr. Macht mehr Hasanat, auch wenn das schwer ist, dafür ist die Belohnung auch groß.
Wenn man ALLAH subhanahu wa ta3ala nicht dankt, wird ihm das weg genommen was man hat, und vielleicht das liebste was man hat oder es wird ihm Unglück bringen z. B. dein Kinder, Vermögen,…. . Du hast IHM nicht gedankt als ER es dir gab, also…..

Früher fragt Musa alaihi salam : ALLAH wie soll ich dir danken??? ALLAH sagte: Das du es merkst ist ein Dank. Subhanallah, ALLAH subhanahu wa ta3ala hat es uns leicht gemacht. Wer IHM danken will sagt: Alhamdulilah vom Herzen und macht gute Taten mit der Nima die ER ihm gab. Aufgabe an dich: Schreib auf welche Nima du hast. ALLES!!!! Und mach dir Gedanken darüber, wie viel mal sollten wir IHM dann danken. Reicht es überhaupt aus IHM nur zu danken???? Subhanallah, liebe Geschwister ich hab es selber versucht und… und… es waren unheimlich viele Nima , das ich kein Platz mehr auf der Seite hatte. Es gibt ja auch Dinge die wir haben und uns nicht auffallen weil sie für uns nicht von großer Bedeutung sind, Subhanallah und für andere sind es von großer Bedeutung und wer weiß vielleicht lebenswichtig. Nun, ich bin inschaallah damit fertig was ich euch sagen wollte. Bitte liebe Geschwister liest euch nicht diesen Vortrag um es zu vergessen, macht euch Gedanken darüber. Damit bin ich fertig und bitte euch diesen Vortrag an andere weiter zu leiten. Alles gute kommt von ALLAH und alles schlechte kommt von meinem schwachem Ich und Shaitan.  . Subhanallah wa alhamdulilah wa la ilaha ilalah. 

Quelle: ukhti.net

Kategorien: Für Muslime, La Tahzan - Sei nicht traurig, Tazkiyyah - Charakterreinigung | Schlagwörter: , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Satus der arabischen Sprache im Islam

Shaykh Al Islam Ibn Taymiyya sagt in “Iqtidaa us Siratil Mustaqeem (2/207)

“Da es jetzt gewöhnlich ist in einer anderen Sprache zu reden, außer Arabisch welche das Symbol des Islams und die Sprache des Qurans ist, sodass es normal geworden ist mit der eigenen Familie, mit den eignen Freunden, auf dem Marktplatz, beim anschreiben der Staatsabgeordneten, oder anderen Führungspersönlichkeiten, oder beim Ansprechen der Gelehrten in einer anderen Sprache zu sprechen, muss gesagt werden, dass dies verpöhnt (makruuh) ist, weil man damit den Nicht-Arabern ähnelt. Dies ist verpöhnt (makruuh), wie es früher so festgelegt wurde.

Daher, als die früheren Muslime nach Syrien, oder Ägypten gingen, wo Byzantinisch und Griechisch gesprochen wurde, oder in den Iraq und Khurasaan gingen, wo Persich gesprochen wurde, oder in den Maghrib (Nordafrika), wo die Leute Berbisch sprachen, brachten die Muslime den Leuten dieser Länder bei, Arabisch zu sprechen, sodass Arabisch die vorherrschende Sprache wurde. Alle Leute, Muslime und Kuffar (Ungläubige) sprachen Arabisch. In solcher Lage befand sich auch Khurasan, dann wurden sie nachlässig und sprachen Farsee, bis sie verbreitet und Arabisch vergessen wurde von den meisten. Zweifelsfrei ist dies verpöhnt.

Der beste Weg ist es sich anzugewöhnen, Arabisch zu sprechen, sodass die jungen Leute Arabisch in ihren Häusern und Schulen lernen werden. Dadurch kehrt das Symbol des Islams zurück und ihre Leute werden vorherrschen. Dies macht es leichter für Leute des Islams, den Quran und die Sunnah zu verstehen und die Wörter der Salaf, im Gegensatz zu einer Person die dran gewöhnt ist, eine Sprache zu sprechen, dann will die Person eine andere Sprache lernen und sie findet es dann schwer.

Wisse, dass das Benutzen einer Sprache einen klaren und starken Effekt auf das Denken, Benehmen und auf die religiöser Hingabe einer Person hat. Ebenso hat es einen Effekt auf das Gleichen der früheren Generationen dieser Ummah, den Gefährten und den Tabi’in. Zu sein wie sie, verbessert das Denken, Benehmen und die religiöse Hingabe einer Person.

Außerdem, die arabische Sprache an sich ist ein Teil des Islams und Arabisch zu können ist eine Pflicht. Da es eine Pflicht ist, Quran und Sunna zu verstehen und Quran und Sunna können nicht verstanden werden ohne Arabisch zu können, dann heißt dies, dass es Pflicht ist die Hilfsmittel (die arabische Sprache) zu erlernen.
Es gibt Dinge die verpflichtend sind für alle Leute (Fard ‘Ayn) und andere Dinge die verpflichtend sind für die Gemeinschaft, oder Ummah (Fard Kifayah. Wenn einige Leute die Pflicht erfüllen, ist der Rest befreit von der Pflicht).
Das ist die Bedeutung der Überlieferung, welche von Abu Bakr ibn Abi Shaybah überliefert wurde, der sagte: ‘Isa Ibn Yunus erzählte uns von Thawr von ‘Umar Ibn Yazeed, dass ‘Umar zu Abu Musa Al Ash’ari schrieb:“ Lerne die Sunna und lerne Arabisch. Lerne den Quran in Arabisch.“
Gemäß einer andere Überlieferung, die von ‘Umar radhia lahu ‘anhu überliefert wurde, der sagte:“Lerne Arabisch, denn es ist Teil deiner Religion und lerne wie der Besitz des verstorbenen aufgeteilt wird, dies ist auch ein Teil deiner Religion.“

Kategorien: Für Muslime, Fiqh & Ibadah | Schlagwörter: | Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: