Monatsarchiv: Januar 2013

Liebe zu Allah

“Hätte Allah den Schleier für Seinen Diener entfernt und ihm gezeigt wie Er seine Angelegenheiten für ihn regelt und wie Allah sich mehr um den Nutzen des Dieners kümmert als er selbst, dann würde sein Herz aus Liebe zu Allah schmelzen und es würde in Stücke zerreissen aufgrund der Dankbarkeit zu Allah. Daher wenn die Schmerzen dieser Welt dich erschöpfen, dann trauere nicht. Denn es kann sein dass Allah deine Stimme durch eine Dua hören will. Darum schütte deine Anliegen aus in der Niederwerfung und vergesse sie und wisse das Allah sie nicht vergisst.”

(Ibn al Qayyim, rahimahullah)

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Hilf deinen Geschwistern

Ich fand den Text einer Schwester ganz interessant und habe es kopiert. Ein Trost-Post für die Schwestern und Brüder, die alleine sind Salam alaikum wa rahmatAllah wa barakatuhu, liebe Schwester im Islam, o Bruder im Islam, wenn dir wieder einmal nicht geholfen wird, oder einer Schwester oder einem Bruder, den du kennst, wenn wieder einmal niemand nach deinem Wohlbefinden oder dem Wohlbefinden einer Schwester oder eines Bruders fragt, weil du/er/sie nicht demonstrierst und rebellierst/weil du… demonstrierst und rebellierst, weil du… konvertiert bist/weil du… geborener Muslim bist, weil du eine andere Nationalität hast, weil du eine andere Hautfarbe hast, weil du einer anderen Rasse angehörst, weil dein Hijab/dein Bart zu kurz ist, weil dein Hijab/dein Bart zu lang ist, weil deine Kleidung zu eng ist, weil deine Kleidung zu weit ist, weil du Niqab trägst, weil du keinen Niqab trägst, weil du mit den Händen zuerst in Sujood gehst/weil du mit den Knien zuerst in Sujood gehst, weil du 11 Rak’ah in Ramadan betest/weil du 20++ Rak’ah in Ramadan betest, weil du nicht gerne über belanglose Dinge redest, weil du nicht TV schaust bzw. keinen TV hast, weil du weder Musik noch Nasheeds hörst, weil du die Familienbande erhaltest egal wie schwer es ist, weil du nicht auf YouTube jedem mit Turban und Bart folgst sondern nur echten Gelehrten die jahrelang/jahrzehntelang studiert haben, weil du verheiratet bist, weil du geschieden bist, weil du Kinder hast/weil du keine Kinder hast, weil man dich nicht kennt, weil man schon einmal betrogen worden ist, weil du ein „Wahhabi“ bist, weil du ein „Salafi“ bist, weil du ein „Sufi“ bist, weil du „…“ bist, weil du „gar kein Muslim“ bist, weil du dir lieber nützliches Wissen aneignest als zu verbreiten welcher Sheikh was über welchen Sheikh gesagt hat, weil du dich lieber mit fehlgeleiteten triffst um zu versuchen ihnen so gut es dir möglich ist Qur’an und Sunnah näherzubringen als dich von jedem gleich sofort ohne jeglichen Versuch der Rechtleitung abzuwenden aus Angst eines Tages vor Allah zu stehen und dann erklären zu müssen warum du Menschen blöd hast sterben lassen wo doch das Gute gebieten und das Schlechte verbieten Pflicht eines jeden Muslims ist, weil du zu viel mit fehlgeleiteten sitzt ohne das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten, weil du nicht auf die Könige und die Gelehrten Takfir sondern für sie Du’aa machst, weil du nicht Du’aa für die Könige und Gelehrten sondern auf sie Takfir machst, weil es bei dir nur herrliches von Allah erschaffenes Quellwasser aus den Alpen (und alles was man daraus machen kann) und einfache Speisen und kein jüdisches vom Menschen geschaffenes Cola, jüdisches Gazi und auch kein oppulentes Buffet gibt wenn man dich besucht da du der Meinung bist dass man das Geld noch anderweitig sinnvoller verwenden kann, weil weil weil und wenn du wieder zum wiederholten Male ignoriert wirst oder dir wieder, zum wiederholten Male, die Standardbegründungen wie z.B. „Ich kenne dich/ihn/sie nicht.“, „Ich habe keine Möglichkeit.“, „Ich habe nichts/so wenig/kaum etwas.“, „Ich habe auch Verpflichtungen.“, „Ich habe keine Zeit.“ etc. anhören musst, dann ärgere dich nicht! Denn, bei Allah, es zahlt sich nicht aus und derjenige, der solche Begründungen vorbringt, wird es wahrscheinlich ziemlich sicher – Allahu alam – sowieso nicht verstehen wenn du es doch tust und es führt nur zu Streit und dazu, dass du noch mehr ausgegrenzt und ignoriert wirst und verursacht nur noch mehr Stress für dich/ihn/sie. Allah, Azza wa Jall, sagt: O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und denen, die unter euch Befehlsgewalt besitzen. Und wenn ihr über etwas streitet, so bringt es vor Allah und den Gesandten, wenn ihr an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag. Das ist das Beste und nimmt am ehesten einen guten Ausgang. (Surah an-Nisa’4:59) Allah, Subhanahu wa Ta’ala sagt auch: Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah. (Surah al-Imran 3:10) Daher bleib ruhig und antworte in o.a. Sinne: 1) Surah Adh-Dhariyat 51:56. 2) Surah Al-Anfal 8:28. 3) Surah al-Hashr 59:9. 4) Surah at-Taubah 9:71. 5) Surah al-Hujurat 49:10. 6) Muslim, Mishkat al-Masabih 1/71, Hadith Nr.204. 7) Bukhari, Kitab al-Mazaalim, Baab laa Yazlim al-Muslim, Fath al-Baari, 5/97. 8) Silsilat al-Ahadith as-Sahihah 3/218, Hadith Nr.1217. 9) At-Tirmidhî und Ibn Majah. Riyad us-Salihin Nr. 516, Sahîh al-Jamî 5674 und Al-Hakim, Sahîh al-Jamî 1190. 10) Baihaqi von Ibn Abbas, radi Allahu anhu, über Nachbarschaft. 11) Al-Bukhari und Muslim, Riyad us-Salihin Nr. 225. 12) Al-Bukhari und Muslim, Riyad us-Salihin Nr. 227. 13) Al-Bukhari und Muslim, Riyad us-Salihin Nr. 236. 14) Al-Bukhari und Muslim, Riyad us-Salihin Nr. 224. 15) Sa’d ibn Ar-Rabî, radi Allahu anhu. Lass den-/diejenige/diejenigen selber nachlesen, was gemeint ist – eventuell verstehen sie besser und verinnerlichen es mehr, wenn Allah, Subhanahu wa Ta’ala, und Sein Gesandter, sal Allahu alayhi wa salam, direkt zu ihm/ihr/ihnen sprechen. Sei bitte nicht traurig und/oder verzweifelt, denn wisse, dass wer dann immer noch mit dir streiten will anstatt dir/einem Bruder/einer Schwester zu helfen und sein/ihr Leben weiterführt wie bisher, der tut sich wahrlich selber nichts Gutes und er/sie schadet sich selber und nicht dir, denn Allah ist al-Basier, as-Sami und Asch-Schahied und Er sagt: Wir haben ja den Menschen erschaffen und wissen, was (alles ihm) seine Seele einflüstert, und Wir sind ihm doch näher als seine Halsschlagader, wo die beiden Empfänger (der Taten) empfangen, zur Rechten und zur Linken sitzend. Kein Wort äußert er, ohne daß bei ihm ein Beobachter bereit wäre. (Surah Qaf 50:16-18) Über euch sind wahrlich Hüter (eingesetzt), edle, die (alles) aufschreiben und die wissen, was ihr tut. (Surah Al-Infitar 80:10-12) Es wird früher oder später der Zeitpunkt kommen, an dem es keine Ausreden mehr gibt, weder für mich, noch für dich, noch für die anderen; Ausreden wie z.B. er/sie habe das Leid eines Bruders/einer Schwester in der selben Stadt nicht gesehen, er/sie habe nichts von dem Leid eines Bruders/einer Schwester gehört. Es wird früher oder später der Zeitpunkt kommen, an dem niemand mehr sagen kann, „Mein Herz blutet. Ich würde so gerne helfen, aber …“, denn Allah, Subhanahu wa Ta’ala, sagt auch: Wenn der Himmel zerbricht und wenn die Sterne sich zerstreuen und wenn die Meere gesprengt werden und wenn die Gräber durchwühlt werden, wird eine (jede) Seele erfahren, was sie vorausgeschickt und zurückgestellt hat. (Surah Al-Infitar 80:1-5) Gewiß, Gehör, Augenlicht und Herz, – all diese -, danach wird gefragt werden. (Surah Al-Isra 17:36) Liebe Schwester im Islam/o Bruder im Islam, Allah kann eine Blume in Dürre gedeihen lassen, also warum sollte Er dir nicht die für deine Situation nötige Geduld und Stärke geben können und wollen? Er ist doch ar-Rahman und ar-Rahim! Und … Er ist al-Wahhab und ar-Razzaaq! Also bleib stark meine liebe Schwester/o Bruder. Bleib geduldig und erlaube nicht, dass diejenigen, die scheinbar nicht Qur’an und Sunnah in allen Bereichen ihres Lebens anwenden – Allahu alam! – dich davon abhalten, bithnillah Geduldig zu sein und in sha Allah dafür eine Belohnung von Ihm zu erhalten. Auch wenn man oft durch die Ignoranz der anderen gestresst, gekränkt, traurig und/oder verzweifelt ist und man am liebsten alles hinwerfen möchte, so gibt es eigentlich keinen Grund dafür, denn Allah ist Al-Ba’ith, al-Dschaami, al-Hakam und al-Adl und an Yawm al-Qiyyama wird gegengerechnet: Abu Hurairah berichtete dass Rasul Allah, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Wer seinem Bruder im Hinblick auf dessen Ehre oder jede andere Angelegenheit Unrecht getan hat, sollte dessen Vergebung heute suchen, bevor es keine Dinar oder Dirhams gibt; und wenn er irgendwelche gute Taten hat, dann werden sie von ihm genommen, ensprechend dem Unrecht, das er getan hat; und wenn er keine Hasanaat hat, dann werden einige der Sayi’aat seines Kontrahenten genommen und seiner Last hinzugefügt.“ [Bukhari: Kitab al-Mazaalim, Baab man kaanat lahu mazlamah `inda Rajul, Fath al-Bari, 5/101] Hat wieder ein Imam nicht auf deine Partneranfrage reagiert bzw. keine Schwester/kein Bruder versucht, für dich einen guten Ehemann/eine gute Ehefrau zu finden? Ist wieder kein Imam auf die Idee gekommen, an Jumu’ah die Gläubigen in der Moschee zu bitten, für dich oder die anderen Armen in der Stadt zu spenden, auch wenn es nur 1 € pro Gläubiger ist? Führst du einen Existenzkampf weil du deinen Job wegen deinem Hijab/deinem Bart verloren hast? Weil du deshalb kein Geld hast? Weil du kein Essen hast? Musst du mit löchrigen Shirts herumlaufen weil du dir deshalb keine 3 €-Shirts leisten kannst? Glaubst du, du wärest bankrott? Nein, bist du nicht! Denn Rasul Allah, sal Allahu alayhi wa salam, hat gesagt: „Wisst ihr, wer derjenige ist, der bankrott ist?“ Sie sagten: „Der Bankrotteur ist derjenige, der kein Geld und keinen Besitz hat.“ Er sagte: „Unter meiner Ummah ist derjenige bankrott, der am Tag der Auferstehung mit Gebet und Fasten und Zakat (auf seinem Konto) kommen wird, aber er wird damit kommen, den einen beleidigt zu haben, den anderen verleumdet zu haben, den Reichtum von dem einen verbraucht zu haben und das Blut von dem anderen vergossen zu haben, und den anderen geschlagen zu haben. Also wird ihnen allen einige seiner Hasanaat gegeben, und wenn seine Hasanaat zu Ende gehen, bevor das Urteil gefällt wird, dann werden einige ihrer Sünden genommen und auf ihn geworfen werden, dann wird er ins Feuer geworfen.“ [Muslim: 4/1998, Hadith Nr. 2581.] Wird dir bei fast jeder Gelegenheit, sogar wenn du bloß in einen Laden gehst um etwas zu kaufen, Unrecht getan und wirst du unterdrückt, in dem du beschimpft, verleumdet, beleidigt, ignoriert und im Stich gelassen wirst, nur weil du nicht der Meinung der Mehrheit folgst, weil du einer anderen Rechtsmeinung als ihrer folgst und diejenigen, die dir Unrecht tun und dich unterdrücken, keine anderen Rechtsmeinungen gelten lassen, obwohl die Sahaba, radi Allahu anhum, manchmal uneinig waren und hart stritten, es aber nicht zuließen, (als Ummah) geteilt zu werden und sie selbst keine Beweise aus Qur’an und Sunnah vorbringen können oder wollen? Werden diejenigen, die deine Meinung weder akzeptieren noch gelten lassen fast immer wütend, agressiv, streit- und herrschsüchtig, auch wenn du immer und immerwieder wiederholst zu sagen „Ich bin kein Gelehrter, du bist auch kein Gelehrter, ich will nicht diskutieren und streiten!“ Auch wenn du dies als unlogisch empfindest, auch wenn du dich oft wunderst und es dir so vorkommst, als wärest du im falschen Film, so wisse, dass dies in vielen Ahadith vorhergesagt wurde (der Fremde, sich zurückziehen auch wenn es bedeutet die Wurzeln eines Baumes essen zu müssen etc. etc.) und wisse, dass ‚Abdullah ibn ‚Umar, radi Allahu anhu, berichtete, dass der Prophet, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Unterdrückung (Zulm) wird Finsternis (Zulumaat) sein am Tag der Auferstehung.“ [Bukhari: Kitab al-Mazaalim, Baab az-Zulm Zulumaat Yawm al-Qiyaamah, Fath al-Bari, 51100; Muslim, 4/1969, Hadith Nr. 2579.] Und dass Jabir ibn ‚Abdullah, radi Allahu anhu, berichtete, dass der Prophet, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Hüte dich vor Unterdrückung (Zulm), denn Unterdrückung wird Finsternis (Zulumaat) am Tag der Auferstehung sein.“ [Muslim: 4/1969, Hadith Nr. 2578.] Schämst du dich, dass dir nur Nicht-Muslime helfen, während sich Muslime von dir abwenden, wenn du in Not bist? Schämst du dich noch mehr dafür, dass es denjenigen nicht bewusst ist, dass dem so ist, und noch mehr dafür, dass sie sich nicht selber dafür schämen und dafür, dass sie auf diese Art ihre „Dankbarkeit“ gegenüber Allah, für das Viele, das Er ihnen gegeben hat, zeigen? Kopf hoch, meine liebste Schwester/o Bruder, lerne daraus, mach Du’aa für dich und für sie, denke oft daran, woher deine Gesundheit, dein Essen, dein Partner, deine Familie, dein Heim und dein Geld etc. kommen und danke Ihm regelmäßig dafür, denn auch wenn es dir so scheint, als hättest du nichts, als hättest du alles verloren, es gibt noch Menschen in der Stadt, die noch weniger haben, so wie zB die Roma, die immer vor dem Hofer stehen etc. Erfreue dich an den wunderschönen Namen Allahs, die dein Herz wieder heilen und dir in sha Allah Kraft geben werden: Allah ist u.a. al-Wadud – Der Liebevolle, der alles mit seiner Liebe Umfassende, al-Wakiel – Der Vertrauenswürdige, auf den man vertrauen und sich in jeder Situation verlassen kann, an-Naafi – Der Wohltäter, der der Menschheit alle Wohltaten dieser Welt zukommen läßt, al-Qabid – Der die Gaben nach Seinem Ermessen zurückhält, al-Baßit – Der diese Gaben aber auch ausreichend und großzügig gewährt, al-Muqiet – Der alle Ernährende al-Aliem – Der Allwissende, dem nicht die kleinste Tat, noch das leiseste Wort, noch der flüchtigste Gedanke entgeht, ar-Raafie – Der Erhörer der Demütigen und Bescheidenen, ad-Daar – Ohne dessen Erlaubnis niemandem etwas zustoßen kann, al-Chaafid – Der Erniedriger der Hochmütigen und zu Unrecht Stolzen, al-Musill – Der Demütiger der Unterdrücker ihrer Mitmenschen und derjenigen, die sich anmaßen, mehr sein zu wollen als nur Diener Gottes, Al-Hafieth – Der Erhalter, der die Taten seiner Diener bis zur Rechenschaft am jüngsten Tag erhält. Er ist der Beschützer,ohne den es keinen Schutz gibt und vor dem niemand beschützen kann, und al-Hakiem – Der Allweise, dessen Entscheidung immer zum besten Seiner Diener ist, auch wenn sie es oft nicht verstehen. Möge Allah – Al-Ghaffar – mir, dir und allen Schwestern und Brüder verzeihen, möge Er – ar-Raschied – uns rechtleiten und möge Er die Muslime einen und stärken. Salam alaikum wa rahmatAllah wa barakatuhu P.S.: 1) Surah Adh-Dhariyat 51:56: Und Ich habe die Ginn und die Menschen nur (dazu) erschaffen, damit sie Mir dienen. 2) Surah At-Taghabun 64:15: Und wißt, dass euer Besitz und eure Kinder eine Versuchung sind und dass es bei Allah großartigen Lohn gibt! 3) Surah al-Hashr 59:9: Und diejenigen, die in der Wohnstätte und im Glauben vor ihnen zu Hause waren, lieben (all die,) wer zu ihnen ausgewandert ist, und empfinden in ihren Brüsten kein Bedürfnis nach dem, was (diesen) gegeben worden ist, und sie ziehen (sie) sich selbst vor, auch wenn sie selbst Mangel erlitten. Und diejenigen, die vor ihrer eigenen Habsucht bewahrt bleiben, das sind diejenigen, denen es wohl ergeht. 4) Surah at-Taubah 9:71: Die gläubigen Männer und Frauen sind einer des anderen Beschützer. Die engl. Interpretation der Bedeutung von Hilali & Khan lautet: Die Gläubigen Männer und Frauen, sind Auliya‘ (Helfer, Unterstützer, Freunde, Beschützer) von einander, 5) Surah al-Hujurat 49:10: Die Gläubigen sind doch Brüder. Allah, Azza wa Jall, sagt nicht: Die Gläubigen, die einander kennen, sind doch Brüder. 6) Muslim, Mishkat al-Masabih 1/71, Hadith Nr. 204: Abu Huraira sagte: Der Gesandte Allahs, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Wer auch immer einem Gläubigen das Leid in dieser Welt lindert, den wird Allah von einigem Leid am Tag der Auferstehung befreien. Wer auch immer für diejenigen, die in Schwierigkeiten sind, Dinge einfach macht, für den wird Allah die Dinge einfach machen in dieser Welt und in der nächsten. Wer auch immer (die Fehler) eines Muslims in dieser Welt verbirgt, den (seine Fehler) wird Allah in dieser Welt und im Jenseits verbergen. Allah wird dem Diener so lange helfen, so lange der Diener seinem Bruder hilft.“ 7) Bukhari, Kitab al-Mazaalim, Baab laa Yazlim al-Muslim, Fath al-Baari, 5/97: Von ‚Abdullah ibn ‚Umar, dass der Gesandte Allahs, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Der Muslim ist der Bruder eines jeden Muslim; Er sollte ihn nicht schlecht behandeln oder im Stich lassen. Wer auch immer die Bedürfnisse von seinem Bruder erfüllt, dem wird Allah seine Bedürfnisse erfüllen, und  wer auch immer einen Muslim von einigem Leid befreit, den wird Allah von einigem Leid am Tag der Auferstehung befreien. Wer auch immer (die Fehler) eines Muslims verbirgt, den (seine Fehler) wird Allah in dieser Welt und in der nächsten verbergen.“ 8) Silsilat al-Ahadith as-Sahihah 3/218, Hadith Nr.1217: Von Anas, dass der Prophet, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Wer seinem Bruder im Geheimen hilft, dem wird Allah in dieser Welt und der nächsten helfen.“ 9) At-Tirmidhî und Ibn Majah. Riyad us-Salihin Nr. 516, Sahîh al-Jamî 5674 und Al-Hakim, Sahîh al-Jamî 1190: Der Gesandte Allahs, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Der Mensch füllt kein schlimmeres Gefäß als seinen Magen. Es ist ausreichend für den Sohn Adams einige wenige Bisse zu haben, um ihm die Stärke zu geben, die er braucht. Wenn er seinen Magen zu füllen hat, dann soll er ein Drittel für das Essen lassen, ein Drittel für den Trank, und ein Drittel für die Luft.” Abu Juhayfah (radi Allahu ‘anhu) berichtete, dass der Prophet (sallallahu ‘aleihi wa sallam) zu einem Mann, der rülpste, sagte: „Unterlasse dein rülpsen, denn die Menschen, die das meiste in diesem Leben essen, werden die hungrigsten am Tag der Auferstehung sein.” 10) Baihaqi: Ibn Abbas, radi Allahu anhu, berichtete: Ich hört Allahs Gesandten, sal Allahu alayhi wa salam, sagen: „Derjenige ist nicht gläubig, der sich satt ißt, während sein Nachbar an seiner Seite hungert.“ 11) Al-Bukhari und Muslim, Riyad us-Salihin Nr. 225: Der Prophet, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Wer kein Erbarmen (mit anderen) hat, der hat keinen Anspruch auf Erbarmen.“ 12) Al-Bukhari und Muslim, Riyad us-Salihin Nr. 227: Es überliefert Dscharir ibn Abdullah, radi Allahu anhu, dass der Gesandte Allahs, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Allah hat kein Erbarmen mit jemandem, der sich anderer nicht erbarmt.“ 13) Al-Bukhari und Muslim, Riyad us-Salihin Nr. 236: Von Anas, radi Allahu anhu, dass Allahs Gesandter, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Keiner von Euch ist gläubig, solange er nicht für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht.“ 14) Al-Bukhari und Muslim, Riyad us-Salihin Nr. 224: An-Nu’man ibn Baschir, radi Allahu anhu, berichtet, dass der Gesandte Allahs, sal Allahu alayhi wa salam, sagte: „Das Gleichnis der Gläubigen in ihrer gegenseitigen Freundschaft und Barmherzigkeit sowie ihrem Mitgefühl für einander ist wie der Körper eines Menschen: Wenn ein Glied leidet, so leidet der ganze Körper an Schlaflosigkeit und Fieber.“ 15) Sa’d ibn Ar-Rabî, radi Allahu anhu: Allahs Gesandter, sal Allahu alayhi wa salam, verbrüderte Abdurrahmân ibn Auf, radi Allahu anhu, mit Sa’d ibn Ar-Rabî, radi Allahu anhu. Sa’d sagte zu ihm: „Ich bin der Wohlhabendste in Madîna. Nimm die Hälfe meines Vermögens! Und ich habe zwei Ehefrauen. Sieh, welche von ihnen dir gefällt, damit ich diese für dich scheiden lasse!“ (Anmerkung: Abdurrahmân, radi Allahu anhu, lehnte dieses großzügige Angebot dankend ab.) P.P.S.: Die o.a., allesamt nicht übertrieben dargestellten Beispiele entsprechen zu ca. 95 % selbst erlebten Ereignissen oder Ereignissen, von denen Schwestern mir erzählt bzw. von denen Gelehrte in Vorträgen berichtet haben. Quelle: http://nuha38317de.blogspot.de/2013/01/ein-trost-post-fur-die-schwestern-und.html

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Der Mann der den Islam hasste

Es war mal ein Mann der den Islam hasste.

Er hatte drei berühmte Fragen, die keiner beantworten konnte.
Kein Islamischer Gelehrter in Bagdad konnte seine drei Fragen beantworten.
Deshalb machte er sich öffentlich über den Islam lustig.
Er verspotete ständig den Islam und die Muslime.

Eines tages lief ein kleiner junge, der 10 Jahre alt war,
ihn über dem Weg und hörte den Mann wie er die Muslime in den Straßen anschrie.
Er forderte die Leute auf seine drei Fragen zu beantworten.
Der Junge stand ruhig da und beobachtete ihn.
Dann entschied er sich, das er den Mann herausforderte.
Er ging zum Mann und sagte ihm:”Ich werde deine Herausforderung annehmen.”

Der mann lachte den Jungen aus verspottete die Muslime noch mehr und sagte:
” Ein 10 Jähriger Junge fordert mich heraus.
Ist das alles was ihr Leute zu bieten habt.
Aber der Junge wiederholte seine Aussage.
Er wird den Mann herausfordern mit ALLAHS Hilfe und seiner Führung wird er ein Ende damit machen.

Schließlich akzeptiert der Mann.
Die ganze Stadt versammelte sich um einen kleinen Hügel.
Der Mann kletterte bis zur Spitze des Hügels und fragte ihn in einer Lauten Stimme seine erste frage.

” Was tut euer Gott gerade?”

Der Junge dachte eine weile nach und dann sagte er dem Mann,
das er vom Hügel runtergehen soll,
damit er hochgehen kann um seine frage zu beantworten.

Der Mann sagte :” Was? Du willst das ich runtergehe.

Der Junge sagte:” JA,  Damit ich antworten kann.

Der Mann ging runter und der kleine 10  Jährige Junge, mit seinen kleinen Füßen ging zum Hügel hoch.

Die Antwort des kleinen Jungen war:” Ya Allah, du Almächtiger!
Du bist mein Zeuge vor al den Leuten.
Du hast gerade einen Kafir (Ungläubigen) zu einer niedrigen Stufe gebracht
und einen Muslim zu einer hohen Stufe gebracht.

Die menge schrie:” TAKBIR ALLAHU AKBAR.”

Der Mann war gedemütigt, aber er aber er fragte mutig seine zweite frage.

“Was exestierte vor deinem Gott?”

Der kleine Junge dachte nach und dachte nach.
Dann sagte er dem Mann :” Zähle rückwärts von 10 angefangen.
Der Mann zählte :” 10,9,8,7,6,5,4,3,2,1,0.
Der Junge fragte was kommt vor 0.

Der Mann :” Ich weiß nicht… NICHTS.

Der Junge:” Genau es gab nichts vor ALLAH. Er ist ewig und absolut.

Die menge schrie: ” TAKBIR ALLAHU AKBAR.”

Der Mann war jetzt völlig frustriet und fragte seine letzte Frage.

“In welcher Richtung ist dein Allah gewendet?”

Der Junge dachte nach und dachte nach, dann fragte er nach einer Kerze und die wurde ihm gebracht.
Der gesegnete junge gab die Kerze dem Mann und sagte ihm er sollte sie anzünden.
Der Mann tat es und sagte:” Was soll das beweisen.
Der Junge fragte:” In welche Richtung geht das Licht der Kerze?
Der Mann antwortete:” Es geht in alle Richtungen.

Der Junge :” Du hast deine eigene frage beantwortet.
ALLAHs Licht geht in alle Richtungen.
Er ist überall.
Es gibt keinen ort wo man Ihn nicht findet.

Die menge schrie:” TAKBIR ALLAHU AKBAR.”

Der Mann war so beeindruckt und konvertierte durch die Kenntnis und Geistigkeits des Jungen zum Islam und wurde der Schüler des kleinen Jungen.

So endete die Diskussion….

Wer aber war der kleine Junge?

Er war einer der Führer und einer der Größten Gelehrten des Islams.

Imam Abu Hanifa

ALLAHU AKBAR

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Die Hochzeit – eine schöne Liebesgeschichte

Oft sehen wir, dass viele Geschwister in einer Beziehung sind, was islamisch gesehen ganz klar verboten ist vor der Ehe.

Ein Mädchen, damals noch nicht Muslima war seit mehreren Jahren mit einem Mann zusammen und beide liebten sich natürlich sehr.

Nun nach über 5-6 Jahren beziehung, nahm das Mädchen den Islam an und wurde Muslima. Anfangs blieb sie natürlich noch mit ihrem Freund zusammen, denn die Gefühle änderten sich ja nicht einfach über Nacht. Nach und nach wurde der Schwester aber klar, was für eine große Sünde sie mit dieser verbotenen Beziehung macht und sie sprach deswegen mit ihrem Freund. Versuchte ihn zum Islam zu bringen, damit sie ihn heiraten darf und mit ihm zusammen bleiben darf, jedoch ohne Erfolg. Die Schwester war natürlich sehr traurig darüber, denn sie liebte diesen Menschen sehr. Die lieb zu Allah ist aber mittlerweile größer geworden und so trennte sie sich aus liebe zu Allah von ihrem Freund um dieser großen Sünde ein ende zu setzen. Auch wenn die liebe zu Allah stärker war, war die liebe zu diesem Mann trotzdem noch vorhanden. Sie brach den Kontakt komplett ab, zog in eine andere Stadt, wechselte ihre Handynummer, legte sich eine neue E-Mail Adresse zu um zu verhindern, dass er versuchen würde mit ihr kontakt aufzunehmen, denn sie wusste das würde ihr im Herzen noch lange weh tun. Sie lebte nun einige Jahre in der neuen Stadt, war glücklich mit ihrem neuen Leben, musste aber hin und wieder nach an früher zurück denken. Sie entschloss sich zu heiraten um ihre liebe einen neuen und für sie erlaubten Mann schenken zu können. Sie sprach mit ihren Schwestern, die sie über die Jahre in ihrer neuen Heimat kennen gelernt hatte und diese sprachen mit ihren Männern. So fanden die Geschwister aus ihrer Moschee nach einigen Wochen einen guten und geeigneten Bruder der seit einem halben Jahr in dieser Stadt wohnte. Sie sprachen ihn drauf an und er war ein mashaAllah guter Bruder. Seit dem er vor einem halben Jahr wegen arbeit in diese Stadt gezogen war, haben sie ihn jeden Tag in der Moschee gesehn. Es gab nicht ein Tag wo er nicht mindestens zu einem Gebet in der Moschee war, um es in der Gemeinschaft zu beten. Sie haben ihn natürlich in diesem Zeitraum auch privat kennen gelernt und kannten sein Charakter und waren sich einig, dass er ein guter Mann für unsere Schwester wäre. Sie erzählten den jeweils anderen einige informationen über den anderen, ob dies mit ihren Vorstellungen übereinstimmt. Alles lief islamisch korrekt ab, so wie es sich gehört. Es waren keine verbotenen Gespräche oder Treffen oder auch kein Chatten im internet zwischen den beiden. Jeglicher austausch von Informationen geschah zunächst über die Geschwister. Als dann grobe soweit geklärt war und beide entschlossen sich kennen zu lernen unter Aufsicht um die letzten Details zu klären geschah etwas unglaubliches. Sie trauten ihren Augen nicht, der Bruder der seit einem halben Jahr in der Stadt wohnt und zu den besten Brüdern in der Moschee gehörte, war ihr Exfreund, den sie vor einigen Jahren verlassen hatte und an den sie noch oft denken musste. Er war Muslim geworden und was für einer MashaAllah. Natürlich heiraten die beiden und sind seit dem sehr glücklich und haben auch schon Kinder bekommen.

Unser Schicksal ist uns vorher bestimmt liebe Geschwister. Wem wir einmal heiraten werden, steht schon längst geschrieben. Wir entscheiden nur, gehen wir auf die erlaubte Weise vor oder auf die Verbotene.

Die Schwester hätte damals bei ihrem Freund bleiben können hätte aber in Zina (Unzucht) gelebt, was zu den größten Sünden überhaupt gehört. Sie entschied sich aber für Allah für das erlaubte und verließ ihren Freund. Und Allah subhana wa Ta´ala belohnte sie dafür, dass Er ihn Jahre später als mashaAllah Muslim zurück geschickt hat.

Vertraut auf Allah liebe Geschwister. Wenn euch ein Partner bestimmt ist, werdet ihr ihn auch bekommen ohne das jemand dies verhindern könnte. Vertraut auf Allah und verlasst den verbotenen Weg. Vertaut ihm und entscheidet euch für den erlaubten Weg, denn dies ist besser für uns alle.

Möge Allah subhana wa Ta´ala uns alle Standhaft machen, uns zu guten Ehepartnern machen und uns die besten Ehepartner gewähren.

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Der Islam und die Gleichberechtigung

Der Islam und die Gleichberechtigung

Die Angriffsfläche des Islam ist die muslimische Frau. Jede Diskussion über den Islam wird im Westen von dem Thema „Frau im Islam“ angeführt – meist in Form der Kopftuchdebatte.

Als ebenbürtiges Thema ist allenfalls der Terrorismus hinzugetreten. Die Frau als Streitpunkt wurde dadurch jedoch keineswegs verdrängt. Weil diese beiden Themen die Islamdebatte dominieren, wird der Islam stets mit Unterdrückung und Gewalt assoziiert.

Das eine ist, Gleichberechtigung zu fordern und diese theoretisch, d. h. gesetzlich, zu verankern, das andere ist, sie in der gesellschaftlichen Praxis tatsächlich zu gewährleisten. Auch wenn der Westen sich mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau als Errungenschaft rühmt, scheitert er zum einen an der Realität, in der sich die dennoch vorhandenen Unterschiede zwischen Mann und Frau gesetzlich nicht unterbinden lassen, zum anderen am Kapitalismus, der durch sein Frauenbild die Gleichberechtigung immer unterwandern wird. Denn der Kapitalismus kann in der Frau immer nur ein Objekt sehen, das wirtschaftlich optimal ausgeschlachtet werden kann. Überhaupt verhindert die vom Kapitalismus vorgegebene Lebenseinstellung der Menschen jede Form der Gleichberechtigung. Nur will sich der Westen dies nicht eingestehen. Zudem liegt es auch im Sinne der Wirtschaft, die Frau im Glauben einer existierenden Gleichberechtigung zu belassen, damit sie ihre Ausbeutung nicht registriert.

Ausgangspunkt der Betrachtung ist nicht, ob Mann und Frau gleichberechtigt sind, sondern ob ihre Probleme in angemessener Weise gelöst werden, und zwar nicht unter geschlechtsspezifischen Gesichtspunkten, sondern unter dem Aspekt menschlicher Probleme. Der Islam trägt nur dem Problem Rechnung, das zu behandeln gilt. Das heißt, es geht nicht darum, ein Problem des Mannes oder ein Problem der Frau zu lösen, sondern ein bestimmtes Problem des Menschen. Daher ist die Gleichberechtigung kein Untersuchungsgegenstand im Islam, weil er nicht das jeweilige Geschlecht, sondern das jeweilige Problem ins Auge fasst und behandelt. Der Begriff „Gleichberechtigung“ liegt ohnehin in der europäischen Geschichte begründet und hat sich aus der jahrhundertelangen Unterdrückung der Frau in Europa ergeben.

Als der Islam mit der islamischen Verpflichtung von Mann und Frau kam und die islamischen Gesetze, die die Handlungen beider regeln, offen gelegt hat, ging es weder um die Unterscheidung der Geschlechter noch um deren Gleichberechtigung. Ein Verpflichteter bzw. Verantwortlicher (mukallaf) ist jemand, der für seine Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden kann. Hierunter fallen alle im islamischen Sinne erwachsenen Menschen, die zudem geistig zurechnungsfähig sind. Das heißt, verpflichtet sind nicht nur Männer oder nur Frauen oder aber nur die Muslime, sondern alle Menschen, die die bereits genannten Kriterien erfüllen.

Der Islam hat der Frau Rechte gegeben, und er hat ihr Pflichten auferlegt, wie auch der Mann Rechte und Pflichten hat. In einigen Gesetzen unterscheiden sich Rechte und Pflichten von Mann und Frau nicht, in anderen existieren wiederum Unterschiede. Unterschiede bedeuten aber nicht zwangsläufig Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern. Vergleicht man alle für den Mann spezifischen Rechte und Pflichten mit denen der Frau, so lässt sich gar nicht sagen, wen der Islam „bevorzugt“ behandelt und wer einen Vorteil davonträgt. Ist es beispielsweise die berufstätige Frau, die ihrem Mann und ihrer Familie gegenüber keinerlei finanzielle Verpflichtungen hat, während der Mann für den Lebensunterhalt der Familie sorgen muss? Oder ist es der Mann, der im Gegensatz zur Frau nicht zum Tragen des Kopftuchs verpflichtet wurde? Es wird immer die subjektive Meinung des Menschen bleiben, was er als Nachteil empfindet: etwa die finanzielle Verantwortung für sich und andere oder eine bestimmte Kleidervorschrift. Man erkennt bereits anhand dieses simplen Beispiels, dass sich jener Teil der Gesetze, die sich für Mann und Frau unterscheiden, nicht in Beziehung setzen lässt, um sich ein Urteil von gerecht oder ungerecht bilden zu können.

In vielem sind Mann und Frau in derselben Weise vom Islam verpflichtet worden, etwa im Bereich des Gottesdiensts oder der vertraglichen Beziehungen, wie z. B. im Handel. Mann und Frau müssen sich gleichermaßen an die diesbezüglichen Gesetze halten. Auch was das Strafsystem angeht, macht der Islam keine Unterschiede. Ein Ehebrecher wird ebenso bestraft wie eine Ehebrecherin. Für einen Dieb gilt dieselbe Strafe wie für eine Diebin usw. Es handelt sich hierbei um Handlungen, die nicht an das Geschlecht gebunden sind, denn es sind menschliche und keine spezifisch männliche oder weibliche Bedürfnisse, die diese Handlungen hervorrufen. So können dem Ehebruch Mann und Frau in gleicher Weise erliegen wie dem Diebstahl usw.

Folglich löst der Islam sämtliche Probleme, die den Menschen in seiner Eigenschaft als Mensch betreffen, für Mann und Frau in gleicher Weise und ohne Unterschied. Die Koranverse und Hadithe, die sich auf diese geschlechtsunspezifischen Probleme beziehen, richten sich allgemein an den Menschen und allgemein an den Gläubigen. Im Koran heißt es z. B.:
„Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen, die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen, die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen, die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen, die standhaften Männer und die standhaften Frauen, die demütigen Männer und die demütigen Frauen, die Männer, die Almosen geben, und die Frauen, die Almosen geben, die Männer, die fasten, und die Frauen, die fasten, die Männer, die ihre Keuschheit wahren, und die Frauen, die ihre Keuschheit wahren, die Männer, die Allahs häufig gedenken, und die Frauen, die (Allahs häufig) gedenken – Allah hat ihnen Vergebung und großen Lohn bereitet.“ (33:35)

Andererseits gibt es Gesetze, die an das jeweilige Geschlecht gebunden sind und beispielsweise der Frau in ihrer Eigenschaft als Frau Rechnung tragen sowie dem Mann in seiner Eigenschaft als Mann. Die Gesetze, die sich ausschließlich auf die Frau beziehen, sind Lösungen, die speziell auf die Probleme der Frau Bezug nehmen. Sie lösen kein menschliches, sondern ein weibliches Problem. So ist es die Frau, die ihre Menstruation bekommt, so dass man nicht vor dem Hintergrund einer Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau erwarten kann, dass die islamischen Gesetze, die diesbezüglich für die Frau gelten, auf den Mann übertragen werden können oder müssen. Die Frau ist dazu aufgefordert, in dieser Zeit das Gebet, das Fasten oder aber das Rezitieren des Koran zu unterlassen. Da der Mann dieses Problem nicht hat, können diese Gesetze auch nicht auf ihn angewendet werden.
Unterschiede in einzelnen Gesetzen sagen nichts über den Wert des Menschen aus. Der Islam macht keinerlei Unterschiede zwischen Mann und Frau, was ihren Intellekt angeht, und zieht sie in gleicher Weise zur Verantwortung. Der Gehorsam gegenüber Allah gilt für Mann und Frau, ohne das Geschlecht zu berücksichtigen, denn Allah (t) sagt im Koran:

„Kein gläubiger Mann und keine gläubige Frau haben – wenn Allah und Sein Gesandter eine Sache beschlossen haben – in ihrer Angelegenheit noch eine Wahl. Und der, der Allah und Seinem Gesandten nicht gehorcht, geht wahrlich in offenkundige Irre.“ (33:36) Daher ist die Frage überflüssig, weshalb der Mann bzw. die Frau dieses oder jenes Recht hat oder jene Pflicht. Ob man sich diese Frage nun stellt oder nicht, entbindet den Einzelnen nicht von dem Gehorsam gegenüber Allah (t).

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„Der größte Taghut der heutigen Zeit“

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US Gesetz erlaubt Angriff auf den internationalen Strafgerichtshof

Im Jahr 2002 verabschiedete der Kongress ein Gesetz, das US-Truppen ermöglicht, einseitig in das friedliche Holland zu stürmen, um amerikanische Soldaten, die wegen Kriegsverbrechen festgehalten werden, zu befreien.

Das Gesetz ist noch rechtskräftig.

Formal „American Service Members Protection Act (Gesetz zum Schutz Angehöriger der Streitkräfte“ betitelt, ist die Maßnahme hier weithin und spöttisch als „Invasion von Den Haag“-Gesetz bekannt.

So seltsam es scheinen mag, erlaubt das Gesetz den USA verfassungsrechtlich, brutale Kommandotruppen zu senden, um über Felder von unschuldigen Tulpen zu fliegen, in das Land der Holzschuhe hinabzustürzen, an bedrohlichen Windmühlen und verschlafenen Milchkühen vorbeizuschreiten und in die niederländische Hauptstadt – in eine Stadt gleichgesetzt mit Völkerrecht – einzuschreiten und jede US-Truppe loszueisen.

http://www.veteranstoday.com/2013/01/29/forgotten-us-law-allows-military-attack-on-international-criminal-court/

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„EUROPAS MUTIGSTER POLITIKER! rastet aus“

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Sie hat eine verbotene Beziehung bereut, in der sie ihre Jungfräulichkeit verlor. Soll sie den Mann heiraten, der mit ihr Unzucht trieb?

Frage (Nr. 104492): 

Ich habe eine Beziehung mit einem Mann, bei dem ich meine Unschuld verlor. Ich habe diese scheußliche Tat bereut und bitte Allāh darum, meine Reue zu akzeptieren. Dieser Mann hat mir nun auch einen Heiratsantrag gemacht, doch er ist nicht religiös, er raucht Zigaretten und Haschisch und trinkt Alkohol. Was soll ich tun, er kennt doch meine Situation? Soll ich ihn verlassen, mein Jungfernhäutchen wiederherstellen lassen und einen religiösen Mann heiraten? Außerdem war ich schwanger und habe das Baby abtreiben lassen. Allāh allein weiß, wie aufrichtig meine Reue ist… 

Antwort: 

Alles Lob gebührt Allāh. 

Erstens: 

Zina (Unzucht oder Ehebruch) ist eine gewaltige Sünde. Allāh hat es verboten, etwas zu tun, das dazu führt, und hat die Hadd-Strafe für denjenigen, der es begeht, vorgeschrieben. Er hat die Unzuchttreibenden vor der Strafe des Jenseits ausdrücklich gewarnt. So sagt Allāh (ungefähre Bedeutung): „Und nähert euch nicht der Unzucht. Gewiss, sie ist etwas Abscheuliches – und wie böse ist der Weg.“ (17:32). 

Ibn Jarīr al-Tabari (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „`Und nähert euch nicht` oh ihr Leute `der Unzucht. Gewiss, sie ist etwas Abscheuliches`, denn Zina ist eine gewaltige Sünde. `Und wie böse ist der Weg` bedeutet, dass der Weg der Zina ein übler Weg ist, weil es der Weg der Leute ist, die Allāh ungehorsam sind und die sich Seinem Befehl entgegenstellen. Was für ein schlimmer Weg ist der, der den Menschen in das Höllenfeuer führt.“ (Tafsīr al-Tabari, 17/438) 

Scheikh `Abd al-Rahmān al-Sa`di (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte: „Das Verbot, sich diesem auch nur anzunähern, ist nachdrücklicher als das einfache Verbot, denn es beinhaltet das Untersagen aller Dinge, die dazu führen und die es fördern, da `derjenige, der seine Herde um einen geschützten Bereich herum grasen lässt, die Grenze bald überschreiten wird` und dies gilt insbesondere bei einer Angelegenheit dieser Art, bei der das Motiv sehr stark ist. Allāh beschreibt die Zina als schrecklich, wie Er sagt: Gewiss, sie ist etwas Abscheuliches, womit gemeint ist, dass es gemäß der Scharī`ah, dem gesunden Menschenverstand und dem allgemeinen Verständnis etwas Verabscheuungswürdiges darstellt, nämlich eine Überschreitung der Grenzen Allāhs, gegenüber der Frau und ihrer Familie oder ihrem Ehemann. Es führt zu Unmoral, einem Durcheinander der Abstammungslinien sowie weiteren üblen Konsequenzen. 

`Und wie böse ist der Weg` bedeutet: Was für ein schlimmer Weg ist der Weg desjenigen, der es wagt, so eine schwere Sünde zu begehen.“ (Tafsīr al-Sa`di, S. 457) 

Siehe auch in den Antworten auf die Fragen #76060, 20983 und 95754. 

Zweitens: 

Ist die Seele erst einmal dem Fötus eingehaucht, dann ist eine Abtreibung ein zusätzliches Verbrechen zur Unzucht. Wurde die Seele dem Fötus noch nicht eingehaucht, dann ist es weniger schwerwiegend. 

Für eine detaillierte Erörterung dieses Themas, siehe bitte in den Antworten auf die Fragen #11195, 13319, 13331 und 90054. 

Drittens: 

Wir preisen Allāh dafür, dir die Fähigkeit zur Reue gegeben zu haben, und wir hoffen, dass sie aufrichtig ist. Die Bedingungen der aufrichtigen Reue sind: die begangenen Sünden zu bedauern und die schlechte Handlung sofort aufzugeben sowie alles, was dazu führt, wie z. B. Kontakt, Unterhaltung und Treffen. Zu den Bedingungen der Reue gehört auch die feste Absicht, nicht wieder zu der Tat zurückzukehren. 

Du musst außerdem viele rechtschaffene Taten verrichten, wie z. B. zu beten, den Qur’ān zu lesen und zu fasten, um so deinen Glauben und deine Frömmigkeit zu stärken. Gute Taten löschen die schlechten Taten aus und aufrichtige Reue löscht das aus, was vorher kam und sie ändert schlechte Taten in gute um. Allāh sagt – nach der Erwähnung der Sünde des Schirk, nämlich der Beigesellung anderer zu Allāh, dem Mord und der Unzucht – in ungefährer Bedeutung: „außer demjenigen, der bereut, glaubt (an den islamischen Monotheismus) und rechtschaffene Werke tut; jenen wird Allāh ihre bösen Taten gegen gute eintauschen; und Allāh ist stets allvergebend und barmherzig.“ (25:70). 

Viertens: 

Was die Heirat mit diesem Verbrecher anbelangt, so solltest du wissen, dass die notwendige Voraussetzung für eine gültige Ehe zweier Unzuchttreibender die aufrichtige Reue der beiden ist. Es erscheint uns anhand deiner Fragestellung so, dass er seine Tat nicht bereut hat, vielmehr fügte er dem ersten Unglück noch weitere schlechte Dinge hinzu, wie das Haschisch Rauchen und den Konsum von Berauschendem. Wir denken, dass jemand wie er nicht betet. Ist das tatsächlich der Fall, dann ist es definitiv nicht erlaubt, ihn als Ehemann zu akzeptieren. Denn das Unterlassen des Gebets begründet Kufr, welcher den Menschen aus dem Islam hinausbefördert, und es ist einer muslimischen Frau nicht gestattet, einen Kāfir zu heiraten. 

Für weitere Details über die Heirat mit einem Zāni (einem Unzuchttreibenden) siehe bitte in den Antworten auf die Fragen #85335, 87894 und 96460. 

Fünftens: 

Die Wiederherstellung deines Hymens ist harām, denn es ist ein Betrug an dem, der dich später heiratet. 

Für weitere Informationen zu dieser Angelegenheit siehe bitte in der Antwort auf die Frage #844. 

Auch ist es nicht erlaubt, deinem späteren Ehemann davon zu berichten, dass du deine Jungfräulichkeit in dieser verbotenen Beziehung verloren hast, weil es eine Zurschaustellung deiner Fehler ist und der Muslim muss seine Fehler verbergen. Du kannst stattdessen Zweideutigkeiten verwenden. Es ist bekannt, dass der Hymen auch durch etwas anderes als den Geschlechtsverkehr beschädigt werden kann. Dies kannst du so gut wie möglich ausnutzen und dich in Zweideutigkeiten zurückziehen. 

Siehe auch in der Antwort auf Frage #42992. 

Wenn es aber möglich ist, diesen Mann zur aufrichtigen Reue zu motivieren und zum regelmäßigen Gebet und wenn er tatsächliche Anzeichen von Reue zeigt und tatsächlich mit dem Gebet beginnt, dann ist nichts Falsches daran, ihn als Ehemann zu akzeptieren. Zweifellos wäre diese Lösung die leichtere und diskretere für dich, doch wie kann man jemandem wie ihm trauen? 

Wir bitten Allāh darum, deine Reue anzunehmen, deine Angelegenheiten zu richten und unsere und deine Fehler in dieser Welt und der nächsten zu verdecken. 

Und Allāh weiß es am besten. 

Islam Q&A

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Senke deine Blicke

Senke deine Blicke, denn Allah schützt dich dadurch vor dem Übel, der sich sonst in deinem Herzen einnistet.

Fürchte Allah in der virtuellen und in der realen Welt.

-01.Ratschlag
Imaam Ibnu-l Qayyim al-Jawziyyah, ra7imahullah, schreibt in
“Die genügende Antwort für denjenigen, der nach dem wirksamen Heilmittel fragt”:
„Da all dies mit dem Blick beginnt, hat Er den Befehl den Blick zu senken vor das Hüten der Scham gestellt. Denn alle Geschehnisse haben ihren Anfang im Blick, genauso wie der Großteil des Feuers durch Verharmlosung des Übels zu Stande kommt. Zuerst ist es ein Blick, dann Einbildung, dann ein Schritt und dann eine Sünde. Deshalb sagt man: „Wer diese vier bewahrt, der hat seine Religiosität behütet:
01.Blicke
02.Phantasie
03.Worte
04.Schritte.
Zitat ende, aus: Die genügende Antwort für denjenigen, der nach dem wirksamen Heilmittel fragt; von Ibn al-Qayyim al-Jawziyyah

“Sag zu den gläubigen Männern, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten. Das ist lauterer für sie. Gewiss, Allah ist Kundig dessen, was sie machen. Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck (diejenigen Körperteile, an denen sie Schmuck tragen) nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist”
(24) Sura an-Nur; Ayat30-31-

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